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LSAP: Arlberg

Firn77 schrieb:
Hatten wir das hier schon? Hängt in Stuben - "Pistenplan" von ca. 1960

Cool... 8)

auch interessant das zu dieser Zeit die Skiroute von der Albona direkt nach Sankt Christoph als offizielle Skipiste eingetragen war,
und somit der offizielle Rückweg von Zürs/Lech Richtung Sankt Anton war...

Ich persönlich kenne das Skigebiet nur noch mit der ersten Valfagehr Bahn.. :D
( kuppelbare 3er Sesselbahn Bj. 1980 )
 
Würde mal stark auf Doppelmayr tippen. Die Stützen und Sessel der Bahn erinnern sehr stark an die Doppelmayr DSBen jener Zeit.
 
Zottel schrieb:
Hexenboden
Die heutige 6-KSB Hexenboden hatte zwei Vorgänger: eine fixe 3-SB (DM, 1984-2005) sowie einen SL (DM, 1949/71-1984).

Das Gebäude in Bildmitte könnte die alte Talstation des SL sein:
kxsvbeje.jpg


Vergleichsaufnahme von 1966:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:15435

Die 3-SB startete schräg vor dem Gebäude:
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/2027/datas.htm
Es gab ja zu 3SB-Zeiten 2 Sektionen*, weiß jemand, warum?
Mangelnde Schneesicherheit im unteren Bereich?
*siehe: https://seilbahntechnik.net/de/lifts/2028/datas.htm
 
Die zweite sektion war kuppelbar ob die erste fix war kann ich nicht mehr sagen
Weiss den wirklichen Grund auch nicht warum es 2 Sektionen waren evtl um wiederholungsfahrten attraktiv zu machen ohne den unteren Bereich zu überlasten
 
Möglicherweise sind die zwei Sektionen dadurch begründet, dass die obere Sektion schön weites flaches Geländer erschliesst, während die erste den ehemals knackig steilen Teil bediente?
Der Arlberg war ja ehemals auch deshalb berühmt, weil viele seiner Abfahrstrouten richtig anspruchsvoll waren. Heute würde man das wohl "unique selling proposition" nennen. Auch Anfänger mussten die Herausforderungen packen (zB. Madloch), erst recht mit dem alten Material und ohne plattem Kunstschnee!
Erst erstaunlich spät wurde auch am Arlberg begonnen, alle Abfahrten auch für Deppen zu öffnen, wofür tw. richtig viel gebaggert wurde.
Die Trittkopfabfahrt bspw. , ehemals superrassig, ist heute kinderwagentauglicher Familinradweg, ditto die Schindlerkartraverse, und viel zu viele weitere Massen-Skifahrer-zwischenspeicher.

Schauts mal auf Bilder zu Zeiten des Hexenboden-Schlepplifts: Wie genial da die Leute ihre Abfahrten ins an der Kante richtig steil abfallende Gelände gelegt haben. Anfänger querten in längeren Zick-Zacks, die dann quasi zur Piste ausgefahren wurden. Steil blieb es allemal, und verdient das Glücksgefühl als Belohnung für viele. Und sie lernten gut skifahren. Heute ist das dort langweiliges Blingbling...
Mag sein, dass die zwei Sektionen SB noch dem Erhalt der ursprünglichen USP mgeschuldet war?
(wobei mir das auch neu ist, dass es dort 2 sektionen gab...habe kein bild davon)
 
Oscar schrieb:
Die zweite sektion war kuppelbar ob die erste fix war kann ich nicht mehr sagen
Weiss den wirklichen Grund auch nicht warum es 2 Sektionen waren evtl um wiederholungsfahrten attraktiv zu machen ohne den unteren Bereich zu überlasten
Erste Sektion war fixe 3-CLF, diese wurde dann von 2005 bis 2016 in Polen in Krynica in Betrieb. Zweite Sektion, die 3-CLD, wurde ebenfalls nach Polen verkauft (nach Szczyrk), dort allerdings nicht mehr wieder aufgestellt und ca. 2011 verschrottet.
 
Radim schrieb:
Oscar schrieb:
Die zweite sektion war kuppelbar ob die erste fix war kann ich nicht mehr sagen
Weiss den wirklichen Grund auch nicht warum es 2 Sektionen waren evtl um wiederholungsfahrten attraktiv zu machen ohne den unteren Bereich zu überlasten
Erste Sektion war fixe 3-CLF, diese wurde dann von 2005 bis 2016 in Polen in Krynica in Betrieb. Zweite Sektion, die 3-CLD, wurde ebenfalls nach Polen verkauft (nach Szczyrk), dort allerdings nicht mehr wieder aufgestellt und ca. 2011 verschrottet.
Wurde Hexenboden 1 denn noch ein 3. Mal wiederaufgestellt?

