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Madeira | 08. - 22. Oktober 2016

Madeira | 08. - 22. Oktober 2016

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Ziel des diesjährigen Herbsturlaubes war die Insel Madeira, bekannt vor allem durch ihren Flughafen, der einen steilen Landeanflug erfordert und für den Piloten eine besondere Ausbildung benötigen. Aber auch im AF spielte die Insel schon öfter mal eine Rolle, da Madeira einige sehr steile Seilbahnen bietet, die primär für Bauern gedacht sind, die ihre Felder an der Küste erreichen müssen, aber eben auch Touristen zugänglich sind.

Ebenfalls sehr schön sind auf Madeira die vielen Levadawanderungen. Levadas sind sehr kleine Kanäle, die quer über die Insel verlaufen und Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel in den trockeneren und wärmeren Süden zu den Feldern bringen. Neben diesen Levadas lässt es sich wunderbar wandern, da dort immer ein kleiner Pfad verläuft, der den Levadaarbeitern Wartungsarbeiten ermöglicht.

Unsere Unterkunft hatten wir im Südwesten der Insel im kleinen Örtchen Calheta. Von dort gelangten wir schnell in das Wandergebiet Rabaçal, mit seinen Bekannten Wanderungen zu den 25 Fontes oder dem Risco-Wasserfall. Die Straße dorthin war allerdings, wie sehr viele kleine Straßen auf Madeira, sehr eng und steil. Unser Mitwagen hatte leider keinen Dieselmotor und dazu auch noch zu wenig PS für 4 Personen, sodass es viele Straßen nur im ersten Gang hochging. Das dauert dann schon seine Zeit. Aber auf der Insel gibt es auch sehr gut ausgebaute Schnellstraßen, die die wichtigsten Strecken abdecken und ein schnelles Vorankommen ermöglichen, was vor allen Dingen den unfassbar vielen Tunneln geschuldet ist, die sicherlich Millionen verschlungen haben.

Geflogen sind wir mit Lufthansa, zum Preis von etwa 300€ pro Person ab Köln/Bonn. Alternativ wäre von Düsseldorf noch AirBerlin direkt nach Funchal geflogen, allerdings zum Preis von etwa 800€ pro Person, also ungefähr 2000€ mehr. Das war uns der Direktflug definitiv nicht wert, zumal der Flughafen Köln von uns aus deutlich besser zu erreichen ist und ein mit 80€ für zwei Wochen relativ günstiges Parkhaus besitzt.
Also ging es auf dem Hinflug über München und Lissabon nach Funchal - dank Lufthansa wohlgemerkt auch mit dreimal Verpflegung, bei AirBerlin hätte außer dem Schokoherz beim Ausstieg alles nur gegen Aufpreis gegeben ;). Zurück ging es von Funchal nach Lissabon und von dort weiter nach Frankfurt. Von Frankfurt fuhren wir dann mit dem ICE zurück nach Köln. Alles gut machbar und mit den 2000€ kann man so viele schöne Sachen machen, das kann die etwa 5 Stunden längere Reise locker wieder ausgleichen.

Überblick über die Ausflüge und Wanderungen:

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09.10.2016 | Risco Wasserfall


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10.10.2016 | Ponta do Sol


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11.10.2016 | Paúl do Mar


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13.10.2016 | Ponto do Pargo & Levada Nova


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14.10.2016 | Lamaçeiros & Levada da Ribeira da Janela


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15.10.2016 | Funchal & Teleférico Fajãs das Cabo Girão


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18.10.2016 | São Lourenço


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18.10.2016 | Teleférico Garajau


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19.10. 2016 | Levada das 25 Fontes


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20.10.2016 | Levada da Bica da Cana & Pico Ruivo do Paúl da Serra
 
@Skifahrine Ja, gerade auf São Lourenço ist uns das auch sehr negativ aufgefallen, da waren zu viele Personen unterwegs, die in so einem Gelände mit ihrem Schuhwerk eigentlich nichts zu suchen hätten, durch den gut ausgebauten Weg aber doch dort gehen konnten. Wenn du noch ein paar Bilder finden solltest, häng die gerne hier dran. Ich habe ja bis jetzt noch keinen Vergleich, wie es vorher war.

Foto-Irrer schrieb:
da schau her, da hat noch jemand ein Stativ zu den 25 Fontes geschleppt (der Bildaufbau kommt mir auch sehr bekannt vor :D )
Wobei sich bei "25,- Reisestativ" meine Nackenhaare aufstellten :mrgreen:
In diesem Fall kann man aber fast nicht von geschleppt sprechen, die Kamera wiegt mehr als das Stativ :wink: . Kann ich verstehen, dass sich da bei dir alles zusammen zieht, aber für die ersten Versuche mit einem Graufilter bin ich ganz zufrieden, da hat mir das kleine Stativ, das beim Wandern echt praktisch war, ausgereicht. Es muss ja noch Steigerungspotential bestehen und vielleicht finde ich beim nächsten Urlaub auch noch genug Platz, um ein großes Stativ im Koffer unterzubekommen und genug Lust, das beim Wandern immer mitzuschleppen (hier passts ;)).
Ich denke mal, das war der Standard-Bildaufbau, den die meisten, wenn sie dort sind, wählen :D . Aber die ausschlaggebende Motivation, die Tour zu den 25 Fontes zu machen, obwohl wir schon zuvor in der Ecke waren, hat dein Bericht gegeben; und wahrscheinlich habe ich mich dann auch vom Bildaufbau inspirieren lassen.
 
