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"Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm

TVT schrieb:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.

Sie möchte den Planeten generalüberholt, ohne Altlasten und besenrein übergeben bekommen. Selbstverständlich unter weiterer Nutzung all der Annehmlichkeiten, welche erst durch die fossile industrielle Revolution möglich wurden. Also ein Leben abseits der Plackerei unter erbärmlichen Bedingungen auf dem Acker oder in stickigen Fabriken für die täglichen Grundbedürfnisse, wie sie vor der Nutzung fossiler Energie noch üblich war. :wink: :wink: :wink:

Ich verstehe nicht, wieso die USA uns immer als großes Vorbild präsentiert werden. Pro Kopf setzen die USA fast doppelt so viel CO2 frei wie wie 27 Staaten der EU. Die USA holen nun lediglich nach, was Europa längst geleistet hat. Während die EU seit dem Peak von 1977 die CO2 Emissionen um ca. 1/3 reduziert hat, sind sie in den USA im gleichen Zeitraum zwischenzeitlich weiter angestiegen. In den USA gab es erst ab 2007 einen Rückgang, aber absolut liegen dort die Emissionen noch immer auf dem Niveau von 1977 und pro Kopf fast doppelt so hoch wie in der EU. Ein Teil dieses Rückgangs sowohl in der EU als auch den USA dürfte auf das Offshoring besonders Personal- und Energieintensiver Betriebe wie z.B. die Stahlerzeugung sein. Wohl nicht nur rein zufällig korreliert in den USA der Rückgang der CO2 Emissionen rechnerisch aber auch mit dem Reduzierung des Anteils von Kohlekraftwerken bei der Stromerzeugung, wobei diese größtenteils durch Gaskraftwerke ersetzt wurden, während Wind und Solar den Mehrverbrauch an elektrischer Energie abgedeckt haben. Wobei ich mir vorstellen kann, dass bei dem Rückgang der Treibhausgase die weitaus klimaschädlichere Freisetzung von Methan beim Einsatz von Fracking noch nicht berücksichtigt wurde, weil die Erkenntnisse dazu noch nicht so lange existieren.

Und es ist einleuchtend, dass wenn man praktisch bei Null anfängt, man mit wenig Aufwand große Fortschritte erzielen kann. Je mehr man aber Energie sparen oder durch Sonne und Wind ersetzen möchte, desto teurer und unwirtschaftlicher wird es. Und leider waren alle bisherigen Anstrengungen vergebens, weil jede Einsparung durch fossil getriebenes Wachstum an anderer Stelle wieder mehr als konterkariert wurde, wie man auch hier an der Entwicklung der Energieträger bei der weltweilen Stromerzeugung sehen kann. Allen Jubelmeldungen und Nebelkerzen zum Trotz decken Sonne und Wind global nicht einmal den Zuwachs bei der Nutzung elektrischer Energie ab.

TPD schrieb:
Anscheinend haben gerade die Klimaaktivisten und Grüne Politiker den Anspruch, dass sie die einzigen sind, die die Welt vor der Klimaveränderung retten können.

Wenn sie auch die technischen Lösungen dazu hätten, dann würde mich das nicht einmal stören. Aber außer Luftschlössern und Luftbuchungen habe ich aus diesen Kreisen wenig vernommen, was wirklich für die breite Masse funktioniert, von der Klimabilanz sauber zu Ende gedacht und durchgerechnet ist und dann auch noch bezahlbar ist.

Vor allem nervt der Absolutheitsanspruch und der religiös anmutende Fanatismus, welcher die Suche nach praktikablen Kompromissen erschwert. Anstatt Gasheizungen zu verbieten hätte man besser weiter deren Austausch fördern sollen. Eine moderne und gut eingestellte Gasheizung spart gegenüber einem atmosphärischen Kessel 1/3 an Energie, ohne dass man dafür weitere energetische Maßnahmen vornehmen muss, welche die Kosten außerhalb regulärer Instandsetzungfristen etwa bei Fassade, Fenstern und Dach unnötig in die Höhe treiben.

Und offenbar hat die Umweltbewegung dabei nichts aus ihren eigenen Fehlern in der Vergangenheit gelernt. Deutschland hat bei der Erzeugung von Strom bislang schätzungsweise eine Billion Euro in die Hand genommen und was damit erreicht? Die spezifischen CO2 Emissionen pro kWh Strom sind zwar zurück gegangen, liegen aber immer noch bei einem Vielfachen über denen unseres Nachbarlands Frankreich. Hätte Deutschland konsequent auf den Ausbau der Kernenegerie gesetzt, dann würden wir heute, gemessen an den spezifischen Emissionen Frankreichs, 150 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger ausstoßen. Zum Vergleich: Habeck möchte mit seinem Gebäudeenergiegesetz bis 2030 akkumuliert um die 40 Mio Tonnen CO2 einsparen und das auch von der letzten Generation geforderte Tempolimit ist gerade einmal für 4,5 Millionen Tonnen pro Jahr gut. Mit einer konsequenten Nutzung der Kernenergie würde Deutschland seit Jahren seine Ziele für 2030 erfüllen.

