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Laax 07.02.2015

So schwer wie in der vergangenen Woche fiel es mir schon lange nicht mehr, mich für ein Ziel zu entscheiden und ich war schon drauf und dran, es auszulosen, aber am Freitagnachmittag buchte ich dann das Snow'n'Rail für Laax. Mein Ansatz vor der Saison war es ja, möglichst neue Gebiete kennenzulernen, aber da es mir vor zwei Wochen in Lenzerheide-Arosa so gut gefallen hat, überlegte ich lange, ob ich mir das nochmal bei besserem Wetter anschaue. Da das Wetter perfekt werden sollte und ich großen Andrang befürchtete, tendierte ich zeitweise zu etwas Kleinerem, aber im Endeffekt wurde es dann das, woran ich schon am Anfang der Woche gedacht hatte.

Wie gesagt, war es mein erstes Mal und im Gegensatz zur Lenzerheide war ich mir beim Betrachten des Pistenplans nie sicher, dass es mir gefallen würde. Zu wenige Waldabfahrten für mich und etwas ziehweglastig schien es auch zu sein. Dazu überlegte ich lange, wo ich einsteigen sollte, da ich immer wieder von langen Wartezeiten am Arena-Express gelesen hatte, aber ob das in Laax/Larnags besser wäre, wusste ich eben auch nicht.

Los ging es also wieder kurz nach 6 Uhr mit Bus und S-Bahn zum Zürcher Hauptbahnhof. Dort in den IC nach Chur und kurz vor 8 war ich dort. Zum zweiten Mal überhaupt hatte einer meiner Züge in der Schweiz Verspätung und da die Umsteigezeiten in Chur zum Postauto nicht sehr großzügig sind und man auch noch im Zug darauf hingewiesen wurde, war es dort etwas hektisch. Aber trotzdem hat es geklappt und um ca. 8:30 Uhr war ich in Flims am Arena-Express. Jetzt noch den Gutschein in die Tageskarte umtauschen (zzgl. 5 Fr. für noch eine Skidata-Karte, da alle 4, die ich dabei hatte, nicht "funktionierten" :roll: ) und los zum Einstieg. Die Wartezeit konnte man vernachlässigen, aber viel mehr Sorgen machte mir das Wetter. Noch war man nämlich unter einer dicken grauen Wolkendecke und da es darunter ziemlich düster war, fürchtete ich schon, diese sei ziemlich mächtig. Aber es dauerte nur bis zur Häfte der ersten Sektion bis man durch war und in einem Sonnenschein-blauer-Himmel-verschneite-Bäume-geile-Pisten-Winterwunderland war.

In Plaun musste man umsteigen und ich fuhr erst mal die beiden folgenden kurzen Sektionen weiter zum Bereich Nagens. Der Anblick der Pisten dort oben liessen mich erst Mal alle Zweifel vergessen und ich musste dann gleich mal eine Wiederholung (24) an der 6KSB Mutta Rodunda machen. Bilder dazu:

Vorne die Piste 12 von Nagens nach Scansinas, hinten Crap Sogn Gion links und Crap Masegn rechts.
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Wieder ein Nebelmeer, das aber zum Glück nicht so hoch reichte wie am Tag zuvor.
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Zoom zur 6KSB Plaun und der Station am Crap Sogn Gion, hinten der Piz Aul
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Zoom zum Crap Masegn mit PB, 6EUB Fuorcla-Masegn und 6KSB Treis Palas und natürlich den fantastisch aussehenden Pisten. Leider habe ich es nicht geschafft, auch nur eine davon zu fahren... :(
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An der Bergstation 6KSB Mutta Rodunda mit Blick auf Cassonsgrat und Flimserstein.
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Blick über Surselva und Domleschg Richtung Engadin. So ein Nebelmeer hat einfach was...
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Pizzo Tambo
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6KSB Mutta Rodunda, dahinter der Nordhang der Crest La Siala zwischen Crap Sogn Gion und Crap Masegn
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Nochmal der Crap Masegn, unten die Talstation 3KSB La Siala
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Dann rüber zur 3KSB La Siala und auch dort eine Wiederholung (26).

