Voll, voller, Lenzerheide-Arosa…
So jedenfalls dachte ich bis 11.30 Uhr…
Aber mal der Reihe nach:
Die Windprognosen waren eindeutig: Starker bis stürmischer Nordwestwind. Das ist nicht gut für Laax, da würde wenig offen sein. Und siehe da, der Blick auf die Laax-App um 8.30 Uhr zeigt ein erbärmliches Bild. Zu dem Zeitpunkt sitze ich aber bereits in der Heidbühl-Gondel und freue mich, dass der interaktive Pistenplan hier alles auf grün meldet. Einfach immer wieder faszinierend, wie ein Wind sich über so wenig Distanz „verlaufen“ kann. Weniger erfreut bin ich über die die lange Autokolonne nach Churwalden hoch und den bereits um 8.20 Uhr gut gefüllten Parkplatz beim Portal. Würde Lenzerheide-Arosa wieder seinem Image, oft überfüllt zu sein, entsprechen?
Anyway. Zuerst heisst es 4x die Paradepiste auf der Heid geniessen. Sie ist top!
Das Gewusel bei der Alp Stätz und die Kolonne am Lift wird jedes Mal grösser. Drum entscheide ich mich für den Valbella-Nostalgie-Lift. Cumascheals ist aus Erfahrung ja jeweils leer.
Dem ist auch so. Also gleich 3x, auch wenn die Piste hier ziemlich hart ist.
Dann der Lavoz-Schock und die erste Bestätigung, wieso ich LH-A nicht mehr mag. An einem Mittwoch in einer Zeit, in der nur drei Kantone Ferien haben, ist das einfach krass. Weder in Laax gestern, noch in Davos vorgestern hatte es jemals auch nur annähernd so viele Leute an einem Lift. Und vom unangenehmen Gewusel auf den Pisten gar nicht zu sprechen.
Nun gut, Laax da hinten hätte schlechteres Wetter und viel mehr ist seit 8.30 Uhr auch nicht aufgegangen.
Hier befindet man sich stetig knapp an der Schönwettergrenze. Mal Sonne, mal Wolken. Scalottas ist hart. Gertrud steinig.
Dann der nächste Schock. 11min Wartzeit am Pedra Grossa. Ich hasse die Lenzerheide! Ischgl 2.0 bestätigt.
Also nichts wie weg von der Westseite. Vielleicht wird es in den anderen beiden Teilbereichen ja besser. Doch für den Wechsel muss man ebenfalls Geduld haben: Obertor läuft wegem kaputtem Förderbandes auf der Ostseite mit sagenhaften 1.1 m/s!!!! Da ist man ja zu Fuss schneller.
Dann die grosse Überraschung um 11.30 Uhr: Heimberg leer! Auch die Piste. Wenn auch recht hart.
Wieso sind alle auf der Westseite?
Urdenfürggli so gut wie selten. Total griffig und leer. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Das schreit nach Wiederholungen!
Und auch die Weisshornmulde macht Laune!
Was mir an kalten Tagen wie heute in diesem Gebiet auch immer fehlt, sind die EUBs. Das ist in Laax ein viel besserer Mix. Darum mal ins Tal. Die blaue Abfahrt ist ja noch lustig.
Die schwarze 22 ist ja noch nicht offen. Somit also die rote 22a, auf der ich immer an User icedtea denken muss.
Gegen 14 Uhr mache ich dann doch noch den Wechsel nach Arosa.
Ausser am Carmenna gibt es hier keine Wartezeiten (mehr). Aber dem Pistenzustand zufolge muss es vormittags auch hier ziemlich voll gewesen sein.
Eine nicht sehr sicher aussehende Frau fragt mich, ob die Piste wirklich schwierig sei. Ich bejahe, sie dreht um.
Mal abgsehen davon, dass meine Kanten einen neuen Schliff bräuchten, ist sie aber gut zu fahren.
Wie schon gestern übermannt mich um 15 Uhr der Hunger. Die Brüggerstuba ist unglaublich schnell: Ich verpasse die 15.00 Uhr Gondel haarscharf, geniesse die leckeren Bündnerspätzli mit Mangold und Maraner Alpkäse inkl. einem Glas Ripasso und erwische bereits die 15.20 Uhr Gondel. Perfekt!
Blick nach Chur. Die Piste 10 ist weitgehend noch in gutem Zustand.
Dass die 8a eine puure Eisbahn ist, ist auch nicht ganz unerwartet:
Vom Rückweg um 16.30 Uhr mit der Urdenbahn gibt es nicht mehr viel zu berichten, ausser dass der Wind nun auch hier ziemlich zugelegt hat. Gut ist diese PB so windstabil.
Fazit:
Am Vormittag reute es mich, dass ich zu faul war, von Flims ins Engadin zu fahren. Wettermässig wäre das die bessere Variante gewesen und Corviglia-Corvatsch wäre auch ganz bestimmt nicht so voll gewesen. Aber die Ostseite mit ihren guten und leeren Pisten versöhnte mich dann doch. In Laax zu bleiben stand ausser Frage. Dennoch hat es sich einmal mehr bewiesen, dass Lenzerheide-Arosa einfach stetig zu voll ist. Und pistenmässig kommt es aktuell nach wie vor nicht annähernd an Davos ran. Trotzdem bin ich mit diesem Tag zufrieden.