Und die selben Kreise, die uns diesen hohen CO2-Footprint pro kWh Strom eingebrockt haben, spielen sich nun als Experten für die Energiewende auf und die letzte Generation kapiert nicht, dass sie den falschen Vorbildern nachläuft. Sie sollten sich vor den Büros der Grünen festkleben und dort gegen eine Energiewende protestieren, die elementare technische Grundlagen und wirtschaftliche Aspekte weitgehend ignoriert.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ich verstehe nicht, wieso die USA uns immer als großes Vorbild präsentiert werden.

Wer schon öfter in den USA war, der kann das auch nicht verstehen.
 
flamesoldier schrieb:
Genau du bist damit gemeint :)
Sonst würdest du dich nicht so angesprochen fühlen.

Ich habe mich nicht persönlich angesprochen gefühlt, denn zum einen bin ich politisch interessiert, sonst würde ich hier nicht immer wieder mal zu politischen Themen schreiben, hätte mich nicht an unzähligen Petitionen beteiligt und würde auch nicht bei jeder Wahl zur Urne gehen. Und zum anderen vertrete ich politisch auch lange nicht immer die Positionen meiner Eltern. :wink: Im Gegenteil es stört mich regelmäßig wenn ich gleichaltrige kennenlerne die nicht wählen gehen und ich versuche regelmäßig junge Mitmenschen dazu zu animieren eine Stimme abzugeben. Und wenn sie ihre Stimme nur auf Basis des Wahlomaten abgeben und sonst wenig Ahnung haben, es ist besser als nicht gestimmt zu haben und sich dann zu beschweren.

Den Kommentar hab ich geschrieben, weil ich der Ansicht bin eine Demokratie muss die Stimme jedes Menschen gleichwertig handhaben und ertragen können, es geht mir eher um mein Verständnis des Systems. Der Versuch andere Stimmen mundtot zu machen anstatt auf die Bedürfnisse zu hören führt nur weiter in die Sackgasse. Sieht man wunderbar am Versuch die AFD zu verbieten anstatt mal hinzuhören warum immer mehr Leute sie wählen.
Jeder lebt im hier und jetzt, nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Und auch wenn jemand nur noch 10 Jahre zu leben hat, hat er für diese 10 Jahre das gleiche Recht mitzuentscheiden. Ob anderen die Meinung und Stimme gefallen oder nicht.

Mich hat der Ton gestört, dass manche aus meiner Generation sich plötzlich irgendwie den Älteren übergeordnet sehen und meinen ihre Stimme müsste mehr zählen als die der Generation vor ihnen. Wie wenn Leute aus meiner Generation besser wüssten wie sich ein 40 Jahre älterer Mensch sein restliches Leben vorstellt.
Ich wollte das einfach nicht unkommentiert stehen lassen!

Edit: Ich will noch ergänzen, gerade in der heutigen Zeit mit unbegrenztem Zugang zu Nachrichten und Informationen über das Internet hat die junge Generation doch erst recht die Möglichkeit sich ihre eigene Meinung zu bilden. Da war es bei der Generation vor uns doch viel eher der Fall dass sie von ihren Eltern quasi ein Leben und Bild aufgedrückt bekommen hat. Sogesehen teile ich die Position mit dem politischen Inzest nicht wirklich. Und es gehen ja auch aus der jungen Generation wieder viele Leute auf die Straße. Sie wirken nur oft nicht glaubhaft bzw. schaffen es nicht der Masse gut zu vermitteln dass sie auch wirklich hinter dem stehen was sie sagen. Nach meiner Wahnehmung ist es auch eher so dass der inflationäre Gebrauch von Demonstrationen und Protestaktionen in den letzten Jahren dieses Mittel stark entkräftet hat. Aus meinem Umfeld bekomme ich zumindest immer mehr das Feedback dass die Leute da einfach gar nicht mehr hinhören. So nach dem Motto ach da labert schon wieder jemand, ja dann lass ihn mal schwätzen der gibt schon wieder ruhe.
 
Julian96 schrieb:
Den Kommentar hab ich geschrieben, weil ich der Ansicht bin eine Demokratie muss die Stimme jedes Menschen gleichwertig handhaben und ertragen können, es geht mir eher um mein Verständnis des Systems. Der Versuch andere Stimmen mundtot zu machen anstatt auf die Bedürfnisse zu hören führt nur weiter in die Sackgasse. Sieht man wunderbar am Versuch die AFD zu verbieten anstatt mal hinzuhören warum immer mehr Leute sie wählen.