Talstation mit kaum vorhandener Warteschlange
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Zoom zur Bergstation 6KSB Mutta Rodunda
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Zoom zum Vorab
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Trasse mit Laaxerstöckli oben und Crap Ner rechts
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Nochmal der Blick zurück
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Vorab-SLe
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Blick nach Südwesten mit der quer verlaufenden 6EUB Fuorcla-Vorab unten, rechts Cavistrau Pign
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Ringelspitz links
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Ganz links Tristelhorn, rechts davon Ringelspitz, unten der Flimserstein und das nebelverhangene Rheintal. Die Ostabfahrt 10 direkt vor mir habe ich mir für später aufgehoben.
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Bergstation und letzte Stützen der PB Cassonsgrat.
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PB Crap Masegn mit den SL Ils Plauns und Bergstation der 6KSB Alp Dado rechts.
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Trasse 3KSB La Siala
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Nochmal der Crap Masegn mit Skigebiet Obersaxen im Hintergrund. Die schöne Pyramide im Hintergrund ist der Piz Terri.
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Ohne Zoom
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Blick von der Verzweigung Pisten 26/28 zum Glärnisch. Unter dem Nebel liegt Elm, dessen Skigebiet am Gegenhang zu sehen ist.
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Hier im Zoom
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Hinten das den ganzen Tag unter dem Nebel liegende Alpenvorland.
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Nochmal der Glärnisch
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Perfekte 26
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Dann rüber zu den Vorab-SL und hoch zum Gipfel.

Blick vom Vorab nach Westen zum Tödi in der Bildmitte, rechts Hausstock, links Bifertenstock
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SLe Vorab, deren Talstation auch etwas suboptimal liegt, vor allem, wenn man mit der EUB ankommt. Ich kam ja über die 28 und kam mit Schwung fast hin.
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Zoom zum Laaxstöckli mit Bergstation La Siala und Piste 28. Mir hat sich nicht so ganz erschlossen, warum die rot sein soll...
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Vom Vorab ging es dann gleich die Sattel-Piste runter. Die war im Vergleich zu den perfekten Abfahrten vorher nicht so schön zu fahren, da man es beim Präparieren wohl ziemlich eilig hatte und somit der Schnee ziemlich knollig war.

Erster Steilhang
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Skigebiet Breil-Waltensburg auf dem langgestreckten Bergrücken unten
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Skigebiet Obersaxen
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Blick zurück zum ersten Steilhang unterhalb der namensgebenden Geländeformation
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Blick das Tal hinunter, wo sich an den Rändern langsam der Nebel auflöst.
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Unten dann zum ersten Mal längere Wartezeiten an der 6KSB Lavadinas, zu der schon soviel gesagt wurde, dass ich mir jeglichen Kommentar dazu spare, außer diesem: Wer 74 Fr. für eine Tageskarte verlangt, kann auch neue Bahnen ohne eigene Pisten, dafür mit viel Schnickschnack bauen.

Trasse der Bahn, heute ohne Schwenkmechanismus
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Ausblick von der Bergstation an der Fuorcla da Sagogn
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Zoom zum Laaxerstöckli mit La Siala-Bahn und dem genialen Starthang der 26
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Endlich oben ging es über die Hammer-36 nach Fuorcla um dort ganz schlau beim Anblick der Warteschlange Richtung Masegn auf die andere Seite zu fahren. Leider war die Schlange Richtung Vorab noch viel länger, wie ich dort zu spät feststellte. Egal, warte ich halt ein bisschen. Gefühlt dürften es ca. 10 Minuten gewesen sein und da ich meinte, jemand hätte von der Piste vom Vorab nach Fuorcla geschwärmt, fuhr ich also die 31 runter. Die war ganz nett, aber oben sehr flach. Wahrscheinlich waren die Pisten vom Crap Masegn gemeint...

Wieder an den Vorab-SLen angekommen.
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6EUB Fuorcla-Vorab von oben...
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...und von unten
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Nun auf der anderen Seite in die 6EUB rein und hoch zum Masegn. Dort dann eine Wiederholung an der 6KSB Treis Palas, so dass ich die Pisten 46 (sehr schön) und 45 gefahren bin.

