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Lech am 30.08.2010

Nachdem wir dann von Grindelwald wieder gut in Lindau angekommen waren haben wir uns vorgenommen noch einen TAg nach Lech zu fahren um dort auch noch ein bischen zu wandern

Am morgen sah es winterlicher wie erwartet aus. das Kreigerhorn präsentiert sich schon recht weiss


Ungestört des Wintereinbruches putzt man schonmal die Schneekanonen


Die Schneegrenze lag knapp über Oberlech was wir schnell und gut über den Wanderweg und die Rodelbahn erreicht haben


Weiter liefen wir über die blaue Petersbodenpiste Richtung Kriegerhorn und es wurde immer weisser


Sogar die ersten Schneemänner waren schon da :)


Bergfuxx auf "Sommerwanderung"


Der obere Teil der Petersboden 6KSB


Petersbodenbergstation, eine der hässlichsten, die ich kenne, aber viel besser sind die neuen "Arlberger Glaskästen" auch nicht, dafür ned ganz so billiges outfit wie der Petersboden


Hasensprung 6KSB und Rotschrofen DSB


Weibermahd 4SB


Bergfuxx braucht ne Pause aber im Schnee ists halt recht kühl ...


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... daher gehts zur Kriegeralpe


Nach der Pause gehts dann weiter zur Kriegerhorn Bergstation, hier oben blies ein unangenehm kalter Wind


Aber! Ab hier gehts nur bergab und es schneit immernoch weswegen wir uns für den Weg durch den Zuger Tobel entscheiden, vorbei an der Steinmähder 8KSB


hinuter nach Zug, auch die Kühe sind schon im Tal



Denke BErgfuxx kann noch ein paar Bilder ergänzen ;)
 
Na dann will ich doch mal, sind auch nicht sooo viele Bilder, also hinsetzen, Wein aufmachen und den Abend nicht anderweitig verplanen...

Durch das nicht allzu gute Wanderwetter kamen zunächst Überlegungen auf, den Anstieg durch die Zuhilfenahme der Bergbahnen zu erleichtern, jedoch durch drohende Unterkühlungen schnell wieder verworfen. Schade eigentlich...




Talstation PB Oberlech


Blick zur DSB Schlegelkopf








Dann gings die Rodelbahn hinauf. Leider kenne ich sie nicht vom Winter her, schaut aber sehr interessant aus








Die Inspizierung technischer Geräte kann auch hier nicht unterlassen werden








Im oberen Teil wurde iwas an der Strecke gemacht, oder ist der Abzweig sogar neu?


Stütze der PB


Oberlech


Die 6KSB Petersboden war als Gruppen-KSB im Pendel-Betrieb


Bergstation PB Oberlech


Und die (erste?) Bergstation der PB


Sind dies die Überbleibsel eines Vogelbeerbaums?


Blick Richtung Rüfikopf, hier fing dann auch so langsam der Schneefall an


Der Schneemann mal ohne störende Fototouristenhände :wink:


Richtung Flexenpass


Mal ganz ehrlich, wat soll ich heute hier minnem Rad? Olle Ski wären angebrachter! :idea:


Bergstation Weibermahd


Innenansicht


Strecke mit Blick auf das Skigebiet Warth


Ein bisschen Neuschnee, geschätzte 10 cm


Einblicke in die kleine Stube der Kriegeralpe, wo jede Menge Viehzeugs zu finden war






Diesem Viech nach zu urteilen, darf hier also keine neue Bahn gebaut werden, oder kommt es gar übers Vesil aus der Schweiz rüber?? :versteck:


Hier kam man mit Butterkeksen leider nicht weiter, keine Ahnung, wie Alberg-Irrer die zum fressen animiert hat :?


Und anscheinend hat man in der Hütte auch ein Problem mit Wildpinklern :nein:


Nach Bekämpfung der latenten Symptome einer möglichen Unterhopfung ging es weiter.
Richtung Steinmähder Bergstation


Auf der 34 nach oben


Speicherteich mit grünem Tal


Dann kamen wir endlich an der Bergstation der 6KSB Kriegerhorn, in der wir aufgrund der Witterung unsere Mittagspause verbrachten




Blick nach draußen












































Tja, geöffnet war nicht wirklich viel


Nach der Stationsbesichtigung gings noch kurz runter zum eigentlichen Gipfel des Horns. Aber man musste vorsichtig sein, da überall Gefahren lauerten.