Der Versuch, die AFD zu verbieten, hat ja nichts mit "politisch mundtot machen was einem nicht gefällt" zu tun sondern vor allem damit das sie inzwischen in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft werden. Seltsamerweise sind gerade die, die bei Asyl & Co. immer so vehement nach einem starken Staat schreien, erstaunlich ruhig ... eine Demokratie muss bestimmt sehr tolerant sein, aber auch genau aufpassen wer sie in Wirklichkeit abschaffen will ... von daher finde ich den Kommentar ziemlich blauäugig.

Julian96 schrieb:
Und es gehen ja auch aus der jungen Generation wieder viele Leute auf die Straße. Sie wirken nur oft nicht glaubhaft bzw. schaffen es nicht der Masse gut zu vermitteln dass sie auch wirklich hinter dem stehen was sie sagen. Nach meiner Wahnehmung ist es auch eher so dass der inflationäre Gebrauch von Demonstrationen und Protestaktionen in den letzten Jahren dieses Mittel stark entkräftet hat. Aus meinem Umfeld bekomme ich zumindest immer mehr das Feedback dass die Leute da einfach gar nicht mehr hinhören. So nach dem Motto ach da labert schon wieder jemand, ja dann lass ihn mal schwätzen der gibt schon wieder ruhe.

Irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen .. wenn wir in den letzten Jahren viele Demonstrationen gesehen haben, dann waren mindestens so viele Impfgegner/Querdenker/BesorgteBürger Demos wie FridaysforFuture & Co. ... und bei beiden Gruppen habe ich durchaus das Gefühl das sie voll hinter dem stehen für was sie demonstrieren ... ob ich das jetzt gut finde oder nicht.
 
Wooly schrieb:
Der Versuch, die AFD zu verbieten, hat ja nichts mit "politisch mundtot machen was einem nicht gefällt" zu tun sondern vor allem damit das sie inzwischen in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft werden. Seltsamerweise sind gerade die, die bei Asyl & Co. immer so vehement nach einem starken Staat schreien, erstaunlich ruhig ... eine Demokratie muss bestimmt sehr tolerant sein, aber auch genau aufpassen wer sie in Wirklichkeit abschaffen will ... von daher finde ich den Kommentar ziemlich blauäugig.
Ich muss dir absolut zustimmen, wenn es darum geht dass man mit einem guten Auge schauen muss wer die Demokratie und Menschenrechte gefährdet. Und sogesehen finde ich es auch nicht verkehrt dass man die Partei als Rechtsextrem einstuft, weil da eben einige drin sitzen die so sind. Und Extremismus in egal welcher Form verurteile ich auch klar, das muss gesagt sein!

Ich finde auch klar einige Aktionen von Landwirten in den letzten Wochen völlig daneben. Da haben einige Grenzen klar überschritten und das geht genauso nicht in Ordnung wie jede andere Protestaktion die zu weit geht auch. Ob ich selbst Landwirt bin oder nicht, hat damit nichts zu tun. Die gleichen Regeln müssen für alle gelten.

Es ist aber eine Mischung aus beidem. Von allen AFD Wählern sind bei weitem nicht alle in irgend einer Weise extrem. Viele wählen die AFD weil sie keine Alternative sehen, oder weil sie die genaueren Hintergründe der Partei gar nicht kennen. Es sind sehr viele Menschen die einfach sehr frustriert und unzufrieden mit der aktuellen Regierung sind und da hätte man besser kommunizieren müssen, damit diese Menschen eben nicht alle abwandern. Wir sprechen inzwischen davon dass die AFD im Osten über 30% der Stimmen bekommt, da muss man sich einfach schonmal fragen warum das so ist und da ist es in meinen Augen einfach nicht getan mit einer Einstufung als Rechtsextrem. Da gehen die Probleme tiefer und da muss man hinhören.

Und da habe ich doch stark das Gefühl dass man entweder nicht hinhören will oder unfähig ist zu begreifen was die Leute eigentlich zu sagen haben. Ich habe einfach den Eindruck man will mit den Menschen die die Themen der Regierungsparteien nicht teilen bewusst nicht reden. Weil es halt unangenehm ist. Mundtot machen war vielleicht das falsche Wort, es ist eher ein nicht beachten und verdrängen.

Auf alle Fälle habe ich nie den Eindruck gehabt, dass in dieser Thematik seitens der Regierung wirklich der Dialog gesucht wurde und man sich ernsthaft bemüht hätte, die Menschen die drohen abzudriften, abzuholen. Aber das ist halt meine Wahrnehmung.

