• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

"Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm

Wooly schrieb:
biofleisch schrieb:
Wooly schrieb:
Ist doch super, genau wie die Bauern, endlich tut mal jemand was !!
Jeder der möchte kann sofort was tun. Du könntest z.b. ab sofort nie mehr Ski fahren gehen und auch keinen sonstigen Urlaub mehr machen. Wenn du dir selbst das Ziel setzt, alle deine Aktivitäten im fußläufigen oder Fahrradaradius von 15min um deine Wohnung zu erledigen, wäre wirklich sehr viel getan.
Übrigens ist auch der Stromverbrauch deines PC's, Internetanschluss nicht ohne. Auch da kannst du sofort eine menge sparen.
Biofleisch, diese stumpfen Wiederholungen machen solche Aussagen nicht besser.

Welche "stumpfe Wiederholung"?

Ich habe dir nur aufgezeigt, was du noch alles tun könntest, wenn es dir wichtig ist.
 
Dann musst du aber alle Diskussionen zu Genehmigungen für Ausbauten, zu Straßen- und Verkehrsprojekten und natürlich zu Coronamaßnahmen (sollten wieder mal welche kommen) konsequent unterbinden. Politik wirkt sich halt auf so ziemlich alles aus.
 
nach dem Streit hab ich mir schon mal überlegt, welche Dinge ich als Mod heutzutage anders machen würde (war ja in der Corona Zeit auch hier als Mod tätig). Meine eigene persönliche Meinung ist, dass da zu viel reguliert und zensiert wurde. Ich würde es heutzutage mehr laufen lassen, nur die persönlichen Angriffe und polemischen Aussagen gehören moderiert.
Und das ist hier auch so ein Fall. Da wird die Klugheit von Unbekannten bzw. nur öffentlich bekannten Personen angegangen. Warum kann man über ein Thema nicht sachlich diskutieren? Und dann artet es auch gleich zu persönlichen Frotzeleien aus. Warum? Im Alpinfans Forum schreiben die selben Leute dann brav was, aber hier wird gleich alles wieder vergiftet.
Diskussionen zu Ausbauten und Verkehrsprojekten sollen (und müssen) im Alpinforum stattfinden, aber halt auf einer sachlichen Ebene und wenn die Argumente mal ausgetauscht worden sind, kann man es auch mal sein lassen (du hast deine Meinung, ich meine, also lassen wir es nun gut sein). Dieses Hineinsteigern geht mir halt einfach nur - excuse my french- aufn Sack.
 
biofleisch schrieb:
Welche "stumpfe Wiederholung"?
Ich habe dir nur aufgezeigt, was du noch alles tun könntest, wenn es dir wichtig ist.

Mir ist es wichtig, und ich tue einiges dafür. Aber diese ewigen Pseudoargumente a la "dann lauf halt im Jutesack durch die Gegend und verzichte auf Strom & warmes Wasser" sind doch wirklich kein Diskussionsniveau. Wie soll ich als junge Generation die Ältere ernst nehmen, wenn immer nur heiße Luft kommt ? Und von dir kommt, so leid mir das tut, eine Menge heiße Luft, egal in welchem Thema. Und auch immer die gleiche Soße ...

@Kaldini: sachlich diskutieren finde ich auch schön ... aber dazu muss auch ein wenig mehr kommen als nur als "von mir hätten sie keine Decke bekommen" ... was soll man da noch diskutieren ??
 
Wooly schrieb:
@Kaldini: sachlich diskutieren finde ich auch schön ... aber dazu muss auch ein wenig mehr kommen als nur als "von mir hätten sie keine Decke bekommen" ... was soll man da noch diskutieren ??
ja, hört sich blöd an und sicherlich auch, als ob man verlieren würden: einfach mal nix schreiben und sich seinen Teil einfach mal denken. Vielleicht dezent den Beitrag melden mit "unpassend" und das wars. vielleicht wird es dann gelöscht (von einem Mod), aber mehr bringt halt einfach auch nix (außer langes Hin und Her (Diskussion würde ich es nicht nennen). Ich weiß, kommt einem nicht gut vor (geht mir oft genauso), aber es bringt halt hier auch nix. Nutze lieber die Energie und schreib eine Mail an deinen Abgeordneten, dass er sich mehr für den Klimaschutz einsetzen soll.
 
