Hallo,
ich war ja, wie in dem anderen 'Kuppelthread' geschrieben, auch eher skeptisch, was den Antrieb der Reifenfördererstrecke über ein Reibrad angeht. In meinem Maßstab wäre ich auf die Idee gar nicht gekommen, deshalb habe ich meine Reifen mit einem Motor angetrieben.
Aber Markus schrieb, er könne sich vorstellen, dass die Reibräder mit entspr. Gummierung und durch die Seilführung genügend Anpressdruck eine Chance haben. Das sind die Dinge, die man einfach experimentieren müsste.
@PHB: Wenn Du das in der Abspannstation über Kardan von der Seilscheibe machst, müsstest aber schon eine flexible Welle oder sowas nehmen. Zumindest bei einer klassischen horizontalen Scheibe, die sich nach vorne/hinten bewegt.
Vielleicht ginge auch ein Zahnriemen mit Spannrolle, so dass der Riemen nicht zu locker wird, wenn die Seilscheibe sich bewegt und auch in die andere Richtung noch etwas Luft ist.
Was Förderketten betrifft, finde ich es von Vorteil, die mit dem Seil anzutreiben.
Mein Problem bei der 4EUB war, dass konstruktionsbedingt meine Kabine in der Gegenstation immer genau zwischen 2 Mitnehmern eintreffen muss, da diese wegen des kleinen Maßstabs nicht klappbar sind und die Kabine sonst am schnellen Seil ankommt und auf einen langsamen Mitnehmer trifft. Deshalb müssen die Bänder der beiden Stationen absolut gleich schnell laufen. Das geht am einfachsten, wenn sie vom (selben) Seil mit der selben Übersetzung angetrieben werden. Ich habs allerdings durch extrem drehzahlstabile Synchronmotoren mit genau berechneter Übersetzung gelöst, so dass sie stundenlang synchron laufen.
Andersherum gesagt; wenn Du die Kettenförderer mit Motoren antreibst, solltest Du darauf achten, dass die Kabinen in jeder Stellung der Kette einfahren können (z.B. durch einseitig klappbare Mitnehmer). Ausserdem solltest Du Dein Seil so verbinden, dass man problemlos auf der Verbindungsstelle kuppeln kann. Das Knotenproblem hab ich so gelöst, dass auch das Seil mit einem solchen Synchronmotor angetrieben ist. Damit bleibt der Knoten immer zwischen zwei Kabinen. Einfacher wäre wiegesagt die Synchronisation der Förderer -und damit auch der Kabinenabstände- mit dem Seil.
Ein anderes Thema mit dem externen Antrieb von Förderern und Beschleunigerstrecken ist Langsamlauf oder langsames Anlaufen der Bahn. Da müsste man dann zumindest elektronisch eine Verbindung herstellen zwischen Seilgeschwindigkeit und Förderer. Sonst kommt Deine Kabine langsam in die Station und trifft dann erstmal auf viel schneller laufende Reifen. Ausserdem würden wegen der Kette die Kabinenabstände unregelmässig (umso kleiner, je langsamer das Seil).
Ich habe aber in HO einfach auf diese Funktionen verzichtet und die Bahn läuft einfach sofort im Tempo; sagen wir als Tribut an meinen kleinen Maßstab
In 1:32 würde ich es aber probieren.
Viele Grüsse, Thomas
ich war ja, wie in dem anderen 'Kuppelthread' geschrieben, auch eher skeptisch, was den Antrieb der Reifenfördererstrecke über ein Reibrad angeht. In meinem Maßstab wäre ich auf die Idee gar nicht gekommen, deshalb habe ich meine Reifen mit einem Motor angetrieben.
Aber Markus schrieb, er könne sich vorstellen, dass die Reibräder mit entspr. Gummierung und durch die Seilführung genügend Anpressdruck eine Chance haben. Das sind die Dinge, die man einfach experimentieren müsste.
@PHB: Wenn Du das in der Abspannstation über Kardan von der Seilscheibe machst, müsstest aber schon eine flexible Welle oder sowas nehmen. Zumindest bei einer klassischen horizontalen Scheibe, die sich nach vorne/hinten bewegt.
Vielleicht ginge auch ein Zahnriemen mit Spannrolle, so dass der Riemen nicht zu locker wird, wenn die Seilscheibe sich bewegt und auch in die andere Richtung noch etwas Luft ist.
Was Förderketten betrifft, finde ich es von Vorteil, die mit dem Seil anzutreiben.
Mein Problem bei der 4EUB war, dass konstruktionsbedingt meine Kabine in der Gegenstation immer genau zwischen 2 Mitnehmern eintreffen muss, da diese wegen des kleinen Maßstabs nicht klappbar sind und die Kabine sonst am schnellen Seil ankommt und auf einen langsamen Mitnehmer trifft. Deshalb müssen die Bänder der beiden Stationen absolut gleich schnell laufen. Das geht am einfachsten, wenn sie vom (selben) Seil mit der selben Übersetzung angetrieben werden. Ich habs allerdings durch extrem drehzahlstabile Synchronmotoren mit genau berechneter Übersetzung gelöst, so dass sie stundenlang synchron laufen.
Andersherum gesagt; wenn Du die Kettenförderer mit Motoren antreibst, solltest Du darauf achten, dass die Kabinen in jeder Stellung der Kette einfahren können (z.B. durch einseitig klappbare Mitnehmer). Ausserdem solltest Du Dein Seil so verbinden, dass man problemlos auf der Verbindungsstelle kuppeln kann. Das Knotenproblem hab ich so gelöst, dass auch das Seil mit einem solchen Synchronmotor angetrieben ist. Damit bleibt der Knoten immer zwischen zwei Kabinen. Einfacher wäre wiegesagt die Synchronisation der Förderer -und damit auch der Kabinenabstände- mit dem Seil.
Ein anderes Thema mit dem externen Antrieb von Förderern und Beschleunigerstrecken ist Langsamlauf oder langsames Anlaufen der Bahn. Da müsste man dann zumindest elektronisch eine Verbindung herstellen zwischen Seilgeschwindigkeit und Förderer. Sonst kommt Deine Kabine langsam in die Station und trifft dann erstmal auf viel schneller laufende Reifen. Ausserdem würden wegen der Kette die Kabinenabstände unregelmässig (umso kleiner, je langsamer das Seil).
Ich habe aber in HO einfach auf diese Funktionen verzichtet und die Bahn läuft einfach sofort im Tempo; sagen wir als Tribut an meinen kleinen Maßstab
Viele Grüsse, Thomas
erhalten habe (Vielen Dank an dieser Stelle !!), nun mal ein Vorschlag wie ichs mit der JC Klemme versuchen würde.