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Massada (5m)
Wie jedes Jahr im Februar verbringe ich gerade einige Tage auf der Lauchernalp. Nachfolgend ein paar Bilder zur Situation der Petersgrat-Piste und anschliessend einige weitere Eindrücke der vergangenen Tage. Allgemein weist dieser Winter bis jetzt ein grosses Schneedefizit auf, es fehlen ca. 2m Neuschneehöhe. Die Messtation Gandegg meldet heute 164 cm Schneehöhe, ein neuer "Negativrekord" in der fast 40-jährigen Messreihe der Station, wie man hier (https://whiterisk.ch/de/snow/station/IMIS/GAN2?returnMeasurementParameter=HEIGHT_NEW_SNOW_1D) einsehen kann. Skifahren kann man auf der Lauchernalp dank der Höhe des Gebiets dennoch gut, neben der Piste geht aber nicht viel im Moment.
Zur Petersgrat: Mit der aktuellen Schneelage ist es unmöglich, die Piste herzurichten. Im unteren Pistenteil ist das Toteisstück, das seit einigen Jahren bereits nicht mehr mit dem Rest des Gletscher verbunden ist, derart stark zurückgeschmolzen, dass nun sehr viel Schnee nötig wäre, um die Felsen in diesem Bereich zu überdecken. Blick auf den Bereich durch die zerkratzte Gondelscheibe:
Man kommt zwar runter, aber es gibt viele Stellen mit Steinen, und der untere Pistenbereich ist durch die Eisschmelze nochmals deutlich steiler und unebener geworden.
Was mich aber wirklich schockiert hat, ist der Rückgang des Hauptgletschers im oberen Bereich der Piste. Dank der dünnen Schneeauflage ist gut zu sehen, wie massiv der Gletscher im letzten Sommer Eis verloren hat. Zur Veranschaulichung habe ich versucht, einige Bilder aus meiner Galerie mit ähnlichen Blickwinkeln zu finden. Zuerst ein Bild von 2020, wo die Piste noch fast ohne Absatz in einem durchgehenden Steilhang nach unten führte:
Nächstes Bild, 2021 - nach dem heissen Sommer ist bereits eine Abstufung zwischen Gletscher und festem Untergrund auf der Piste entstanden:
Und nun ein aktuelles Bild von 2023, jetzt gibt es ein regelrechtes Flachstück wegen des Gletscherrückzugs:
Ich denke, mit etwas Baggereinsatz kann man im Sommer den Untergrund so herrichten, dass die Piste im nächsten Winter auch mit weniger Schnee wieder präpariert werden kann. Dann wird es allerdings nicht wie früher eine lange Abfahrt geben, sondern einen ersten flacheren, und einen zweiten, deutlich steileren Abschnitt mit einem Flachstück dazwischen. Dieses wird mit fortschreitender Gletscherschmelze in Zukunft wohl immer länger werden.
Problematisch wird die abnehmende Mächtigkeit des Gletschers künftig auch für die blaue Piste Nr. 10 und die Zufahrt zum Aussichtspunkt werden, wenn die Traverse von der Bergstation immer steiler wird, während die Piste unten immer flacher wird. Bei der Zufahrt zum Aussichtspunkt wird der Gegenanstieg immer grösser werden und es wird mehr Schnee brauchen, um diese zu präparieren.
Nun noch einige weitere Eindrücke:
Wir hatten dank Hoch Feuka die ganze Woche Kaiser-Wetter mit sehr guter Fernsicht und oft stahlblauem Himmel. Durch die trockene Luft blieben die Pisten trotz milden Temperaturen sehr gut. Am Morgen wars teilweise etwas hart, dafür gab es an den Südhängen unterhalb von ca 2600 m am Nachmittag schönen Sulz.
Der Starthang am Hockenhorngrat wegen Schneemangel mit "untenherum" Variante (gabs zum letzten Mal an Weihnachten 2015 glaube ich). Diese Pistenführung wird in Zukunft vielleicht zum Standard, wenn der Gletscher weiter abschmilzt:
Am Aussichtspunkt ist es teilweise fast aper, die Zufahrt mit dem Pistenbully unmöglich.
