Heute war ich mit swobi auf der Turracher Höhe unterwegs und wir haben nochmals den Paulilift begutachtet. Er wird ja hoffentlich nicht zu einem LSAP, aber ich poste die heutigen Fotos von ihm einfach einmal hier herein.
Es war sehr windig, daher waren wir verwundert, dass die Kornockbahn überhaupt lief. Das sollte sich später ändern. Somit wäre der Tag ein Fall für den Paulilift gewesen.
Jedenfalls stiegen wir am Konrock aus und waren froh, als wir endlich an der Bergstation Paulilift waren.
Blick richtung Ausstieg.
Ist dieses Lifthäuserl von der alten DSB Kornock hierher "übersiedelt" worden?
Denn warum wäre hier sonst ein Girakschild montiert?
Das alte Lifthäuschen vom Hüttenexpress wurde auch zum Pauliliftausstieg "verpflanzt".
Bilder der Ausstiegsstütze.
Wir fuhren im obersten Teil nicht auf der Trasse, da der Wind so extrem pfiff. Wollten nur schnell Schutz suchen, daher fuhren wir einmal zum Beginn des Steilstücks. In meinen beiden Schneeberichten habe ich ja vom oberen Trassenteil vermutlich genug Fotos gemacht, wo man alle Stützen dieses Bereiches gut sieht.
Die einseitige Stütze in diesem Bild ist Stütze 9, danach folgt wiegesagt gleich das Steilstück.
Zoom auf Stütze 9.
Zoom zu Stütze 10.
Stütze 8 in Seitenansicht.
Zoom zu deren Robas, hier wurde schon eine DM-Rolle eingebaut.
Nochmals ein Blick auf das Steilstück, das zwischen den Stützen 9 und 11 verläuft.
Blick zu Stütze 7. Rechts hinten der Wildkopflift mit zugehöriger Piste zu sehen. Will man diesen Lift wirklich ersetzen? Sollen lieber in neue Pistenkilometer investieren, anstatt einen ohnehin modernen "Babylift" zu ersetzen..
Die 7. Pauliliftstütze in Seitenansicht.
Zoom zu deren Robas, auch hier glänzt wieder eine DM-Rolle heraus.
Zoom zurück zum Steilstück.
Obwohl der Paulilift nicht lief, waren wir hier trotzdem nicht alleine unterwegs.
Blick von Stütze 7 richtung Talstation.
Finaler Zoom zurück zum Steilstück.
Wechsel zu Stütze 6.
Vielleicht ist es schon dem einen oder anderen aufgefallen, als ich von Stütze 7 richtung Talstation geknipst hatte: Stütze 5 wurde offenbar "verpolstert", obwohl der Lift schon die ganze Saison stand.
Robas von Stütze 5. Interessant, dass man hier auf der Talseite nur 2 Rollen verbaut hat. Danach schwebt ja das Talseil über eine ganz schön lange Strecke einige Ebenen höher als das Bergseil, da Stütze 4 und 3 einseitig sind.
Erneuter Blick auf die bergseitigen Robas. Hier liegt DM-Symmetrie vor.
Blick auf den zuvor angesprochenen Trassenabschnitt.
Blick zurück auf die Stützen 5, 6 und 7.
Am Weg zu...
Stütze 4.
Hier sah die Stützenleiter nicht mehr gut aus.
Zoom zu den Robas von Stütze 4.
Stütze 3.
Hier gibt es eine Wechsellastroba.
Trassenblick von Stütze 3.
Verkabelung bei Stütze 3.
Am Weg richtung Talstation ergab sich noch dieser Trassenblick.
Hier die unterste Stütze vom Paulilift. Direkt oberhalb davon kreuzt die Piste die Trasse. Swobi schaut schon kritisch auf die Robas.
Robas der untersten Stütze.
An der Talstation.
Blick auf die Trasse.
Zoom.
Weitere Talstationsaufnahmen.
Ich versuchte nun, durch den schmalen Schlitz in den Antriebsraum zu knipsen. Hier die zugehörigen Resultate.
Ist das der "Ölstand" bzw. die Ölanzeige?
Talstationsgebäude. Die Gehänge wurden im Einstiegsbereich "garagiert".
Talstation mit Trasse.
Wir fanden noch einen ganz alten Pistenplan, wo sogar noch die Sonnlifte eingezeichnet sind. In dem Plan war vom Weitentallift noch keine Spur. Somit wird der Plan wohl aus den 80ern stammen oder gar noch älter sein.
Hier die Liste, welcher Lift welchen Buchstaben hat/hatte. Der Plan muss echt sehr alt sein, da der Turrachlift zu dem Zeitpunkt erst in Planung war.
Herstellerschild.
Der Besitzer vom Paulilift betreibt bekanntlich die Almstube.
Ein letzter Blick zurück auf die Talstation.
Zoom.
Von der Bergstation Weitentallift ergab sich später noch jener Blick auf die Trasse vom Paulilift.
Nochmals mit nachgezeichneter Trasse.
Wir verabschiedeten uns für alle Fälle schon einmal vom Paulilift.

