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Lenzerheide Arosa et al. Winter 22/23

Das Sammeltopic dieses Winters startet gänzlich schneefrei. Der letzte Woche gefallene Schnee hat sich mehrheitlich in Höhen über 2300m.ü.M zurückgezogen. Neuschnee ist auch nicht wirklich in Sicht. Heisst also, sich mit dem zu begnügen, was es hat: Sonnenschein pur. Der Spaziergang um den See ist immer wieder schön. Krass war, wie viele Leute heute unterwegs waren - und das vor dem Mittag. Immerhin kann man sich so schon einmal auf das Menschenaufkommen im Winter vorbereiten.

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Postautostation Chur - finde ich jedes Mal wieder cool.
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Morgendlicher Ausblick vom Balkon.
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Der Bach im Eichhörnliwald ist auch eine hübsche Sache.
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Der untere Seeteil hat zur Zeit sehr wenig Wasser. Es ragen etliche Baumstümpfe aus dem Wasser, von welchen im Sommer gar nichts zu sehen ist (auf den Fotos hier nicht sichtbar).
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Rund um den See stehen viele Schneekanonen bereit, um die Langlaufloipe zu beschneien.
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rush_dc schrieb:
Der Bikepark sieht wieder schneefrei aus, ob sie nächstes Wochenende nochmal öffnen?

Ich bezweifle es. Das Wetter wird aufs Wochenende zudem schlechter, was die Wahrscheinlichkeit einer Öffnung auch nicht erhöht.
 
Kurzes Update: Es hat geschneit - und zwar ganze fünf Zentimeter im Dorf. Zudem ist es deutlich kälter geworden. Bis in den Nachmittag hinein wurde an diversen Orten beschneit, auch in der Sonne.

Ich machte einen Spaziergang über den See zum öffentlichen Bad, wo ich eine seltene Ruhe geniessen konnte. Im Schwimmerbecken hatte es noch zwei andere Leute, im Aussenbereich waren es meist deutlich weniger als zehn Personen.

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Wenn man nicht so genau hinschaut und die Dicke der Schneedecke weitestgehend ignoriert, könnte man sich schon beinahe im Hochwinter wähnen.
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In den oberen Etagen hat es wohl mehr geschneit als im Tal.
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Beschneiungsaktivitäten bei den Schleppliften Fadail. Auch die zwei Kanonen auf dem angrenzenden Parkplatz, welche Schnee für die Langlaufloipe und Schlittelbahn produzieren, haben bereits Arbeit geleistet.
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Der Heidsee ist bereits mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Dem wenigen Schnee kann man also auch positive Aspekte abgewinnen: Vielleicht ist der See diesen Winter früher begehbar als auch schon.
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Im Sommer ist es hier jeweils sehr gut gefüllt - heute herrschte gähnende Leere.
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Bad
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Schnee brauchts noch einigen, so zum Beispiel auch hier im Bereich Dieschen.
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Der Pistenbully beim Schlepplift Dieschen ist folglich noch im Sommerschlaf. Hoffentlich wird dieser bald geweckt.
 
So spät wie schon lange nicht mehr startete ich heute in meine Wintersaison. Man könnte sagen, das Warten habe sich gelohnt. Obwohl wenig Schnee liegt, kam ein schönes Wintergefühl auf: der kalten Temperatur und dem wenigen Neuschnee von vorgestern sei Dank.

Da man zur Zeit von der Lenzerheide aus nur über Parpan ins Skigebiet kommt, musste ich zuerst mit dem Postauto dorthin fahren. Das Ganze ist dann doch ziemlich zeitaufwendig, da auch der Rückweg so zurückgelegt werden muss. Aber einmal nehme ich das gerne in Kauf - nächstes Wochenende gibt es ja (endlich) ein kleines Angebot auf der Westseite.

Kurz nach neun Uhr setzte ich mich auf den Heimbergsessel. Bei der Talstation auf 1500m.ü.M. zeigte das Thermometer -9°C an. Die drei schattigen Fahrten bis aufs Urdenfürggli fühlten sich in der Folge sehr eisig an. Aufgrund der tiefen Temperaturen hielten die Pisten den ganzen Vormittag über sehr gut. Die geöffneten Abfahrten sind grundsätzlich in einem guten Zustand, in Arosa einen Ticken weicher als auf der Lenzerheide. Einzig das letzte Stück vor dem Mottasessel konnte nicht überzeugen: eisig und uneben.

Gerade am Morgen zwischen 9 und 10 war es am Hörnli relativ gut gefüllt, viele Gruppen waren unterwegs, unter anderem Lehrgänge der Aroser Skischule. Danach war es leer, generell empfand ich es auf der Seite Lenzerheide heute angenehmer bezüglich Andrang. Wobei ich anmerken muss, dass es nicht voll war, aber für einen Mittwoch im Dezember halt auch nicht richtig leer.

An folgenden Pisten/Abschnitten konnte ich heute eine Beschneiung beobachten: unterhalb der Mittelstation Carmenna, im Bereich des Boardercorss-Wettbewerbs, zur Talstation Weisshorn Speed, vom Obertor zum Heimberg, Lavoz, Pedra Grossa, Stätzertäli, Pradafenz, Pradaschier.

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Der Blick aus dem Fenster am Morgen sieht gut aus: beinahe wolkenloser Himmel, die Strasse noch leicht schneebedeckt, weisse Tannen. So kann sie starten, die Saison. Beim genaueren Hinschauen bemerkt man jedoch, dass die Schneedecke sehr dünn ist. Es ist gerade so knapp weiss...
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Auf der Ostseite ist es um 09:15 noch sehr schattig. Und leer. Die Stimmung gefällt mir. An dieser Stelle fahre ich oft one-foot zum Urdensessel, heute, am ersten Tag, gehe ich vernünftigerweise auch in die hintere Bindung.
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Da die Urdenbahn gerade losfährt, als ich auf dem Urdenfürggli ankomme, lege ich eine Fahrt zur Mottahütte ein. Die Abfahrt ist in Ordnung, teilweise etwas unsauber präpariert und vor allem noch schmal.
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Kurz vor der Mottahütte. Ich bin fast alleine unterwegs.
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Die Neugierde siegt und ich verlängere die Fahrt um eine Sektion nach unten. Der letzte, hier zu sehende Teil ist nicht einmal am Morgen überzeugend: glatt und rumpelig. Aber das ist mir dennoch lieber als eine geschlossene Abfahrt.
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Nach einer erneuten Fahrt am Urdenfürggli wechsle ich auf die Aroser Seite. Hier scheint die Sonne. Und es hat deutlich mehr Leute, die bereits unterwegs sind. Vor allem die Hauptpiste am Hörnlilift ist bis halb 11 gut frequentiert. Das skifahrerische Niveau war gut, weshalb es sich nicht unwohl anfühlt.
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Blick zurück zum Hörnli auf der Piste 5. Die Pisten in diesem Bereich sind noch ziemlich weich. Da aber nicht allzu viel los ist, bilden sich nur wenige Haufen.
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Piste 5
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Piste 6. In der Breite noch mit Potential. Der Plattenhornsessel ist heute weniger beliebt als der Hörnli: viele Sessel fahren leer durch die Gegend.
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Der Hang vor der Carmennahütte ok, aber nicht das Gelbe vom Ei. Unterhalb der Carmenna-Mittelstation hat es beachtliche Kunstschneehaufen.
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Zurück auf der Westseite der Lenzerheide. Nach der Mittagszeit ist es schon beinahe gespenstisch leer hier. So könnte es aus rein egoistischer Sicht eigentlich immer sein.
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Das Urdenfürggli wird im Tagesverlauf vor allem im obersten Abschnitt immer glatter. Der hier zu sehende Haupthang ist aber auch um 13 Uhr noch völlig ok.
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Die 23a ist jetzt immerhin in der Sonne, besser wurde sie im Tagesverlauf nicht, komischerweise aber auch nicht schlechter. Die Piste sagt mir nicht sonderlich zu, weshalb ich sie bei Vollbetrieb äusserst selten fahre.
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Talfahrt mit der Sesselbahn Heimberg. Heute mit null Sesseln Wartezeit. Einige sind auch schon mit den Skis runter, schaut machbar aus. Für eine Öffnung der Piste fehlt meiner "Expertise" nach aber noch viel Schnee.
 
Gestern öffnete der Bereich Lavoz und Pedra Grossa. Entgegen der Meldung von vergangener Woche war auch die Piste von der Alp Nova über Tgantieni geöffnet. Das Wetter zeigte sich gestern von der garstigen Seite, weshalb es kein einziges Foto gegeben hat. Man hätte auch nicht viel gesehen: Nebel und Wolken - aber leider ohne Niederschlag. Erst am Abend setzte leichter Schneefall ein. Zudem war es vor allem am Pedra Grossa sehr voll: etliche Gruppen tummelten sich dort (Rennclubs, Skilehrer-Ausbildungen etc.). Trotz des hohen Verkehrsaufkommens war es relativ entspannt auf der Piste, die Leute fuhren ziemlich human und rücksichtsvoll. Die Wartezeiten an den Liften blieben überschaubar, am Pedra Grossa einige Minuten, am Lavoz inexistent. Die Piste am Lavoz war sehr gut zu fahren, da griffig und schön präpariert. Leider trübte die eingeschränkte Sicht den Spass. Die direkte Rote am Pedra Grossa war knollig, uneben und mit der Zeit mit leichter Haufenbildung. Die blaue Variante über Tgantieni aufgrund des geringen Gefälles deutlich angenehmer und vor allem massiv leerer.

Die minimale Neuschneeauflage der Nacht - mehr als 3cm wurden es nicht - sorgte heute Morgen für eine wunderbare Winterstimmung. Es war kalt, wohl um die -10°C. Der Andrang ging im Vergleich mit gestern erwartungsgemäss zurück, ziemlich entspanntes Fahren war möglich. Unter dem weichen Neuschnee spürte man gut die harte Unterlage, gestern erschien mir die Piste griffiger (vom Neuschnee einmal abgesehen).

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Bergfahrt mit der KSB Pedra Grossa. Wie hier gut zu sehen ist, ist die Schneelage mau.
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Start 55a bei der Alp Nova
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55a
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Die Ecke um Tgantieni gefällt mir im Moment sehr, da noch sehr ruhig. Wenn die beiden KSBs hier in Betrieb sind, wird es wieder rammelvoll sein in diesem Bereich.
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Der Speicherteich hat nicht mehr viel Wasser...
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40a. Auch dieser Abschnitt ist zur Zeit wenig frequentiert. Die meisten Leute steuern auf die steilere 42b.
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42b. Im Moment sind sogar schon beide Varianten im oberen Teil geöffnet. Im unteren Teil ist erst der linke Ast auf.
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42b. Knolliger Schnee auf harter Unterlage.
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55 oberhalb der Alp Nova.


Von Verwandten im Mittelland bekam ich heute Morgen Bilder vom dort gefallenen Schnee. Mit Freude - oder wohl doch eher Verzweiflung? - musste ich feststellen, dass es im Aargau mehr Schnee gegeben hat als auf der Lenzerheide. Also entschieden wir uns, nur kurz auf der Piste zu bleiben und die sehr seltene Möglichkeit zu nutzen, unseren Hauptwohnsitz in Winterstimmung zu erleben. Und es hat sich gelohnt! So schön verschneit habe ich meine Lieblingsstadt schon lange nicht mehr gesehen.

In der Folge ein kleiner Exkurs in den Kanton Aargau.

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Viel Volk auf dem Hausberg. Berg ist hoch gegriffen, eher Hügel. Knapp 600m.üM. sind es hier nämlich nur. Aber noch Jura ;-) Der Bus hier hoch war rammelvoll mit Schlittlern und Fussgängern. Dadurch entstanden Verspätungen von bis zu 15 Minuten. Da Elektrobusse auf dieser Linie fahren, müssen diese an den Endhaltestellen jeweils die Batterien wieder auf-/nachladen, was der Pünktlichkeit auch nicht zu Gute kam (als täglicher Pendler auf dieser Linie könnte ich darüber ein Lied singen...).
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15cm feinster Pulverschnee. Selten mittlerweile.
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Blick zum Wasserturm. Die Wassertanks dienen als Trinkwasserreservoir und Löschwassertank.

Auf dem Wasserturm hat es übrigens eine gut positionierte Webcam: https://baden.roundshot.com/turm-baldegg/#/
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Blick in den Garten. Die Dampfsäule des AKW Leibstadt haben wir gratis dazu.

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Blick auf die Stadt. Von oben schauts winterlich aus. Die Bergkette rechts im Bild ist die Lägern, der östlichste Ausläufer des Juras. Die Wanderung über den Grat ist übrigens ziemlich alpin, beeindruckend und ausgesetzt, was immer wieder unterschätzt wird (--> Rega- und Feuerwehreinsätze, um verunfallte Leute abzutransportieren).
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Blick ins ehemalige Industriequartier Badens. Hier wurde die ehemalige BBC gross, die in der ABB aufging. Mittlerweile hat es nur noch eine Halle, in welcher produziert wird. Der Rest ist Verwaltung, Ingeneering und Dienstleistung. Baden hat etwa gleich viele Arbeitsplätze wie Einwohner, jeweils um die 20'000. Dieses Verhältnis ist beachtenswert. Die grössten Arbeitgeber und Steuerzahler der Stadt sind die ABB, General Electric (GE), Ansaldo und die Axpo (ein Schweizer Energieanbieter).
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Insgesamt hat es in der Stadt drei Weihnachtsmärkte: zwei kleine und einen grösseren. Hier ist ein Teil eines kleinen Markts zu sehen.
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Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt. Leider ist das Ganze auf den Bildern nicht gleich schön wie in Wirklichkeit.
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In den Strassen der Innenstadt ist bereits nichts mehr zu sehen vom Schnee. Aufgrund des Sonntagsverkaufs waren die Strassen gut mit Leuten gefüllt.
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Blick über die Dächer der Altstadt auf die Hochbrücke, welche über den Fluss Limmat führt.
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pzmar schrieb:
Sehr schön, danke… und Baden/Baldegg im Winter mit Schnee hat auch was…

Merci für deine Rückmeldung. Ja, ich finde die Baldegg immer wieder schön. Auch im Sommer zum Biken zum Beispiel. Seit Kurzem wohne sogar dort oben (also nicht ganz oben, im Wohnquartier etwa in der Hälfte zwischen Stadt und Baldegg), was auch sehr angenehm ist.

P.S.: Ich habe den Bericht mit zwei neuen Bildern und zusätzlichem Text ergänzt.
 
...Allmend - schöne Wohngegend.
Übrigens hatte es von ca. 1975 bis 1988 auf der Lägern bei Ehrendingen, oberhalb Baden, einen ca. 350 Meter langen, steilen Doppel-Bügelskilift mit vier Masten und Dieselantrieb. Das kennt aber niemand mehr. Skilift Rütenen Oberehrendingen... Den Regensberger Skilift auf der Lägern gibt es hingegen noch... nun gerne wieder zurück zur Lenzerheide...
 
Der Exkurs nach Baden gefällt mir sehr gut. Schöne Bilder und winterliche Stimmung. Bin immer wieder mal gerne dort, schönes Städtchen. Sehr abwechslungsreich. Und dass der Jura auch hier vertreten ist, freut mich umso mehr;-)
 
Das menschliche Gemüt neigt dazu, sich an guten Dingen zu orientieren. So auch jetzt: Die aktuelle Situation lässt bezüglich Wintersport wenige bis keine positiven Gefühle aufkommen. Umso mehr klammert man sich an gute Erinnerungen. Im Vergleich mit der aktuellen Wetter- und Schneelage erscheint das vergangene Wochenende plötzlich als unglaublich gut - obwohl dieses in nüchterner Betrachtungsweise maximal als mittelmässig eingestuft werden dürfte. Der kleine aber feine Unterschied zwischen absolut und relativ eben.

Das Wetter war gut, wobei der Nebel sich vor allem am Samstag hartnäckig hielt. Der Sonntag zeigte sich bis zur Mittagszeit von seiner schönsten Seite, ehe eine leichte Höhenbewölkung Einzug hielt. An beiden Tagen war es kalt - das Thermometer morgens im Tal jeweils um die -15°C an, sonntags wurde es aber schnell milder.

Durch das geringe Pisten- und Liftangebot ergab sich sowohl am Samstag als auch Sonntag in etwa folgender Ablauf: Zuerst mit dem Sportbus nach Val Sporz, mit der Sesselbahn bis Tgantieni und danach über Pedra Grossa zum Lavozlift. Die ersten Abfahrten und auch Bergfahrten am Lavoz waren leer und super(geil). Erst gegen zehn Uhr füllte sich der Bereich - zudem hatten wir nach zwei Stunden die geschätzten 3.75 Pisten in diesem Sektor gesehen. Um zehn beziehungsweise halb elf Uhr fuhren wir mit dem Sportbus vom Fadailparkplatz zur Rothornbahn.

Auf Scharmoin angekommen, bot es sich jeweils an, zuerst die Talabfahrt zu fahren, welche in überraschend gutem Zustand und sehr leer war. Danach wechselten wir übers Obertor nach Churwalden. Bis Parpan mochte die Abfahrt weniger überzeugen: hart und eher voll. Bis Churwalden dann wieder besser, aber noch unruhig. Der Schnee war sehr schnell, sodass die Piste nach Churwalden wirklich problemlos ohne Abschnallen möglich war.

In Churwalden legten wir einen Zwischenstopp am Pradaschiersessel ein. Die Piste war im oberen Bereich ziemlich griffig, unten raus tendenziell knollig und etwas unruhig. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde hatte es auch schon einige Buckel.

Über Stätz - Stätzertäli - Obertor - Urdenfürggli - Schsarmoin ging es zurück auf die Lenzerheide.

Aufgrund dieser Route hatten wir meistens leere Pisten und mehrheitlich sogar einen Sessel für uns alleine. Wahrscheinlich werden wir auch nach den Weihnachtstagen wieder ähnliche Touren fahren, da nicht wesentlich mehr geöffnet sein wird. Natürlich wird es den einen oder anderen Abstecher nach Arosa geben, worauf ich mich auch freue. Mit grösster Wahrscheinlichkeit werden wir auch einen Ausflug nach Davos oder Flims unternehmen, weil das Angebot auf der Lenzerheide beziehungsweise in Arosa den Umständen entsprechend nicht atemberaubend ist.


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Der Nebel und die Sonne produzierten am Samstag immer wieder interessante Phänomene. Zum Beispiel hatte es beispielsweise fast permanent ein Halo im Bereich der Bergstation Lavoz.
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Bergstation Lavoz knapp über dem Nebelmeer.
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Wechsel auf die Ostseite. Hier verharrte fast ganztags eine hartnäckige Nebelbank. Die Talabfahrt Scharmoin konnte dennoch überzeugen.
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Auf dem Rothorn hingegen eröffnete sich ein wunderbarer Blick über den Nebel. Wir fuhren hoch, um auf dem Gipfel zu essen. Leider mussten wir wieder mit der Bahn runter, da die Schneelage keine Öffnung der Piste zuliess. Vor wenigen Jahren hätte mich dieser Umstand noch fürchterlich aufgeregt. Mittlerweile sehe ich dies deutlich entspannter. So gehe ich halt oben in Restaurant, geniesse das Essen und die Aussicht und fahre wieder mit der Bahn herunter. Was solls...
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Noch geschlossene Piste am Rothorn
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Pradaschier. Samstags mehrheitlich unter dem Nebel und im Schatten. Dadurch war es bitterkalt. Piste gut (oben) bis ok (unten), zudem leer.
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Stätzertäli. Am Nachmittag richtig leer. Die Piste war aufgrund des ersten Betriebstags noch unrihig und knollig.
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Angekommen am Urdenfürggli, traf uns anch der leeren Westseite fast der Schlag - wobei ich mir den Füllungsgrad durchaus in diesem Rahmen vorgestellt hatte. Eine Fahrt genügte aber, es war einfach zu voll. Die Piste empfand ich als völlig in Ordnung und die Aussicht entschädigte so einiges.
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Da es auch am SL Scharmoin eine riesen Schlange hatte (Wartezeit wohl 15 bis 20 Minuten), entschieden wir uns, unerlaubterweise den Wanderweg/Deinestweg über die Alp Scharmoin in Richtung Talbabfahrt zur Lenzerheide zu nehmen. Dieser Entscheid war sehr lohnenswert.
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Talabfahrt Scharmoin in hübscher Winterstimmung
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Bereich SL Dieschen
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SL Lavoz am Sonntagmorgen. Schon härter als am Vortag (im positiven Sinn).
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Lavoz
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Lavoz
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Lavoz
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Lavoz - Alp Nova
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Alp Nova - Tgantieni. Sehr leer. Die meisten Leute stürzten die 42b runter. An beiden Tagen fand dort irgendein Jugendskirennen statt, weshalb es in diesem Bereich voller war als am Lavoz.
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Der See hat nicht mehr viel Wasser...
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Tgantieni - Pedra Grossa
 
Grundsätzlich sind die Verhältnisse so, dass bei mir (und noch mehr bei meiner Freundin) Pistenspass nur sehr begrenzt aufkommt. Dazu hat es schlicht zu wenig Schnee und in der Folge ist das Pistenangebot äusserst überschaubar. Zudem ist es seit mehreren Tagen extrem warm und stark bevölkert. Auf der Lenzerheide sieht man mittlerweile auf den meisten Pisten braune Stellen, oft kommen auch Dreck und Steine zum Vorschein.

Bis auf den Dienstag stand ich dennoch jeden Tag auf dem Brett, meistens aber nur für wenige Stunden. Heute beispielsweise ging ich erst um 15:00 Uhr noch für gut eine Stunde auf die Westseite. Dank Topcard kann man solche Kurzausflüge machen, sonst würde ich nicht viel für das aktuell Gebotene ausgeben wollen. Ein Freund von mir kam gestern mit auf die Piste. Er kaufte das Ticket am Vorabend und ich hatte noch einen 15-Franken-Gutschein, sodass er am Ende 56 bezahlte. Dies erachte ich als ok.

Während der vergangenen Tage habe ich nicht systematisch Fotos gemacht. Trotzdem sind einige Aufnahmen zusammengekommen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Die meisten Bilder stammen von heute Nachmittag.

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Wenig Schnee, dafür viele Leute: Etwa so könnte eine Überschrift für dieses Bild lauten. Am Sessellift Scalottas gibt es übrigens im Moment sehr geringe Wartezeiten.
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Am Morgen hatten wir überhaupt keine Motivation, um auf die Piste zu gehen - folglich verbrachten wir den Dienstag in Chur. Schon lange wollte ich einmal beim Araschgerrank aus dem Bus aussteigen und von dort in die Stadt herunterlaufen. Diese Woche war es dann tatsächlich so weit. Auf dem steilen Weg eröffnen sich einem schöne Blicke über die Dächer des Bündner Regierungssitzes.
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In Churwalden hat es nur noch im Schatten Schnee.
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Abfahrt am Pradaschier
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Heimberg
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Piste am SL Scharmoin.
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Menschenauflauf am Urdenfürggli. Auffällig ist, wie viele Leute mit den aktuellen Verhältnissen überfordert sind. Ich beobachte auf der Lenzerheide eine "Österreichisierung des Wintersports": Vermehrt Leute, die quer auf der Piste stehen/liegen, die Skis irgendwo ausziehen und kreuz und quer nach unten wandern. Solche Szenen kannte ich bis vor einigen Jahren mehrheitlich aus Serfaus oder Ischgl, mittlerweile lässt sich das hier relativ häufig beobachten.
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Scalottas - Alp Nova
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Piste 50 mit viel Gemüse auf der Piste...
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Früher parkten bei der Alp Nova oft Pistenfahrzeuge, dann lange nicht mehr. Aus irgendeinem Grund stehen in dieser Saison hier wieder regelmässig Fahrzeuge.
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Lavozlift. Die Pisten weisen hier noch eine ziemlich dicke Schneeschicht auf. Steine gibt es nur auf der blauen Variante 60b.
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Die Schneebänder der Talabfahrten nach Flims, Laax und Falera sind eindrücklich.
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Hauptpiste am Lavoz. Alle müssen da durch. Für diesen Umstand war dieser Abschnitt heute um 15:30 Uhr eigentlich ganz akzeptabel.
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60a. Faustregel: Je flacher und breiter die Piste, desto besser der Zustand.
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60b. Schmal und mit vielen Dreckstellen.
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Kurz vor der Abzweigung auf die 55. Der Ausblick auf dieser Piste gefällt mir sehr gut, deshalb gibt es auch heute wieder ein Bild von hier.
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Auf die 51a, welche hier starten würde, verirrte sich wohl auch ohne Schild niemand.
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Auch die 42a wird noch ein Weilchen so leer bleiben wie heute.
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55a. Der Untergrund schimmert schon verdächtig durch. Zudem hat es auf dieser Abfahrt brutale "Bremswellen".
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Die Schäfermulde wird so bald nicht aufgehen.
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Einen Vorteil haben die warmen Temperaturen: Die Speicherteiche füllen sich wieder :-D
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Pflotsch auf der 40a. Wäre es Ostern, würde man sich über diesen Umstand deutlich weniger wundern...
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Der See ist bald wieder komplett aufgetaut.
 
Auf einen Pistentag auf der Lenzerheide bzw. in Arosa hatten meine Freundin und ich keine Lust. Also entschieden wir uns, heute nach Davos zu fahren.

Seit dem Fahrplanwechsel ist man mit dem Postauto eine halbe Stunde früher im Landwassertal, da der Fahrplan um eine halbe Stunde geschoben wurde.
Dank Turnschuhanschluss in Davos Platz waren wir nach knapp einer Stunde Reisezeit bereits um 09:15 bei der Parsennbahn, wo wir die nächste Bahn knapp noch besteigen konnten. Bereits da ahnte ich, dass es nicht leer werden würde. Auf den Pisten war es dann tatsächlich auch immer wieder sehr voll. Da die Pisten aber grösstenteils in einem äusserst guten Zustand sind, störten die Leute im Vergleich mit der Lenzerheide deutlich weniger. Die Pisten waren mehrheitlich ziemlich eben und ohne Buckel, oft auch hart (griffig). Nicht selten hatte ich sogar das Gefühl, auf Pulverschnee zu fahren. Anstehen mussten wir nie länger als zwei, drei Minuten (Parsennhüttenbahn sei dank), in der Schifergondel waren wir um 10 Uhr sogar alleine.

Da wir für die Heimreise den direkten Bus auf die Lenzerheide verpassten, fuhren wir mit der RhB ab Davos Platz über Filisur (Zugwechsel) nach Tiefencastel und von dort mit dem Postauto auf die Lenzerheide. Trotz zweimaligem Umsteigen und zehn Minuten längerer Reisezeit gefiel mir diese Verbindung gut. Die Bahnstrecke Davos - Filisur befuhr ich heute das erste Mal und sie konnte mich überzeugen: durch Schluchten und Wälder, über Viadukte und Brücken. Auch Tunnels gibt es zahlreiche.

Der Ausflug hat sich auf alle Fälle mehr als gelohnt und ich würde im Moment jedem empfehlen, Parsenn der Lenzerheide vorzuziehen - definitiv, ohne Diskussion! Das war wahrscheinlich der bisher beste Skitag dieser Saison...

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Erste Abfahrt des Tages am Parsenn Rapid.
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Wow, eine so tolle Piste hatte ich schon laaange nicht mehr! Die Leere auf dem Bild täuscht jedoch, es war definitiv nicht leer.
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Voller Zieher nach der Bergstation des Parsenn Rapids. Immerhin bin ich ein bisschen beruhigt, dass es auch hier voll ist.
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Meierhoftäli. Heute war das meine absolute Erstberfahrung hier und es hat mir gut gefallen.
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Die Piste am Totalp ist im mittleren Bereich ultrabreit, was ich so nicht mehr in Erinnerung hatte. Der Schnee war supergut, die Frequentierung allerdings hoch. Vor allem das Stück vor dem Schlusshang empfand ich als sehr voll. Vor dem Totalpsessel hatte es stets eine grosse Menschentraube. Zehn Minuten hätte man da sicher anstehen müssen. Dieser Umstand veranlasste uns dazu, zweimal die Parsennhüttenbahn zu benutzen, welche beide Male maximal halbvoll war - angenehm.
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Nette Piste ins Hauptertäli. Für die kurze Abfahrt dauert die Bergfahrt mit dem Schlepper jedoch ziemlich lange. Mit etwa fünf Minuten hatten wir hier hier heute wohl die längste Wartezeit.
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Furkazipper nach dem Mittag. Nach dem Mittag! Auf der Lenezrheide (v.a. Westseite) sahen die Pisten um 10 Uhr schon schlechter aus...
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Seetäli. Auch eine Erstbefahrung für mich heute. Landschaftlich wirklich hübsch, auch die Piste könnte mir gefallen. Da die Abfahrt wohl seit einigen Tagen nicht mehr präpariert wird, war der Zustand mässig (v.a. im Vergleich mit den anderen Pisten im Gebiet). Das Schlepplifttrasse hat im unteren Drittel schon sehr viele braune Stellen drin.
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Parsenn Rapid um kurz vor drei Uhr
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Leere Talabfahrt nach Davos. Sulzig aber an den meisten Orten konnte man auf einer harten, schmalen Spur noch tipptopp Kurzschwünge ziehen.
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Auffällig: Hier hat es bis ins Tal eine geschlossene Schneedecke.
 
Ich fühle mich doch sehr bestätigt, wenn sogar Du als Wahl-Heidner die Verhältnisse in LHA als schlechter beurteilst. Danke für diesen Bericht. Wird mir meine Entscheidung für übermorgen möglicherweise beeinflussen.
 
Ich war ehrlich gesagt sehr überrascht dass sie Seetäli zu Silvester geöffnet haben. Die Jahre zuvor hatte es ja mehr Schnee und man war zögerlicher mit einer Öffnung.

Kann aber gut verstehen, dass die Piste im Moment nicht täglich präpariert wird, da sonst der wenige Schnee relativ schnell kaputt gemacht wird, sodass man die Piste wieder schliessen müsste.

Ich denke auch, dass Seetäli nach den Ferien, falls es nicht doch noch einen grösseren Schneefall gibt, wahrscheinlich nochmal auf unbestimmte Zeit geschlossen wird.

Hoffentlich wird es bald mal kälter und gibt Schnee :sniff: :D
 
ski-chrigel schrieb:
Ich fühle mich doch sehr bestätigt, wenn sogar Du als Wahl-Heidner die Verhältnisse in LHA als schlechter beurteilst. Danke für diesen Bericht. Wird mir meine Entscheidung für übermorgen möglicherweise beeinflussen.

Bitte. Es freut mich, wenn meine Berichte bei einer Entscheidungsfindung helfen können. Ehrlich gesagt muss ich aber noch anfügen, dass ich die aktuellen Verhältnisse in Arosa nicht beurteilen kann. Am Samstag, als ich das letzte Mal dort war, machte es dort noch deutlich mehr Spass als auf der Lenzerheide (Urdenfürggli und Motta waren auch ok). Aber an das gestrige Davos kam es nicht heran. Besser wurde es wohl in der Zwischenzeit auch nicht...

gorner schrieb:
Ich war ehrlich gesagt sehr überrascht dass sie Seetäli zu Silvester geöffnet haben. Die Jahre zuvor hatte es ja mehr Schnee und man war zögerlicher mit einer Öffnung.

Kann aber gut verstehen, dass die Piste im Moment nicht täglich präpariert wird, da sonst der wenige Schnee relativ schnell kaputt gemacht wird, sodass man die Piste wieder schliessen müsste.

Ich denke auch, dass Seetäli nach den Ferien, falls es nicht doch noch einen grösseren Schneefall gibt, wahrscheinlich nochmal auf unbestimmte Zeit geschlossen wird.

Hoffentlich wird es bald mal kälter und gibt Schnee :sniff: :D

Ok, danke für die Info. Spannend. Ich war die vergangenen vier Jahre stets im Dezember oder anfangs Januar auf Parsenn und da war das Seetäli jeweils zu und dies, wie du es schreibst, trotz besserer Schneelage. Daher war ich auch überrascht, dass es geöffnet war.

molotov schrieb:
Mit einem habe ich ja nie gerechnet, Schnee im Tal 8O

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du die Aussage ernst meinst oder nicht :wink: , aber ich war tatsächlich überrascht. Vor allem im Vergleich mit der Lenzerheide.

Hier ists einfach nur eins: gruusig. Wir geben's auf und streichen die Segel. Heute gehen wir zurück ins Mittelland.
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Zur Zeit mässiger Regen im Dorf, die Schneefallgrenze irgendwo zwischen 1700 und 1800m.ü.M.
 
easyrider schrieb:
molotov schrieb:
Mit einem habe ich ja nie gerechnet, Schnee im Tal 8O

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du die Aussage ernst meinst oder nicht :wink: , aber ich war tatsächlich überrascht. Vor allem im Vergleich mit der Lenzerheide.

Hier ists einfach nur eins: gruusig. Wir geben's auf und streichen die Segel. Heute gehen wir zurück ins Mittelland.
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Nein war vollkommen ernst gemeint, auf vergleichbarer Höhe fehlt auch in den Staulagen (gut gab ja nie nen vernünftigen Stau diese Saison) der Schnee. Daher erstaunt mich das in Davos schon.
 
Wir waren letzte Woche Skifahren in Arosa. Hier ein paar Eindrücke:

- Beide Seiten des Skigebiets von Lenzerheide sind tot. Grausam. Der Schneemangel ist brutal. Viele Seilbahnen und Pisten sind geschlossen, z.B. die Piste vom Rothorn und der Speed-Sessellift. Teilw. schlängeln sich weiße Bänder über die grünen Wiesen - ein trauriger Anblick. Teilw. Kunstschneehaufen und vereiste Pisten.

- Wegen der katastrophalen Verhältnisse setzt täglich eine Völkerwanderung Richtung Arosa ein, denn dort ging es noch recht gut.

- In Arosa sind auch die schwarzen Pisten am Hörnli, die Verlängerung der roten 2, die schwarze Carmenna sowie die Blaue ganz außen vom Brüggerhorn gesperrt.

- Pisten in Arosa ansonsten in Ordnung. Wir konnten toll fahren, z.B. die Black Diamond 12, die rote 2, Weißhorn, Brüggerhorn.

- tolles Wetter bis auf Dienstag, Temperaturen um die 0 Grad.

- Hörnli-Hütte und Sattelhütte haben uns am besten gefallen. Aber die Preise? Hilfe! :) :)

- sehr cool, dass der Tschuggen-Ost bereits morgens ab 8.20 Uhr lief und dann auch der Brüggerhorn
 

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Der grosse Schnee ist zwar ausgeblieben, die gefallenen 15-20cm haben aber so einiges bewirkt! Jetzt ist wieder alles weiss bis ins Tal, in Churwalden sind es jedoch höchstens 10cm. Weiter haben die Pisten einen Qualitätssprung nach vorne gemacht. Neben dem Schnee von oben gab es auch Zuwachs aus den Kanonen und Lanzen. Folglich hat es deutlich weniger braune und steinige Stellen als noch letzte Woche. Zudem war das Menschenaufkommen heute sehr gering. Nur am Lavoz und im Stätz hatte es viele Leute, sonst war es überall sehr leer und angenehm zu fahren. Es hat auffällig viele ausländische Gäste und Schulklassen unterwegs.

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Am Pedra Grossa war es bis 09:30 Uhr extrem leer. In der Nacht wurde die Piste beschneit. Dadurch hatte es im oberen Teil eine überraschend angenehm zu fahrende Neuschneeauflage.
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In der unteren Hälfte der 42b nehme ich aus mir unbekannten Gründen selten die rechte Variante. Heute schon und es hat Spass gemacht.
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Die 42 wurde in diesem bBreich in der Breite mittlerweile fast verdoppelt.
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50. Die Piste dürfte wohl bald breiter werden. Der Pistenabschnitt, der rechts nach der unteren Schneekanone beginnt, ist noch immer ziemlich braun und mit einigen Steinen versehen. Beide Pisten am Gertrud wurden übrigens grundpräpariert.
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Mit so wenigen anderen Leuten wie heute macht auch dieses Stück Spass!
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40a
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Die Leere auf diesem Bild täuscht. Wie üblich konnte man hier heute die höchste Menschendichte antreffen, unter anderem viele Gruppen. Der Vorteil von Gruppen ist, dass diese auch mal durch sind und die Piste dann wieder frei ist. Aber im Vergleich mit letzter Woche war es dennoch eine andere Liga. Die 61 dürfte bald aufgehen, was zu einer Entlastung führen wird.
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Bereich Stätz. Auch hier hatte es mehr Leute, als das Bild vermuten lässt. Vor allem sind die Pisten hier noch sehr schmal.
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60. Die Piste hat das erste Mal diese Saison überzeugt. Heute hatte es fast keine Steine.
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65. Die Abfahrten am Cumacheals sind von einer Öffnung leider noch weit entfernt... Rechts runter fuhr ein Pistenfahrzeug und hat den wenigen Kunstschnee ein bisschen verstossen.
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Proschieri. Schmal und eher unruhig.
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Auf der Ostseite hats den Schnee leider stark verblasen.
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Urdenfürggli konnte mich heute nicht überzeugen. Zwar war nicht viel los, aber die Unterlage unruhig mit Neuschneehaufen darüber.
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20b. Im Moment, da der Weisshorn Speed nicht fährt, ist diese Piste sicher eine der Gewinnerinnen!
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Die Talabfahrt Scharmoin gefiel mir derart gut, dass ich sogar eine Wiederholungsfahrt machte. Teilweise zwar unruhig und etwas knollig oder eisig. Die absolute Leere entschädigte dafür umso mehr.
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Es sieht hier wieder besser aus aber der Bereich Dieschen bräuchte dringend Schnee.


skifoan73 schrieb:
Wir waren letzte Woche Skifahren in Arosa. Hier ein paar Eindrücke:
...

Merci für deine Eindrücke! Etwa so, wie du es schilderst, habe ich es letzte Woche auch empfunden. Zum Glück gab es jetzt eine kleine Besserung. Mittlerweile entspricht die Schneesituation einem guten Mitte-Dezember-Niveau :wink:
 
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