Ich muss aber auch sagen ich habe gar nicht das Interesse mich mit den Hinter- und Beweggründen näher zu befassen, das ist die Aufgabe von Politikern. Ich wähle und bringe mich ein zu den und für die Themen die mich beschäftigen und aus allem was ins extreme abdriftet halte ich mich schon immer einfach raus. Da bin ich auch gar nicht der Richtige um Vermittlungsversuche zu starten.
 
Julian96 schrieb:
Wir sprechen inzwischen davon dass die AFD im Osten über 30% der Stimmen bekommt, da muss man sich einfach schonmal fragen warum das so ist und da ist es in meinen Augen einfach nicht getan mit einer Einstufung als Rechtsextrem. Da gehen die Probleme tiefer und da muss man hinhören.

Sehe ich auch so. Ganz dringend muss die Politik da hinhören und aktiv werden. Zahlenmäßig sind die Klimaterros dagegen zwar Kleinkram, aber die Sache ist mindestens genauso wichtig und mehr Aufmerksamkeit und Gehör tut auch da Not. Ich hoffe nur, dass die Aktionen dem Klimaschutz nicht mehr schaden als nutzen.
 
Manche machen es sich hier echt einfach. Das Argument die würde Wasser predigen und Wein saufen lässt sichbgut über eine unbekannte Masse ausschütten. Vielleicht findet man dann auch noch ein paar Beispiele und dann wird das einfach zur Allgemeingültigkeit erhoben. Wenn icb dagegen behaupte alle Skifahrer arbeiten aktiv daran, dass unser schönes Hobby möglichst bald nicht mehr möglich ist, dann entlädt sich ein Sturm der Entrüstung. Dann hat man tausend ausreden warum man ständig mit dem Auto in die Alpen fahren muss, das Thema ist einem völlig egal und manch ganz extremer wird sogar behaupten, dass es gar keinen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt.

Dazu wird dann gerne noch behauptet, auch hier ja schon vorgebracht, dass es gar nicht um Inhalte geht, dass da gar keine konkreten Forderungen dahinter stehen, sondern einfach nur der Protest des Protestes wegen gemacht wird. Das ist eine bequeme Haltung, denn man muss sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzen. Es stimmt nur nicht, denn es gibt sehr konkrete und vor allem wissenschaftlich fundierte Forderungen.

In die gleiche bequeme Richtung zielt die Forderung nach technischen Lösungen, vor allem solchen die gar keine Verhaltensänderungen erfordern. E-Autos sollten die Emissionsprobleme lösen ohne, dass wir auf MIV im bisherigen Umgang verzichten müssen. Jetzt ist das aber manchen noch immer zu viel Umstellung, also sollen es jetzt E-Fuells reißen.
Bei der Stromproduktion wird dann immer auf die tolle Atomkraft verwiesen. Nur ist es wirklich sinnvoll unseren Nachfahren statt dem einen einfach einen anderen Müll zu hinterlassen? Und Frankreich ist auch kein Musterbeispiel, die müssen auch regelmäßig Strom importieren, weil sonst die Lichter ausgehen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Und Frankreich ist auch kein Musterbeispiel, die müssen auch regelmäßig Strom importieren, weil sonst die Lichter ausgehen.

Aha. Bei Wind und Sonne heisst es immer, dass deren begrenzt steuerbare Verfügbarkeit im länderübergreifenden Verbund ausgeglichen werden kann. Bei Atomkraft ist es plötzlich ein Gegenargument.

Seilbahnjunkie schrieb:
Dann hat man tausend ausreden warum man ständig mit dem Auto in die Alpen fahren muss

Das Kernproblem dieser moralisch aufgeladenen Verzichtsdebatten ist, dass sich immer wieder Menschen anmaßen darüber zu urteilen, was andere dürfen und was nicht und ihre eigene Lebensweise zum Maßstab für andere machen. Übergriffig ist da noch der höflichste Begriff, der mir dazu einfällt.

Das grundsätzliche Problem aber ist, dass man sich abseits der woken Filterblase in den aufstrebenden Ländern herzlich wenig um solche Verzichtsdebatten schert. Wo früher noch Ochs, Esel und Lastenfahrräder bzw. Rikschas üblich waren, fahren heute mindestens Motorräder oder Autos. Und wenn wir hierfür keine technischen Lösungen finden, dann wird es weiter gehen wie bisher. Was wir hier sparen, wird dann um ein vielfaches mehr an anderer Stelle in die Luft geblasen.

Dass wir darüber hinaus eine Debatte über einen schonenderen Umgang mit begrenzten Ressourcen benötigen, schließt das nicht aus. Aber bei dem Kernproblem des Bevölkerungswachstums verweigern sich ja grad die Verzichtsprediger jedweder Debatte.
 
