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Lawinensaison 2011/12

Mitleser schrieb:
Arlbergfan schrieb:
Wieso fährt man um 16 Uhr eine solche Variante? Ich werds nie kapieren...
Muss man eigentlich als Skilehrer der Lawinenkunde mächtig sein?

Ohje! Das kommt ganz darauf an. Hier in D muss man nur kundig sein wenn man Kurse auch abseits der Pisten halten will. Dazu muss man einen extra Aufbaukurs belegen. In diesen Aufbaukurs kommt man aber erst wenn man mindestens den Instructor (2te Stufe) hat. Soweit der offizielle deutsche Weg. Wie es in Tirol aussieht weis ich nicht, die haben da ihre ganz speziellen eigenen Regeln.
 
ab landeslehrer (ebenfalls 2te STufe) ist auch bei den Ösis Lawinenkunde pflicht.
 
War mit Sicherheit nicht das erste Schneebrett das die an dem Tag auslösten. Am 12. war ich selbst unterwegs und alles ab ca 35° hat gerutscht :naja:
 
Werna76 schrieb:
... es ist noch nicht vorbei!
Der Gedanke kam mir gerade während meiner Hundegassirunde auch.
Der Föhn gibt auch heute hier einen fantastischen Blick auf die Berge - von der Benediktenwand über Karwendel, Wetterstein bis in die Lechtaler - frei.
Und es liegt noch verdammt viel Schnee in den Hängen. Kein Vergleich zum letzten Jahr.
In Verbindung mit den plötzlichen sommerlichen Temperaturen wohl eine höchst ungünstige Kombination.
 
Werna76 schrieb:
Tödliche Lawine in Neukirchen: 46-Jährige angeklagt (SN/APA)
Die Staatsanwaltschaft Salzburg brachte gegen die Pinzgauerin einen Strafantrag wegen fahrlässiger Gemeingefährdung bei Gericht ein. Die Wanderführerin wird mit mehreren Vorwürfen konfrontiert: Die 14-köpfige Gruppe sei unzureichend ausgerüstet gewesen. Die Beschuldigte soll trotz der im Lawinenlagebericht enthaltenen Warnung bezüglich des Anstiegs der Lawinengefahr auf "erheblich" um 10.30 Uhr und damit "deutlich zu spät" zu der zweistündigen Tour im Dürnbachtal aufgebrochen sein. Außerdem habe sie es verabsäumt, bei Betreten des Hanges außerhalb des gesicherten Skiraumes das erforderliche Risikomanagement durchzuführen, nämlich das in Abständen zu erfolgende "Einzelgehen" der Teilnehmer.
...
Die Staatsanwaltschaft macht die 46-Jährige für den Tod eines 40-jährigen Touristen aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen und für die Körperverletzungen von fünf Schneeschuhwanderern verantwortlich. Im Falle einer Verurteilung droht der Beschuldigten eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Der Obmann des Salzburger Bergführerverbandes, Günter Karnutsch, hatte nach dem Unglück gegenüber mehreren Medien kritisiert, dass die Pinzgauerin über keine Bergführerlizenz verfüge. Offenbar war nur die Wanderführerin mit einer Lawinenausrüstung ausgestattet.
 
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