Blick vom Masegn auf Cavistrau Pign, Bifertenstock und Tödi (links nach rechts)
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Piste vom Crap Masegn nach Lavadinas
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Obersaxen ist nun auch fast nebelfrei
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PB Crap Masegn und 6KSB Treis Palas
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Unterer Teil der Treis Palas-Bahn. Links der steile Schlusshang von beiden Abfahrten, oberhalb dessen eine ziemliche Engstelle liegt. Gestern kein Problem, aber wenn es wärmer wird, könnte ich mir vorstellen, dass es da unangenehm wird.
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Eigentlich wollte ich danach mit der 6KSB Alp Dado wieder hoch, aber dort war sehr viel los, so dass ich über die 50 runter nach Curnius und mit der gleichnamigen Bahn hoch zum Crap Sogn Gion. Nun sollten 2 Highlights folgen, nämlich zum einen die schwarze Abfahrt 65 nach Larnags und die fast 4 km lange PB wieder hinauf. Leider hatte die einen technischen Defekt und schlich im Schritttempo den Berg hinauf, so dass das Nichts wurde. Dafür war aber die Abfahrt umso schöner.

Unterhalb der Station ging der Blick dann über die 6KSB Plaun hinweg zu den Hängen um La Siala (links), Mutta Rodunda (Mitte), Arena-Express (rechts daneben) und Cassonsgrat (rechts dahinter).
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Mutta Rodunda und Arena-Express im Zoom, rechts eine Stütze der PB Grauberg. Hinten mittig Piz Segnas, rechts das Trinserhorn.
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Blick nach Larnags der Trasse der PB entlang. Unten löst sich der Nebel langsam auf.
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Zoom Richtung Lenzerheide. Dachte, ich hätte das Rothorn in der Mitte, aber ich kann keine Bergstation erkennen.
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Lift- und Pistenschneisen? Gibt es da was oberhalb von Reichenau?
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La Siala im Zoom
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Bergstation PB Cassonsgrat
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Auf der einfach nur geilen 65. Angenehm steil, breit, Wald, drehend - für mich die Beste heute. Die PB schlich da gerade an mir vorbei.
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Piste und Bahn von unten, kurz vor der Mittelstation der 12EUB Larnags
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Talstationsbereich in Larnags
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3 Kabinen, 2x 12EUB Larnags und die der mittlerweile fast im Tal angekommenen PB
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Trassenbild zum Crap Sogn Gion hinauf
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Wohl oder übel ging es dann mit EUB und KSB wieder hinauf und oben entschied ich mich dann nochmal einen Versuch an der Alp Dado zu wagen.

Bergstation 12EUB, Talstation 4KSB mit leichten Wartezeiten
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Trasse 4KSB Curnius, oben der SL an der Halfpipe
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Blick über die weiten Hänge zwischen Crap Sogn Gion und Crap Masegn. Vorne der SL Crap, dahinter die SLe Ils Plauns, dann die 6KSB Alp Dado.
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Zoom zum Crap Masegn. Krasser Seildurchhang bei der PB.
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Fast die komplette Trasse der 6KSB Treis Palas aus der Alp Dado-Bahn. Eine Wiederholung dort habe ich mir geschenkt, denn die Wartezeiten waren immer noch heftig und die Pisten schon ziemlich zerfahren.
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Andere Richtung zum Crap Sogn Gion
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Vom Crest La Siala, wo die Alp Dado-Bahn endet, nahm ich 42 und 40 nach Plaun. Vor allem die 42 war wieder ein Höhepunkt, auch wenn der Wald fehlt. Aber die dauernden Richtungs- und Neigungswechsel sind einfach genial. Unten dann die ziemlich enge und nun schon ausgefahrene 40 war dann weniger schön, aber ok. Nochmal fuhr ich zum Crap Sogn Gion mit der 6KSB Plaun und über die 83 und 66 gleich wieder runter. Die 83 war zwar nicht frisch präpariert, aber mangels Beschneiung schöner zu fahren wie die doch ziemlich harte 66, aber auch das war eine schöne, höhenmeterintensive Abfahrt.

