• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt noch mitmachen! 🏔️

    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

    📸 Jetzt Bilder einreichen & mitmachen!

    Also: Durchsucht eure Fotoarchive und macht noch mit! Wir freuen uns auf eure Einsendungen! 🏔️

    Euer Alpinforum-Team

Low Budget im Skigebiet?! Hier der Schnäppchenführer!

Foto-Irrer

Elbrus (5633m)
Registriert
23. Nov. 2006
Beiträge
5.693
Reaktionspunkte
18
Da anderswo momentan über billige und teure Restaurants in Zermatt diskutiert wird, starte ich hier mal, auch aus eigenem Interesse, nicht direkt eine Diskussion sondern einen Wissensaustausch, wie man in hochkarätigen Skigebieten trotzdem günstig bei rumkommt. Dieser Thread ist also an Leute gerichtet, die halt nicht auf der Hütte im Skigebiet essen sondern nach der Talabfahrt beim Spar sich an der Wursttheke ein Leberkässemmel holen und für das Selbstversorgerappartement beim Discounter nahe beim Skigebiet einkaufen wollen. Die Liste kann gern für alle Sparfüchse erweitert werden. Ich fang mal mit meinem spärlichen Wissen an:

Österreich:
Arlberg (West): Lech hat Spar als moderaten Discounter und dort sowie in Zürs an der Tanke gibt es Leberkässemmel für ca. 2,- Euro. Stuben hat nur einen kleinen teuren Laden.
Arlberg (Ost): St. Christoph hat nix. In St. Jakob kurz vor St. Anton ist ein M-Preis. In St. Anton selbst ein Spar.
Serfaus: Im Ort gibts einen günstigen M-Preis. Tip: Bei der Anreise unten im Inntal in Ried bei Hofer und M-Preis eindecken
Sölden: Mich würde interessieren, ob es dort im Ort einen M-Preis gibt, oder ob ich vorher irgendwo im Ötztal anhalten soll

Schweiz:
St. Moritz: Die kleinen Supermärkte von Vogl und Coop sind m.E. zu teuer. In Samedan gibt es einen Aldi.

Italien:
noch keinen größeren Urlaub dort verbracht

Frankreich:
In Meribel in den Trois Vallees gibts leider keinen Schnäppchenimbiss und nur völlig überteuerte Minisupermärkte an jeder Ecke
 
nicht schlecht für Leute, die viel fahren wollen.
Wir zahlen 42,- die Nacht für Frühstückspension in der Sölden sehr nahe der Giggijochbahn
 
@ Arlberg Irrer: Gästehaus Prantl?

Nur nochmal kurz zum auf der Zunge zegehen lassen: Livigno 4 Übernachtungen mit 3 Tagesskipass in nem renovierten 3* Hotel incl. Frühstück für 40 Euro pro Person.... aber halt Vor-/Nachsaison und noch die 25 Euro für den Tunnel...

Mittags gabs n Panini auf der Hütte (irgendwas mit 3,50 oder so und einen Apfelsaft mit nem 0,5er Mineralwasser). Aber auch wenn wird Abends Essen gegangen sind, haben wir nicht über 25 Euro bezahlt. (1x Bruschetta, 1x Pizza, 1x Spaghetti Carbonara, 2 Getränke, 1 Espresso)

Vorletztes Jahr Herbst haben wir am Ausgang des Schnalstals für 25 Euro die Nacht inkl. Frühstück übernachtet, genau so wie in Pfunds im März. Dazu ne Zeile vom Hofer, n Netz Babybell Käse, zwei Packungen Salamettis und ein Sixpack Apfelschorle aus M-Preis und man braucht eigentlich Mittags nur n Süppchen auf der Hütte und was warmes zum Trinken....
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Schweiz:
St. Moritz: Die kleinen Supermärkte von Vogl und Coop sind m.E. zu teuer. In Samedan gibt es einen Aldi.
Ein paar Anmerkungen dazu. In der Schweiz gilt die Gleichung Aldi bzw. Lidl = billig eben nicht. Der Unterschied zu den beiden Platzhirschen Migros und Coop ist bei vielen Produkten minim bis gar nicht vorhanden. Die wissen eben auch, dass die Schweizer hohe Preise gewohnt sind! Viele Konsumenten waren beim Markteintritt der beiden deutschen Discounter vor wenigen Jahren sogar regelrecht enttäuscht, obwohl Experten schon lange die hohen Erwartungen betreffend eines Preissturzes vergeblich versuchten zu dämpfen.

