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Kreischberg, 04 02 07

Mal etwas Anderes? Warum eigentlich nicht, gibt es doch auch ein paar interessante Schigebiete südlich der Tauern, die schon seit längerer Zeit auf der Wanted-To-Do Liste stehen. Vorab wurde die Wetter- und Pistensituation gecheckt und letztlich fiel die Wahl auf den Kreischberg, der im regionalen Vergleich die besten Pistenbedingungen zu bieten schien. Nicht ungewichtig war auch der Umstand, dass die Wettervorhersage vor allem im Süden Österreichs gutes Wetter voraussagte.

Anreise

Route: Wallsee - Steyr - Pyhrnautobahn - Trieben - Hohentauern - Murau - St.Lorenzen (Kreischberg) -> Fahrzeit ca. 2 1/2 Stunden
Etwas mühsam erwies sich bei der Hinfahrt der Triebener Tauern, der nach morgendlichen Niederschlägen nur schlecht geräumt war.

Schigebiet

Kreischberg0.jpg


Überschaubares Schigebiet, das sich über eine Höhenlage von 868 - 2118 Meter erstreckt und sich somit mit einer recht beachtlichen Höhendifferenz auszeichnen kann.
Neben der Gondelbahn mit Mittelstation erschließen noch drei weitere Sesselbahnen und ein paar Schlepplifte den Kreischberg. Insgesamt ein sehr familienfreundliches Schigebiet mit vorwiegend leichten und breiten Abfahrten, anspruchsvollere Pisten findet man nur von der Mittelstation talwärts bzw. abschnittsweise im Bereich der Rosenkranzlifte. Bekannter wurde das Gebiet vor allem durch die Snowboard WM 2003 und ein großzügig angelegter Airypark soll auch weiter diese Kundschaft locken. Überhaupt scheint der Erlebnisfaktor am Kreischberg eine wichtige Rolle zu spielen - neben Speed- und Rennstrecke wird die jüngere Klientel unter anderem mit einem Dino-Wald, Tubingbahn, aber auch einer Trampolinananlage versorgt. Meine Tochter war jedenfalls begeistert.

Schneelage und Wetter

Etwa 5 - 40 cm, mehr sicher nicht, wenn wir von Naturschnee sprechen.
Trotz der spärlichen Auflage präsentierten sich die meisten Abfahrten in sehr gutem Zustand, Einschränkungen gab es nur bei den Abfahrten von der ausgesetzten Rosenkranzhöhe, die aufgrund von Schneeverwehungen teilweise steinig war. Dort blies auch tagsüber ein recht kräftiger Föhnwind, abgesehen davon war das Wetter aber ausgezeichnet.

Impressionen


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Der Talstationsbereich in St. Lorenzen, alles ist recht zentral gelegen. Der Parkplatz war randvoll und wir mussten ein paar Minuten bei der Gondelbahn anstellen. Für die Tageskarte verlangt man 30,50€.

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6 EUB Kreischberg, erste Sektion, Girak, Bj.92
4 SB Schopfart alias WM-Bahn, Girak-Garaventa, Bj. 01 endet vor der Waldschneise.
Die WM hat auch bei den Bahnen ihre Spuren hinterlassen.

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Kaum Schnee im Murtal, die Abfahrt dagegen perfekt. Talwärts kann man im Finale zwischen zwei Varianten wählen, rechts davon befindet sich der großzügige Boarderpark ("Airypark").

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Mittelstation der Gondelbahn, die durch hässliches Stationsdesign auffällt.

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Eingang zur Mittelstation der Gondelbahn, bei Wartezeiten kann man auch auf die ...

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... DSB Ochsenberg ausweichen. Eine alte Girak, die kaum frequentiert wurde. Lieber stellte man sich bei der bequemen EUB an.

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Versteckt in einer Waldschneise dreht die Doppelsesselbahn ihre einsamen Runden, bevor man ...