Zum Thema Ausbau der Kernkraft habe ich kürzlich das folgende Interview gelesen, was ich durchaus sehr interessant fand. Sollte die Verlinkung dieses frei lesbaren Artikels nicht erlaubt sein, bitte diesen entfernen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Atomkapazitaeten-verdreifachen-Es-geht-nicht-sagt-WNISR-Herausgeber-Mycle-Schneider-im-Klima-Labor-article24614102.html


Ich gebe Julian96 recht. Natürlich dürfen ältere Menschen ihre Interessen vertreten. Und ich kann durchaus menschlich nachvollziehen, wenn ein über 70er, insbesondere wenn keine Kinder/Enkel vorhanden sind, sagt: " Ich will ein paar schöne letzte Jahre haben. Ich will nichts ändern sondern einfach so weiterleben wie bisher und mir ist es völlig egal, was danach mit der Welt passiert." Aus rein persönlicher Sicht kann ich das nicht kritisieren. Aus gesellschaftlicher Sicht ist dieser Egoismus natürlich ziemlich schlecht. Die Lebensleistung älterer Menschen ist das Eine. Aber dennoch haben auch sie m.E. eine gewisse Pflicht in die Zukunft aller zu investieren. Nur mit Egoismus funktioniert keine Gemeinschaft. Wie gesagt, es sollte immer auch an die künftigen Generationen gedacht werden. Für diese wird es nämlich viel teurer, wenn wir älteren (als 48 jähriger Familienvater, also die Generation die gem. einem anderen User hier sowieso nichts tut :mrgreen: , zähle ich mich da durchaus schon zu) nicht heute auch bereit sind, etwas zu investieren. Und da sprechen wir nicht nur über den Klimawandel, auch wenn das m.E. das einzige wirkliche Problem ist, was derzeit auf uns zukommt. Alles andere ist im Verhältnis dazu eher zu vernachlässigen, auch wenn natürlich hohe Energiepreise durch Kriege für manche Leute und Zeiträume ein Problem sind.

Bei vielen Menschen habe ich inzwischen den Eindruck, dass meckern, motzen, ja manchmal auch hassen, zum Lebensinhalt geworden sind. Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen. "Das Heizungsgesetz macht mich arm". Kommentar eines 73 jährigen Vereinskameraden, der vor zwei Jahren eine neue Heizung eingebaut hat. Es betrifft ihn (bei seinem Lebenswandel ziemlich sicher!) gar nicht, macht ihn aber arm. Genauso nehmen ihm die ganzen illegalen Migranten durch das hohe Bürgergeld seine Rente weg. Zwei Sachen, die nun gar nichts miteinander zu tun haben :rolleyes: Solche Leute sind aber auch nicht mehr zu erreichen. Realität steht dem eigenen Weltbild nur im Wege.....

Ich jedenfalls bin bereit etwas zu tun. Für mich, für meine Kinder und auch für alle. Auch ich gebe dabei gerne zu, dass ich nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten möchte, aber wenn man sich stetig ein bißchen weiterentwickelt, ist auch schon geholfen (PV-Anlage ist auf dem Dach, das erste E-Auto steht auch da. Wenn unsere 23 Jahre alte Heizung den Geist aufgibt, gibt es sicherlich eine Wärmepumpe! Und, anders als mit 20 Jahren :zustimm: , habe ich inzwischen auch festgestellt, dass man durchaus auch gewisse Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen kann. Und mit einem Bollerwagen funktioniert dann sogar einkaufen sehr gut. Dass die Bewegung zusätzlich der Gesundheit gut tut, ist auch mal sicher). Und den Rest muss dann die Politik regeln. Mit Anreizen, mit Subventionen, mit Strafen und manchmal leider auch mit Verboten.

Ich bin wirklich mal gespannt, ob morgen bei den angekündigten Bauernprotesten die CSU auch Präventivhaft für das Blockieren des Verkehrs fordert. Normalerweise gilt nämlich: Gleiche Strafe für gleiche Tat. Wer Klimaaktivisten einsperren möchte, sollte dann auch bei Landwirten entsprechend konsequent sein. Aber da das ein Teil der Kernwählerschaft ist, wird es vermutlich andere Kommentare seitens mancher Parteien geben :loldev:
 
Teddy75 schrieb:
Zum Thema Ausbau der Kernkraft habe ich kürzlich das folgende Interview gelesen, was ich durchaus sehr interessant fand.

