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Lech ist der Top-Skiort

Hab neulich irgendwo gelesen, daß in Tirol die durchschnittliche Wertschöpfung pro Bett im Durchschnitt ca. doppelt so hoch ist wie im Wallis.
Gründe wieso weiß ich auch nicht genau. Zwei Gründe sind die bessere Auslastung und die Zweitwohnungsproblematik (kalte Betten)
 
In manchen teuren schweizer Orten sind ja viele Wohnungen in Besitz wohlhabender Leute, vorwiegend Schweizer, die uU mehere Wohnungen in verschiedenen Orten bzw. soger mehrer im selben Ort besitzen.
Die meiste Zeit stehen dann Wohnungen und sogar Villen leer.
Teils wird das geparkte Kapital auch vermietet, aber sicher auch oft nicht.
Mag sein, dass deswegen trotz extremst hoher Immobilienpreise und großer Immobiliennachfrage insgesamt nicht so viel Geld durch Feriengäste in die Kassen der örtlichen Wirtschaft fließt.
Den kalten Betten versucht man mit teuren Tageskarten und günstigen Pauschalen entgegenzuwirken. Zum Leidwesen vieler Wochenendskifahrer.
Inneralpine Destinationen, die eher umständlich zu erreichen sind, haben vermutlich auch wegen ihrer Lage längere Leerstandszeiten.
 
Was heißt "erfolgreich"? Dass dort mehr Leute hinfahren als anderswo? Dass pro Tourist mehr Geld umgesetzt wird? Oder mehr verdient wird? Oder alles zusammen? Absolut gesehen oder im Verhältnis zu den aufgewendeten Investitionen? Fragen über Fragen...
 
Von den Studien der BAK Basel habe ich bisher nicht extrem viel gehalten. 2005 haben sie noch die Schneesicherheit schlichtweg nach der absoluten Seehöhe beurteilt - als ob es keinerlei Beschneiungsanlagen gäbe...
 
Habe bei dieser Studie auch so meine ???
Finde es schon ein bisschen sonderbar wenn nebst den klassischen "Skiorte" auch eine Stadt Luzern darin enthalten ist.
Fände es um einiges interessanter wenn nur die Winter- und Sommersaison der Skiorte miteinander verglichen würde.
 
TPD schrieb:
Habe bei dieser Studie auch so meine ???
Finde es schon ein bisschen sonderbar wenn nebst den klassischen "Skiorte" auch eine Stadt Luzern darin enthalten ist.
Fände es um einiges interessanter wenn nur die Winter- und Sommersaison der Skiorte miteinander verglichen würde.

Aus Sicht des Studienerstellers ist es logisch, dass Luzern drin vorkommt. Denn die Studie war nicht ein Test von Skiorten, sondern eine empirische Auswertung der Wertschöpfung vom Tourismus. Und somit nicht auf Skiorte beschränkt. Nur die verdreherische Presse hat da einen TopSkiort rausgemacht. Richtiger wäre das Lech den Spitzeplatz in der Wertschöpfung im Winter hat. Ein Aussage, dass man da Top-Skifahren kann, war in keinsterweise Hintergrund der Studie. Prinzipiell hätte da auch im Winter ein Nichtskiort rauskommen können.

Die Studie wirft aber auch andere Zweifel auf. Warum ist die Wertschöpfung in Lech "Top" ? Vielelicht weil es dort Preise nahe des Wuchers gibt? Die Studie sagt ja nur aus, dass dort im WInter die meiste Kohle im Verhältnis zum eingesetzten Kapital gemacht wird.

Thomas
 
Unter den 15 erfolgreichsten Winterdestinationen des Alpenraums finden sich zudem die österreichischen Regionen Samnaun (Platz 9) und Arosa (Platz 15).

Hoppala ..... da hat wohl jemand ohne unser Wissen 2 Skiorte an Österreich verkauft! ;D ;D ;D
 
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