Hingegen stimmt es, dass die Läden der Volg Ladenkette (nicht Vogl. Das hat nichts mit kleinen Vögeln zu tun, sondern steht für Verband Ostschweizerischer Landwirtschaftlicher Genossenschaften. Sie sind unterdessen aber schweizweit tätig.) etwas teuerer sind als die anderen Supermärkte. Dabei gilt es allerdings zu bedenken, dass die sehr viel Wert auf lokale Produkte legen, welche nun mal schon im Einkauf teurer sind als die von Grossproduzenten. Ausserdem betreibt diese Kette noch viele Dorfläden, auch in kleinen Orten wo sich die Grossen gar nie hinkamen bzw. sich schon lange verabschiedet haben (beispielsweise in meiner Wohngemeinde). Es kam sogar vor, dass einer der big two (Migros & Coop) einen Standort aufgaben und der Volg gleich anschliessend in das leere Ladenlokal einzog! Für das bin ich gerne bereit, ab und zu etwas mehr zu zahlen. Man kann nicht im grossen Shoppingcenter einkaufen und gleichzeitig das Ladensterben auf dem Land beklagen!
 
ab 17 Uhr in allen Interspar Restaurants in Tirol ( z.b. Wörgl, Schwaz, Innsbruck ) alle Gerichte zum halben Preis bis Ladenschluß (18.30-19 Uhr).
 
ich finde in der momentanen form bringt der thread nicht viel, wenn dann muss klar dazu geschrieben werden, was in laufnähe liegt und ohne stress aus dem skigebiet heraus erreicht werden kann
 
GMD schrieb:
Ein paar Anmerkungen dazu. In der Schweiz gilt die Gleichung Aldi bzw. Lidl = billig eben nicht. Der Unterschied zu den beiden Platzhirschen Migros und Coop ist bei vielen Produkten minim bis gar nicht vorhanden. Die wissen eben auch, dass die Schweizer hohe Preise gewohnt sind! Viele Konsumenten waren beim Markteintritt der beiden deutschen Discounter vor wenigen Jahren sogar regelrecht enttäuscht, obwohl Experten schon lange die hohen Erwartungen betreffend eines Preissturzes vergeblich versuchten zu dämpfen.

Das stimmt so nicht ganz:
Natürlich sind die Preise von Aldi und Lidl in der Schweiz höher als in Deutschland und Österreich. Das ist vor allem auf höhere Mieten, Personal- und Beschaffung- und Transportkosten zurückzuführen. Dafür verdienen die Schweizer auch mehr als man in Deuscthland und Österreich verdient. Die höheren Kosten sind somit zum großen Teil durch die Konsumenten (Schweizer Bürger) selbst verusacht und sind nichts anderes als ein Ausdruck eines höhren Gehalts- aber auch Ausgabeniveau im Vergleich zu den nördlichen und westlichen Nachbarn. Bei Aldi in der Schweiz Preise wie in Deutschland oder Österreich zu erwarten ist sehr naiv… dazu müsste man auch ähnliche Löhne wie sie dort gezahlt werden in Kauf nehmen.
Außerdem ist der Preisdruck in der Schweiz bei weitem nicht so stark wie in dem von vielen Handelsketten umkämpften Markt in Deutschland. In der Schweiz gibt es nahezu immer noch eine Duopolsituation im Lebensmitteleinzelhandel die von der Migros und Coop dominiert wird. Langsam wird das Duopol nun aber von den neueintretenden Discountern unter Druck gesetzt und ein wenig aufgeweicht. Aber wie gesagt... langsam...