Mag sein, dass uns nach jahrelangem Kampf gegen die Kernenergie heute Experten und Ressourcen fehlen, hier rasch neue Kraftwerke zu bauen, wenn man wollte. Meine Quintessenz ist aber eine andere. Jahrelang hat die Anti-AKW Bewegung mit religiösem Eifer einen emotionalen Kampf gegen die Kernenergie geführt. Ohne, dass sie Konzepte und Alternativen hatte, wie wir bei gleichem spezifischen CO2 Ausstoß unsere Energieversorgung sicher stellen. Mit dem Erfolg, dass in Sachen CO2 Emissionen unser Nachbar Frankreich uns meilenweit voraus ist. Und nun erleben wir bei der Debatte um fossile Energieträger das gleiche Schema. Viel Emotionen und religiöser Eifer, aber erneut kein Konzept, wie es funktionieren soll. Einmal einen Fehler zu machen ist menschlich. Zweimal den selben Fehler zu machen ist dumm.

Teddy75 schrieb:
Bei vielen Menschen habe ich inzwischen den Eindruck, dass meckern, motzen, ja manchmal auch hassen, zum Lebensinhalt geworden sind.

Ist das bei den Berufs-Klimaklebern anders?

Teddy75 schrieb:
Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen.

Na, Hauptsache, Du weisst es.

Teddy75 schrieb:
Genauso nehmen ihm die ganzen illegalen Migranten durch das hohe Bürgergeld seine Rente weg

Komisch. Wenn es um den Abbau von "Subventionen" wie dem Dienstwagen-"Privileg" oder der Begünstigung von Dieselkraftstoff geht, dann wird aus Umweltkreisen stets argumentiert, dass diese Subventionen zu Lasten der Allgemeinheit gingen (die Angestellten bezahlen den Porsche des Chefs). Die von den gleichen Kreisen goutierte ungesteuerte Migration mit ihren geschätzen Kosten in Höhe von 50 Milliarden Euro pro Jahr bezahlt dagegen der Weihnachtsmann. Da ist es völlig abwegig, dass der Staat die 50 Milliarden an anderer Stelle einspart oder dafür mehr Steuern erhebt.
 
NeusserGletscher schrieb:
Mag sein, dass uns nach jahrelangem Kampf gegen die Kernenergie heute Experten und Ressourcen fehlen, hier rasch neue Kraftwerke zu bauen, wenn man wollte.

Das dürfte auf jeden Fall für Deutschland und andere Länder gelten, die ausgestiegen sind. Für z.B. Frankreich und die USA, die ja strak auf Kernenergie setzen, kann der Personalmangel aus den genannten Gründen aber eigentlich nicht gelten.


NeusserGletscher schrieb:
Ist das bei den Berufs-Klimaklebern anders?

Bei manchen sicherlich nicht. Genauso ist es, wie ich schrieb, ja auch nicht bei allen Mneschen, die unzufrieden sind, so!

Teddy75 schrieb:
Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen.

NeusserGletscher schrieb:
Na, Hauptsache, Du weisst es.

Manches weiß ich, manches weiß ich nicht. Und bei manchem, das ich nicht weiß, informiere ich mich. Bei manchem anderen dann halt auch nicht. 8)
Ich bin jedenfalls niemand, der pauschal motzt. Und ich nehme für mich durchaus in Anspruch, meine Meinung durch Argumente hinterlegen zu können. Dass meine Argumente nicht immer für jeden logisch sind und sicherlich manchmal auch falsch sind, weiß ich sehr wohl. Diskutieren kann man m.E. aber über Meinungen, nicht über Fakten. Höchstens über die Konsequenzen aus den Fakten. Da kann man ja wieder verschiedene Meinungen haben.


NeusserGletscher schrieb:
Komisch. Wenn es um den Abbau von "Subventionen" wie dem Dienstwagen-"Privileg" oder der Begünstigung von Dieselkraftstoff geht, dann wird aus Umweltkreisen stets argumentiert, dass diese Subventionen zu Lasten der Allgemeinheit gingen (die Angestellten bezahlen den Porsche des Chefs). Die von den gleichen Kreisen goutierte ungesteuerte Migration mit ihren geschätzen Kosten in Höhe von 50 Milliarden Euro pro Jahr bezahlt dagegen der Weihnachtsmann. Da ist es völlig abwegig, dass der Staat die 50 Milliarden an anderer Stelle einspart oder dafür mehr Steuern erhebt.

