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Kössen | 16.12.2012 | Doch noch hingefahren

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Nun – der tolle Wintereinbruch zum Start in die Saison ließ sich leider erwärmen, trübem Regenwetter Platz zu machen und so hatte ich das letzte Wochenende eigentlich schon abgehakt. Ich wollte, wenn schon, ein Gebiet in max 1,5 Stunden Autofahrt Entfernung aufsuchen und da waren die Aussichten überall eher aprilmäßig.

Ich schielte auf Hochschwarzeck und stellte mal den Wecker. Doch am nächsten Morgen las ich einige Meldungen im Internet, wonach im Landkreis BGL wegen des Regens mit Glatteis zu rechnen sei. Sollte ich bei dem Mistwetter wirklich bis dort hinter gurken? So wollte ich es fast schon bleiben lassen und mich wieder hinlegen.

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Doch irgendwie zog es mich trotz des unbeständigen Wetters in die Berge – so suchte ich mir ein näheres, straßenmäßig auch etwas besser erreichbares Gebiet aus. Ich packte meine Sachen und etwa gute 70 min später (um kurz nach 10 )– nach einer Fahrt über einen recht leeren Mittleren Ring in München und einer kaum ausgelasteten A8 – stand ich in Kössen an der Talstation.

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2008 bin ich mal an der Talstation vorbeigelaufen, aber oben am Berg war ich noch nie. Der Parkplatz war überraschend gut gefüllt, doch weder an der Kasse noch an der Gondelbahn muste ich anstehen.

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Mir schwahnte schon Böses – auf der Herfahrt hatte es auf der A8 zum Teil wie aus Kübeln gegossen und auch auf der Landstrasse zwischen Oberaudorf und Kössen war eher Herbst- als Winterwetter angesagt. Sollte ich in dieser Waschküche wirklich den ganzen Tag Ski fahren? Kurzeitig wünschte ich mir, wieder im Bett zu liegen als in einer ausgekühlten Kabine im Regen und Nebel den Berg empor zu schweben. Beim Filmen aus dem Fenster wurde ich dann auch noch zufällig Zeuge eines schweren Sturzes – da zerlegte es einen auf der Piste neben den linken Schlepper und herrenlose Ski blieben auf dem nassen Schnee liegen. Schien aber nichts Schlimmes passiert zu sein.

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Rechts kann man noch die Schneise erahnen, wo früher der Wopfner-ESL (oder auch astreiner Swoboda – ich bin da jetzt doch etwas verunsichert ;) ) hinauf ging – die Unterbergbahn I. 1995 wurde dann diese Leitner-Bahn (da traue ich mich jetzt aber , mich festzulegen) erbaut und der alte ESL leider abgerissen – auf Postkarten hab ich ihn noch bei Ebay ergattern können. Die 6-EUB hat man gleich ein ganzes Stück weiter hinauf gebaut.

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Zunächst saß ich ehrlich gesagt etwas deprimiert in meiner Kabine herum und verfluchte die Kachelmänner – hatten die nicht gelegentlichen Sonnenschein und Niederschlag nur zwischendrin vorhergesagt? Doch sie sollten recht behalten. Der Nebel lichtete sich, der Regen hörte auf und oben gab es den ganzen restlichen Vormittag – ich hatte mir ne 3 Stunden-Karte ergattert – recht interessante Wetterstimmungen. Das ist dann immer die Entschädigung für das Fernbleiben vom Dauersonnenschein.

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Geht doch! Außerdem gefallen mir solche Wettersachen immer ganz gut – unter der Woche in der Stadt sitzt man fast nur im Büro herum und glotzt stundenlang in den Laptop – da braucht es so was am Wochenende einfach.

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Irgendwie freute ich mich auf einmal total, da das schlechte Wetter im Tal zurückblieb. Schade aber um die Talabfahrt, wie ich am Ende meiner drei Kössen-Stunden (25 EUR die Karte) feststellen musste. Die ist wirklich total super. Leider lief unten der längere, uralte T-Masten-Schlepper zudem nicht. Aber ich fahre gerne noch mal hier her – Kössen ist ein feines Kleingebiet und ich sollte positiv überrascht werden!

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Im Tal links unterhalb der Stütze liegt das LSAP-Gebiet Staffenberg, das man Mitte der 90er – so habe ich es in Erinnerung – wegen dem Ausbau des Unterbergs stillgelegt hat. Dort gab es einen Swoboda-ESL, einen Schlepper oben und einen noch bestehenden Seillift im Tal. Weiter vorne bei einem Bauernhof ist noch einer (aber nicht der Moserberglift; der war wieder auf der anderen Seite von Kössen) in einer alten Karte eingezeichnet gewesen. Leider ist vom ESL gar nichts mehr zu sehen. Nicht ein Fundament! War 2008 ein etwas enttäuschender Wandertrip...

