Zum Saisonschluß und als Kontrastprogramm nach einer Woche Alagna (vgl. Bericht von Howy): Ostern in Königsleiten, (wers nicht kennt: Salzburger Enklave der Zillertalarena unweit des Gerlospaß)
Anfahrt:
Mit dem Wagen: München – Wolfratshausen – Tölz – Sylvensteinspeicher –Kanzelkehre – Zillertal – Hainzenberg – Gerlos - Königsleiten
Ostersonntag früh problemlos, kein Mensch unterwegs. Trotzdem Radarpistole im Zillertal (nicht erwischt *g*) , Ostersonntag, noch nicht einmal neun Uhr. Peinlich für eine Region, die so sehr auf den Tourismus angewiesen ist.
Wetter:
So: Sonne – Mo: Nebel – Di: Sonne .
Temperatur:
Tal: bis zu 15 Grad
Berg: je nach Sonneneinstrahlung dto.
Schneehöhe:
Tal: 10 cm, Berg: 50 cm . Trotzdem rel. gut zu fahren.
Schneezustand:
Am Vormittag griffig, am Nachmittag zunehmend sulziger Schmelzharsch. Talabfahrten aper, Gerlosplatte dto. Es ist Frühling, die Schneeschmelze ist da.
Geöffnete Anlagen:
alle Anlagen geöffnet (ohne Gewähr)
Geschlossene Anlagen:
weiß ich net
Geschlossene Pisten:
Demnächst wohl die Talabfahrt ab Larmachalm. Mußte 2 x abschnallen., aber das gehört dazu, wenn man Ende März unterwegs ist. In 2 Wochen ist Saisonschluß. Drei Schaufeln Schnee könnten die Larmachtalabfahrt noch bis zum Saisonende am Leben erhalten. Scheint aber keiner zuständig zu sein.
Am meisten gefahren mit:
Larmach, Falschbach, FußalmXpress, Krumbach, Gerlosplattenlifte 1 + 2 (heißen anders) (sehr schöner Girak Garaventa 6er Sessellift)
Am wenigsten gefahren mit:
Gebiet ab Übergangsjoch Richtung Zell
Wartezeiten:
Keine nennenswerten Wartezeiten. Alle Lifte haben große Kapazität. Auf den Massenpisten bedienen neueste schnelle 6er und 8er Sessellifte das Fahrgastaufkommen. Abseits etwas ältere Lifte, alle jedoch zumindest mit Fließband oder kuppelbar. Hilft manchmal trotzdem nichts: Sehr ärgerlich der 6er Ebenfeld X press: Wie immer eine lange Schlange, der Liftmann hockt desinteressiert in der Bude. Es fahren zT. mit 1 oder 2 Pers. unterbesetzte Sessel los. In der Schweiz gibt es Überholspuren für Einzelfahrer, Liftpersonal weist aktiv die Leute ein, die nicht bis 3-4-6-8 zählen können. Notfalls werden Lifte angehalten , die Sessel gefüllt, dann gehts weiter.
Gefallen:
Kurzweilige Gebiet mit allen Pistenvariationen. Viele Seilbahnhersteller vertreten: Garaventa, Poma, Girak-Garaventa, de Pretis, Wopfner (!), SSG , Leitner und der unvermeidliche DM. Leider kein von Roll etc.. Tolles Panorama von der Königsleitenspitze, Freeridemöglichkeiten im Bereich des Übergangsjoch (tolle Leitner „Geisterbahn“) und des Falschbach. Für die Jahreszeit noch sehr gute Verhältnisse ! Selbst Halbtageskarten als Chipkarte erhältlich (Gibts nicht überall). Kabinen der Sonnwendkopfbahn von Swoboda.
Nicht gefallen:
Zu viele ungeübte Skifahrer wählen schwierige Abfahrten. Zum Teil Pisten zu voll und dadurch gefährlich. (Zell)
Das Idiotengedudle: An die vor allen Dingen in Tirol favorisierte Ballermannmusik habe ich mich ja gewöhnt, aber daß nun auch der Ossi-Holzmichel in der live long Version (10 min!) abgespielt werden muß (Fußalmhütte)... Irgendwo reichts !
Lichtblick: Der Wirt der Larmachalm (selber Musiker auf der Steirschen Harmonika, live erlebt Ostersonntag) ist offenbar ähnlicher Meinung und spielt dann auf Bitten gerne alpenländische Tonträger ab.
Preisniveau v.a. bei alkoholfreien Getränken. ! 1/2l A-Schorle 3,50 € , das sind, 7 DM !!
Hüttenspeisung teilweise unter Kantinenniveau, es sei denn man kennt sich aus. Hüttentip: Schnitzel auf Hansi’s Sonnalm, Topfenstrudel auf der Larmachalm.
Fazit:
So alles ganz nett zum fahren, Königsleiten bietet viel Abwechslung in einem überschaubaren Gebiet, das ab Mü. schnell erreichbar ist. Publikum etwas besser als im benachbarten „aktivsten Tal der Welt“. Für ein verlängertes WE voll OK, für eine Woche lieber Italien oder Schweiz weil mehr Qualität fürs Geld.