Danke, wahrscheinlich hast du recht. Bei dem Thema bekomme ich einfach immer Bauchschmerzen, da habe ich einfach zu viele "Internetmeinungen" gelesen wo fröhliche Mordphantasien in HTML abgesondert werden .. vom besorgten Wutbürger, von den bestimmt mindestens die Hälfte selber eigene Kinder hat. Das Thema hat sehr großes Fremdschämpotential ... und deswegen bin ich mir nicht immer sicher, ob man einfach alles so unkommentiert stehen lassen sollte ... irgendwann merkt es keiner mehr ...

Gruselig .... aber wahrscheinlich auch sinnlos ...
 
Eines hat die "letzte Generation" dieser Diskussionrunde voraus: nach 15 Minuten war die Aktion beendet.
 
kaldini schrieb:
nach dem Streit hab ich mir schon mal überlegt, welche Dinge ich als Mod heutzutage anders machen würde (war ja in der Corona Zeit auch hier als Mod tätig). Meine eigene persönliche Meinung ist, dass da zu viel reguliert und zensiert wurde. Ich würde es heutzutage mehr laufen lassen, nur die persönlichen Angriffe und polemischen Aussagen gehören moderiert.
Und das ist hier auch so ein Fall. Da wird die Klugheit von Unbekannten bzw. nur öffentlich bekannten Personen angegangen. Warum kann man über ein Thema nicht sachlich diskutieren? Und dann artet es auch gleich zu persönlichen Frotzeleien aus. Warum? Im Alpinfans Forum schreiben die selben Leute dann brav was, aber hier wird gleich alles wieder vergiftet.
Diskussionen zu Ausbauten und Verkehrsprojekten sollen (und müssen) im Alpinforum stattfinden, aber halt auf einer sachlichen Ebene und wenn die Argumente mal ausgetauscht worden sind, kann man es auch mal sein lassen (du hast deine Meinung, ich meine, also lassen wir es nun gut sein). Dieses Hineinsteigern geht mir halt einfach nur - excuse my french- aufn Sack.

Natürlich gehören solche Diskussionen hier ins Forum. Die können auch sachlich geführt werden.

Nur arten sie sobald sich eine hand voll bestimmter User einmischen immer aus, da sie durch ihre Beitrage eine Reaktion von den immer wieder anderen selben Usern auslösen. Und das selbe natürlich andersherum.

Und da aich die User natürlich aus der 1000. Diskussionen, vor allem über Politik, eher negativ gegenüber stehen wirds dann eben schnell persönlich.

Lösung habe ich auch so schnell keine. Aber Diskussionen zu sperren aufgrund der immer selben User ist keine Lösung. Eher persönlich Angriffe stärker zu sanktionieren
 
Zur Thematik an sich:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Deutschland geht ja schon fast als Alleingang den Weg Richtung Klimaneutralität.

Eine komplette Einsparung aller Emmisionen ist so schnell aber nicht möglich. Unabhängig von der Politik. Aktuell wird das ganze ja schon auf Kosten der Wirtschaft und Bürger umgesetzt (aus meiner Sicht zurecht). Aber sehr viel mehr geht eben nicht.
 
TVT schrieb:
Zur Thematik an sich:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Deutschland geht ja schon fast als Alleingang den Weg Richtung Klimaneutralität.

Ist wohl aber eher ein Gefühl ... was z.B. gerade die Amerikaner in Klimaschutz investieren, ist um ein Vielfaches höher als was wir leisten können ... und natürlich auch gleichzeitig knallharte Wirtschafts-Subventionen. Das Ganze ist halt, auf etwas längere Sicht, ein Wirtschaftsfaktor ... das haben die meisten Volkswirtschaften schon mitbekommen.

TVT schrieb:
Eine komplette Einsparung aller Emmisionen ist so schnell aber nicht möglich. Unabhängig von der Politik. Aktuell wird das ganze ja schon auf Kosten der Wirtschaft und Bürger umgesetzt (aus meiner Sicht zurecht). Aber sehr viel mehr geht eben nicht.

