Heuer verbrachten meine Frau und ich unseren dreiwöchigen Sommerurlaub in den Beneluxstaaten. Der Schwerpunkt lag auf Stadtbesichtigungen, einige Seilbahnerlebnisse hatten wir trotzdem. (Siehe auch den Sommerbericht unter: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=58&t=36200) Als sportliches Kontrastprogramm besuchten wir für vier Stunden die Schihalle in Landgraaf (NL).
Was Hallen betrifft kannte ich bisher nur jene von Bottrop, deren Hauptbeschäftigungsanlage damals ein Förderband war. Da kann Landgraaf schon einiges mehr.
Kurze Beschreibung und Betriebsstatus von links nach rechts. (Vom Tal aus gesehen):
An der linken Hallenwand verläuft ein Tellerlift, der bei meinem Besuch geschlossen war. Gleich daneben war die, für Renngruppen reservierte Piste. Gleich wieder rechts daneben verläuft in der Hallenmitte die Hauptbeschäftigungsanlage, die im Prinzip alle Pisten versorgt, nämlich die fixgeklemmte Sechsersesselbahn. Rechts daneben befindet sich eine Art Snowboard-Funpark. Wieder rechts daneben befindet sich ein Tellerlift (wohl für die Funparkbenützer), der nicht ganz unten startet und bei meinem Besuch nur die ersten beiden Stunden in Betrieb war. (Ich vermute fast, er war nur „irrtümlich“ in Betrieb, da weder Einstieg noch Ausstieg hergerichtet waren.) Wieder rechts daneben ist die Hauptpiste für den normalen Schitouristen, dann folgt noch ein Tellerlift an der rechten Hallenwand (auch in Betrieb). Noch weiter rechts sind unten zwei kurze Förderbänder, von denen nur das linke für die Anfänger geöffnet war.
Wir haben um 09:00 Uhr (offizielle Öffnungszeit der Halle) den Umkleidebereich betreten. Zu diesem Zeitpunkt haben die ersten Trainingsgruppen die Halle bereits wieder verlassen. Zunächst sind wir die rechte Hauptpiste gefahren. Als diese nach zwei Stunden doch deutliche Gebrauchtspuren aufwies, sind wir meist durch den Funpark gefahren, da dort die Raupenspuren größtenteils noch unzerstört waren, und ohnedies kaum Boarder vor Ort waren, die wir gestört hätten. Auch den Anfängerbereich haben wir einmal getestet.
Die Temperatur in der Halle betrug -4°C und da im Funpark zwei Schneekanonen in Betrieb waren, hatte man im oberen Hallenbereich das Gefühl im leichten Nebel unterwegs zu sein.
Fazit: Nette Schistunden. Im August bieten die heimischen Gletscher auch nicht mehr (zB. Kitzsteinhorn: nur Magnetköpfl) und da sind die Pisten den sommerlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt (morgens zu hart, mittags zu weich, nur dazwischen kurz ideal). Da haben die konstanten Hallentemperaturen ihren Vorteil.
Natürlich habe ich auch ein paar Bilder für Euch.
Was Hallen betrifft kannte ich bisher nur jene von Bottrop, deren Hauptbeschäftigungsanlage damals ein Förderband war. Da kann Landgraaf schon einiges mehr.
Kurze Beschreibung und Betriebsstatus von links nach rechts. (Vom Tal aus gesehen):
An der linken Hallenwand verläuft ein Tellerlift, der bei meinem Besuch geschlossen war. Gleich daneben war die, für Renngruppen reservierte Piste. Gleich wieder rechts daneben verläuft in der Hallenmitte die Hauptbeschäftigungsanlage, die im Prinzip alle Pisten versorgt, nämlich die fixgeklemmte Sechsersesselbahn. Rechts daneben befindet sich eine Art Snowboard-Funpark. Wieder rechts daneben befindet sich ein Tellerlift (wohl für die Funparkbenützer), der nicht ganz unten startet und bei meinem Besuch nur die ersten beiden Stunden in Betrieb war. (Ich vermute fast, er war nur „irrtümlich“ in Betrieb, da weder Einstieg noch Ausstieg hergerichtet waren.) Wieder rechts daneben ist die Hauptpiste für den normalen Schitouristen, dann folgt noch ein Tellerlift an der rechten Hallenwand (auch in Betrieb). Noch weiter rechts sind unten zwei kurze Förderbänder, von denen nur das linke für die Anfänger geöffnet war.
Wir haben um 09:00 Uhr (offizielle Öffnungszeit der Halle) den Umkleidebereich betreten. Zu diesem Zeitpunkt haben die ersten Trainingsgruppen die Halle bereits wieder verlassen. Zunächst sind wir die rechte Hauptpiste gefahren. Als diese nach zwei Stunden doch deutliche Gebrauchtspuren aufwies, sind wir meist durch den Funpark gefahren, da dort die Raupenspuren größtenteils noch unzerstört waren, und ohnedies kaum Boarder vor Ort waren, die wir gestört hätten. Auch den Anfängerbereich haben wir einmal getestet.
Die Temperatur in der Halle betrug -4°C und da im Funpark zwei Schneekanonen in Betrieb waren, hatte man im oberen Hallenbereich das Gefühl im leichten Nebel unterwegs zu sein.
Fazit: Nette Schistunden. Im August bieten die heimischen Gletscher auch nicht mehr (zB. Kitzsteinhorn: nur Magnetköpfl) und da sind die Pisten den sommerlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt (morgens zu hart, mittags zu weich, nur dazwischen kurz ideal). Da haben die konstanten Hallentemperaturen ihren Vorteil.
Natürlich habe ich auch ein paar Bilder für Euch.
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