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Laterns-Gapfohl, 18.12.2009 - Zwischenstop

Was bei der Durchreise am Wegesrand liegt, das soll man mitnehmen - nach diesem Motto bin ich am 18.12.2009 im Skigebiet Laterns-Gapfohl gelandet. Die Straße hinauf zieht sich schon ein wenig. Wenn der Schmittenhoflift, der die erste Sektion darstellt, außer Betrieb ist, dann muss man noch ein Stück höher hinauf zur Vierersesselbahn, welche die 2. Sektion bildet.

Pistenplan

Die Vierersesselbahn Gapfohl geht erst mal steil nach oben, die zugehörige Abfahrt ist nur schwer einsehbar.

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Anschließend geht die ziemlich lange Bahn (ca. 2 km) sehr flach dahin, bevor noch mal ein steileres Schlussstück kommt.

Fährt man bei der Bergstation nach rechts, kommt man zum Übungslift Gapfohl, den man außer im Starthang Schuss fahren muss, um nicht stehen zu bleiben.

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^^ Gehänge des Übungslift Gapfohl mit Sechsersesselbahn und Bergstation Nob im Hintergrund; diese bildet die 3. Sektion und führt zum höchsten Punkt des Gebiets


Oberhalb des Übungslifts Gapfohl kann man auf dem folgenden Bild diejenigen Pisten erahnen, die vom Nob-Gipfel in einem weiten Bogen nach rechts führung und die Bergstation des Übungsliftes tangieren. Diese Pisten (3 Stück) sind gleichzeitig die schöneren an der Nob-Sechsersesselbahn.

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Die Bergstation der Sechsersesselbahn Nob präsentiert sich heute in idyllischer Winterlandschaft, das Ganze wirkt aber ziemlich mittelgebirgig.

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Jetzt folgt ein zweifelhaftes Charakteristikum dieses Skigebiets: Während von der Nobspitze allein auf der Vorderseite 6 Pisten zurück in den Bereich der Sesselbahnen führen, vereinigen diese sich im Bereich zwischen Bergstation Vierersesselbahn und Talstation Sechsersesselbahn zu einer einzigen Piste. Diese ist zwar breit, muss aber sämtliche Skifahrer aufnehmen, welche an der Sechersesselbahn und an der Vierersesselbahn Wiederholungsfahrten absolvieren. Dies ist zwar an einem Nebensaisontag wie heute von der Frequentierung her kein Problem, ist aber vom Gebietslayout her auch nicht unbedingt interessant.

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^^ Das "Nadelöhr" von oben ...

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^^ ... und von unten


Im oberen Bereich der mit 1,7 km ebenfalls langen Sechsersesselbahn gibt es außer den erwähnten 3 "Außenrum-Abfahrten" noch zwei Pisten, die nah an der Trasse der Sesselbahn sind. Diese sind ncht besonders aufregend und teilweise durch Renntraining belegt.

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Auf der Rückseite des Nob steht der Doppelschlepplift Fallboden. Warum "Doppel", weiß ich nicht, auch andere der extrem wenigen Gäste haben noch kaum den gleichzeitigen Betrieb beider Lifte gesehen. Hier gibt es eine rote und eine schwarze Abfahrt. Die Pisten in diesem Bereich sind sehr stark kupiert und damit deutlich abwechslungsreicher als die im vorderen Bereich. Die Flachstücke der Pisten sind jedoch sehr flach. Die Steilstücke der schwarzen Pisten sind nur ganz kurz wirklich steil, so dass ich mir nicht sicher bin, ob die schwarze Kennzeichnung wirklich angebracht ist.

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^^ Bergstation der Vierersesselbahn Gapfohl im spätnachmittaglichen Gegenlicht

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^^ Bergstation des Schmittenhoflifts im frühabendlichen Gegenlicht


Die Talabfahrt ist über weite Stecken völlig flach und wird erst kurz vor der Talstation nochmals ein wenig steil und unübersichtlich. Der Schmittenhoflift macht im Vergleich zum Rest einen ziemlich attraktiven Eindruck, ist heute aber geschlossen. Er ist eigentlich nahezu immer geschlossen - jedenfalls immer, wenn ich mir den Öffnungsstatus auf der Homepage anschaue. Mit der Schneelage kann dies nichts zu tun haben.

Nicht gefahren bin ich die Skiroute über Bergfrieden zur Talstation Schmittenhoflift, diese scheint aufgrund ihrer Lage auf einem benachbarten Höhenrücken recht attraktiv zu sein. Nicht gefahren bin ich ferner den Verbindungsweg ins Skigebiet Furx oberhalb des Rheintals. Dieser sorgt für ein insgesamt sogar recht großes Skigebiet, einen Rückweg von Furx ins Skigebiet Gapfohl gibt es jedoch nicht.

Fazit: Ohne die beiden erwähnten Strecken (Skiroute Bergfrieden und Verbindungsweg Furx) ist das Potenzial des Gebiets überschaubar. Die Talabfahrt und die Hauptpisten an der Sechsersesselbahn Nob sind nichts Besonderes. Die Abfahrten weiter rechts an der Sechsersesselbahn sind recht hübsch als "Genusspisten", aber nichts Herausragendes. Die Pisten am Fallboden sind schön kupiert und landschaftlich in diesem abgelegenen Hochtal recht hübsch, jedoch auch nicht so, dass man deswegen unbedingt dort hin müsste. Vorn runter ist alles von der Landschaft her ziemlich mittelgbirgig. Der Schmittenhoflift, der die Pisten verlängern würde und einen schönen "Schlussakkord" setzen würde, ist meistens geschlossen. So bleibt die Erkenntnis. Man kann das auf der Durchreise mal "mitnehmen", hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht geschafft hat dort hinzukommen.
 
Naja, dann ich ich doch ganz froh drum, daß wir nicht so viel verpasst haben.
Wir wollten am Anreisetag zum Forenweltcup auch dort hin, da aber kurzfristig unser Quartier ins Skigebiet wechstelte sind wir direkt nach Brand gefahren um die letzte Dorfbahn nicht zu verpassen!
Vielleicht dann nächstes Jahr. Für so nen halben Skitag scheint sich das Gebiet doch zu lohnen. Die Pisten am Doppelschlepplift sehen ganz OK aus!
 
Ich fand die Pisten direkt an der Noob Bahn am besten, aber da waren auch nich so viele Rennteams unterwegs.

Die beiden Pisten am Doppelschlepper sind aber Müll und nur am Anfang intressant, man hätte die Schlepper aber noch weiter runterziehen können oder täusch ich mich da?

Aber ich sehs genauso: Mitnehmen geht, extra hinfahren nicht, da kann man ins 15 Min weitere Brandnertal fahren, hat man mehr vom Skitag!

Gruß
 
vorteil im hochwinter: viel sonne dank südseite
nachteil im spätwinter: weicher schnee dank südlage :wink:
 
Servus,

ich war letzten Sonntag früh in Laterns (ist nur ca. 60 Min. Fahrzeit).
Wahnsinns Schnee !
Abseits Powder bis fast an die Hüften, auf den Pisten welche nicht über Nacht präpariert wurden etwa Knietief.
Leider gibts in Laterns nicht allzu viele Freeride Spots....

Lg, Tom
 
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