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Lifte fehlende Angaben Höhenmeter pro Minute

Die Angaben dort werden eben auch nur von normalen Menschen zusammengetragen und nicht jede Höhenmeter-Angabe eines Skigebiets entspricht immer der Realität ;)
Wobei mir auch schon ein Höhenmeter-Fehler dort ins Auge fiel: Während am Hintertuxer Gletscher der Gletscherbus I auf 1501 m Höhe starten soll, soll die 8er Gondel auf 1597 m starten. Die beiden Bahnen haben dasselbe Talstationsgebäude... :D
Im Pistenplan steht allerdings die Sommerbergalm als auf 2100 m Höhe gelegen, die Sektion 1 endet aber auf 2032/2028 m und die Sektion 2 startet auf 2031 m...
Aber die Fahrgeschwindigkeiten und Höhenmeterangaben sind meistens schon korrekt, Ausnahmen bestätigen da wohl die Regel ;)
 
@Mods: Bitte ins Technische verschieben, dort ist es besser aufgehoben.

@:oliver-1: Ich kann deinen Standpunkt teilweise verstehen. Du machst aber selber auch ein paar Rechenfehler. Bei den PB's musst du zur Fahrzeit die Standzeit in der Station hinzu rechnen wofür einen Wert von 60sec einzusetzen ist. Der zweite fehler ist die Fahrzeit der PB in Samnaun. die 4:10 sind schlichtweg falsch, selbst wenn die Bahn die Stützen voll überfahren würde wäre die Fahrzeit 5:20, da man zwischen Talstation und Stütze 1 nur 7m/s fahrt kommt man auf 5:40.
 
Dazu wird bei vielen KSB/EUB nicht eingerechnet dass die langsam in die Station einfahren. Und da gibt es ja auch noch große Unterschiede - ich liebe KSB wo der Lift oben schnell einfährt und erst spät bremst - so dann man mit Schwung rauskommt.
Real wenn ich da war ist etwa der Schneekar KSB in Mayrhofen deutlich schneller pro HM rauf als die Gampen KSB in Ischgl (ist auch steiler und fährt real einfach schneller) - dazu gibts eine fast direkte Piste unter der Bahn. Dazu kommt noch dass man deutlich schneller aus der Station ausfahren kann - Einstieg ist ohne Wartezeiten ähnlich. Das ist ja auch der Grund warum die Karspitzbahn in Zell so gut zum Höhenmeterfressen ist - sehr sehr kurze Laufwege rein/raus aus Station, dazu fährt die wieso auch immer selbst wenn gar nix los ist ihre 5.5 bis 6m/s.


Bei sämtlichen 3S/Funitel Großraumgondeln - wird eh fast nie die Nennkapazität erreicht. Wenn die halbvoll sind steigt meist schon keiner mehr ein. 4/6er KSB mit Einzelspur, und neue 6er/8er/10er EUB werden meist viel besser aufgefüllt (in so einigen Funitel ist es wenn die voll gemacht würden wohl enger als in den meisten Pendelbahnen - etwa Hintertux die 24er Funitel sind schon mit 18-19 Leuten sehr sehr voll. Mehr wie 20 habe ich noch nie erlebt (und da waren dann einige Kinder dabei - und definitiv keine Rennteams mit ihrer Ausrüstung). Ist bei den meisten anderen ja dasselbe. Ausnahmen gehen halt bei einigen Standseilbahnen wie dem Pitztaler Gletscherzubringer - da brauchts dafür dann ewig bis sich alle irgendwie reingequetscht haben.
 
Unabhängig davon zeigt das Beispiel mit den Seilbahnen aus Samnaun wie blödsinnig diese Betrachtung ist (oder zumindest sein kann). Es gibt keine Abfahrt von der Bergstation zur Talstation, auch keine noch so flache Carvingautobahn. Man muss also in diesen "Effektivitätswert" entweder noch die Busfahrt von Laret nach Ravaisch oder aber die komplette Liftkette zum Palinkopf, die noch mindestens zwei weitere Bahnen enthält, einrechnen.
 
Also ich fahre ganz gerne mit dem Aufzug in der Pardatschgradbahn vom Keller auf die Einstiegsebene. Wenn auf den Zwischenhalten keiner drückt kommt der auf ca. 2m/s somit stolze 120hm/min. Finde ich ziemlich effektiv...

Ich glaube einfach, dass das Verhätltnis hm/min kein sinnvolles "Leistungsbild" einer Anlage abbildet. Meiner Meinung nach wäre ein Verhältniswert zwischen Auffahrtsdauer und Abfahrtsdauer wesentlich aussagekräftiger, wobei der natürlich rein individuell festzulegen wäre und beliebig viele Parameter besitzt, je nach Pistenwahl, Fahrkönnen, örtlicher Wetterverhätnisse, Präparationsgrad, etc....
 