Hoffentlich war das nicht die letzte Begegnung mit ihm...

Nun fuhren wir ins Weitental, um nach den LSAP-Trassen der Sonnlifte Ausschau zu halten. Etwas links neben der Bergstation vom Weitentallift blieben wir stehen und versuchten die Trasse vom oberen Sonnlift zu finden. Unsere Vermutung habe ich mit einer gelben Linie eingezeichnet.
Der gelbe Kreis markiert vermutlich den Punkt, wo der obere Sonnlift seine Talstation hatte. Der grüne hingegen markiert den Punkt, wo ziemlich sicher die Bergstation des unteren Sonnlift stand. In rot strichliert seht ihr den LSAP-Verbindungsweg vom unteren zum oberen Lift.
Hier heroben könnte die Bergstation vom oberen Lift gewesen sein.
Nun fuhren wir etwas weiter hinunter. Danach warfen wir diesen Blick zurück nach oben. Habe wieder unsere Trassenvermutung eingezeichnet.
Der Hang oberhalb der Sonnalm wurde wohl erst bei deren Bau so angelegt. Daher denken wir, dass es plausibel erscheint, dass die Trasse des oberen Sonnlifts so verlief, wie ich sie hier eingezeichnet habe.
Mit Zoom.
Da könnte die Bergstation vom unteren Sonnlift gewesen sein.
Dessen Trasse war dank den Erläuterungen von Philipp2 recht rasch gefunden.
Zoom. Unten sieht man das Hotel Hochschober mit dem legendären "Seebad".
Blick zurück nach oben. Das gelbe Rechteck markiert jenen Bereich, wo wohl die Bergstation vom unteren Sonnlift stand.
Nun waren wir die LSAP-Trasse vom unteren Sonnlift ein wenig weiter hinuntergefahren. Erneuter Blick zurück nach oben. Der Trassenverlauf ist hier zur besseren Verdeutlichung nochmals nachgezeichnet.
Der Ziehweg, der von der Bergstation Turrachbahn hierher führt, kreuzt sogar die LSAP Trasse. Swobi hat es sich am Ziehweg bequem gemacht, während ich noch dieses Foto aufnahm.
Hier kommt der Ziehweg herunter.
Und verläuft dann in diese Richtung weiter. Swobi begutachtet die LSAP-Trasse des unteren Sonnlifts.
Wir fuhren die LSAP-Trasse nicht weiter hinab. Der nächste Blick darauf ergab sich dann aus der DSB.
Blick zurück nach oben(Trassenverlauf wieder nachgezeichnet), ehe es nun wirklich zur Talstation der DSB weiterging.
Blick von der DSB-Talstation auf die LSAP-Trasse vom unteren Vorgängerlift.
Blick aus der DSB auf die untere LSAP-Trasse. Ich glaubte ein Fundament gesehen zu haben, doch ich denke, dass selbst hiervon nichts mehr übrig ist.
War hier auch einmal eine weitere Abfahrt? Denn laut altem Pistenplan war rechts neben dem oberen Lift noch eine schwarze Piste.
Nochmals ein Teil der Trasse vom oberen Lift aus der DSB rekonstruiert.
Ich marschierte nach unserem Ausflug den Weg zum Parkplatz vom Hotel Hochschober hinunter. Von dort ergab sich noch jener Blick auf die LSAP-Trasse vom unteren Sonnlift.
Nochmals mit nachgezeichneter Trasse.
Und das Ganze nochmals mit Zoom.
Zum Schluss habe ich hier noch ein Bild, das ich in der Früh aus der Panoramabahn aufnahm. Die Trasse vom unteren Sonnlift war recht rasch gefunden, was wir auch unter anderem Philipp2 zu verdanken hatten.

Beim Suchen der Trasse vom oberen Lift orientierten wir uns, so gut es ging, am alten Pistenplan, den wir an der Talstation Paulilift fanden. Unsere Vermutung habe ich auch hier eingezeichnet. Es bleibt zu sagen: Der untere Sonnenlift hatte eine einfachere Trasse und verlief im Wald, dafür war der obere wohl deutlich steiler und verlief lediglich am Waldrand.
Ich freute mich sehr, wieder einen neuen Forumskollegen namens swobi kennengelernt zu haben.

War echt cool, dass du dabei warst.