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Livigno - 28.2.2020

In Livigno war ich zwar schon mehrere Male, aber immer nur Mitte April oder sogar noch später Anfang Mai. Deshalb habe ich Livigno noch nie so winterlich wie dieses Mal erlebt. Die tolle Winterlandschaft war dann auch das Highlight dieses Skitages. Ich hoffe, dass das auf den Bildern das einigermaßen rüberkommt.

Link zum Pistenplan

Der Skitag begann mit einer Enttäuschung: Vermutlich wegen des starken Windes war auf der Carosello-Seite (Westseite) alles oberhalb der Mittelstationen Taglidiede und Carosello 3000 alles zu. Auf der Ostseite (Mottolino, Monte della Neve) waren die Lifte geöffnet, aber es war natürlich dann sehr voll und es gab Wartezeiten von bis zu 10 Minuten. Bis Mittag öffnete aber dann doch noch die ganze Caroselloseite und wenn alles offen ist, verteilen sich die Leute dann doch ganz gut. Die Schneeverhältnisse waren zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig: Durch den Wind waren die Kuppen abgeweht und glatt, während sich in den Mulden der lockere Schnee angesammelt hat. Man musste sich also auf einen ständig wechselnden Untergrund einstellen, zumindest in den oberen Bereichen des Skigebietes. In Talnähe waren die Pistenverhältnisse einwandfrei.

Die Pisten in Livigno sind überwiegend mittelsteil. Flacher ist es auf der Westseite nur an der Sesselbahn Valandrea-Vetta oberhalb der Tagliede-Gondelbahn. Auf der Ostseite sind die Talabfahrten am Mottolino (auch die rote) etwas flacher und sowie die Verbindung am Kamm zwischen Monte della Neve und Mottolino. Steilere Hänge gibt es nur wenige, etwas im Bereich Tagliede oder in der Nähe der Talstation Carosello 3000 und auch diese Pisten sind nicht sehr steil.


Die ersten Bilder sind im Bereich Mottolino/Monte della Neva aufgenommen worden:


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Blick auf den Bereich zwischen Carossello 300 - 2. Sektion und der 4KSB Blesaccia 2.


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Nun wechselte ich auf die Carosello-Seite.


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Blick Richtung Livigno-Stausee nach Norden


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Die schönste Talabfahrt Richtung Talstation Carosello 3000 geht links von der Talstation Blesaccia 2 weg.
(Dieses Bild habe ich reingemogelt, denn es ist eigentlich von 26.2.)


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Ortler und Königsspitze (Westansicht)


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Königsspitze, Cevedale und Palon della Mare


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Südliche Ortlergruppe mit Palon della Mare, Monte Vioz (der höchste Wanderberg der Ostalpen), Punta Taviela, Pizzo Tressero und Punta San Matteo (alle Gipfel zwischen 3500 m und 3700 m)

Die letzten drei Panoramabilder sind aus der Nähe der Bergstation Blesaccia 2 aufgenommen worden und zeigen den Blick von dort nach Osten. Dreht man sich nach Südwesten, erblickt man den Piz Pernina.

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Blick zur Bergstation Blessacia 2


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Piste im Bereich Tagliede


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Die flacheren Pisten an der Sesselbahn Valandrea-Vetta


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schwarze Piste im Bereich Tagliede


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Blick zum Monte della Neve


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In der Sesselbahn Fontane-Vetta

Am Nachmittag wechselte ich nochmal für eine gute Stunde zur Ostseite:

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Piste im Bereich der Talstation der Sesselbahn Teola Pianoi Bassi


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Monte della Neve


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Blick von der Bergstation Monte zur südlichen Ortlergruppe mit einem Teil des Skigebietes von Bormio im Vordergrund. Noch weiter im Vordergrund erkennt man einen kleinen Teil des Skigebietes San Colombano - Valdidentro.


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Auf der Talabfahrt am Mottolino


Noch ein kurzer Kommentar zu den Skitagen davor:

24.2.
Über diesen Tag in Scuol habe ich einen kürzeren Bericht verfasst

25.2.
Bei durchwachsenen Wetter war ich in St. Moritz im Skigebiet Corvatsch/Furtschellas. Während oben am Corvatsch Sicht O.K. war, gab im tieferen Lagen vor allem am Furtschellas zum Teil dichten Nebel (Maloja-Schlange). Da ich wegen meines unklaren Gesundheitszustandes den Skipass nicht im Online-Vorverkauf kaufen mochte, musste ich den unverschämten Preis von über 100 Euro an der Tageskasse bezahlen.

26.2.
Über Livigno sollte es nach Bormio gehen. In Livigno fuhr ich bis Mittag hauptsächlich im Bereich der Carosello 3000 Gondelbahn, als dann wegen starken Windes alle Bahnen zugingen außer den Talliften. Ich fuhr dann schon am frühen Nachmittag weiter nach Bormio und testete noch für etwa einenhalb Stunden das Skigebiet San Colombano - Valdidentro, dass auf dem Weg lag.

27.2.
Auch der Skitag in Bormio war von Wind geprägt. Die oberen Sesselbahnen gingen erst nach und nach auf und mussten ab den frühen Nachmittag wieder schließen. Da die Pendelbahn jedoch geöffnet blieb, waren trotzdem alle Pisten immer erreichbar. Die Pisten waren jedoch abgeweht-hart.


Insgesamt war der Engadin/Alta Valtellina - Skiurlaub sicher nicht der gelungenste Skiurlaub. Aber jeden Tag waren einige schöne Abfahrten machbar, so dass der Urlaub auch weit davon entfernt ist, als Reinfall zu gelten.
 
Tolle Bilder aus Livigno, ich kenne das Gebiet auch hochwinterlich, allerdings von einem sehr guten Dezember. Dort machte ich zusammen mit meinem Bruder und Rüganer das Gebiet unsicher :mrgreen:
 
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Ich habe mal die Weltcupabfahrt Stelvio auf diesem Bild markiert. Der gelb markierte Teil ist normalerweise nicht präpariert, der rote Teil verläuft auf einer präparierten Piste. Zu sehen sind etwa die ersten 30 bis 35 Sekunden der Abfahrt.
 
Maaaah, mir blutet gerade das Herz, wenn ich diese perfekt präparierten Pisten sehe. Ich fahre ja normalerweise am Ende der Saison hin. Besonders die Abfahrt ganz links am Carosello, die man nur von Federia Lift aus erreicht, ist auch am Saisonende noch ein Genuss. Hach ja...
 
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