Und woher hast du die Info mit der Hexenbodenbahn 2?
 
Mr. X schrieb:
Radim schrieb:
Mr. X schrieb:
Wurde Hexenboden 1 denn noch ein 3. Mal wiederaufgestellt?
Nein, aber vielleichht ist sie noch irgendwo gelagert.
Mr. X schrieb:
Und woher hast du die Info mit der Hexenbodenbahn 2?
Aus einem polnischen Forum. Habe auch ein paar Fotos der in Szczyrk gelagerte Technik gespeichert.

Kannt die Bilder hier reinstellen?
Hier sicher nicht, da ich die Quelle nicht mehr kenne, evtl. kann ich ins PN schicken...
 
Ich habe nochmal in meinen alten Bilder geschaut - wenn mich nicht alles täuscht, habe ich hier noch 2 Bilder vom Hexenboden 1 aus dem Jahr 2004 gefunden.
Die Bildqualität ist natürlich nicht berühmt - das war eine der 1. Digital-Kameras mit wahnsinnigen 1,3 Mega-Pixels - damals top-modern...
ski_2004_03_10_0003.jpg

ski_2004_03_10_0004.jpg
 
Kris schrieb:
Möglicherweise sind die zwei Sektionen dadurch begründet, dass die obere Sektion schön weites flaches Geländer erschliesst, während die erste den ehemals knackig steilen Teil bediente?
Der Arlberg war ja ehemals auch deshalb berühmt, weil viele seiner Abfahrstrouten richtig anspruchsvoll waren. Heute würde man das wohl "unique selling proposition" nennen. Auch Anfänger mussten die Herausforderungen packen (zB. Madloch), erst recht mit dem alten Material und ohne plattem Kunstschnee!
Erst erstaunlich spät wurde auch am Arlberg begonnen, alle Abfahrten auch für Deppen zu öffnen, wofür tw. richtig viel gebaggert wurde.
Die Trittkopfabfahrt bspw. , ehemals superrassig, ist heute kinderwagentauglicher Familinradweg, ditto die Schindlerkartraverse, und viel zu viele weitere Massen-Skifahrer-zwischenspeicher.

Schauts mal auf Bilder zu Zeiten des Hexenboden-Schlepplifts: Wie genial da die Leute ihre Abfahrten ins an der Kante richtig steil abfallende Gelände gelegt haben. Anfänger querten in längeren Zick-Zacks, die dann quasi zur Piste ausgefahren wurden. Steil blieb es allemal, und verdient das Glücksgefühl als Belohnung für viele. Und sie lernten gut skifahren. Heute ist das dort langweiliges Blingbling...
Mag sein, dass die zwei Sektionen SB noch dem Erhalt der ursprünglichen USP mgeschuldet war?
(wobei mir das auch neu ist, dass es dort 2 sektionen gab...habe kein bild davon)

Du bist ja lustig. :wink: Der Arlberg ist ja immer noch im Vergleich anderer Skigebiete in Österreich schwer und die Pisten nicht besonders breit. Genau die Stellen die ansprichst, sind heutzutage für viele Skifahrer eine Herausforderung. Der Trittkopf im unteren Bereich ist meistens ein Tragödienhang. Viele Gäste beschweren sich, dass die Pisten zu schmal sind...

Es hat sich halt einfach in der Skifahrtechnik einiges verändert.
 
Arlbergfan schrieb:
Der Trittkopf im unteren Bereich ist meistens ein Tragödienhang. Viele Gäste beschweren sich, dass die Pisten zu schmal sind...
Ich frage mich sowieso, wann die langsam bedenken, diese unteren 4 Serpentinen endlich anzupassen - auch für mich als besserer Skifahrer ist diese Stelle äußerst unattraktiv, v. a. weil sich da auch alles staut, was sich an Nichtskönnern anstauen kann. Da hat man einen Haufen Kohle in Flutbeleuchtung investiert, die die Landschaft total verschandelt und das ganze auf halbillegaler Basis - den durchschnittlichen Skifahrer tangiert so ein Licht weniger, sicher ausgebaute Pisten sind da schon wichtiger, vor allem ist das nicht so eine abseits gelegene Piste wie Sonnleiten, sondern Hauptpiste, wo alles und jeder durchfährt. Ich sehe da einen sehr hohen Bedarf in nächster Zeit den Abschnitt massentauglicher zu machen (so wie es vor ein paar Jahren auch an der Rendl-Talabfahrt war)
 