Oscar versank in einer Schneewehe


Hier hat es tatsächlich (Oscar-)Kniehoch Schnee ;D




Natürlich trugen wir uns auch ins Gipfelbuch ein


Beim Abstieg, na gut, Talabfahrt statteten wir der Balmalp noch einen kurzen Besuch ab




Durch den Eiszapfen bestätigte sich meine Vermutung der tiefen Temperaturen


Da müssen wir nun hin. Blick auf Zug


Umlauf der Bergstation Zugerberg-DSB


Belagsbild bei der Abfahrt


Talstation 8KSB Steinmähder


Und hinein gings


Der Rest der Wandergruppe konzentrierte sich derweil draußen lieber auf eine Tafel Schokolade :rolleyes:


In der Sesselgarage








Ersatzteile wohin man schaute






Fließbandeinstieg






Weiter ging es über die Talabfahrt durch den Zuger Tobel




Unten angekommen ein Blick zurück in den Dunst


Mein Favorit für ASDSk :yau:


Schöne alte Häuser in Zug




Nichts ahnend liefen wir die Straße entlang, um völlig durchnässt in Lech anzukommen, aber Pustekuchen, kam auf einmal ein Bus von hinten und sammelte uns ein. Die Geldbörse konnten wir geschlossen halten. Hierfür vielen Dank noch mal dem sehr freundlichen Fahrer. :top:

Eingehauste Holzbrücke


Talstationen Rüfikopfbahnen




Kunst im Ort


So, aufwachen, das wars von meiner Seite.

Ein sehr schöner Tag. Eins werde ich jedoch beim nächsten Mal berücksichtigen: Ich nehme auf alle Fälle alte Ski mit! :biggrin:
 
ah, heimisches Territorium :D

Wow zu den Umbauten an der Rodelbahn!!! Die ist gemeingefährlich, vor ein paar Jahren ist dort auch ein Kind ums Leben gekommen. Die Bahn war auch nie für normale Rodel freigegeben sondern immer nur für Zipfelbobs, da die sehr schmal ist oder eher war, quasi nur ein Wanderweg, der an einigen Ecken Fangnetze hatte.

Die Murmels in der Kriegeralpe kenne ich auch. Nur die Schnäpse sind mir dort etwas teuer, naja Lech halt.
Die eingehauste Holzbrücke ist übrigens gerade erst 2-3 Jahre alt!!! Damals war doch das Hochwasser in Lech, wo so ziemlich jedes Hotel und Gebäude im Zentrum betroffen war. Naja ok, alles versichert, aber krass, dass die die Brücke quasi wie vorher wieder aufgebaut haben.

Das Gebäude in Oberlech, was Ihr für eine ehemalige PB-Station haltet, soll mal ein Übungs-SL gewesen sein, der halt in Oberlech in Betrieb war.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Wow zu den Umbauten an der Rodelbahn!!! Die ist gemeingefährlich, vor ein paar Jahren ist dort auch ein Kind ums Leben gekommen. Die Bahn war auch nie für normale Rodel freigegeben sondern immer nur für Zipfelbobs, da die sehr schmal ist oder eher war, quasi nur ein Wanderweg, der an einigen Ecken Fangnetze hatte.
Oha, nun gut. Ich hab versucht, mir das ganze mit Schnee vorzustellen, da sah das ganze nicht mehr so ganz heftig aus. Ich muss wohl mal im Winter dahin.

Arlberg-Irrer schrieb:
Die Murmels in der Kriegeralpe kenne ich auch. Nur die Schnäpse sind mir dort etwas teuer, naja Lech halt.
Die Schnäpse? So so, interessant! ;D Dachte, Du fährst eher zum boarden dahin. :mrgreen:
Ne, mal ernsthaft jetzt. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass ein Tee mit Rum billiger ist als das 0,5er Bier. Und auch das hatte mit 5,10 € einen stolzen Preis, dagegen waren die schweizer Preise die Tage vorher wirklich human.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Wow zu den Umbauten an der Rodelbahn!!! Die ist gemeingefährlich, vor ein paar Jahren ist dort auch ein Kind ums Leben gekommen. Die Bahn war auch nie für normale Rodel freigegeben sondern immer nur für Zipfelbobs, da die sehr schmal ist oder eher war, quasi nur ein Wanderweg, der an einigen Ecken Fangnetze hatte.