Blick die Trasse der 6KSB Plaun entlang auf 83 links und 66 rechts.
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In Plaun wieder angekommen mit Blick auf die kurze zweite Sektion der 8EUB Arena-Express
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Blick hinüber zur 6KSB Plaun aus dem Arena-Express
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Ach ja, es war teilweise sehr voll... Hier die überlaufene 16 an der 6KSB Mutta Rodunda 8)
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Via La Siala ging es dann zur Ostabfahrt, die ich aber etwas ziehwegig fand, wenngleich die Aussicht natürlich eindrucksvoll ist und der untere Teil dann wieder skifahrerisch sehr schön ist. Über die Grauberg-Abfahrt 10 fuhr ich dann hinunter nach Flims, wobei ich gerne noch eine Wiederholung mit der PB gemacht hätte, aber die fuhr gerade los, als ich in Startgels ankam, so dass ich darauf verzichtete. Die Grauberg-Piste wurde ja schon desöfteren gelobt und auch mir hat sie sehr gut gefallen.

Blick in den Talkessel zwischen Tschingelhörnern links und Piz Segnas rechts.
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Hang der Ostabfahrt nach dem Ziehwegteil. Auch das Rheintal kriegt jetzt Sonne ab.
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Nochmal die Tschingelhörner, wobei man ja leider das Martinsloch nicht sieht.
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Vorne der Einstieg zur Grauberg-Piste 10, dahinter von links Ofen, Tschingelhörner, Segnas-Pass und Atlas, ein Vorgipfel des Piz Segnas
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Und deren erster Hang unterhalb der Bergstation
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Weiterer Verlauf
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Rechts die Piste, links die PB entlang des Felsbands
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Talstation PB Grauberg
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Kabine vor Stütze 2 im Zoom
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Und ohne Vergrößerung
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Auf der Talabfahrt nach Flims. Hinten der Arena-Express, von rechts mündet die rote 18, die ich eigentlich auch fahren wollte, aber nicht geschafft habe.
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Bissl flach hier...
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Talstationskomplex in Flims, links die 3KSB Naraus
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Nun wechselte ich in den Bereich Foppa-Naraus, um mir ein eigenes Bild von diesem vieldiskutierten Gebiet zu machen. Das Argument mit dem Südhang und das man deshalb den Bereich aufgeben müsse, erschloss sich mir nie, denn in dieser Höhenlage sollte eine Beschneiungsanlage trotzdem für eine genügende Unterlage sorgen können. Aber es scheitert ja vor allem auch an der sehr unbefriedigenden Lift-Situation, denn 2 KSBs, bei denen man die Ski nicht anlassen darf, fördern natürlich nicht die Beliebtheit bei den Skifahrern. Ich hab es mir trotzdem angetan und war froh, dass ich das gemacht habe, denn es hat mir richtig gut gefallen da oben. Aus den schon geschriebenen Gründen war kaum was los und die Pisten waren in einem guten Zustand, obwohl offensichtlich seit mindestens einem Tag nicht präpariert wurde. Die Schneelage war gut, wenn auch hier und da mal der Boden durchkam, aber alles unproblematisch. Der Teil des Gebietes hat bei mir den Gesamtcharakter nochmal deutlich gewinnen lassen und für 74 Fr. sollte es möglich sein, dort zu investieren, um den Abwechslungsreichtum zu erhalten. Sonst hat man bald nur 2 Sonnen- und einen Schattenhang mit relativ gleichmäßiger Neigung, was dann den Preis überhaupt nicht mehr rechtfertigt.

Auffahrt mit der 3KSB Naraus
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Osthang des Crap Ner, rechts das Grauberg-Felsband
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Bergstation SL Spaligna mit Piste 3 von Foppa herunterkommend, die ich später gefahren bin. Schmal, wellig, witzig...
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Die zweite Sektion, 4KSB Foppa
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Piste 2
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Blick zum Grauberg und Laaxerstöckli
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Blick zum Crap Sogn Gion
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Graubergbahn
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Der Nebel hatte sich in Dunst verwandelt, der knapp oberhalb von Flims lag
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Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel (v.l.n.r.)
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PB Cassonsgrat
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Im SL Spaligna mit Piste 4
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4KSB Foppa mit Piste 2
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Auch hier extrem viel los...
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Auf der linken Variante der Piste 4
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Pistenende in Flims
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Nun ging es noch einmal mit dem Arena-Express ganz hinauf bis Nagens um dann via Piste 25 und 38 nach Plaun ab- und von dort zum Crap Sogn Gion hochzufahren. Dort wollte ich noch ein paar letzte Sonnenstrahlen abgreifen und dann in Larnags wieder ins Postauto einsteigen. Um es nicht zu knapp werden zu lassen habe ich deshalb auf eine Wiederholung am Mutta Rodunda verzichtet, aber die Pisten lockten immer noch sehr.

