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Lech Arlberg

oliver-1

Massada (5m)
Hallo, es ist wieder soweit. Wir fahren über Ostern für 5 Tage nach Lech.

2009 war ich schon mal dort und es gibt dort (wie wohl immer) massenweise Schnee. Außerdem kann ich mich noch gut erinnern, wie ich mit der 56-Madloch-Lech direkt ins Hotel fahren konnte.
Das Skigebiet wurde inzwischen sehr groß erweitert. Ich bin mal gespannt.

Wer kann was aus seinen Erfahrungen berichten?

Ich weiß auch noch genau wie 2009 in der 48-Zugertobel eine Lawine direkt neben mir heruntergekommen ist. Ich dachte zuerst, das wäre ein Donner. Ich war sicher der letzte, der diese Piste gefahren ist.
Hier Bilder dazu, zunächst ein Bild vom restlichen Absturz.
lech_lawine1.jpg


Dann noch ein Größenvergleich:

lech_lawine2.jpg
 
Schön, dass du wieder kommst - aber was soll ich dir jetzt genau dazu sagen? Nassschneelawinen kann es im Frühling schon mal geben. Normalerweise sind die betroffenen Routen - dazu gehört auch Madloch - Lech - am Nachmittag oder die ganze Zeit geschlossen.
 
Arlbergfan schrieb:
Schön, dass du wieder kommst - aber was soll ich dir jetzt genau dazu sagen? Nassschneelawinen kann es im Frühling schon mal geben. Normalerweise sind die betroffenen Routen - dazu gehört auch Madloch - Lech - am Nachmittag oder die ganze Zeit geschlossen.

Es war keine Beschwerde, natürlich sind Lawinen bei so viel Schnee normal :) Es war im Zugertobel, nicht in Madloch - Lech. Solche Routen sind jedenfalls sehr schön. Wir hoffen, der Schnee wird so toll wir damals :)
 
Wie ist denn Warth? Mit dem Auto kann man ja von Lech nicht hinfahren, jedoch inzwischen mit einer Gondel.. War schon mal jemand dort?
 
oliver-1 schrieb:
Wie ist denn Warth? Mit dem Auto kann man ja von Lech nicht hinfahren, jedoch inzwischen mit einer Gondel.. War schon mal jemand dort?

Ich war diesen Winter 2x in Warth/Schröcken, der Skigebietsteil gefällt mir, den Rest vom Arlberg habe ich noch nicht entdecken können. Viele Nordhänge, mehrere schwarze Pisten, schnelle wie auch langsame Lifte (schnell: 4er Steffisalp, 6er Wartherhorn Express, 6er Jägeralp Express, 6er Saloberjet, 6er Sonnenjet, langsam: der Rest :D ), wobei die schnellen fast alle wichtigen Verbindungen erschließen und man somit mehr Zeit auf der Piste verbringen kann als im Lift. Es gibt diverse Pistenvarianten, sodass man an einem Lift meistens mindestens zwei, teilweise auch alle drei Pistenfarben vorliegen hat. Am Sonnenjet/Sonnencruiser hat man einen Süd/Südwesthang, der vermutlich früh durch die Sonne weich wird. Der Rest sind fast alles Nord bis Osthänge.
 
Ich habe seit der Verbindung nach Warth 2013 das Gebiet erstmals im Winter kennengelernt und ich als ein Skifahrer, der meistens gerne Kilometer frisst nehme zu einem Skitag im Gebiet Arlberg West gerne Warth- Schröcken mit. Meistens sind wir für 1-2 Stunden dort, nehmen jeweils 1-2 Abfahrten an den modernen Sesselbahnen mit, bevor es wieder rüber geht. Warth-Schröcken ist halt nicht so Weitläufig, aber meines Erachtens lohnt es sich genau deswegen zu wechseln, anstatt rüber in den Ostteil :wink:
 
Leider ist wieder die Straße Warth - Lech zu, das ist schade, denn ich wäre gerne über das Lechtal reingefahren. Es heißt wohl, dass die Straße im Winter immer zu ist. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das der wahre Grund unabwendbare Lawinengefahr ist. Könnte es sein, dass hier kommerzielle Gründe vorliegen? Die Leute müssen über den Arlbergpass und damit die Autobahn reinkommen.. Vignetten werden gekauft..?