es ist vom Motiv her halt nicht so ganz der Bringer. Natürlich ein besonderer Ort, aber ich hab kaum Elemente gefunden, die Tiefe zu erzeugen. Vorder- und Hintergrund werden immer durch den Tümpel voneinander getrennt.
 
B-S-G schrieb:
19.10. 2016 | Levada das 25 Fontes
Ich ging noch ein bisschen weiter, bis ich irgendwann an die Lavada da Rocha Vermelha gelangte, die etwa 150 Höhenmeter unterhalb der Levada das 25 Fontes entlang führte. Der Aussichtspunkt erwies sich leider als nicht vorhanden, ich spazierte aber noch ein paar Meter an der zugegebenermaßen traumhaften Levada entlang, traf einen freundlichen Levadaarbeiter und machte mich dann wieder auf den Weg nach oben, da ich die Familie nicht zu lange warten lassen wollte.
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^^Blick zurück, hinten links das Wasserhaus, da in der Ecke ging auch der Tunnel los
Ich finde es immer traurig diese verbrannte Landschaft anzuschauen, wenn man sie selber vor einigen Jahren in wunderbaren grün gesehen und fotografiert hat.

Den Aussichtspunkt entlang des Abstiegs zur Lavada da Rocha Vermelha gab es vor 4 Jahren noch. Ehrlich gesagt mag ich diese Levada mehr als die darüber liegenden Levadas, weil sich kaum jemand zu ihr verirrt und ich sie einfach sehr schön finde. Leider bietet sich der Rundweg nicht mehr an, seitdem der andere Verbindungsweg zwischen den beiden Levadas vor einigen Jahren verschüttet wurde. Und ich bin mir nicht sicher ob der enge und sehr lange Tunnel der Rocha Vermelha halbwegs gut begehbar ist um eine Rundtour dadurch und den großen Tunnel darüber zu machen. Mit meinen 1,85m Körpergröße war der 1 km lange Tunnel des PR16 nämlich sehr unangenehm...

@Skifahrine
Die Wanderwege werden in der Regel ja noch ganz schön mit Naturstein etc. ausgebaut. Bei irgendwelchen abgelegenen Levadas macht man sich natürlich weniger Mühe bei Ausbau/Reperatur und da wird einfach massiv herumbetoniert (EU Fördergeldern sei dank, selbst wenn mir die Arbeiter leid tun, die das alles hinschleppen müssen). Das sieht oft nicht gut aus und hat nichts mit den "Flip-Flop Touristen" zu tun, die an solchen Orten sowieso nicht herumlaufen.
Andererseits rennen die Leute auch auf nicht entsprechend ausgebauten Wegen selbst bei Regenwetter in Massen mit unpassendem Schuhwerk herum (z.B. im hinterer Teil Caldeirao Verde/Caldeirao do Inferno, durch Erdrutsche alles andere als trittsichere Abschnitte auf dem Weg vom Pico Ariero zum Pico Ruivo). Hilft also nichts, die Massen wälzen sich so oder so über diese Wege und wenn man Unfälle verhindern will muss man entweder ausbauen, eine Zugangskontrolle einführen oder die Leute sonst irgendwie abschrecken...

Abgesehen von ein paar Highlights (Sao Lourenco, Pico Ruivo, 25 Fontes/Risco) gibt es ja auf Madeira noch genügend abgelegen Alternativen zum Wandern. Dann nach Wahl auch auf einem bereits zerfallenden schmalen Levadamäuerchen oder rutschigen Küstenweg ohne Geländer über dem Abgrund inklusive unerwartet durch Erdrutsch blockierten Wegen :lach:
 
Ams schrieb:
B-S-G schrieb:
19.10. 2016 | Levada das 25 Fontes
Ich ging noch ein bisschen weiter, bis ich irgendwann an die Lavada da Rocha Vermelha gelangte, die etwa 150 Höhenmeter unterhalb der Levada das 25 Fontes entlang führte. Der Aussichtspunkt erwies sich leider als nicht vorhanden, ich spazierte aber noch ein paar Meter an der zugegebenermaßen traumhaften Levada entlang, traf einen freundlichen Levadaarbeiter und machte mich dann wieder auf den Weg nach oben, da ich die Familie nicht zu lange warten lassen wollte.

^^Blick zurück, hinten links das Wasserhaus, da in der Ecke ging auch der Tunnel los
Ich finde es immer traurig diese verbrannte Landschaft anzuschauen, wenn man sie selber vor einigen Jahren in wunderbaren grün gesehen und fotografiert hat.