Hier die immer noch tadellose 16
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Der Blick hinauf machte den Verzicht auch nicht einfacher.
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Blick nach Plaun, kurz nach der Kurve der 38
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Nach der Ankunft am Crap Sogn Gion wollte ich dort noch die Pisten nach Curnius fahren und als erstes ging es die 64 hinunter, da man ja aus der 4KSB sehr schön den breiten Hang parallel zu dieser sieht und ich dachte, der gehört zu eben dieser. Man fährt dann aber relativ lange auf einem Ziehweg um den Berg herum und hat dann nur die letzten Meter eine richtige Piste. Also wieder hoch mit der 4KSB Curnius, wobei die Auffahrt dank technischer? Probleme ziemlich lange dauerte. Die Bahn blieb nämlich stehen und fuhr dann an um gleich wieder stehen zu bleiben. Das passierte ca. 10-15 Mal und jedes Mal fuhr man die Strecke, die man eben zurückgelegt hatte, fast wieder zurück. Ich befürchtete schon, dass ich das Postauto verpassen würde und eine Stunde warten müsste, aber dann ging es doch weiter. Oben bin ich dann nach links raus um dann eine grundpräparierte Piste zu entdecken, die rechts der Halfpipes entlangläuft. Die bin ich runter und irgendwann ging es dann links in einen Ziehweg. Dieser mündet dann auf der von mir gesuchten Abfahrt, nur dass diese zu einem Randgruppen-Scheiss-Freestyle-Park umgewandelt wurde. Damit hat LAAX bei mir dann nochmal richtig fett verloren bei mir, denn bei dem Preis erwarte ich an einer solchen Anlage mit solch einem idealen Skigelände eine Piste für die Mehrzahl der zahlenden Gäste und nicht für ein paar wenige zugekiffte Kids. Übrigens hat es bisher in keinem Skigebiet so an allen Ecken und Enden nach Gras gestunken wie dort, so dass das "zugekifft" tatsächlich zutreffend ist. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging es dann die 64 vollends hinunter ins Tal und pünktlich nach Chur. Der IC nach Zürich war unangenehm voll dank Abreiseverkehr aus dem Engadin, Landwassertal und Prättigau und die Doppelstockwagen bieten leider nicht viel Platz für Skigepäck, aber es sind ja nur 75 Minuten. Kurz vor 19 Uhr war ich wieder daheim und freute mich über diesen traumhaften Skitag.

Obere Hänge der 64 an der Ostseite des Crap
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Der Himmel immer noch makellos blau
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Der mysteriöse Hang an der 4KSB Curnius
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Während des Stop-and-Go
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Da ging´s dann wieder normal weiter
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Das war´s!
 
Das weiß ich selbst. Ich spreche von der heutigen 3- und 4-KSB Foppa-Naraus...
 
Weil die Bergbahnen Flims damals knapp bei Kasse waren und das ja auch ettappieren mussten.

Wiederholungsfahrten Naraus-Foppa bieten sich sehr wohl an und hält diejenigen, die zu faul sind, Skier abzuschnallen wunderbar fern! :ja:
 
tafaas schrieb:
Hehe, diese KSBs stehen ja doch schon ne Weile und sind mehr Zubringer für Wanderer, Schlittler oder Cassonsfahrer. Für Wiederholungsfahrten bietet sich das Gebiet nicht wirklich an. ...
Naraus-Foppa hat ausgesprochen schöne Wiederholungsabfahrten.

@thomasg: Warum hast du den Cassonsgrat ausgelassen?
 
Weil die Bergbahnen Flims damals knapp bei Kasse waren und das ja auch ettappieren mussten.

Ok, klar. Aber das beantwortet meine egtl. Frage immer noch nicht. Spart man denn Geld, wenn man eine KSB nicht mit angeschnallten Skiern benutzen kann? Kann ich mir kaum vorstellen...
 