Natürlich geht zunächst jede Subvention z.L. der Allgemeinheit. Dazu habe ich aber auch nichts geschrieben. Ich habe lediglich gesagt, dass die Höhe der Rente nichts mit den Kosten der Migration zu tun hat. Übrigens auch nicht mit den von Dir genannten anderen Kosten. Die Erhöhung ist an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt und für die Anzahl seiner Rentenpunkte ist jeder selbst verantwortlich. Dass das für manche Leute aufgrund Arbeitslosigkeit etc. zu geringen Renten führt ist dabei leider auch logisch. Die Renten wären aber auch sonst nicht höher, da das Rentensystem sowieso hoch bezuschusst wird. Natürlich fehlt zunächst Geld (durch gute Integration könnte man das später wieder hereinholen. Arbeitskräfte fehlen uns ja definitiv demnächst in großer Zahl) im Haushalt, aber auf die Rente hat es tatsächlich jetzt keinen direkten oder indirekten Einfluss.
 
Entschuldige bitte, aber hast du für deine Beiträge nach Stammtischparolen gegoogelt? Du hast dich doch überhaupt noch nicht mit Mitgliedern der Letzten Generation unterhalten (ich schon), sondern plapperst nur die Geschichte von den angeblichen Berufsdemonstranten nach.

Das verlinkte Interview hast du auch überhaupt nicht gelesen. Da geht es gar nicht um Deutschland, sondern um die Länder die weitsr massiv auf Atomkraft setzen wollen, das aber nicht auf die Reihe bekommen, inkl. la grand nation.

Was den Stromhandel angeht, ging es darum, dass die Atomkraft auch immer mit der Versorgungssicherheit argumentiert wird. Lies mal das Interview, dann siehst du wie es mit der atomaren Versorgungssicherheit steht.

Und was die Nötigung angeht. Du nimmst dir doch auch das Recht raus meine Umwelt kaputt zu machen, weil du keinen Bock auf Änderungen hast. Ist das dann keine Nötigung, wenn ich wegen dir immer weniger skifahren kann?
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Entschuldige bitte, aber hast du für deine Beiträge nach Stammtischparolen gegoogelt? Du hast dich doch überhaupt noch nicht mit Mitgliedern der Letzten Generation unterhalten (icb schon), sondern plapperst nur die Geschichte von den angeblichen Berufsdemonstranten nach.
Mit Leuten, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen, muss man sich, denke ich, auch nicht unbedingt unterhalten.
Legal versammeln, Verbände, Bürgerinitiativen oder Parteien gründen? Nein, wir nötigen lieber Leute, die ganz normal arbeiten gehen. Das ist die Letzte Generation.

Bevor Du Dir jetzt ins Fäuschen lachst, wie ich mich darüber aufrege... Ganz im Gegenteil! Da sich die Aktivist*innen regelmäßig auch an Bahnkörpern und Busspuren festkleben und somit gleichermaßen den öffentlichen Verkehr in Mitleidenschaft ziehen, leisten sie wenigstens noch einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus inkl. Long Covid und der Verschwendung von Steuergeld.
Damit ist es dann im Großen und Ganzen auch wieder okay, denn es darf ja jeder für seine noch so bescheuerten Ansichten alles tun und lassen und so werden zumindest die Themenschwerpunkte wieder ins Gleichgewicht gerückt, ohne dass ich selber zum Klebstoff greifen muss. :wink:
 
Teddy75 schrieb:
aber auf die Rente hat es tatsächlich jetzt keinen direkten oder indirekten Einfluss.

Auf die Höhe der Rente sicherlich nicht, aber darauf, was man davon zahlen muss. Z.B. Grundsteuer +50% in 10 Jahren.


Ich gehe mal davon aus, dass dies eine Antwort auf meinen Beitrag sein soll:

Seilbahnjunkie schrieb:
Du nimmst dir doch auch das Recht raus meine Umwelt kaputt zu machen, weil du keinen Bock auf Änderungen hast.

Ist Dir schon einmal die Idee gekommen, dass andere sich gar nicht in ihrem Verhalten ändern müssen, weil sie sich seit je her anders verhalten? Meinen ersten Billigflug übers WE nach Mallorca muss ich noch antreten. Ich habe noch nie an einem der typischen Ziele für Fernflüge wie den Malediven oder DomRep Urlaub gemacht. Seit Jahrzehnten ist das Fahrrad für mich als Transportmittel die erste Wahl, auch, wenn ich zur Not zweimal den Weg fahren muss. Und über Einsparungen beim Heizen habe ich schon nachgedacht, als dies an der Bräsigkeit der Installateuere scheiterte, weil die noch wie was von einer Abgasklappe gehört hatten. Den vor 35 Jahren installierten Kessel habe ich auch selbst noch in Dämmwolle gepackt, weil dies seinerzeit ab Werk nicht üblich war. Übrigens ist dieses Gewerk bis heute noch immer nicht weiter. Zuletzt meinte der Installateuer, sie würden grundsätzlich 60°C im Vorlauf bei 0° Außentemperatur einstellen. Nach etwas Try & Error sind es nun ohne Komforteinbußen 10K weniger. Da kann ich fast schon mal über den Einbau einer Wärmepumpe nachdenken, wenn sich die Rahmenbedingungen wie Strompreis und Systemkosten verbessern.

