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Leichtes Erdbeben in Tirol

snowflat

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Leichtes Beben im Außerfern

Leichtes Erdbeben in Häselgehr
Ein leichtes Erdbeben ist in der Nacht auf Dienstag im Tiroler Außerfern verzeichnet worden. Mit Schäden an Gebäuden sei nicht zu rechnen, teilte der Erdbebendienst mit.


Magnitude von 2 auf Richterskala
Das Beben mit der Stärke zwei auf der Richterskala habe sich um 21.58 Uhr in der Nähe von Häselgehr (Bezirk Reutte) ereignet.

Auf der zwölfteiligen Europäischen Makroseismischen Skala, sie beschreibt die Auswirkungen an der Erdoberfläche, wies das Erbeben eine Intensität von drei Grad auf.

Quelle: http://tirol.orf.at/stories/64871/


Hier die ZAMG-Erdbebenkarte vom 17.10.2005 mit Lokalisierungsdaten

Ich muss mir wohl noch mal überlegen, ob ich mich diesem Gefahrenpotential im Winter ausetzen werde :wink:. War nur 15 km nördlich von Serfaus :embarrassed:
 
Und wieder ein Erdbeben in Tirol:

Leichtes Erdbeben bei Seefeld
Ein leichtes Erdbeben hat sich am Freitag bei Seefeld ereignet. Das Beben erreichte die Stärke 2,6 auf der Richterskala.


Keine Schäden
Verspürt wurde das Beben um 12.46 Uhr mit einer Intensität, die der Stufe drei auf der zwölfstufigen Europäischen makroseismischen Skala entspricht. Das heißt, das Beben wurde von einigen Menschen leicht wahrgenommen. Mit Schäden an Gebäuden ist bei einer solchen Bebenstärke nicht zu rechnen.

Das Epizentrum lag fünf Kilometer ostsüdöstlich von Seefeld. Das Zentrum des Bebens befand sich in etwa sieben Kilometer Tiefe.

Quelle: http://tirol.orf.at/stories/65701/
 
Ganz schön gefährliche Gegend dort :)

Stärkstes Beben seit langem in Tirol: Keine Schäden

Das Erdbeben am Samstag zwischen Landeck und Imst war das stärkste seit langem in Tirol.

8686964-gross.jpg

^^ Das Beben hatte eine Stärke von 4,3.
Bild: APA/Schlager


Kurz nach dem Beben am Samstag gegen 18.20 Uhr gingen bei der Landeswarnzentrale die ersten Anrufe ein – auch von unmittelbar davon Betroffenen. So soll es Mauerriesse aufgezogen haben – u.a. in Piller, einem Ortsteil von Wenns, sowie in Fließ.

Für Landesgeologen Gunther Heißel kein Wunder: „In den vergangenen zwei, drei Jahren hat es in Tirol kein stärkeres Beben gegeben." Immerhin wurde am Samstag eine Stärke von 4,3 auf der nach oben hin offenen Richterskala registriert.

Und auf der zwölfteiligen Mercalli-Skala – die zudem Schäden sowie die Wahrnehmung der Menschen erfasst – sei das Beben mit 4 bis 5 Grad einzustufen.

Trotzdem war das Erdbeben vom Samstag ein „leichteres". „In Tirol wäre noch mehr drinnen", sagt Heißel und verweist auf die Geschichte. Demnach gab es um 1570 bzw. 1670 in Hall und Innsbruck Beben von 8 bzw. 8,5 Grad auf der Mercalli-Skala.

Wann ein so großes Beben wieder der Fall sein könnte, sei nicht vorhersehbar. Und auch für die nächsten Tage rechnet Heißel mit keinem ähnlichen Beben wie vom Samstag.
Quelle: TT
 
Joa, das Beben war wirklich heftig! Sogar hier im Oberengadin war das Beben deutlich spürbar (ca 100 Km Luftlinie von Landeck entfernt).
 
deutlich spürbar? 8O
ich war näher dran (in klosters..) und niemand von uns 7 leuten hats bemerkt...
 
Tja, was soll man dazu sagen…. Ich habs wargenommen, mein Vater auch…
 
Die gewaltigen Kräfte, die die Berge aufgetürmt haben sind halt immer noch aktiv! Im Falle der Alpen sind das die eurasische und afrikanische Kontinentalplatte welche aufeinander zudriften und miteinander kollidieren. Ohne dieses Naturphänomen gäbe es keine Berge (und auch kein Skifahren :wink: ), aber die Nebenwirkungen zeigen sich in Form von Erdbeben.
 
