In Frankfurt ist der Himmel bedeckt, alles grau in grau. In der Stadt herrscht Hektik, von vorweihnachtlicher Besinnlichkeit ist genauso wenig zu spüren wie von irgendeiner winterlichen Atmosphäre. Also kurzentschlossen das Geraffel zusammengepackt, ins Auto geladen und auf die Autobahn Richtung Rhön. Hinter Fulda geht es auf die Landstraße, von Schnee keine Spur. Der Nebel wird immer dichter, erst mit Sichtweiten unter 100 m, je weiter ich mich von der hessischen Zivilisation entferne auch mal nur 50 m. So langsam zweifele ich daran, den Kreuzberg überhaupt zu finden, die Wegbeschreibung von Map24 stimmt auch nicht unbedingt mit der Rhein-Main-Karte überein. Na ja, zur Not habe ich auch noch die Wanderschuhe dabei. Der Nebel macht die Orientierung nicht gerade einfacher. Immerhin sind mittlerweile Felder und Wälder schneebedeckt, teilweise sind sogar noch Schneehaufen am Straßenrand vorhanden.
Doch plötzlich: Der Nebel reißt auf, blauer Himmel strahlt und im Radio dudelt „Winterwonderland“. Keine 100m vor mir ist der Parkplatz des Rothangliftes zu sehen! Selbst der Parkplatz ist schneebedeckt, das Autothermometer zeigt -2,5 °C und der Liftantrieb dieselt fröhlich vor sich hin. Schnell in die Skischuhe gesprungen, Skier geschnappt und zum Lifthäuschen gestiefelt. Tageskarte 16 Euro, Halbtageskarte 12 Euro ab 13:00 Uhr. Es ist gerade 12:00. Hmm, sch***drauf ich will fahren und zwar sofort. Der Rothanglift überrascht mich positiv, der hat ja richtig Gefälle! Auf der Karte sind die beiden unmittelbar angrenzenden Abfahrten 1a und 1b rot gekennzeichnet und das zu recht. Die Verbindungspiste zum Blicklift und die dort befindlichen Pisten sind blau aber doch so kupiert oder kurvig, dass man nicht von der Bergstation des Liftes gleich die ganze Piste einsehen kann. Kein Vergleich also zu den Skiliften im Westerwald oder Hunsrück, die ich aus meiner Kindheit kenne.
Es gibt heute am Dienstag sogar noch andere Skiverrückte, aber von Andrang oder gar Anstehen zu sprechen wäre maßlos übertrieben. Leider ist der Dreitannenlift, der die längsten Pisten erschließt geschlossen, nach Aussage eines Einheimischen weil unten zu wenig Schnee ist. Trotzdem kann man sich drei bis vier Stunden problemlos vergnügen, man steht ja nicht an und in den elend langsamen Schleppern kann man sich gut erholen. Es gibt sogar eine Skihütte, mit Preisen, die einem das Wasser in die Augen treiben. Allein dafür müsste man herkommen.
Anfahrt:
knapp 2 Stunden von Frankfurt aus
Wetter:
Blauer Himmel
Schneehöhe / Temperatur °C:
Tal: ca. 20cm / -2 °C
Berg: ca. 30cm / -3 °C
Schneezustand:
gut
Geöffnete Anlagen:
Blicklift, Rothanglift
Geschlossene Anlagen:
Dreitannenlift, Fischzuchtlift
Offene Pisten:
1a, 1b, 1c, 2a, 2b, 2c
Geschlossene Pisten:
3a, 3b, 3c, 3d, 3e
Anstehen
Gar nicht
Gefallen
Skigebiet bei Frankfurt entdeckt und nicht enttäuscht
Erster Skitag der Saison
Nicht gefallen
Der längste Lift des Gebietes war geschlossen
Off-Piste schon alles zerfahren 
Fazit: Anreise bis 13:00 Uhr reicht vollkommen. So kann der verwöhnte Großstädter gemütlich frühstücken und danach ein paar schnittige Schwünge in den Schnee ziehen.
Doch plötzlich: Der Nebel reißt auf, blauer Himmel strahlt und im Radio dudelt „Winterwonderland“. Keine 100m vor mir ist der Parkplatz des Rothangliftes zu sehen! Selbst der Parkplatz ist schneebedeckt, das Autothermometer zeigt -2,5 °C und der Liftantrieb dieselt fröhlich vor sich hin. Schnell in die Skischuhe gesprungen, Skier geschnappt und zum Lifthäuschen gestiefelt. Tageskarte 16 Euro, Halbtageskarte 12 Euro ab 13:00 Uhr. Es ist gerade 12:00. Hmm, sch***drauf ich will fahren und zwar sofort. Der Rothanglift überrascht mich positiv, der hat ja richtig Gefälle! Auf der Karte sind die beiden unmittelbar angrenzenden Abfahrten 1a und 1b rot gekennzeichnet und das zu recht. Die Verbindungspiste zum Blicklift und die dort befindlichen Pisten sind blau aber doch so kupiert oder kurvig, dass man nicht von der Bergstation des Liftes gleich die ganze Piste einsehen kann. Kein Vergleich also zu den Skiliften im Westerwald oder Hunsrück, die ich aus meiner Kindheit kenne.
Es gibt heute am Dienstag sogar noch andere Skiverrückte, aber von Andrang oder gar Anstehen zu sprechen wäre maßlos übertrieben. Leider ist der Dreitannenlift, der die längsten Pisten erschließt geschlossen, nach Aussage eines Einheimischen weil unten zu wenig Schnee ist. Trotzdem kann man sich drei bis vier Stunden problemlos vergnügen, man steht ja nicht an und in den elend langsamen Schleppern kann man sich gut erholen. Es gibt sogar eine Skihütte, mit Preisen, die einem das Wasser in die Augen treiben. Allein dafür müsste man herkommen.
Anfahrt:
knapp 2 Stunden von Frankfurt aus
Wetter:
Blauer Himmel
Schneehöhe / Temperatur °C:
Tal: ca. 20cm / -2 °C
Berg: ca. 30cm / -3 °C
Schneezustand:
gut
Geöffnete Anlagen:
Blicklift, Rothanglift
Geschlossene Anlagen:
Dreitannenlift, Fischzuchtlift
Offene Pisten:
1a, 1b, 1c, 2a, 2b, 2c
Geschlossene Pisten:
3a, 3b, 3c, 3d, 3e
Anstehen
Gar nicht
Gefallen
Skigebiet bei Frankfurt entdeckt und nicht enttäuscht
Erster Skitag der Saison
Nicht gefallen
Der längste Lift des Gebietes war geschlossen
Off-Piste schon alles zerfahren
Fazit: Anreise bis 13:00 Uhr reicht vollkommen. So kann der verwöhnte Großstädter gemütlich frühstücken und danach ein paar schnittige Schwünge in den Schnee ziehen.
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