Bevor Du anderen Stammtischparolen unterstellst, wäre es hilfreich, selber solche nicht zu verwenden und mit Deinen eigenen Vorurteilen etwas sparsamer umzugehen.

Seilbahnjunkie schrieb:
Das verlinkte Interview hast du auch überhaupt nicht gelesen. Da geht es gar nicht um Deutschland, sondern um die Länder die weitsr massiv auf Atomkraft setzen wollen, das aber nicht auf die Reihe bekommen, inkl. la grand nation.

Gäbe es in Deutschland noch die KWU, die aufgrund der Politik im eigenen Land abgewickelt wurde, dann gäbe es auch weniger Engpässe. Aber Du missverstehst nach wie vor, was ich eingangs gesagt habe. Mir geht es aktuell überhaupt nicht um eine Debatte über die erneute Renaissance der Kernenergie. Mir geht es im Kern darum, dass den Gegnern der Kernenergie seinerzeit das Klima und das CO2 ziemlich egal waren und deren Konzepte mit Wind und Sonne bis heute konventionelle Kraftwerke nicht ersetzen können. Dass wir im Gegensatz zu Frankreich heute 5x mehr CO2 pro kWh Strom freisetzen, verdanken wir den Gegnern der Kernenergie. Dass wir in absoluten Zahlen 150 Mio Tonnen mehr CO2 pro Jahr freisetzen, geht auch auf deren Konto. Damit müssen wir nun damit leben, ob es uns gefällt oder nicht.
 
Vor allem die Union hat seit Jahren alles dafür getan,den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen,vor allem bei der Windkraft. Jetzt zu behaupten der Höhe CO2 Ausstoß liegt nur an den Atomkraftgegnern ist da einfach falsch. Und es gibt halt nicht nur Umweltschäden durch CO2. Atomkraft zum Klimaschutz ist wirklich den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Vor allem die Union hat seit Jahren alles dafür getan,den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen,vor allem bei der Windkraft. Jetzt zu behaupten der Höhe CO2 Ausstoß liegt nur an den Atomkraftgegnern ist da einfach falsch. Und es gibt halt nicht nur Umweltschäden durch CO2. Atomkraft zum Klimaschutz ist wirklich den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

Die Union ist schuld daran, dass die Sonne nachts nicht scheint, das Windrad bei Flaute keine müde kWh Strom liefert und auch daran, dass noch niemand das Perpetuum Mobile erfunden hat. Und der Einfluss der Union reicht sogar bis in die Forschungsetagen der Chinesen, Japaner und Amerikaner, die für dieses Kernproblem der Nutzung von Sonne und Wind auch bis heute keine Lösung haben :lol: :lol: :lol:

Wer so wenig Ahnung hat, der sollte mit dem Begriff "Stammtischparolen" sparsamer umgehen.
 
Ich denke mir ja in Bezug auf solche Leute, die die Straftaten der Klimakleber relativieren oder Verständnis dafür äußern: Würden sich Leute auf Straßen festkleben mit der Forderung, man müsse sofort sämtliche illgalen Migranten abschieben (oder gar noch "rechtere" Forderungen), sähen die das wahrscheinlich ganz anders.

Nur gilt das Strafrecht für alle gleichermaßen - eine Straftat bleibt eine Straftat, egal aus welcher politischen Gesinnung sie begangen wird. Und aus meiner Sicht sollten Straftaten aus politischer Überzeugung besonders hart bestraft werden, weil es nicht akzeptabel ist, wenn politischer Diskurs durch Straftaten ersetzt werden soll. Wo soll sowas denn hinführen?

Deswegen finde ich auch, dass Bauern, die vorsätzlich (und nicht etwa im Rahmen angemeldeter Demonstrationen) Straßen blockieren, ebenso wegen Nötigung bestraft werden müssen wie Klimakleber. Und übrigens bei Wiederholungstätern generell auch Haftstrafen vollstrecken (d.h. die Straftäter für ein paar Monate einsperren), was rechtlich eigentlich vorgesehen ist, aber selten praktiziert wird (dafür das unsinnige und widerrechtliche "Präventivgewahrsam"). Das nennt sich "Verteidigung der Rechtsordnung" (§ 47 StGB) und ist gerade bei Klimaklebern einschlägig, da diese ja immer wieder Straftaten begehen und erklärtermaßen damit weiter machen wollen. § 47 StGB ist dafür gedacht, solchen Überzeugungstätern zu zeigen, dass sich der Rechtsstaat nicht auf der Nase herumtanzen lässt.
 
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