Kris schrieb:
Möglicherweise sind die zwei Sektionen dadurch begründet, dass die obere Sektion schön weites flaches Geländer erschliesst, während die erste den ehemals knackig steilen Teil bediente?
Der Arlberg war ja ehemals auch deshalb berühmt, weil viele seiner Abfahrstrouten richtig anspruchsvoll waren. Heute würde man das wohl "unique selling proposition" nennen. Auch Anfänger mussten die Herausforderungen packen (zB. Madloch), erst recht mit dem alten Material und ohne plattem Kunstschnee!
Erst erstaunlich spät wurde auch am Arlberg begonnen, alle Abfahrten auch für Deppen zu öffnen, wofür tw. richtig viel gebaggert wurde.
Die Trittkopfabfahrt bspw. , ehemals superrassig, ist heute kinderwagentauglicher Familinradweg, ditto die Schindlerkartraverse, und viel zu viele weitere Massen-Skifahrer-zwischenspeicher.

Schauts mal auf Bilder zu Zeiten des Hexenboden-Schlepplifts: Wie genial da die Leute ihre Abfahrten ins an der Kante richtig steil abfallende Gelände gelegt haben. Anfänger querten in längeren Zick-Zacks, die dann quasi zur Piste ausgefahren wurden. Steil blieb es allemal, und verdient das Glücksgefühl als Belohnung für viele. Und sie lernten gut skifahren. Heute ist das dort langweiliges Blingbling...
Mag sein, dass die zwei Sektionen SB noch dem Erhalt der ursprünglichen USP mgeschuldet war?
(wobei mir das auch neu ist, dass es dort 2 sektionen gab...habe kein bild davon)


Naja, ich berechne da auch die Trittalpbahn mehr ein:
Früher, wenn man von Lech kam, kam man mit der Trittalpbahn nur bis zur Trittalpe rauf. Um die Piste fahren zu wollen, die die Trittalpbahn heute erschließt, diente die Hexenbodenbahn 2 (anstatt, dass ich für Wiederhohlungsfahrten so wie heute auf dieser Piste rechts bei der Trittalpe vorbei fahre, fuhr man halt links um zum Lift zu kommen.)
Das gleiche galt auf für die, die von Zürs kamen: Zürser nimmt Hexenboden 1, dann Hexenboden 2 um die Trittalpe (wiederhohlt)befahren zu können. Trittalpbahn war damals ein reiner Verbindungslift.
Anfang der 00er Jahre hat sich dann etwas verändert. Trittalpbahn wurde 2003 neu gebaut und knapp unter Hexenboden2-Bergstation gezogen, 2 Jahre darauf die beiden Hexenbodenbahnen durch eine durchgängige Anlage ersetzt: So übernahm die neue Trittalpbahn die Funktion der alten Hexenbodenbahn 2, welche Wiederholungsfahrten vom Hexenboden zur Trittalpe ermöglicht ohne die Verbindungsfunktion für den Skifahrer einzuschränken, der vom Rüfikopf kommt. Der, der von Zürs kommt muss nicht mehr unnötigerweise umsteigen, um auf den Hexenboden oder auf die Trittalpe zu kommen. So wurde aus 3 einfach 2, man spart sich einen ganzen Lift (Energiekosten, Personalaufwan, ...)
 
Das Problem tauchte ja erst auf, seitdem die Flexenbahn da ist und die vielen Gäste aus St. Anton kamen.
So einfach ist da auch nichts zu verbreitern. Das Gelände ist nicht für diese Masse an Menschen geeignet.
 
Arlbergfan schrieb:
Das Problem tauchte ja erst auf, seitdem die Flexenbahn da ist und die vielen Gäste aus St. Anton kamen.
So einfach ist da auch nichts zu verbreitern. Das Gelände ist nicht für diese Masse an Menschen geeignet.
Das meine ich ja, auf Dauer gesehen kann man das nicht so lassen, da muss man sich in naher Zukunft was überlegen, sonst haben wir bald eine 2. ital. A22 😂
 
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