Wisses Täli, meist pulvrig, einige wenige Steine an den Kuppen:
Piste National, gut zu fahren, überall genug Schnee, am Morgen aber hart:
Arbä-Piste am Nachmittag, sulzig - weich:
Der Zielhang bei der 6KSB:
Zur Petersgrat: Mit der aktuellen Schneelage ist es unmöglich, die Piste herzurichten. Im unteren Pistenteil ist das Toteisstück, das seit einigen Jahren bereits nicht mehr mit dem Rest des Gletscher verbunden ist, derart stark zurückgeschmolzen, dass nun sehr viel Schnee nötig wäre, um die Felsen in diesem Bereich zu überdecken. Blick auf den Bereich durch die zerkratzte Gondelscheibe:
Man kommt zwar runter, aber es gibt viele Stellen mit Steinen, und der untere Pistenbereich ist durch die Eisschmelze nochmals deutlich steiler und unebener geworden.
Was mich aber wirklich schockiert hat, ist der Rückgang des Hauptgletschers im oberen Bereich der Piste. Dank der dünnen Schneeauflage ist gut zu sehen, wie massiv der Gletscher im letzten Sommer Eis verloren hat. Zur Veranschaulichung habe ich versucht, einige Bilder aus meiner Galerie mit ähnlichen Blickwinkeln zu finden. Zuerst ein Bild von 2020, wo die Piste noch fast ohne Absatz in einem durchgehenden Steilhang nach unten führte:
Nächstes Bild, 2021 - nach dem heissen Sommer ist bereits eine Abstufung zwischen Gletscher und festem Untergrund auf der Piste entstanden:
Und nun ein aktuelles Bild von 2023, jetzt gibt es ein regelrechtes Flachstück wegen des Gletscherrückzugs:
Ich denke, mit etwas Baggereinsatz kann man im Sommer den Untergrund so herrichten, dass die Piste im nächsten Winter auch mit weniger Schnee wieder präpariert werden kann. Dann wird es allerdings nicht wie früher eine lange Abfahrt geben, sondern einen ersten flacheren, und einen zweiten, deutlich steileren Abschnitt mit einem Flachstück dazwischen. Dieses wird mit fortschreitender Gletscherschmelze in Zukunft wohl immer länger werden.
Problematisch wird die abnehmende Mächtigkeit des Gletschers künftig auch für die blaue Piste Nr. 10 und die Zufahrt zum Aussichtspunkt werden, wenn die Traverse von der Bergstation immer steiler wird, während die Piste unten immer flacher wird. Bei der Zufahrt zum Aussichtspunkt wird der Gegenanstieg immer grösser werden und es wird mehr Schnee brauchen, um diese zu präparieren.
Nun noch einige weitere Eindrücke:
Wir hatten dank Hoch Feuka die ganze Woche Kaiser-Wetter mit sehr guter Fernsicht und oft stahlblauem Himmel. Durch die trockene Luft blieben die Pisten trotz milden Temperaturen sehr gut. Am Morgen wars teilweise etwas hart, dafür gab es an den Südhängen unterhalb von ca 2600 m am Nachmittag schönen Sulz.
Der Starthang am Hockenhorngrat wegen Schneemangel mit "untenherum" Variante (gabs zum letzten Mal an Weihnachten 2015 glaube ich). Diese Pistenführung wird in Zukunft vielleicht zum Standard, wenn der Gletscher weiter abschmilzt:
Am Aussichtspunkt ist es teilweise fast aper, die Zufahrt mit dem Pistenbully unmöglich.
Wisses Täli, meist pulvrig, einige wenige Steine an den Kuppen:
Piste National, gut zu fahren, überall genug Schnee, am Morgen aber hart:
Arbä-Piste am Nachmittag, sulzig - weich:
Der Zielhang bei der 6KSB: