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Les 3 Vallees

toxy123

Großer Müggelberg (115m)
Moinmoin,

auf die Gefahr hin, dass das hier schon 100 mal alles durchgekaut wurde, aber einige spezielle Sachen muss ich nun doch einmal fragen ;)

Wir planen einen Urlaub in den 3 Tälern Anfang März zu zweit. Wir hätten zwar theoretisch auch ein Auto zur Verfügung, würden allerdings lieber mit dem Bus anreisen (aus dem Ruhrgebiet bzw. irgendwo aus Westdeutschland). Das stellt mich vors erste Problem. Wo finde ich passende Busanreisen? Nun habe ich beispielsweise bei Froschreisen einen Bus gefunden, der bis Le bettaix fährt, einige Kilometer vor Les Menuires. Wäre es nun sehr kompliziert auf eigene Faust die restliche Strecke nach Les Menuires bzw. Val Thorens mittels ÖPNV o.Ä. zurückzulegen? Nach meinen Recherchen müsste es ja einen Skibus geben.
Das führt mich gleich zur nächsten Frage: Wo wohnen? Da wir Studenten sind steht hier erstmal der Preis im Vordergrund, weniger der Komfort. Es soll insbesondere ein Urlaub sein zum Skifahren, weniger fürs drumrum. Irgendwelche Tips, wo es besonders geeignet ist? Für 4-6 Leute lässt sich immer leicht was günstiges finden, aber für 2?

Wenn das ganze dann doch den Kostenrahmen sprengt hatten wir uns das Zillertal als Alternative ausgeguckt, aber das kann man ja dann bei Bedarf noch später betrachten :mrgreen:
Danke vorab schon einmal! 8)
 
kann mich Bamigoreng nur anschließen, gute Wahl !!
Bin selber Anfang März mit meiner Partnerin (erste Woche nach den französischen Ferien) in Meribel-Mottaret - aber da sind die Appartments ein bisschen teuer. Inzwischen kann ich mir das leisten ;D
Wenn ihr mit dem Bus anreist, macht das Bellville-Tal Sinn, da die meisten Busse nach ValTho oder Menuires fahren. ValTho ist i.d.R. einen Tick teurer als Menuires. St. Martin ist zwar der günstigste Ort (weil am schlechtesten gelegen), aber dort gibt es kaum kleine Appartements. Lohnt sich nur für große Gruppen. Daher würde ich mich auf Les Menuires konzentrieren. Wenn ihr nur einen Bus bis Le Bettaix habt, ab dort gibt es glaube ich einen Ortsbus in die Teilorte von Menuires. Achtung, z.T. liegen die Teilorte deutlich über dem Zentrum, wo die meisten Busse halten. Das ist mit Gepäck kaum laufbar - da müsst ihr eh den Ortsbus nehmen, der sehr häufig fährt.
Tipp noch bzgl. Appartement: die günstigen sind echte "Hasenställe" mit gerade mal 18 qm oder so - und das für angeblich 4 Personen (zwei davon in Klappbetten im Gang.....) - und nicht sehr gemütlich, halt noch original 80er-Design :naja: Inzwischen werden aber viele Appartements renoviert, damit aber auch teurer.......
Daher nicht nur nach 2 oder 3er Appartements schauen, sondern ruhig auch nach 4er Appartements. Die können z.T. günstiger sein als 2er. Und die Auswahl ist viel größer.
Empfehlenswerte Anbieter sind ski-france.com, interchalet sowie wenn ihr ein bisschen Französisch könnt, über die direkte Plattform fewo-direkt.de. Da kommt ihr direkt an die Vermieter ran. Ist aus meiner Sicht die günstigste, aber auch unkomfortabelste Variante. Ich nutze sie aber seit Jahren und nicht nur für Frankreich. Die Empfehlungen sind natürlich weder vollständig noch objektiv :wink:
Busfahren heisst sich fahren lassen, stimmt. Nachteil: ihr könnt wesentlich weniger mitnehmen, sei es Bettwäsche, Getränke oder Lebensmittel. Kann man zwar alles dort mieten bzw. kaufen, aber günstiger ist es, es mitzubringen bzw. unten im Tal in Moutiers einzukaufen. Ich verweise dazu auf viele Berichte hier im Forum.
Für eine Busreise wurde mir piaunddirk.de empfohlen, habe ich aber nicht selber genutzt. Habe gerade mal geschaut, sie würden auch Anfang März anbieten.

Viel Erfolg und viel Spaß!!!
 
Danke erst einmal für die Antworten :)
Ja, dass man mit dem Auto sich günstiger verpflegen kann ist in der Tat ein nicht zu unterschätzendes Argument. Allerdings hatte ich persönlich jetzt eher die Sorge, dass die ganzen Kosten für Maut usw. deutlich höher lägen als für eine Busfahrt. Hat da vielleicht jemand einen Erfahrungswert wie viel das etwa wäre? Vignette in der Schweiz würde ja vermutlich anfallen und dann noch Maut in Frankreich oder irre ich mich? Und wie schaut es mit Parkkosten vor Ort aus (bspw. Les Menuires)?
Und bräuchte man Schneeketten oder sind die Straßen komplett geräumt?

Pia und Dirk hatte ich auch schon auf dem Schirm, die bieten aber leider nur Zustiege in Süddeutschland an und das zubuchbare Zugticket wäre dann schon wieder recht teuer.
 
Vignette Schweiz ist klar. Autobahn Genf bis Annecy ca 6 € pro Strecke. Ab Annecy am See entlang die Landstrasse nach Albertville und von dort die 4spurige Schnellstrasse nach Moutiers. Hat aber meistens Stau auf der Strecke, sowohl am See wie vor Moutiers. Die Strecke Genf bis Annecy kann man auch per Landstrasse fahren, ist aber inzwischen (nach der Grenze) ein bisschen tricky zu finden und durch den Rückbau der Landstrasse nach dem Bau der Autobahn auch ziemlich mühselig. Da lohnen sich die 6 Euros schon..........
Parkplätze in Menuires sind ausserhalb des Zentrums frei. Wir waren vor einigen Jahren in Reberty, da kann man an der Strasse kostenlos parken. Und ausserhalb der Hauptsaison findet man auch einen Parkplatz. I.d.R. kann man zum Ein- und Ausladen vor das Haus fahren. Ist also recht bequem. In ValTho muss man in ein Parkhaus, der Preis liegt bei ca. 75 Euro die Woche. Für Zentrumswohnung in Menuires dürfte ein vergleichbarer Preis gelten.
Wenn man in ValTho wohnt, kann man ggf. am Ortsrand von Menuires parken und von dort den Bus nach ValTho nutzen. Ist aber ziemlich unpraktisch.
Bis Moutiers gerade Anfang März überhaupt kein Problem mit Schnee, dann das Tal hoch kann es Schnee auf der Strasse haben. Aber Schneeketten im März......noch nie gebraucht. Die räumen immer sehr zügig dort. Winterreifen solltet ihr auf jeden Fall draufhaben!. Im Hochwinter gab es in der letzten Saison mal eine Schneechaos-Situation, bei der die Leute am Anreisetag Samstag nicht in die Orte kamen und in Moutiers bzw. Albertville in Schulen usw. übernachten mussten. Aber im Mörz ist das kein Thema.
 
Die Maut in Frankreich hielt sich eigentlich in Grenzen. Ich glaube hin und zurück unter 30 Euro mit einem T5 keine Ahnung wie die Staffelungen da sind.
 
Trotzdem wird es mit einer "Vollkostenrechnung" teurer (dafür komfortabler) mit dem Auto: Pro km kann man mit rund 40 Cent rechnen (eigentlich sind es etwas mehr), da kann das mitgebrachte Bier noch so viel günstiger sein, rein finanziell kann sich das gar nicht lohnen... aber bequemer (mindestens für die Mitfahrer) ist es halt schon.

Gerade in der 3V finde ich ein eigenes Auto ausser für An- und Abreise nicht nötig: Das Skigebiet ist für eine Woche längstens gross genug, da gibt es keinen Grund, mal an einen anderen Ort zu fahren.
 
Leider bietet Pia und Dirk dieses Jahr erstmalig keinen Bus ab Köln an. Mit dem Zug bis Moutiers als Anreise sollte auch gehen. Habe aber keine Ahnung wie oft man da umsteigen muss. Ab Moutiers Bahnhof gibt es regelmäßige Busverbindungen nac Val Thorens.

Cimes de Caron ist gut gelegen, wenn auch nicht an der Piste direkt. Wir haben da schon mehrmals gewohnt. Wenn ihr den Geldbeutel etwas mehr strapazieren mögt,guckt euch das Village Montana an. Aus dem Skikeller auf die Piste an der Talstation des Funitel Peclet. Auch sehr schön gelegen nur im Ort etwas abseits und dadurch weitere Fußwege vom Bus am An- und Abreisetag ist Les Balcons. Hier incl. Schwimmbad. Im Haut de Chaviere waren wir auch zufrieden. Finger weg vom La Vanoise würde ich sagen, es sei den ihr wollt auch jede Nacht bis 4 Uhr ins Malysia, dann ist es egal.
 
Hat eigentlich schon mal jemand drüber nachgedacht (oder sogar schon gemacht) von der Rheintalautobahn in Mühlhausen rechts ab zu fahren, um die Schweiz weiträumig zu umfahren und so die Vignette zu sparen. Nach Routenplaner sind es 120 km mehr. Macht also ca. 240 km auf der Hin- und Rückfahrt. Je nach dem mit welchem Spritverbrauch man kalkuliert (bei mir wären es 5,00 Euro/100km) wäre das günstiger als die Schweiz-Vignette.
 
Nein, habe ich noch nicht. Wie ist der Verkehr dort? Ansonsten 240km mehr Staugefahr. Dann würde ich lieber mehr Geld ausgeben. Ich würde es auf jeden Fall auch von der Witterung abhängig machen
 
Wurzelsepp schrieb:
Trotzdem wird es mit einer "Vollkostenrechnung" teurer (dafür komfortabler) mit dem Auto: Pro km kann man mit rund 40 Cent rechnen (eigentlich sind es etwas mehr),

Ähm, was fährst du für ein Auto, dass das PRO KILOMETER 40 Cent kostet? Einen Panzer? Nach der Rechnung würde ja ne Fahrt von 500 Kilometer 200 Euro kosten :lach: .

oli schrieb:
Hat eigentlich schon mal jemand drüber nachgedacht (oder sogar schon gemacht) von der Rheintalautobahn in Mühlhausen rechts ab zu fahren, um die Schweiz weiträumig zu umfahren und so die Vignette zu sparen. Nach Routenplaner sind es 120 km mehr. Macht also ca. 240 km auf der Hin- und Rückfahrt. Je nach dem mit welchem Spritverbrauch man kalkuliert (bei mir wären es 5,00 Euro/100km) wäre das günstiger als die Schweiz-Vignette.

Das bringt nichts, weil man dann in Frankreich Maut zahlen muss und Mülhausen nach St Julien en Genevois über F ca. 35 Euro Maut kostet, einfache Strecke. Man könnte zwar Landstraße fahren, aber das geht in der CH genauso...
 
Eine Vollkostenrechnung mit 40ct. pro KM ist eher günstig. Aber wer rechnet so....die meisten eher nicht. Und j-d-s erst recht nicht....der kauft und verkauft seine Autos immer zum gleichen Preis :lach:
Aber recht hat er mit Frankreich. Das macht finanziell überhaupt keinen Sinn und ist ätzend länger. Nein, Schweizer Vignette ist schon sinnvoll. Und wenn man plant, in dem Jahr nochmal in oder durch die Schweiz in den Süden zu fahren, dann erst recht.
 
Eine "Vollkostenrechnung" ist aber NUR dann sinnig, wenn man kein Auto besitzt und extra dafür eines kauft. Wenn du das Auto sowieso hast, dann sparst du ja die Anschaffungskosten nicht dadurch, dass du es stehen lässt.

Du müsstest also wenn die die Gesamtmobilitätskosten berechnen (und das heißt dann in D die teuren ÖV- und Bahn-Fahrkarten kaufen) und dürftest wenn du ein Auto besitzt nicht ÖV fahren (weil dann hast du ja sowieso schon fürs Auto gezahlt, wenn du es nicht benutzt sparst du die nicht mehr, zahlst aber für ÖV drauf... und je mehr Kilometer du fährst, desto geringer ist die "Vollkostenrechnung" pro Kilometer).

Übrigens sind selbst in der "Vollkostenrechnung" 40 Cent pro Kilometer grob übertrieben, von dem her was nötig ist. Wenn du dir den dicken Benz kaufst ist das freilich teurer, aber das ist ja mehr Luxus oder Hobby als Kostenrechnung.

Und wie gesagt, damit das Konzept überhaupt theoretisch anwendbar wäre, dürfte man gar kein Auto besitzen. Denn sonst kann man die Anschaffungskosten nicht mehr sparen.
 
:rofl:
j-d-s bekommt seine Autos immer geschenkt :biggrin:
Ne ernsthaft: für eine Vollkostenrechnung muss natürlich immer die Differenz aus Kaufkosten und Verkaufserlöse bezogen auf die gefahrenen km gerechnet werden.
Da ich selbständig bin und einen Geschäftswagen fahre, sehe ich das in meiner G+V sehr genau. Bezogen auf die gefahrene km hatte ich 2015 Kosten inkl. AFA von 43ct/km. Und das bei einem Verbrauch von ca 5l/100km, Ach ja, kein Luxuswagen, sondern ein Skoda :ja:
Okay, jährliche Abschreibung ist etwas höher als tatsächlicher Wertverlust. Aber das macht nur wenige Cent aus. Also die 40ct sind schon kein Panzer....
 
Und wie hoch wären die Kosten wenn du alles mit dem ÖV bewältigen müsstest? Das ist doch die Frage.

(Und die Rechnung ist dann immer noch Quatsch, weil das Auto immer billiger wird, je mehr du damit fährst. Und je weniger du damit fährst, desto teurer ist es pro km. Du darfst jetzt also NIE den ÖV nutzen, das kostet bares Geld!)
 
Das ist jetzt sehr weit weg vom Thema, aber wenn ihr schon die Topics meiner geliebten französischen Großgebiete mit sowas vollmüllt, muss ich auch was dazu schreiben.
Bei meinem Auto komme ich unter Einbeziehung aller Kosten - entweder anhand der Rechnungen oder äußerst konservativ geschätzt - auf 22,1 ct pro Kilometer. Wenn ich korrekter Weise noch die jährliche Steuererstattung dank der Pendlerpauschale mit rein rechne sind es sogar nur 18,6 ct.
 
ThomasZ schrieb:
incl. Rücklage für eine Ersatzbeschaffung?
Nein, natürlich nicht, ich bin nicht selbständig und fahre sozusagen nur zu meinem Privatvergnügen. Ich habe daher nur auf die Schnelle die Kosten inkl. Anschaffungspreis auf die im Zeitraum gefahrenen Kilometer umgelegt und keine betriebswirtschaftlichen Betrachtungen angestellt. Kann man aber natürlich rein rechnen, am besten noch mit geschätzter Teuerungsrate etc. Dann sind es halt 33 ct, aber immer noch deutlich unter dem was oben genannt wurde.
 
Hallo zusammen

Ich nutze gleich diese Gelegenheit, um bezüglich den 3 Vallées auch noch eine Frage zu stellen. Ich werde die 3. Märzwoche in Les Bettaix in einem gemieteten Chalet sein.
Habt ihr gute Restaurant-Tipps? Die letzten paar Mal, wo ich da war, war das Finden von guten Hütten nicht so einfach..

Danke im Voraus für ein paar Tipps..
 
Parkplätze in Menuires sind ausserhalb des Zentrums frei.
Wie weit ist das von dort zu Fuss zur Bahn? Oder anders rum, hat es Parkplätze direkt bei der Bahn? Was dafür zu bezahlen ist ok für mich.
Der Hintergrund meiner Frage:
Wir werden 23.-28.2. erstmals in 3V sein, haben ein Hotel in Val Thorens gebucht. Am Vorabend reisen wir aus der Schweiz bis Ugine an und am frühen Morgen fahren wir dann die ca. restliche Stunde bis Val Thorens. Wir überlegen uns, ob wir in Saint Martin, Les Menuires oder grad bis zum Hotel in Val Thorens selber fahren wollen für den ersten Skitag.
Und um welche Zeit öffnen die Bahnen?
Danke für Tipps.
 
Noch eine kleine Bemerkung: Habe unseren Urlaub in Les Menuires bei "frosch-ferienhaus" gebucht. "Ski-france" hatte genau das selbe Appartment im Angebot und hat etwa 100€ mehr gekostet bei gleichen Leistungen. Bei beiden bekommt man einen bestimmten Rabatt auf den Skipass, "ski-france" Pauschal 10€ auf den 6-Tages Skipass und bei "frosch-ferienhaus" 5-10%, genaueres wird erst nächste Woche bekannt.
 
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