Da stimme ich dir durchaus zu. Was diese jungen Leute wütend macht ist, dass erstens sehr viel einfach verschlafen wurde die letzten 30 Jahre, dass viele Auswirkungen des Klimawandels unsere (meine, 55) Generation nicht mehr massiv treffen wird, Ihre aber schon, und natürlich wollen sie Druck machen, weil Bewegungen halt auch Gegenbewegungen hervorrufen. Im Augenblick sehe ich z.B. Europa auch auf einem guten Weg, ob das aber noch der Fall ist, wenn hier noch ein paar Rechtspopulisten an die Macht kommen, und Herr Trump wiedergewählt wird ... ich wäre da als 15-25 jähriger auch nervös und sauer. Und in dem Lebensabschnitt ist man auch längst nicht so konsensfähig/bereit wie im späteren Leben ... ist oft vielleicht nervig, manchmal bestimmt auch gut. ich bin da auch durchaus zwiegespalten, aber diese Bildzeitungs-Terroristen Narrativ ist halt einfach Bullshit ... um es mal ganz diplomatisch zu formulieren.
 
aber ich gebe dir durchaus recht, jeder kann etwas tun. Und jeder soviel wie er kann / will / bereit ist. Ich für meinen Teil bin da glaube ich ganz gut dabei, wie es bei dir aussieht weiß ich nicht.

Problem ist aber dass dies aus Sicht der "Letzten Generation" nicht ausreicht, wenn jeder nur soviel tut wie er selbst gerade für richtig empfindet.
Zudem gibt es dann noch ein sehr grosser Teil der Bevölkerung, denen ist die Klimaveränderung schlicht und einfach egal oder sie sind finanziell gar nicht aufgestellt um da etwas dagegen zu tun.
Und wenn jeder denkt solange die Anderen nichts tun, muss ich auch nicht, kommen wir auch nicht weiter.

Und Wasser predigen und selber Wein trinken kommt eben auch nicht gut an.
Ich kann mich nicht für eine Flugticketsteuer einsetzen und gleichzeitig buche ich für meinen nächsten Urlaub EasyJet, weil es eben billiger, schneller und zuverlässiger als die Bahn ist. Sowas ist dann einfach unglaubwürdig und heuchlerisch. Da sollte man dann schon das Vorbild sein und halt die Nachteile der Bahnreise in Kauf nehmen.

Selbstverständlich haben wir das Recht auf Demonstrations- und Meinungsfreiheit. Aber es ist bedenklich wenn die Demonstranten den Rest der Bevölkerung in Geiselhaft nehmen, weil sie glauben, dass sie so ihr Anliegen besser durchbringen können. Und ja, der Schuss kann so auch nach hinten los gehen, wenn man z.B. die letzten Wahlen in der Schweiz anschaut. Die Parteien mit "Grün" im Namen wurden wortwörtlich abgestraft. Einerseits weil sie sich halt nie explizit von den Klimaklebern distanziert haben oder gerade die selben Politiker an vorderster Front gegen die geplanten Wind- und Solarparks kämpfen.
Zeigt dann halt das gänzliche Problem der Klimadiskussion. Anscheinend haben gerade die Klimaaktivisten und Grüne Politiker den Anspruch, dass sie die einzigen sind, die die Welt vor der Klimaveränderung retten können. Und Lösungsvorschläge von anderen Kreisen werden dann meistens als ungenügend abgewiesen. Leider haben diese Leute nicht begriffen, dass man mit ihren Maximalforderungen das Klima nicht retten wird, weil so niemand mitmachen wird.
 
terestric schrieb:
...die anderen drücken uns mit Nachdruck das den meisten unbequeme Thema in´s Bewußtsein.

Und erreichen damit zusammen mit politischen Entscheidungen der letzten beiden Jahre dass die Menschen auf gut deutsch abgefu**t sind von dem Thema und erst recht nichts mehr tun wollen.
Sollen sie ruhig weiter machen. Je gefrusteter die Leute sind, desto weniger ändert sich am Ende und alles rückt nur mehr in richtung Extrempositionen. Wie sich die Stimmung im Land momentan entwickelt sollte eigentlich jeder sehen können, tun viele aber offenbar immernoch nicht. Während die Grünen verlieren und die konservativen und rechten einen Höhenflug erleben kleben sich andere immernoch auf die Straße und glauben sie würden weiterkommen.

Ja ich finde diese Proteste äußerst sinnvoll und wirksam und sie erreichen genau das worauf die abzielen.
TVT schrieb:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.

Einfach gehört werden, eine Meinung haben. Das Gefühl zu haben etwas zu vertreten das aus der Masse raussticht. Findet eigentlich jeder Mensch irgendwie geil, gibt nur nicht jeder zu. Aber das ganze verläuft sich eh alles wieder im Sand. Greta hat sich auch selber abgesägt, Corona interessiert keinen mehr und die Ukraine ist auch nicht mehr spannend. In 2 Jahren wird von der letzten Generation kaum mehr einer sprechen.
 