Datenblatt und Praxis sind ja zwei verschiedene Sachen. Am Ende landen wir wieder bei der hier früher schon mal geführten Diskussion über Lifte, die sich zum "Höhenmeterfressen" eignen. Sieht man mal von möglicherweise gefälschten "Skilines" ab, dann kann man sich die Umlauf- bzw Wiederholungszeiten, die tatsächlich möglich sind, über die jeweiligen Links auf Skiline zu den Top100 raussuchen. Um nur mal ein Beispiel zu bringen: Silian, aktuelle Saison
Beim kuppelbaren 4er-Sessel in Ausservillgraten stimmen ausnahmsweise die theoretischen Daten recht genau mit dem zusammen, was tatsächlich ereichbar ist. Sieht man hier, und ich kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen.
Für Gegenbeispiele brauche ich nicht weit zu fahren. Selbst angebliche 6 m/s-Bahnen laufen in einem bekannt "irrsinnigen" Gebiet typisch mit 3.7 m/s, und erst wenn Warteschlangen vor den Schranken stehen, dann wird mit Ausnahmegenehmigung vom BL und vermutlich noch nach Rückfrage beim kaufmännischen Geschäftsführender für ein paar Minuten zähneknirschend die Fahrgeschwindigkeit auf 4.5 m/s erhöht.

Skiline zeigt für die Auffahrt immer die der Datenblatt-Geschwindigkeit (bzw. der von den Bergbahnen-Gesellschaft weitergegebenen Geschwindigkeit) entsprechenden Zeiten an, und damit kann man sich aus den Skilines auch die (Datenblatt-)Lift-Höhenmeter pro Zeit ausrechnen. Im Sillian-Beispiel sind das 717 Hm in 7 Minuten, d.h. ca. 100 Hm/Minute. Wenn der Lift langsamer fährt, dann wird das auf Skiline der Skifahrzeit bis zum nächsten Zutritt zugeschlagen. In Sillian tut dieser spezielle Lift das nicht; in vielen anderen Gebieten aber sehr wohl. :boese:
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Unabhängig davon zeigt das Beispiel mit den Seilbahnen aus Samnaun wie blödsinnig diese Betrachtung ist (oder zumindest sein kann). Es gibt keine Abfahrt von der Bergstation zur Talstation, ...

Na und? Dennoch sind es akkumulierte Höhenmeter, die ich später Skifahren darf. Dein Argument wäre gültig, wenn es überhaupt keine Talabfahrt zur Talstation gäbe, die gibt es jedoch. Damit ist deine Betrachtung eher blödsinnig. ;)
 
flamesoldier schrieb:
Wenn man Höhenmeterfressen will oder steilere Pisten lieber hat als flache Carvingautobahnen, für den ist so eine Angabe schon interessant.
Beim Höhenmeterfressen ist es aber auch eher hinderlich wenn man warten muss bis man ins Fahrbetriebsmittel einsteigen kann, nen.
Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren... zeigts mir auf skiline einen Höhenmeterrekord der mit einer großen Gondel aufgestellt wurde und nicht mit einer KSB oder EUB und ich bin sofort ruhig.
 
Werna76 schrieb:
flamesoldier schrieb:
Wenn man Höhenmeterfressen will oder steilere Pisten lieber hat als flache Carvingautobahnen, für den ist so eine Angabe schon interessant.
Beim Höhenmeterfressen ist es aber auch eher hinderlich wenn man warten muss bis man ins Fahrbetriebsmittel einsteigen kann, nen.
Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren... zeigts mir auf skiline einen Höhenmeterrekord der mit einer großen Gondel aufgestellt wurde und nicht mit einer KSB oder EUB und ich bin sofort ruhig.

Ich bin doch gar kein Anhänger der Pendelbahnen, ich finde EUBs auch wesentlich effektiver ;) Durfte am Samstag ja am Fellhorn erleben, wie ewig man dort bei der Gipfelbahn warten darf, erst bis die Gondel wieder unten ist und dann noch bis auch wirklich 5 min lang jeder, der noch nachkam, auch eingestiegen ist und die Gondel proppevoll endlich abgefahren ist. Der Gondelführer wollte bloß nicht mit einer halbleeren Gondel fahren :roll:
 
Wie schwachsinnig diese Berechnung ist zeigt ein Beispiel aus meinem kommenden Urlaub:

Die PB Bill-Moro schafft beachtliche 180hm/min WOW supereffektiv - Wenn ich jetzt aber die Pista Meccia fahren will muss ich halt dazu noch den SL San Pietro mit beachtlichen ca. 20hm/min fahren ... huch auf einmal ist das alles ja garnichtmehr effektiv ... und dann auch noch eine eine Spur breite Abfahrt dazu ... Als Pistenraser käme ich mir verarscht vor, wenn die so werben würden ;)
 
oliver-1 schrieb:
Na und? Dennoch sind es akkumulierte Höhenmeter, die ich später Skifahren darf. Dein Argument wäre gültig, wenn es überhaupt keine Talabfahrt zur Talstation gäbe, die gibt es jedoch. Damit ist deine Betrachtung eher blödsinnig. ;)

Sorry, aber das ist einfach eine schwachsinnige Argumentation. Auch an einem langsamen Lift bekomnst du (meistens) Höhenmeter zusammen die du später wieder runter fahren kannst, es dauert nur länger. Wo ist jetzt der Unterschied ob ich die Höhenmeter kontinuierlich in einem etwas langsameren Lift bewältige oder mit einer steilen PB schnell oben bin, vorher aber erstmal Zeit beim Warten auf und Fahren mit einem Bus verliere?
Wenn irgendwann die EUB Laret-Muller mal steht können wir ja mal den direkten Vergleich ziehen. Da wird niemand mehr mit dem Bus zu der Bahn fahren die mehr Höhenmeter pro Minute macht.
 
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