Hier noch ein Foto von damals, das darauf hintdeutet, dass die Straße den ganzen Winter geschlossen ist.

lech_warth_zu.jpg
 
Ich kann mir schwer vorstellen, dass kommerzielle Gründe der Hauptgrund sind. Wer die Straße kennt weiß dass es hier im Winter sehr lawinös sein kann mit den steilen Hängen dort und die Straße dafür einfach nicht ausgebaut ist. Die Wintersperre ist für die Sicherheit unumgänglich und ja auch nichts ungewöhnliches
 
Die Auffassung von Schneeberglift kann ich nur bestätigen:

1. Die Straße ist lawinengefährdet (keine Galerien und Verbauungen + steile Grashänge). Im Frühjahr kurz nach ihrer Öffnung habe ich auch schon erlebt, dass von den Böschungen durch den Frost losgelöste (kleinere) Steine auf die Straße gerollt sind.
2. Sie ist zudem sehr schmal, wenig ausgebaut und kann an Wechseltagen kaum viel Verkehr aufnehmen.
Im Winter ist der für Lech und die dort übernachtenden Gäste angenehme Nebeneffekt vorhanden, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt. Da die Straße schmal ist und die Fahrt durch das Lechtal bzw. den Bregenzerwald sich doch immer ziemlich hinzieht, ist man in vielen Fällen über den Flexenpass aufgrund der Autobahn bis St. Anton/Langen und der gut ausgebauten Arlberg-/Flexenstraße ohnehin meist schneller.
 
Buckelpistenfan schrieb:
Die Auffassung von Schneeberglift kann ich nur bestätigen:

1. Die Straße ist lawinengefährdet (keine Galerien und Verbauungen + steile Grashänge). Im Frühjahr kurz nach ihrer Öffnung habe ich auch schon erlebt, dass von den Böschungen durch den Frost losgelöste (kleinere) Steine auf die Straße gerollt sind.
2. Sie ist zudem sehr schmal, wenig ausgebaut und kann an Wechseltagen kaum viel Verkehr aufnehmen.
Im Winter ist der für Lech und die dort übernachtenden Gäste angenehme Nebeneffekt vorhanden, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt. Da die Straße schmal ist und die Fahrt durch das Lechtal bzw. den Bregenzerwald sich doch immer ziemlich hinzieht, ist man in vielen Fällen über den Flexenpass aufgrund der Autobahn bis St. Anton/Langen und der gut ausgebauten Arlberg-/Flexenstraße ohnehin meist schneller.

Das mag durchaus sein und dennoch ist es etwas Schade. Ich bin am Lech bei Augsburg aufgewachsen und wäre gerne über das Lechtal reingefahren. Man hört und liest, dass es wunderschön sei, wahrscheinlich will man genau das vermeiden, dass zu viel Verkehr durchströmt. Jetzt hoffen wir mal, dass der Flexenpass offen ist, denn nächste Woche soll es nochmals kräftig schneien.
 
oliver-1 schrieb:
Buckelpistenfan schrieb:
Die Auffassung von Schneeberglift kann ich nur bestätigen:

1. Die Straße ist lawinengefährdet (keine Galerien und Verbauungen + steile Grashänge). Im Frühjahr kurz nach ihrer Öffnung habe ich auch schon erlebt, dass von den Böschungen durch den Frost losgelöste (kleinere) Steine auf die Straße gerollt sind.
2. Sie ist zudem sehr schmal, wenig ausgebaut und kann an Wechseltagen kaum viel Verkehr aufnehmen.
Im Winter ist der für Lech und die dort übernachtenden Gäste angenehme Nebeneffekt vorhanden, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt. Da die Straße schmal ist und die Fahrt durch das Lechtal bzw. den Bregenzerwald sich doch immer ziemlich hinzieht, ist man in vielen Fällen über den Flexenpass aufgrund der Autobahn bis St. Anton/Langen und der gut ausgebauten Arlberg-/Flexenstraße ohnehin meist schneller.

Das mag durchaus sein und dennoch ist es etwas Schade. Ich bin am Lech bei Augsburg aufgewachsen und wäre gerne über das Lechtal reingefahren. Man hört und liest, dass es wunderschön sei, wahrscheinlich will man genau das vermeiden, dass zu viel Verkehr durchströmt. Jetzt hoffen wir mal, dass der Flexenpass offen ist, denn nächste Woche soll es nochmals kräftig schneien.

Du kannst ja über das Lechtal bis ins Skigebiet fahren, nur eben nach Warth und nicht nach Lech ;)
Aber es gibt wohl durchaus kritische Stimmen vor Ort:
http://www.vol.at/wintersperre-zwischen-lech-und-warth-entzuernt-wirtschaft-im-tiroler-lechtal/4194236
Ein Artikel aus Anfang 2015.
 
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