Auch das Argument, dass Migros und Coop nicht teurer sind als Aldi & Co, ist so nicht richtig:
Erstens hat der Markteintritt von Aldi per se schon einmal einen kleinen Preirutsch bei Migros und Coop bewirkt und viele Lebensmittel zumindest geringfügig günstiger gemacht und zudem werden bei den von dir angesprochenen Vergleichen immer nur die Discount Linien (Budget etc.) von Migros und Coop (die diese übrigens erst auf Druck der Discounter ausgebaut haben) als Vergleichsbasis herangezogen. Vergleicht man aber das ganze Sortiment und vor allem die Markenartikel, die es vor allem bei Lidl aber auch immer mehr bei Aldi im Sortiment gibt, dann sehen die eingesessenen schweizer Handelsketten ziemlich alt aus.
 
piano schrieb:
Aus dem Link oben:

Migros-Chef Herbert Bolliger rechnet mit Aldi und Lidl ab:
Die Konkurrenz durch die deutschen Harddiscounter setzt Herbert Bolliger zu. Deren Preiskampf sei «übel und brutal» und «der volkswirtschaftliche Schaden enorm».

8O
Der volkswirtschftliche Schaden der durch ein Duopol entsteht (das die Migros Jahrzehnte mit verantwortet hat) ist deutlich größer als der "Schaden" durch ein wenig Konkurrenz.

Bei dem Aussagen sträuben sich einem alle Nackenhaare. :evil:
 
Also, ich finde den Schweizer Coop nicht generell soo teuer.
Vergleicht man anhand von Qualität, ist es in D oft kaum günstiger. Fleisch ist eben sehr teuer, aber qualitativ auch hervorragend. Lieber einmal die Woche gutes Fleisch als täglich Billiges.
Bin auch kein Topverdiener.
Nimmt man dann die "PrixGarantie" Produkte, ist man von den günstigen Marken in D auch nicht mehr weit entfernt.
OK, Haribo ist bei Coop wirklich ZU teuer ;)
 
Also Fleisch würde ich weder bei Aldi, Lidl noch bei Migros oder Coop sondern eher beim Metzger kaufen.
Die Mär dass das Fleisch bei den Schweizer Supermärkten besser ist, höre ich oft von Schweizern, kann sie aber nicht nachvollziehen. Die Sachen kommen teilweise aus den gleichen Schlachthöfen sind aber in der Schweiz wegen der protektionistischen Abschottung der Landwirtschaft und den damit verbunden Abgaben deutlich teurer.
Auch in der Schweiz hergestelltes Fleisch ist oft nicht besser aber dennoch deutlich teurer als z. B. Fleisch aus Österreich oder Deutschland.
In der Diskussion wird oft unrefektiert teurer mit besser gleichgesetzt ohne zu schauen wie der teurere Preis zu stande kommt. Oft ist dieser durch die besondere Preisstruktur in der Agarwirtschaft in der Schweiz begründet und nicht durch bessere Qualität.

Das Selbe gilt z. B. auch bei Eiern oder Molkereierzeugnissen. Nur weil die Eier in der Schweiz doppelt so teuer sind, sind sie noch nicht besser. Aber vielleich sind die Hühner ja glücklicher wenn sie auf einer Almwiese neben einem Lift ihrer Körnen picken können im Vergleich zu ihrern deutschen Kollegen die sich im flachen Land ohne Lift zufrieden geben müssen :wink:.
 
Natürlich tönen die Tiraden aus dem Mund eines Konkurenten eher unglaubwürdig. Aber er legt trotz allem den Finger auf wunde Punkte: Der (Preis)druck, den die Discounter auf ihre Lieferanten ausüben, ist in der Tat enorm. Auch hört man immer wieder von erschreckenden Arbeitsbedingungen und Lohndrückerei. Aber wir müssen uns auch an der eigenen Nase nehmen! Wir wollen alle so günstige Produkte wie es geht, aber unser eigener Lohn soll möglichst hoch sein. Wir jammern wir über die Verlagerung von Arbeitsplätze in Billiglohnländer, aber wenn wir die Wahl haben, kaufen wir doch das billigere Produkt von dort statt einheimische Ware. Geiz ist eben nicht immer geil!
 