So jedenfalls dachte ich bis 11.30 Uhr…
Aber mal der Reihe nach:
Die Windprognosen waren eindeutig: Starker bis stürmischer Nordwestwind. Das ist nicht gut für Laax, da würde wenig offen sein. Und siehe da, der Blick auf die Laax-App um 8.30 Uhr zeigt ein erbärmliches Bild. Zu dem Zeitpunkt sitze ich aber bereits in der Heidbühl-Gondel und freue mich, dass der interaktive Pistenplan hier alles auf grün meldet. Einfach immer wieder faszinierend, wie ein Wind sich über so wenig Distanz „verlaufen“ kann. Weniger erfreut bin ich über die die lange Autokolonne nach Churwalden hoch und den bereits um 8.20 Uhr gut gefüllten Parkplatz beim Portal. Würde Lenzerheide-Arosa wieder seinem Image, oft überfüllt zu sein, entsprechen?
Anyway. Zuerst heisst es 4x die Paradepiste auf der Heid geniessen. Sie ist top!
Das Gewusel bei der Alp Stätz und die Kolonne am Lift wird jedes Mal grösser. Drum entscheide ich mich für den Valbella-Nostalgie-Lift. Cumascheals ist aus Erfahrung ja jeweils leer.
Dem ist auch so. Also gleich 3x, auch wenn die Piste hier ziemlich hart ist.
Dann der Lavoz-Schock und die erste Bestätigung, wieso ich LH-A nicht mehr mag. An einem Mittwoch in einer Zeit, in der nur drei Kantone Ferien haben, ist das einfach krass. Weder in Laax gestern, noch in Davos vorgestern hatte es jemals auch nur annähernd so viele Leute an einem Lift. Und vom unangenehmen Gewusel auf den Pisten gar nicht zu sprechen.
Nun gut, Laax da hinten hätte schlechteres Wetter und viel mehr ist seit 8.30 Uhr auch nicht aufgegangen.
Hier befindet man sich stetig knapp an der Schönwettergrenze. Mal Sonne, mal Wolken. Scalottas ist hart. Gertrud steinig.
Dann der nächste Schock. 11min Wartzeit am Pedra Grossa. Ich hasse die Lenzerheide! Ischgl 2.0 bestätigt.
Also nichts wie weg von der Westseite. Vielleicht wird es in den anderen beiden Teilbereichen ja besser. Doch für den Wechsel muss man ebenfalls Geduld haben: Obertor läuft wegem kaputtem Förderbandes auf der Ostseite mit sagenhaften 1.1 m/s!!!! Da ist man ja zu Fuss schneller.
Dann die grosse Überraschung um 11.30 Uhr: Heimberg leer! Auch die Piste. Wenn auch recht hart.
Wieso sind alle auf der Westseite?
Urdenfürggli so gut wie selten. Total griffig und leer. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Das schreit nach Wiederholungen!
Und auch die Weisshornmulde macht Laune!
Was mir an kalten Tagen wie heute in diesem Gebiet auch immer fehlt, sind die EUBs. Das ist in Laax ein viel besserer Mix. Darum mal ins Tal. Die blaue Abfahrt ist ja noch lustig.
Die schwarze 22 ist ja noch nicht offen. Somit also die rote 22a, auf der ich immer an User icedtea denken muss.
Gegen 14 Uhr mache ich dann doch noch den Wechsel nach Arosa.
Ausser am Carmenna gibt es hier keine Wartezeiten (mehr). Aber dem Pistenzustand zufolge muss es vormittags auch hier ziemlich voll gewesen sein.
Eine nicht sehr sicher aussehende Frau fragt mich, ob die Piste wirklich schwierig sei. Ich bejahe, sie dreht um.
Mal abgsehen davon, dass meine Kanten einen neuen Schliff bräuchten, ist sie aber gut zu fahren.
Wie schon gestern übermannt mich um 15 Uhr der Hunger. Die Brüggerstuba ist unglaublich schnell: Ich verpasse die 15.00 Uhr Gondel haarscharf, geniesse die leckeren Bündnerspätzli mit Mangold und Maraner Alpkäse inkl. einem Glas Ripasso und erwische bereits die 15.20 Uhr Gondel. Perfekt!
Blick nach Chur. Die Piste 10 ist weitgehend noch in gutem Zustand.
Dass die 8a eine puure Eisbahn ist, ist auch nicht ganz unerwartet:
Vom Rückweg um 16.30 Uhr mit der Urdenbahn gibt es nicht mehr viel zu berichten, ausser dass der Wind nun auch hier ziemlich zugelegt hat. Gut ist diese PB so windstabil.
Fazit:
Am Vormittag reute es mich, dass ich zu faul war, von Flims ins Engadin zu fahren. Wettermässig wäre das die bessere Variante gewesen und Corviglia-Corvatsch wäre auch ganz bestimmt nicht so voll gewesen. Aber die Ostseite mit ihren guten und leeren Pisten versöhnte mich dann doch. In Laax zu bleiben stand ausser Frage. Dennoch hat es sich einmal mehr bewiesen, dass Lenzerheide-Arosa einfach stetig zu voll ist. Und pistenmässig kommt es aktuell nach wie vor nicht annähernd an Davos ran. Trotzdem bin ich mit diesem Tag zufrieden.

Die Wartezeiten in Arosa waren heut übrgns auch am VM kaum der Rede Wert.