@ snowflat

Das du in der Lotterie 6 Richtige hast, ist wahrscheinlicher, als bei einem Erdbeben zu schaden zu kommen.
Nur so zur Info.
Grüß
Jony
 
GMD schrieb:
Die gewaltigen Kräfte, die die Berge aufgetürmt haben sind halt immer noch aktiv! Im Falle der Alpen sind das die eurasische und afrikanische Kontinentalplatte welche aufeinander zudriften und miteinander kollidieren. Ohne dieses Naturphänomen gäbe es keine Berge (und auch kein Skifahren ), aber die Nebenwirkungen zeigen sich in Form von Erdbeben.

Die beagten Kräfte werden auch immer aktiv sein, die Frage ist, ob sie sich nicht vielleicht mal wieder verlagern und dann die Alpen langsam abgetragen werden.
Wie gesagt, in Falle der Alpen stoßen die eurasische und afrikansche Lithosphärenplatte (landläufig auch unter den Namen Kontinentalplatten bekannt) zusammen, und jetzt werfe ich einfach mal ein, dass man südlich der Alpen schon in Afrika steht.
Begründung: die Lithosphärenplatte von Afrika schiebt sich wie ein Keil in die Eurasische Platte und schiebt das Material der eurasischen Platte zu den Alpen auf, subduzieren geht ja aufgrund der gleichen Dichte nicht. Ist schon irgendwie witzig, aber geologisch gesehen würde man, wenn der Brenner Basistunnel je gebaut wird und befahrbar ist, in Europa einfahren und in Afrika rauskommen.
Es sollte vielleicht auch mal gesagt werden, dass die Erdbebenwarscheinlichkeit in den Alpen nicht überall gleich ist. Besonders betroffen sind zum Beispiel das Ennstal und das Inntal. Ganz einfach, hier verlaufen große Störungen, an denen die Erdbebenherde konzentriert sind.
Ach ja, wer vor Erdbeben Angst hat, der möge die Erde schnellstens verlassen, es gibt schlichtweg keinen Ort auf der Erde, der erdbebenfrei ist.

MFG Dachstein
 
jony schrieb:
@ snowflat

Das du in der Lotterie 6 Richtige hast, ist wahrscheinlicher, als bei einem Erdbeben zu schaden zu kommen.
Nur so zur Info.
Das ist eine Frage des Gesichtspunkts. Wenn Du in Kalifornien wohnst stimmt das nicht mehr. :wink:
 
Dachstein schrieb:
Wie gesagt, in Falle der Alpen stoßen die eurasische und afrikansche Lithosphärenplatte (landläufig auch unter den Namen Kontinentalplatten bekannt) zusammen, und jetzt werfe ich einfach mal ein, dass man südlich der Alpen schon in Afrika steht.
Aus diesem Grund besteht der wohl bekannteste Berg der Schweiz, das Matterhorn, aus afrikanischem Gestein! :P
 
@Dachstein
Wieso kann die Aussage nicht stimmen ?
Es heisst doch ein 6er im Lotto sei wahrscheinlicher als durch ein Erdbeben Schaden zu nehmen.
Somit kann es sehr wohl viele schwache Erdbeben geben und die Aussage stimmt immer noch.

Das ist eine Frage des Gesichtspunkts. Wenn Du in Kalifornien wohnst stimmt das nicht mehr ;)
Na gut, Statistik ist ein Kapitel für sich...
 
Hier noch einen Zeitungsartikel aus der heutigen (22.05.2007) Engadinerpost / Posta ladina

„ Erdbeben in Graubünden spürbar- (sda) Am Samstagabend hat in Österreich die Erde gebebt. Das Erdbeben der stärke 4 auf der Richterskala war auch in Teilen des Kantons Graubünden zu spüren.
Das Erdbeben ereignete sich um 18.18 Uhr. Das Epizentrum lag 30 km östlich des Arlberges, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilte. Die zunächst automatisch berechneten Angaben wurden von einem Seismologen bestätigt.
Schäden werden bei einem Erdbeben dieser stärke nicht erwartet. Bei der Kantonspolizei Graubünden gingen am frühen Abend denn auch keine Schadensmeldungen ein, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.“
 
Friaul 1976
1000 Menschen sind gestorben. Kann mich noch erinnern als mein Vater dorten von der BW aus im Erdbebengebiet war!
 
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