Mt. Cervino schrieb:
Das stimmt so nicht ganz:
Natürlich sind die Preise von Aldi und Lidl in der Schweiz höher als in Deutschland und Österreich. Das ist vor allem auf höhere Mieten, Personal- und Beschaffung- und Transportkosten zurückzuführen.
Richtig. Nur dürften die Waren dann nur 20% Teurer sein. Es gibt aber Produkte die 50-100% Teurer sind. Manchmal so gar noch mehr. Dies fällt besonders bei Import-Produkten auf, wie z.B Parmaschinken.

GMD schrieb:
Aber wir müssen uns auch an der eigenen Nase nehmen! Wir wollen alle so günstige Produkte wie es geht, aber unser eigener Lohn soll möglichst hoch sein. Wir jammern wir über die Verlagerung von Arbeitsplätze in Billiglohnländer, aber wenn wir die Wahl haben, kaufen wir doch das billigere Produkt von dort statt einheimische Ware. Geiz ist eben nicht immer geil!
Ich würde sogar behaupten: Geiz ist dumm, denn er schadet der Umwelt.
Man muss sich nur mal vor Augen führen, wie gewisse Produkte produziert werden und woher sie stammen. Spargel aus Kalifornien um diese Jahreszeit ist so ein Beispiel. Ersten wird der frische Spargel mit dem Flugzeug hier her spediert. Und dann stammt das Wasser für die Bewässerung vom Colorado. (Ohne Bewässerung geht im Großteil von Kalifornien gar nichts).
Und noch was. Bio heisst nicht automatisch das es umweltfreundlich ist. Wenn man Bio Soja aus Argentinien verwendet, erfüllt man Bio-Richtlinien, ist aber keines Falls umweltfreundlich.
 
An den Argumenten von mt. cervino die "Hochpreisinsel" Schweiz betreffend halte ich vieles für richtig. Andererseits habe ich den Eindruck, daß durch die Insellage (kleiner Markt) und die Staatssubventionen Vieh in deutlich kleineren Einheiten und weniger industriell gehalten wird.

Hab mal irgendwo einen äußerst positiven Bericht über die Politik u. Ethos von Migros gelesen.
Gerade an die Eigenprodukte werden hohe Ansprüche gestellt.
Die Kritik an der Politik der ALDI-Brüder ist berechtigt. Wahr ist aber auch, daß die Waren bei Tests im Vergleich zu anderen deutschen Discountern, gut abschneiden.

Von der Qualität kann m. E. kein dt. Disc. mit MIGROS mithalten. Habe in D Fleisch noch nie beim Discounter gekauft.
Bis auf den Kaffee kauf ich in Z bewußt alles beim Migros, auch Fleisch.
Bin mit der Qualität sehr zufrieden. Die Käsequalität beim Migros Z ist besser als im Fachgeschäft. Auch wenn sie mit waffenfähigem Material dealen (Vacheron Fribougois :D )
 
Der (Preis)druck, den die Discounter auf ihre Lieferanten ausüben, ist in der Tat enorm. Auch hört man immer wieder von erschreckenden Arbeitsbedingungen und Lohndrückerei.
Wobei es kürzlich gerade einen Zeitungsartikel gab, bei dem festgestellt wurde dass Aldi teilweise sogar die besseren Arbeitsbedingungen hat als die CH-Grossverteiler.
Preisdruck ist natürlich die logische Konsequenz einer freien und globalisierten Marktwirtschaft.
Andererseits ist es natürlich ein Widerspruch wenn immer höhere Löhne und tiefere Preise gefordert werden. Das kann nun mal nicht aufgehen.