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Hier unten kommt der Brandlift, eine DSB, herauf. Es handelt sich um die alte Unterbergbahn II, die man 1995 in der Mitte (grob gesagt) für 200 Meter unterbrochen hat, um Platz für die Bergstation der EUB zu schaffen. Die alten, „kantigen“ Stützen und deren immer noch durchlaufende Nummerierung zeugen hiervon. Muss früher eine recht lange Auffahrt gewesen sein. Aber als Nostalgiker freute ich mich natürlich, dass bis auf das kurze Zwischenstück die alte Bahn überlebt hat. Ansonsten gibt es in Kössen bis auf den Trainingslift im Tal unten halt nur 90er-Jahre Sachen. (Wobei der Bärenlift auch recht alt aussieht, aber lt. Liftworld 1995 erbaut – vielleicht ne Gebrauchtanlage? Bilder gibt es weiter unten im Bericht.)

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Hier sitze ich im Gipfellift, dem oberen Teilstück der alten Unterbergbahn II (so was ist irgendwie interessant...). Ganz früher schien es hier ja nur diese beiden DSBen gegeben zu haben, dann dürften der Trainingslift und der Scheibenwaldlift (oder so ähnlich) gekommen sein. Letzterer ist LSAP und verlief wohl irgendwo bei der Bergstation der alten 1. Sektion.

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Wetterspiele aus der DSB geknipst...

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Die DSB verläuft direkt am Abhang und man hat von da oben wirklich einen sehr guten Blick. Bei schönem Wetter müsste man da mal ne Talfahrt machen. Aber im Sommer läuft die, wenn mich nicht alles täuscht, nicht.

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Links kommt die 1993 erbaute DSB Almbahn rauf, die einen Traumhang erschließt und das Gebiet sicherlich sehr aufgewertet hat.

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Hier ist es zwar im oberen Teil etwas flach, aber bei dem Schnee machte es total Spaß. Ich war froh, nicht wieder ins Bett gegangen zu sein. Indes johlten die Leute im Lift und freuten sich über die Sonne – kein Wunder bei der Waschküche in Kössen unten.

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Schöne, alte DSB-Stützen – vmtl. aus der ersten Hälfte der 70er...

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Ein Sonntagvormittag in Kössen...

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:) :) :)

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Ich ließ die Talstation des Gipfellifts hinter mir, denn das andere Rumpfstück der DSB Unterberg II interessierte mich natürlich...

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Hier war der Schnee zwar zuerst recht gefroren und später regnete ist hier auch mal wieder, aber dieses Teilstück ist trotzdem eines der besten da oben.
Links sieht man den Beginn des Brandlifts – bzw. der alten Unterbergbahn II. Rechts kommt die neue Bahn herauf. Gut, dass die DSB lief – man hätte zwar die Abfahrt zur Gondel nehmen können, aber etwas später zog wieder Regen durch, so konnte man hier Kehrt machen und wieder in den Winter zurückkehren. Aber ich war, glaube ich, fast schon der Einzige, der an jenem Sonntag mit dieser DSB fuhr – da war eigentlich nie ein Sessel besetzt und die Dame an der Bergstation sah mich immer recht verwundert an. (Ich dachte schon, der Hosenstall sei mal wieder offen ;) )

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Kurz vor Erreichens der Talstation hatte ich dann noch ein LSAP-Erlebnis, das natürlich noch eine gewisse Würze auf so einen Skitag legt! Die alte Bergstation der ersten Wopfner/ Swoboda oder was weiß ich – (ESL-) Sektion...

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Ach, vor 20 Jahren...

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Leider kein Schraubenzieher dabei ;) (Ich hab außer Fotos keine Liftrelikte zuhause, fällt mir gerade ein)

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Sonst scheint nix mehr vom Lift übrig zu sein, außer der kleinen Schneise im Wald weiter unten.

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Schöne, alte Station da unten! In freudiger Erwartung machte ich mich an meine Premierenfahrt.

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Oben genau nach dem Steilhang ist schon der Ausstieg. Ein Wunder, dass man dieses Stück nicht ganz stillgelegt hat. Aber gut, Kössen liegt recht tief und die EUB hat keine Mittelstation – so kann man vielleicht im April noch bis hier her fahren.

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Blick auf den vorhin gelobten Pistenabschnitt.