Also, ich oute mich hier im Forum jetzt mal als leidenschaftlicher Zipfelbobfahrer. Ich kenn die Strecke in Lech inundauswendig und würde behaupten, dass ich sie in den letzten 15 Jahren mehrere 100erte Mal gemeistert hab. Die Strecke ist im Vergleich zu 10 Jahren früher total entschärft. Früher gab es unten im letzten Hang noch keinerlei Kurven und so musste man den unpräparierten und vorallem teils aperen Hang in einem Schwung runterrodeln. Nicht selten gab es dort heftige Stürze, weil er durch die vielen Rodler auch oft vereist war. Heutzutage sind im ganzen Steilhang Kurven - dafür ist auch diese Holzkonstruktion.
Die zweite Gefahrenstelle ist ein Steilstück im Wald. Dort kreuzt die Rodelbahn den Winterwanderweg nach Oberlech und nicht selten unterschätzen die Wanderer die Geschwindigkeit der Zipfelbobfahrer.
Am gefährlichsten sind eigentlich die vielen "Löcher", die im Laufe der Zeit durch die Rodler entstehen. Durch das Bremsen mit dem Zipfelbob schiebt man immer etwas Schnee vor sich her und so entstehen mit der Zeit mehr oder weniger große Löcher. Schlechtere Fahrer schaffen es nicht, sie zu umfahren und werden dann teils meterweit durch die Luft geschleudert. Ein großer Spaß! :-)

Die Strecke ist meines Wissen schon auch für Holzschlitten zugelassen, allerdings macht es mehr oder weniger keinen Spaß - eben wegen diesen vielen Löchern.
 
@A-fan: genau, die Löcher sind das eine, die Kurven das andere. Wir haben die Strecke wenn nur abends benutzt, wo die Löcher natürlich teils enorm waren, weil man tagsüber ja auf der Piste ist. Insbesondere bleibt man in den Löchern gerne auch mal stecken und jemand rast hinten rein(die Bremseigenschaften von Zipfelbobs dürften ja bekannt sein). Die Kinder meiner Schwester haben natürlich ab Kinderskischulalter schon die Existenz der Rodelbahn mitbekommen und entsprechend mal "nachgefragt". Wir Brüder gehobenen Alters kennen natürlich die Tücken der Strecke aus eigener, teilweise schmerzhafter, Erfahrung und haben daher immer von der Strecke abgeraten.

Persönliche Empfehlung: 16-40 Jahre.

Holzschlitten: macht kein Spaß, die Hälfte der Zeit wird man damit verbringen, um die Löcher herumzulaufen bzw. in den Kurven aufzustehen und zu drehen.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
@A-fan: genau, die Löcher sind das eine, die Kurven das andere. Wir haben die Strecke wenn nur abends benutzt, wo die Löcher natürlich teils enorm waren, weil man tagsüber ja auf der Piste ist. Insbesondere bleibt man in den Löchern gerne auch mal stecken und jemand rast hinten rein(die Bremseigenschaften von Zipfelbobs dürften ja bekannt sein). Die Kinder meiner Schwester haben natürlich ab Kinderskischulalter schon die Existenz der Rodelbahn mitbekommen und entsprechend mal "nachgefragt". Wir Brüder gehobenen Alters kennen natürlich die Tücken der Strecke aus eigener, teilweise schmerzhafter, Erfahrung und haben daher immer von der Strecke abgeraten.

Persönliche Empfehlung: 16-40 Jahre.

Holzschlitten: macht kein Spaß, die Hälfte der Zeit wird man damit verbringen, um die Löcher herumzulaufen bzw. in den Kurven aufzustehen und zu drehen.

Ja stimmt, ich hab die typische Situation des "hinten in den Vordermann reinfahrens" vergessen zu erwähnen. Das ist halt so eine Sache, wenn man nicht genügend Abstand hält. Aber meiner Meinung nach, ist man nach der ersten schmerzhaften Erfahrung gebranntmarkt und haut so schnell es geht aus dem Loch wieder ab. Einem guten Fahrer passierts eh nicht. ;-)

Meine Empfehlung vom Alter her ist eher so 10 - 25 Jahre. Ich würde es keinem (ungeübten) Erwachsenen empfehlen, da sich hier ein Sprung über ein Loch bei weitem schmerzhafter anfühlt als noch bei den Kindern. Denen macht das ganze einfach nur eine Megagaudi! Ab 10 sollten sie das schon checken. Vorher würde ich auch abraten, weil sie da teilweise zu leicht bzw. zu klein sind, um die Löcher schnell wieder verlassen zu können.
 
Winter im Sommer :D
Immer wieder schön diese grün-weißen Kontraste ;D
 
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