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Losenheim/Schneeberg (AT) - 28. 01. 2006

Anfahrt:
Zug von Wien Südbahnhof bis Wiener Neustadt, dann mit Auto von Kollegen nach Losenheim, retour zur Gänze mit Auto

Wetter: wolkenlos

Temperatur: ganztägig frostig, die Januarsonne hat vormittags bis mittags den Frost allerdings fühlbar gemildert (nachmittags sind derzeit die meisten Hänge gänzlich im Schatten)

Schneehöhe: laut Bergfex 40 - 100cm, gefühlmässig (ausgefräste Schneewände neben der Strasse) unten eher etwas mehr

Schneezustand: griffig bis hart

Geöffnete Anlagen: alle, allerdings hatte der Schlepplift nach Mittag eine ca. 45 min Panne

Offene Pisten: alle

Wartezeiten: maximal 3-4 Minuten

Gefallen: Wetter, Landschaft, abwechslungsreiche Pisten

Nicht gefallen: Am Vormittag durch ein Skirennen überraschend viel los. Auch am eigentlich ruhigen Nachmittag waren die Pisten (v.a. im Bereich der leistungsfähigken 4 KSB) doch voller als gedacht. Panne des Skilifts hat die eingeplante Pause ungewollt etwas verlängert.

Nach fast fünf Wochen Pause gings heute endlich wieder mal zum Skifahren. Wiederum musste ich die Funktion des Skilehrers und Sicherheitsbeauftragten einnehmen. Insbesondere da sich meine lernbegierigen deutschen Skischüler diesmal ein neues Ziel aussuchten, nämlich Losenheim bei Puchberg am Schneeberg (NÖ), das ja seit heuer stolz mit einer nagelneuen 4KSB (Doppelmayer), etwas ummodellierten Pisten und einen weiteren Schlepplift sowie einen Seillift auftrumpft.

Durch die neue 4KSB hat dieses Kleinskigebiet durchaus an Reiz gewonnen. Die zwei von der KSB erschlossenen Abfahrten (plus einige Variantenmöglichkeiten) bieten durchaus genügend Abwechslung, vom ideal geneigten Carving-Hang bis zu buckeligen Hängen ist alles vorhanden.

Auch der an sich recht kurze Schlepplift weiter unten (durch Pisten an die KSB verknüpft) bietet einiges an Variationsmöglichkeiten (ohne Schummeln immerhin dreeinhalb Abfahrten). Ideal auch für Anfänger, die sich an den verschiedenen Steilhängen zu Beginn der Schleppliftpisten langsam steigern können und so ihre Grenzen erweitern können.

Alles in allem ein nun durchaus auch für Nur-Pistenfahrer empfehlenswertes Ausflugsziel (ich hatte bislang die alte DSB nur als Aufstiegshilfe zur Verkürzung des doch recht langen und mühsamen Schneeberganstiegs benutzt).

Fotos gibts leider erst Sonntag abend oder evtl. auch erst Montag abend
 
Hier nun die Bilder vom 28. 1. 2006

Blick vom unteren Parkplatz (am Schlepplift) zu den Hängen der 4KSB, die am linken Waldrand zu erkennen ist. Rechts der Mitte sieht man noch die Schneise der alten, abgerissenen DSB. Am Vormittag sind diese Osthänge angenehm besonnt.
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Der Schlepplift ist zwar etwas kurz, weist aber überraschend viele Abfahrtsmöglichkeiten aus. Zu erkennen ist auch der steilere (im Schatten) Teil des Schlepplifts mit dem dazugehörigen Steilhang. Es führen zusätzlich Pisten sowohl links als auch nach rechts weg, deren Steilheit etwas anfängertauglicher ist. Beide Abfahrtsvarianten sind aufgrund des Waldes allerdings hier nicht sichtbar.
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Trassenverlauf der 4KSB. Die Warteschlange hielt sich in Grenzen, die Wartezeit blieb den ganzen Tag in unbedeutendem Minutenbereich.
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4KSB-Talstationsbereich im Detail
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Meine "Skischulgruppe". Deutsche entdecken nun also auch Ostösterreich als Skiparadies ("menno, is dat geil ....")
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Blick vom Bereich der Bergstation der 4KSB auf das Becken von Puchberg. Dahinter im Dunst schliesst bereits die Ebene um Wr. Neustadt an.
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Blick auf Puchberg im "Mini"-Teleobjektiv.
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Letzte Doppelstütze der 4KSB vor der Bergstation.
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Am späteren Nachmittag wurde es dann deutlich leerer und v.a. auch sehr schattig ...
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Bin in Puchberg auch noch nie gefahren, nicht mal mit der alten Bahn, weil wir beim Tourengehen immer so früh dran waren, daß die Bahn gerade eingeschaltet wurde, als wir mit Fellen oben ankamen. Kann man eigentlich die alten Pisten mit der neuen Bahn auch befahren?
 
gerrit schrieb:
Bin in Puchberg auch noch nie gefahren, nicht mal mit der alten Bahn, weil wir beim Tourengehen immer so früh dran waren, daß die Bahn gerade eingeschaltet wurde, als wir mit Fellen oben ankamen. Kann man eigentlich die alten Pisten mit der neuen Bahn auch befahren?

Wie wienerblut in einem anderen Thread geschrieben hat, sind jetzt die (von der Talstation aus gesehenen) rechten Bereiche eher schlecht zu erreichen (lange Querung von der neuen Bergstation). Man kann aber durchaus (ca. 5 min Aufstieg) zu der (bewirtschafteten) Skihütte (Name jetzt entfallen) direkt auf der jochähnlichen Hochfläche aufsteigen. Von dort müsste man an sich auch alle ehemaligen Abfahrtsbereiche ohne grosse Mühe erreichen. Hab ich allerdings nicht ausprobiert, da ich von den KSP-Pisten - mit einer Ausnahme - immer die Lahning gefahren bin, da diese auch für die fortgeschritteneren Anfänger meiner deutschen Freunde am besten geeignet war. Die Lahning ist nun allerdings in der Tat eine sehr schöne Piste, zunächst steil beginnend und dann immer flacher auslaufend ... Gleichzeitig wurde sie auch einigermassen angepasst angelegt und fügt sich nahtlos in das Gelände ein.

Auch die Verbindung zum unteren Schlepplift ist in beiden Richtungen ohne Schieben problemlos möglich.

Wenn der rege (aber bei weitem nicht abschreckende) Andrang am Vormittag nicht ausschliesslich auf das Rennen (regionaler Skiverband oder sowas ähnliches) zurückzuführen ist, dürften sich die Investitionen auch durchaus lohnen ... (ob aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht sei mal dahingestellt).
 
zu der (bewirtschafteten) Skihütte (Name jetzt entfallen)
Sollte das Almreserlhaus sein.

Von dort müsste man an sich auch alle ehemaligen Abfahrtsbereiche ohne grosse Mühe erreichen.
Jein - Zwar ist die Einfahrt in die ehemalige Piste am Weg zur/von der Hütte sogar ausgeschildert (als Schiroute) - da oben aber alles heillos abgeweht war, wäre das erste Stück (bis in den Wald) bereits nur mehr auf der Wiese zu befahren gegangen...
 
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