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1974 wäre ich gerne mal Ski gefahren...

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Hier geht es dann steil durch den Wald herauf...

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Beim Ausstieg noch schnell die Knipse gezogen – hier sieht man das stillgelegte Zwischenstück bzw. den unterbrochenen Teil der alten 2. Sektion . Oben beginnt dann der Gipfellift (neben der Bergstation der EUB). Will man zu ihm, muss man auf einen Schlepper (Bärenlift) weiter links umsteigen.

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So freute ich mich, zu meiner ersten Schlepperfahrt des Tages zu kommen!

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Kurzer Lift – lt. Liftworld von Garaventa und 1995 gebaut. Gebrauchtanlage?

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Am Ausstieg des Bärenlifts – mit Reit im Winkl im Hintergrund.

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Zoom zur Schneise des LSAP-ESL am Walmberg. Leider nicht mehr gefahren... (aber noch eine Stütze berührt ;) )

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Im Gipfellift ging es wieder hoch...

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Dann war ich wirklich beeindruckt, als ich die Abfahrt zur Almbahn unternahm. Ein super Hang, bei dem man sich beherrschen muss, nicht halsbrecherisch nach unten zu rasen. Hier ein Blick von oberhalb der Talstation der DSB aus...

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Hier sieht man drüben dem Bärenlift.

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Gierig sog ich die schönen Ausblicke vom Skigebiet ein – das gefiel mir wirklich gut da oben. Auch beim Abfahren blieb ich immer wieder stehen und genoss die „April-“Stimmung.

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Oben gibt es unterhalb der DSB noch den 1998 erbauten Karlift. Der war aber nicht in Betrieb.

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In Richtung Alpenhauptkamm war das Wetter besser – aber ich hatte nach dem Schneequaos auf der A96 zurück von Alberschwende letztes Wochenende dann keinen Bock mehr auf lange Fahrten. Beim nächsten Mal vielleicht wieder.

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Seeblicke, wie sie an Sonntagen in dieser Saison einfach üblich sind ;)

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Hier fuhr ich noch ein paar Mal ab.

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Doch dann zog es wieder zu und im Westen braute sich was zusammen. Die Leute redeten schon darüber und blickten argwöhnisch auf die dunkle Front.

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Die Wetterimpressionen wurden immer besser, was das Verdrängen der Sonne etwas entschädigte. Ich befürchtete schon, ein Schneegewitter würde folgen, doch es wurde viel, viel harmloser, wie es den Anschein gehabt hatte.

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Noch ein letztes Mal zur Almbahn runter.

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So präsentierte sich dann das Wetterungetüm – harmlos im Vergleich zur Schneefront am Sonntag Abend. (hier: Bergstation des Bärenlifts)

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Recht bald wurde es wieder heller und der Niederschlag ließ nach. Leider lag die Talstation des Brandlifts (die untere Rumpfstrecke der Unterbergbahn II) unterhalb der Schneefallgrenze und man wurde recht nass.

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Dann oben in der frostigen Kälte – ich befürchtete schon, mir eine saubere Erkältung einzufangen, doch gestählt von zahlreichen LSAP-Schlepper-Wanderungen im Sommer, hat sich zumindest bis heute (Di Abend) nix getan.

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Da meine drei Stunden eh fast um waren, suchte ich die Hütte an der Bergstation des Gipfellifts auf. Machte irgendwie einen einladenen Eindruck auf mich ;)

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Bei heißer Gulaschsuppe (5 EUR) und kühlem Bier (3,30 EUR) wärmte ich mich wieder auf. In der Hütte saß irgendein Verein zusammen und sah ein Skirennen in einem Minifernseher an, während ich darüber grübelte, am Nachmittag noch am Zahmen Kaiser ein paar Schwünge zu ziehen. Da sich das Wetter wieder zu bessern schien, entschloss ich mich dazu und machte mich auf die lange Abfahrt nach Kössen runter.

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Hier der Steilhang, wo früher der ESL rauf kam – den umfuhr ich lieber wie die anderen auch.

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Leider außer Betrieb – aber der Trainingslift sah ganz interessant aus.

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Das nächste Mal vielleicht...

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Alte T-Masten. Das Baujahr würde mich interessieren...

Unten tröpfelte es noch, aber irgendwie hatte ich trotz der nächsten Wolkenschwade noch Lust, das kleine Schigebiet am benachbarten Zahmen Kaiser in Walchsee zu erkunden. So stellte ich die Heizung auf „volle Pulle“ und ließ Kössen mit seinem interessanten Skigebiet hinter mir.