Der Höhenflug der Rechten liegt meiner Meinung nun weniger an den Klimaschutzmaßnahmen, sondern an Themen wie Grenzschutz und Sozialsystemen.

Wer die öffentlichen Plätze in Städten wie Berlin, Köln oder auch Mannheim an Silvester gesehen hat, braucht sich auch nicht mehr wundern...
Ich hab's selbst gesehen, ein Haufen Polizei sorgt dafür, dass junge Männer mit Migrationshintergrund nicht noch mehr Unfug anstellen.

Wenn sich die Menschen nicht wohl fühlen fokussiert sich die Aufmerksamkeit leider meist auf "die Anderen" und Themen wie Klimaschutz bleiben außen vor. Eine sich befeuernde Spirale.
 
Ob die Aktionen der Letzten Generation im Nachhinein, den von ihnen gewünschten Effekt haben, kann ich schwer beurteilen.
Was mir Sorge macht, ist u.a. der Demografische Wandel, der in Deutschland und eigentlich allen westlichen Ländern dazu führt, dass die Stimmenanteil der jüngeren Menschen immer weniger wird.
Und die wenigen jungen Leute, die noch politisch interessiert sind, vertreten auch zunehmend die selbe Meinung ihrer Eltern und Großeltern. Was für den demokratischen Wettbewerb ziemlich fatal ist. Man könnte fast sagen, das ist politischer Inzest.
Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben in der junge Leute nicht mehr auf die Straße gehen (und ich rede nicht von Dieselsubventionen oder Impfschutzmaßnahmen.)
Wer rüttelt dann wach und sagt den alten dass sie mit ihrem Verhalten Mist bauen? Der arbeitende Mittvierziger Familienvater, der in seinem Hamsterrad und Weltbild gefangen ist, sicher nicht.
 
Dazu sag ich als junger Mensch mal nur, mir macht es Sorge dass ein beträchtlicher Teil der jungen Generation den Alten vorwirft sie würden nur noch Mist machen.

Man hat manchmal das Gefühl man muss manchen in meinem Alter erstmal erklären, dass sie nur aufgrund dessen was die vorherigen Generationen erreicht haben überhaupt die Möglichkeit und das Recht haben anderen zu sagen dass sie Mist bauen.
 
Ich habe viel Sympathien für die Ziele von der "Letzten Generationen". Die Art und Weise, wie sie auf sich aufmerksam machen, ist aber extrem kontraproduktiv für ihr eigentliches Anliegen. Vor 5 Jahren noch hatte Fridays for Future eine gewaltige Anziehungskraft bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Dass dieser Rückhalt für konsequenten Klimaschutz verloren gegangen ist, daran hat die "Letzte Generation" gewaltig mitgeschraubt. (Das gilt auch für andere, die für eine Radikalisierung des Klimaprotests gesorgt haben)
 
Martin_D schrieb:
Ich habe viel Sympathien für die Ziele von der "Letzten Generationen". Die Art und Weise, wie sie auf sich aufmerksam machen, ist aber extrem kontraproduktiv für ihr eigentliches Anliegen. Vor 5 Jahren noch hatte Fridays for Future eine gewaltige Anziehungskraft bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Dass dieser Rückhalt für konsequenten Klimaschutz verloren gegangen ist, daran hat die "Letzte Generation" gewaltig mitgeschraubt. (Das gilt auch für andere, die für eine Radikalisierung des Klimaprotests gesorgt haben)

Als die Letzte Generation mit ihrem Protesten 2022 anfing, war der Schwung der Klimabewegung schon lange abgeflaut und der Krieg mit all seinen Konsequenzen hat dem ganzen den Rest gegeben.
Sicher hat die Letzte Generation auch ihren Beitrag geleistet. Vorallem bei den Leuten, die dem Thema Klimaschutz vorher eher noch neutral bis wohlwollend eingestellt war und dann eventuell selber wegen denen im Stau steckten.
 
Julian96 schrieb:
ich als junger Mensch

Genau du bist damit gemeint :)
Sonst würdest du dich nicht so angesprochen fühlen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Eines hat die "letzte Generation" dieser Diskussionrunde voraus: nach 15 Minuten war die Aktion beendet.


War dann wohl doch zu kalt. Oder haben sie am Kleber gespart?
 
Zurück
Oben