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... kurz vor der Bergstation den Dreh- und Angelpunkt unterhalb des Kreischberges erreicht. Zwischen der DSB und der 6 EUB ist die Tubingbahn eingebettet.
Eine Etage höher, also oben am Kamm, kann man noch die letzten Stützen der beiden Rosenkranzlifte erkennen.

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Nochmals selbige in entgegen gesetzter Richtung - im Hintergrund die Niederen Tauern.

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Die Abfahrt der zweiten Sektion, ein netter Hang zum Carven. Schön breit, über das Gefälle kann man streiten. Alpine Herausforderungen sucht man sicherlich woanders.

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Wer bisher die Stationen immer noch schön fand ...

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Gastliche Idylle am Kreischberg

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Die letzte Sektion der Anlagen zum Kreischberg. Ich glaube, über das Gefälle braucht man jetzt kein Wort mehr verlieren. Geht aber ohne Schieben, talwärts versteht sich.

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Der Kreischberg, obwohl ein Zweitausender, vermittelt eher Mittelgebirgscharakter. Der Doppelschlepper zum Kreischberg, Sunshine I und II (DM), fährt mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten - der linke Lift (von oben gesehen) wurde für Anfänger und Kinder gedrosselt. Rechts geht dafür die Post ab. Man überholt Bügel um Bügel.

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Es geht noch höher - Abfahrt Nummer 6, die Verbindung Rosenkranz - Kreischberg. Ein windanfälliger Kammweg mit schöner Fernsicht in alle Himmelsrichtungen.

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Kurz vor der Bergstation Rosenkranz in 2118 Meter Seehöhe. So richtig alpines Feeling will auch hier oben nicht aufkommen.

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Abfahrt vom Rosenkranz, die sich in mehrere Varianten aufteilt. Dort hieß es aufpassen, denn manche Abschnitte waren steinig.

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Panorama Rosenkranz gen Nordwesten

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Die 1,5 km langen Rosenkranzlifte (DSB Girak/Schl DM) im unteren Bereich.
 
Mann sieht das das flach aus. Laut Pistenplan ist an der 2SB/Schlepperkombi doch schwarzes und rotes eingezeichnet? Ist das auch so?
Eines der Gebiete, welches mich auch schon länger mal interessiert hat. Aber so flach wie es da ist schieb ich es in meiner To do Liste mal wieder weiter runter.

Und die EUB ist ein Beispiel, warum ich Holz an Seilbahnen nicht mag.
 
Die Abfahrten am Rosenkranz sind dann doch etwas steiler, wenn auch nur im unteren Bereich. Ein steilerer Hang sorgt letztendlich für die Einstufung. Am Anfang ist es jedoch auch flach, siehe dazu drittletztes Bild.
Es ist nicht nur das Holz, das mich an den Stationen der EUB stört. Auch die eckige Bauweise in Kombination mit der Farbwahl nervt. Wie bei den PKWs dürfte sich das Auge mittlerweile an wesentlich rundere Formen gewöhnt haben.
 
Alpenkoenig schrieb:
Auch die eckige Bauweise in Kombination mit der Farbwahl nervt. Wie bei den PKWs dürfte sich das Auge mittlerweile an wesentlich rundere Formen gewöhnt haben.


Der Volvo unter den Stationen :lol: Ich finde es eher schön, dass man nicht immer nur Standardstationen zu sehen bekommt, sondern auch einmal etwas Abwechslung geboten bekommt. Ob das einem jetzt gefällt, ist auf einem anderen Blatt geschrieben.

Ein klasse Bericht übriges.

MFG Dachstein
 
Kreischberg ist nett, gemütlich und relativ preisgünstig, wie überhaupt die ganze Gegend dort. Kann man auch mit dem Lachtal und der Turrach kombinieren, wenn man ein paar Tage dort ist. Halbwegs anspruchsvoll ist aber wohl nur die Talabfahrt.
 
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