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Schöne Bilder von meinem ehemaligen Stammberg (Skischule) Freut mich, dass du auch die alte Bergstation angeschaut hast, dann war in den letzten 5 Jahren also noch einer drin :wink:
Was mich ein bisschen wunderrt ist, dass du die ehemalige Bergstation vom Scheibenwaldlift nicht fotografiert hast ( oder doch?) die steht nämlich ca bei der nach hinten verschobenen Stütze 3 oder 4 (weiß ich nimmer ganz so genau) links am Busch.
Der Trainingslift hieß auch Oberbach Schlepplift und läuft übrigens glaub ich mir DIESEL (zumindest hört es sich so an)
 
Nein, die habe ich übersehen. Welche Stütze meinst du? Die der unteren DSB? Lt. 1976er Skiatlas müsste der Scheibenwaldlift ja links von ihr verlaufen sein. 1979 war er schon gar nicht mehr eingezeichnet. Ist der schon so lange abgebaut? Was ist denn da noch übrig? Fundamente?
 
im Brandllift hat man die Stütze 4 (glaub ich) so um 5 Meter nach hinten verschoben und gleich danach links steht (oder stand naja ich hoffe sie steht noch) eine Betonkonstruktion, die sehr nach Schlepperbergstation ausschaut. im Übrigen ich hab nen ADAC Atlas von 80, wo der Scheibenwaldlift noch eingezeichnet ist.

Das gute Stück, in dem sich so einige Schätze befinden (Bilder etc. leider bis auf den Plan nichts zu Kössen :( )

Alte Panoramakarte von Kössen ich finde es cool, dass das Staffenberggebiet ursprünglich größer war als das Unterberghorn. Schade das keiner der Lifte mehr überlebt hat.

Etwas ans Unterberghorn "gezoomt" Die Route links finde ich etwas gewagt, heute sieht man dort nichts meht, aber da scheint eine Mountainbikestrecke zu sein

Google Earth Aufnahme: Das Rote ist der alte ESL, der untere Reißnagel ist das mittlerweile Stützenlose Fundament und der obere die Schlpperstation da bin ich mir zu 90% sicher!
Leider bin ich kein Kössen-Experte ,(obwohl ich mich schon als Dreijähriger für sowas interessiert habe) und kenn mich dementsprechend kaum aus. Du kennst dich sicher mit Genauigkeit solcher Pläne aus. Diese sind nicht sehr genau und ich kann dir sagen, dass der Schlepper eine der Sesselbahnen gerkeutz haben muss! Was Fundamente betrifft brauchst du mich nicht fragen. Wenn noch welche da sind, stehen die mitten auf der Piste und sind dementsprechend Perfekt erkennbar :roll: . Nunja die Stütze is die von der unteren DSB (oben würde ich ja bei 12 oder so anfangen müssen :wink: ). Ich glaube übrigens, dass der Bärenlift gewissermaßen der Ersatz für das Fehlende Stück der alten DSB ist. Und noch ein kleiner Tipp: Die Unterhöchstett (5a) ist fast noch geiler als die Almabfahrt, und vor allem länger
 
Danke für die Infos! Die gleiche Karte ist in meinem 1976er Atlas auch drin. In Kössen baut man ja die Lifte bis auf die Bergstation der 1. Sektion leider sehr gründlich ab. Vom Moserberglift gibt es nur noch ein Fundament - den hab ich überhaupt nur deswegen finden können, weil ich eine Postkarte mit nem Bild ersteigert habe und dann damit live vor Ort auf Suche gegangen bin. Weiter vorne in Richtung Walchsee gab es auch mal einen Schlepper, Riedlift oder so. Bin da 2011 mal rumgefahren, war aber nicht mal ein entsprechender Hang zu sehen.
 
Ich weiß, aber ich mein vom Unternberglift steht noch mehr: das Haus am Talstationskomplex steht perfekt im Bergstations-Trassenverhältnis und auf GE mein ich noch Fundamente zu sehen. Aber ich glaub du weißt wie schwehr es sein kann bei Geschlossener Schneedecke nach Fundamenten zu suchen... :D
 
Könnte gut sein, dass ich das Bergstationsfundament des Schleppers "Scheibenwald" sowie den Trassenverlauf durch Zufall mitgeknipst habe. Gut, dass ich ausnahmsweise mal ein paar Fotos mehr gemacht habe :wink:

Hab die Bilder im LSAP-Forum reingestellt, wo es auch schon mal um die Staffenberglifte und den Moserberglift in Kössen ging.
 
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