Natürlich nicht, aber die Frage war ja, wieso man keine durchgehende EUB baute. Das war damals kein Thema und vorher ja auch schon kuppelbare SBs mit Skiabziehen da. Ich finde das so tip top. Es sind ja oft mehr Nichtskifahrer als solche mit dort.
 
Chasseral schrieb:
@thomasg: Warum hast du den Cassonsgrat ausgelassen?

Tatsächlich hatte ich kurzzeitig überlegt, hochzufahren, aber zum einen war es schon recht spät und ich wollte ursprünglich nochmal die Graubergabfahrt machen, was dann aber sowieso zeitlich nicht mehr ging. Dann wusste ich nicht, was mich da pistenmäßig erwarten würde und wenn ich mich richtig erinnere, muss man ja auch zuerst ein Stück aufsteigen, worauf ich jetzt auch nicht so richtig Lust hatte. Und ich hätte auf die Abfahrten im Bereich Foppa-Naraus verzichten müssen, was es mir nicht Wert gewesen wäre.
 
ski-chrigel schrieb:
Natürlich nicht, aber die Frage war ja, wieso man keine durchgehende EUB baute. Das war damals kein Thema und vorher ja auch schon kuppelbare SBs mit Skiabziehen da. Ich finde das so tip top. Es sind ja oft mehr Nichtskifahrer als solche mit dort.
Das eine schliesst ha das andere nicht aus.
 
da wären allerlei Anpassungen nötig. Als die Bahn gebaut wurde, war die Skipiste noch nicht auf gleichem Niveau, sondern endete auf Höhe des Iglus, von unten gesehen rechts der Station. Dann die Treppe hoch.
Früher waren halt die Leute noch nicht so faul... ;-)
Und ich verstehe das ganze Gejammer um Skiabziehen sowieso nicht, aber ich weiss, ich bin ja auch von der EUB-Fraktion und freue mich drum wie ein Kind auf die LaSiala-Gondel...
 
Tja da könnte man ja tatsächlich auf ein Kundenbedürfnis eingehen, und dadurch mehr Umsatz machen. Schon schräg, so Unternehmerisches denken :biggrin:
 
Ich glaube, ich bin ziemlich mit ski-chriegel auf einer Linie ;)
Als ich vor zwei Wochen das erste Mal in Laax war, habe ich mich auch über manche Transportanlagen gewundert: eine EUB, in der mann steht, ein Sessellift, in dem man die Ski ausziehen muss... Aber zumindest bei letzterem (war von Falera aus hoch) macht es definitv Sinn: die Piste wird nicht so lang halten im Frühjahr, wie der Rest des gebiets... Also muss man ohne Ski hoch und runter kommen...

Ich bin aber generell auch eher Seilbahn- als Sessellift-Nutzer:
Mann macht mehr Höhenmeter und hat längere Abfahrten am Stück... da fange ich dann an zu genießen ;)
 
Wirktlich witzig: Als der Foppa Sessel gebaut wurde, waren 3er Sessel State of the Art, bei Naraus (1989) dann die 4er Sessel. War auch bei La Siala der Fall. Kapazitätsmässig hat man bei La Siala z.B. damals ausgeschöpft, was möglich war. Was man heute nicht mehr macht oder machen will.....
 
Danke für den schönen Bericht und die Super Bilder .... Früher war ich sehr viel in Laax! Ich finde die Aussicht immernoch genial von dort. Skifahren/Snowboarden finde ich nicht mehr so toll dort ... vorallem stören mich diese Freestyle Parks.
Im Sommer ist der Runcatrail auch schön zum Downhill fahren aber die beiden KSBs mit der Mittelstation sind weniger als Suboptimal.
 
@cassons: nö, man muss kaum aufsteigen, ca. 20m, und kann dann gleich queren.

Sieht man auf Deinem Bild:

... und hier die Querung nach der Station (aus dem Jahr 2010)
IMG_587_sized.jpg
 
Ist aber nicht die offizielle Variante, oder? Ich musste damals viel weiter hoch. Bin aber die 71 gefahren, damals noch präpariert (ja ist lange her).
 
Mein Bild ist aus dem März 2010. Damals war gar nix ausgesteckt.
 
Ich kannte auch nur die Variante, wo man bis zum obersten Plateau hochlaufen musste.
 
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