@Hochpreisinsel Schweiz
Es ist sicher unbestritten dass gewisse Produkte durch Zölle oder sonstige Vorschriften teurer sind.
Auch die Mieten werden im Vergleich zu den benachbarten Länder höher sein.
Jedoch auch schon mal überlegt dass in der Schweiz die Lohnnebenkosten vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden. Das heisst ein Schweizer kriegt zwar auf dem Papier mehr Geld muss es dann aber sofort wieder dem "Staat" abliefern. Im Ausland werden diese Kosten häufig zu 100% vom Arbeitgeber übernommen.
Von dem her eine Nullsummenrechnung ob jetzt die Firma mehr Lohn oder mehr Lohnnebenkosten bezahlen muss. Andererseits darf man auch den Steuersatz und die Mehrwertsteuer nicht vergessen.
Und da sieht es für die Schweiz nicht wirklich schlecht aus.
Und eine LKW-Maut gibt es auch in Deutschland...
Von dem her mag eine Preisdifferenz von 10 bis 15% sicher noch gerechtfertigt sein. Jedoch Preisunterschiede von +50% lassen sich mit den üblichen Argumente wie höhere Lohnkosten, Mieten etc. wirklich nicht mehr erklären. Das ist dann nur noch reine Abzocke von den dummen Schweizer.

@Qualität
Einverstanden gewisse Produkte würde ich jetzt auch nicht unbedingt bei Lidl und Aldi kaufen.
Jedoch bei den meisten Produkte können es sich diese Unternehmen nicht erlauben in der Schweiz schlechtere Qualität anzubieten. Sonst sind sie ziemlich schnell weg vom CH-Markt.
Und bei gewissen Produktetests schneiden Aldi und Lidl teilweise sogar sehr gut ab.
 
Und bei gewissen Produktetests schneiden Aldi und Lidl teilweise sogar sehr gut ab.
Gegenteiliges ist mir auch noch nie zu Ohren gekommen. Wenn ich mich recht erinnere, hat Aldi bei Tests sogar sehr gut in dem Bereich der Fleisch!qualität abgeschnitten. Deswegen wundert mich auch etwas die Kritik an Fleischwaren von Aldi hier.
 
TPD schrieb:
@Hochpreisinsel Schweiz
Es ist sicher unbestritten dass gewisse Produkte durch Zölle oder sonstige Vorschriften teurer sind.

Von dem her mag eine Preisdifferenz von 10 bis 15% sicher noch gerechtfertigt sein. Jedoch Preisunterschiede von +50% lassen sich mit den üblichen Argumente wie höhere Lohnkosten, Mieten etc. wirklich nicht mehr erklären. Das ist dann nur noch reine Abzocke von den dummen Schweizer.

Da habe ich doch extrem meine Zweifel.
- Deutlich höhere Löhne gerade für Verkäufer, die anders als in D gut zum Leben reichen
- Deutlich höhere Mieten
- Höhere Einkaufskosten

-> 50% Plus sind zwangsläufig

Klar ist, dass Aldi und Lidl aufgrund des sehr eingeschränkten Sortiments und geringen Aufwandes geringfügig preiswerter sein können.
Aber wenn ich die Zeit rechne, die ich brauche, um Produkt x bei Discountern und Produkt y dann doch bei Coop zu kaufen, lohnt sich das überhaupt nicht. Zeit ist schliesslich auch Geld!
Ganz davon abgesehen: war neulich bei Lidl und fand einfach Nix, was ich da hätte einkaufen können.....
Für Lebensmittel und diejenigen die diese erzeugen, bin ich gerne bereit einen guten Preis zu zahlen. Und wie schon oben gesagt wurde: selbst Coop und Migros sind Massenmärkte. Produkte aus der Region sucht man da meist vergebens

Uebrigens: wer genug Geld hat für Wintersport, sollte auch genug Geld haben sich ordentliche Lebensmittel leisten zu können.
 
Uebrigens: wer genug Geld hat für Wintersport, sollte auch genug Geld haben sich ordentliche Lebensmittel leisten zu können.
Das würde ich jetzt so nicht sagen, jeder setzt seine Präferenzen eben anders und investiert sein Geld in unterschiedliche Dinge. Das Lebensmittelbeispiel könnte man auf diverse andere Sachen übertragen.
 
Zurück
Oben