Hallo,
Klemme sieht doch schon sehr schön aus. Die Reifen halte ich für zu glatt, würde möglichst weiches Gummi nehmen.
Ich würde das Seil nach unten ablenken und nicht zur Seite. Ein bisschen runter muss es eh, sonst geht es nicht aus der Klemmenrille. Um sicher einzukuppeln nehme ich eine etwas nach oben in die Klemme drückende Seilhöhe. Die Klemme kann ja durch die Reifen oben nicht weg (bei meiner 4EUB durch das Gewicht der Kabine), das Seil läuft ganz oben in der Rille (in die Du das Seil nur schwer von der Seite reinbekämest...)und ist in bester Position fürs Schliessen der Klemme.
Die Stationsschiene würde ich durchgängig auf einer Höhe machen und die Seilscheibe eben etwas tiefer. Wäre bei meinem aktuellen JC-Umbau nur mit grossem Aufwand gegangen, weil die Seilscheibe schon drin war. Also hab ich die Schiene leicht steigen lassen und etwas vom Seil abgelenkt. Würde ich aber bei einem Komplettselbstbau wie oben geschrieben anders machen, also Stationsschiene auf einer konstanten Höhe und vor der Kuppelstelle das Seil von unten reinführen. Für die Seilführung heikel ist eigentlich nur die Einkuppelstelle.
Einen hohen Kuppelwiderstand kann man überwinden, wenn die Förderer schon vor dem (z.B. Aus-)Kuppeln in Seilgeschwindigkeit laufend mitschieben. Diese ersten Reifen würde ich dann mit einem externen Motor antreiben, den Du ja für Langsamlauf u.s.w. e.v.t.l. elektronisch an Deine Seilgeschwindigkeit binden könntest. Ob das Seil sogar den Antrieb leisten kann, kommt auf den genauen Widerstand an und ob es passieren kann, dass mehrere Kuppelvorgänge gleichzeitig stattfinden. Das kann man nicht genau vorhersagen.
Vielleicht erst den Seilantrieb austesten und bei Problemen einen "Fremdantrieb" einbauen.
Ist so mein erster Gedanke,
Viele Grüsse, Thomas