4 von 6 Maximalen.
Abzüge: Holzmichel und Apere Stellen, aber es ist ja fast April.
Anfahrt:
Mit dem Wagen: München – Wolfratshausen – Tölz – Sylvensteinspeicher –Kanzelkehre – Zillertal – Hainzenberg – Gerlos - Königsleiten
Ostersonntag früh problemlos, kein Mensch unterwegs. Trotzdem Radarpistole im Zillertal (nicht erwischt *g*) , Ostersonntag, noch nicht einmal neun Uhr. Peinlich für eine Region, die so sehr auf den Tourismus angewiesen ist.
Wetter:
So: Sonne – Mo: Nebel – Di: Sonne .
Temperatur:
Tal: bis zu 15 Grad
Berg: je nach Sonneneinstrahlung dto.
Schneehöhe:
Tal: 10 cm, Berg: 50 cm . Trotzdem rel. gut zu fahren.
Schneezustand:
Am Vormittag griffig, am Nachmittag zunehmend sulziger Schmelzharsch. Talabfahrten aper, Gerlosplatte dto. Es ist Frühling, die Schneeschmelze ist da.
Geöffnete Anlagen:
alle Anlagen geöffnet (ohne Gewähr)
Geschlossene Anlagen:
weiß ich net
Geschlossene Pisten:
Demnächst wohl die Talabfahrt ab Larmachalm. Mußte 2 x abschnallen., aber das gehört dazu, wenn man Ende März unterwegs ist. In 2 Wochen ist Saisonschluß. Drei Schaufeln Schnee könnten die Larmachtalabfahrt noch bis zum Saisonende am Leben erhalten. Scheint aber keiner zuständig zu sein.
Am meisten gefahren mit:
Larmach, Falschbach, FußalmXpress, Krumbach, Gerlosplattenlifte 1 + 2 (heißen anders) (sehr schöner Girak Garaventa 6er Sessellift)
Am wenigsten gefahren mit:
Gebiet ab Übergangsjoch Richtung Zell
Wartezeiten:
Keine nennenswerten Wartezeiten. Alle Lifte haben große Kapazität. Auf den Massenpisten bedienen neueste schnelle 6er und 8er Sessellifte das Fahrgastaufkommen. Abseits etwas ältere Lifte, alle jedoch zumindest mit Fließband oder kuppelbar. Hilft manchmal trotzdem nichts: Sehr ärgerlich der 6er Ebenfeld X press: Wie immer eine lange Schlange, der Liftmann hockt desinteressiert in der Bude. Es fahren zT. mit 1 oder 2 Pers. unterbesetzte Sessel los. In der Schweiz gibt es Überholspuren für Einzelfahrer, Liftpersonal weist aktiv die Leute ein, die nicht bis 3-4-6-8 zählen können. Notfalls werden Lifte angehalten , die Sessel gefüllt, dann gehts weiter.
Gefallen:
Kurzweilige Gebiet mit allen Pistenvariationen. Viele Seilbahnhersteller vertreten: Garaventa, Poma, Girak-Garaventa, de Pretis, Wopfner (!), SSG , Leitner und der unvermeidliche DM. Leider kein von Roll etc.. Tolles Panorama von der Königsleitenspitze, Freeridemöglichkeiten im Bereich des Übergangsjoch (tolle Leitner „Geisterbahn“) und des Falschbach. Für die Jahreszeit noch sehr gute Verhältnisse ! Selbst Halbtageskarten als Chipkarte erhältlich (Gibts nicht überall). Kabinen der Sonnwendkopfbahn von Swoboda.
Nicht gefallen:
Zu viele ungeübte Skifahrer wählen schwierige Abfahrten. Zum Teil Pisten zu voll und dadurch gefährlich. (Zell)
Das Idiotengedudle: An die vor allen Dingen in Tirol favorisierte Ballermannmusik habe ich mich ja gewöhnt, aber daß nun auch der Ossi-Holzmichel in der live long Version (10 min!) abgespielt werden muß (Fußalmhütte)... Irgendwo reichts !
Lichtblick: Der Wirt der Larmachalm (selber Musiker auf der Steirschen Harmonika, live erlebt Ostersonntag) ist offenbar ähnlicher Meinung und spielt dann auf Bitten gerne alpenländische Tonträger ab.
Preisniveau v.a. bei alkoholfreien Getränken. ! 1/2l A-Schorle 3,50 € , das sind, 7 DM !!
Hüttenspeisung teilweise unter Kantinenniveau, es sei denn man kennt sich aus. Hüttentip: Schnitzel auf Hansi’s Sonnalm, Topfenstrudel auf der Larmachalm.
Fazit:
So alles ganz nett zum fahren, Königsleiten bietet viel Abwechslung in einem überschaubaren Gebiet, das ab Mü. schnell erreichbar ist. Publikum etwas besser als im benachbarten „aktivsten Tal der Welt“. Für ein verlängertes WE voll OK, für eine Woche lieber Italien oder Schweiz weil mehr Qualität fürs Geld.
4 von 6 Maximalen.
Abzüge: Holzmichel und Apere Stellen, aber es ist ja fast April.