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Langkofelscharte

August 1987, Bergfahrt mit dem Gondellift Langkofelscharte. Von der Scharte aus ging es dann über den Oskar-Schuster-Steig zum Plattkofel.

wp_20151127_18_40_03_4vute.jpg
 
Wenn Axxis sagt, daß er einer der wenigen Überlebenden ist, die die Abfahrt von der Langkofelscharte gemacht haben, dann muß ich sagen:
Ich habe diese Abfahrt im März 1959, 22 Jahre alt, gemacht. Wir sind mit Fellen aufgestiegen, da die Korbbahn wieder mal durch eine Lawine beschädigt war.
 
Dann mal ein sehr herzliches Willkommen bei uns Liftverrückten; Du bist meiner Einschätzung nach dann hier auch das älteste Mitglied und vermutlich aufgrund Deiner historischen Erfahrungen dementsprechend gefragt denn bis dato war ich sowas wie der "Forenopa"... :lach: .
 
Bester Marcus (Petz),
ich habe 2015, 78 Jahre alt, nochmal eine Skitour durch die Dolomiten gemacht. Meine Kameraden guckten ungläubig, als ich ihnen von der Langkofelscharte-Abfahrt erzählte. Damals hatten wir auch, rein per Fell-Aufstieg, die Durchquerung der Sella-Gruppe gemacht: Val Lasties, Piz Boé, Val de Mesdi.
Im März bin ich wieder in den Dolomiten, Durchquerung von St.Christina nach Cortina, aber auf Pisten und mit Liften und Seilbahnen.
 
Chris; ich bewundere Deine Kondition allerdings war/bin ich nie ein sportlicher Mensch gewesen. Ich war zwar als Kind so ab 1968 mit den Eltern zum Winterschiurlaub immer je Woche in Corvara und San Cassiano aber auf die Langkofelscharte bin ich erst vor etwa 10 Jahren das erste Mal gekommen und erfuhr im Gespräch mit dem damaligen Betriebsleiter das es dort mal Winterbetrieb gab.
 
1959 ist natürlich unschlagbar!

noja, grundsätzlch gehöre ich da auch zu den "Überlebenden" ;-)

Februar 1986, 13jährig, 2x mit Liftunterstützung (vorne wieder runter),
dann mehrfach mit Fellen in den 90er (vorne und hinten)
und von April 2004 habe ich sogar bissl eingescanntes Bildmaterial (mit Fellen; vorne runter). Hatte ich wohl shcon mal irgendwo gepostet, aber hier nochmal

lk1.jpg


lk2.jpg


lk3.jpg
 
CV schrieb:
1959 ist natürlich unschlagbar!
Noja, grundsätzlch gehöre ich da auch zu den "Überlebenden" ;-)
:zustimm: Aber ganz abgesehen davon das ich Chris bewundere weil er sogar heute noch aktiv Schi fährt hätt ich mich die Langkofelscharte nur maximal auf dem Allerwertesten runtergewagt - und der wär dann aber wahrscheinlich nicht nur durch den Schnee nassgeworden... :rolleyes:
 
aber sicher!
Man muss halt die Lawinengefahr etwas beachten (v.a. die Felsrinne, die sich im oberen Teil aus dem Langkofel entleert). Oder: im Mai fast schneefrei per pedes hoch und auf der Nordseite runterfahren. Geht dann meist noch fast bis zur Waldgrenze.
 
Ich denk die größeren Brocken hat man früher rausgeräumt bzw. raus/runtergerollt, in den Jahrzehnten seit der Winterbetriebssperre ist da natürlich auch viel wieder dazugekommen das einem heutzutage die Abfahrt bei geringerer Schneelage vermiest.
 
Vorsicht, das sind unterschiedliche drei Paar Schuhe:

- Weltnaturerbe: erst seit ca. 8 Jahren
- Steinerne Stadt: größere Felsen wurden da nie weggeräumt, aber der Ziehweg wurde (vor der Zuerkennung Weltnaturerbe) beinahe jedes Jahr entschärft, nivelliert, verbreitert und dann auch mit Kunstschnee versehen. Vor Bau der KSB Citta dei Sassi waren 2 heftige Aufstiege im Ziehweg, die auch mit Schwung nicht zu bewältigen waren. Das war damals fette Handarbeit.
- Langkofelscharte: Da wurde NIE irgendetwas zum Zweck einer leichteren Abfahrt weggeräumt. Das Kar ist - abgesehen von den Bau- und Fundamentierungsarbeiten für die Bidonvia - völlig naturbelassen. Die Ersosion wirkt dort wie sie halt nun mal wirkt.
 
Zumindest der frühere BL sagte mir das größe in der Scharte gelandete Felsbrocken vom Personal runtergeschubst wurden um unten entweder zu zerschellen oder zumindest keine potentielle Gefahr für die Wanderer mehr darzustellen. Von einer "Pistenoptimierung" also meilenweit entfernt wenngleich die Schifahrer davon natürlich auch profitierten und 99,9% dessen was von den Felswänden in die Scharte fällt ist ohnehin nur Schotter.
 
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