Den Aussichtspunkt entlang des Abstiegs zur Lavada da Rocha Vermelha gab es vor 4 Jahren noch. Ehrlich gesagt mag ich diese Levada mehr als die darüber liegenden Levadas, weil sich kaum jemand zu ihr verirrt und ich sie einfach sehr schön finde. Leider bietet sich der Rundweg nicht mehr an, seitdem der andere Verbindungsweg zwischen den beiden Levadas vor einigen Jahren verschüttet wurde. Und ich bin mir nicht sicher ob der enge und sehr lange Tunnel der Rocha Vermelha halbwegs gut begehbar ist um eine Rundtour dadurch und den großen Tunnel darüber zu machen. Mit meinen 1,85m Körpergröße war der 1 km lange Tunnel des PR16 nämlich sehr unangenehm...

@Skifahrine
Die Wanderwege werden in der Regel ja noch ganz schön mit Naturstein etc. ausgebaut. Bei irgendwelchen abgelegenen Levadas macht man sich natürlich weniger Mühe bei Ausbau/Reperatur und da wird einfach massiv herumbetoniert (EU Fördergeldern sei dank, selbst wenn mir die Arbeiter leid tun, die das alles hinschleppen müssen). Das sieht oft nicht gut aus und hat nichts mit den "Flip-Flop Touristen" zu tun, die an solchen Orten sowieso nicht herumlaufen.
Andererseits rennen die Leute auch auf nicht entsprechend ausgebauten Wegen selbst bei Regenwetter in Massen mit unpassendem Schuhwerk herum (z.B. im hinterer Teil Caldeirao Verde/Caldeirao do Inferno, durch Erdrutsche alles andere als trittsichere Abschnitte auf dem Weg vom Pico Ariero zum Pico Ruivo). Hilft also nichts, die Massen wälzen sich so oder so über diese Wege und wenn man Unfälle verhindern will muss man entweder ausbauen, eine Zugangskontrolle einführen oder die Leute sonst irgendwie abschrecken...

Abgesehen von ein paar Highlights (Sao Lourenco, Pico Ruivo, 25 Fontes/Risco) gibt es ja auf Madeira noch genügend abgelegen Alternativen zum Wandern. Dann nach Wahl auch auf einem bereits zerfallenden schmalen Levadamäuerchen oder rutschigen Küstenweg ohne Geländer über dem Abgrund inklusive unerwartet durch Erdrutsch blockierten Wegen :lach:

Ich denke nicht, dass man das vergleichen kann. Früher waren auf Madeira eher die Individualtouristen. Mittlerweile (auch aufgrund der mittlerweile sehr gut ausgebauten Infrastruktur durch die vielen vielen Tunnels) fahren immer mehr Leute hin. Die natürlich geschützt werden müssen. Dennoch geht Flair verloren durch dieses Auf-den-Massen-Tourismus-ausgelegt-sein.
Gerade die Wanderung zwischen Pico Ruivo und Pico Arieiro. Früher musste man da richtig kraxeln, es war eine wunderschöne anspruchsvolle Wanderung. Jetzt ist dort (klar mit Natursteinen) ein richtiger Weg, den sogar ungeübte gehen können. Der wunderschöne Blick bleibt, keine Frage. Aber der Weg ist nicht mehr derselbe.

Und irgendwann mach ich an der Achada do Teixeira ein Café auf.... Irgendwann.... (ok, träumen darf man)
 
@ Ams Die Stelle, wo der Punkt ist, habe ich glaube ich schon noch erkannt, nur ist jetzt alles so zugewachsen, dass eigentlich keine große Aussicht mehr vorhanden ist. Da habe ich zumindest an den paar Metern, die ich entlang der Levada spaziert bin, deutlich mehr gesehen als von dem Aussichtspunkt aus ;).
 
20.10.2016 | Levada da Bica da Cana & Pico Ruivo do Paúl da Serra

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Unsere letzte Wanderung gingen wir an der Levada da Bica da Cana, die etwas unterhalb der Hochebene Paúl da Serra verläuft. Leider wurden große Teile der Levada sowie die umliegende Gegend derart durch die Waldbrände im Sommer zerstört, dass wir es nach einer guten halben Stunde sein ließen und umkehrten. Stattdessen fuhren wir noch hoch auf die Hochebene und gingen zur Versöhnung eine kleine Tour auf den Pico Ruivo do Paúl da Serra. Hier war die Umgebung schon deutlich schöner, dafür blieb uns der Blick auf die Nordküste dank der vielen Wolken leider verwehrt. Wenigstens über die Hochebene konnten wir ganz gut schauen.

Wetter:
Wolkig, ca. 19 Grad Celsius

Streckendetails Levada da Bica da Cana:

Länge: 3,3 km
Dauer: 1 Stunde
Höhenmeter: 63 m
Höchster Punkt: 1358 m

Höhenmeterdiagramm
GPS-Track

Streckendetails Pico Ruivo do Paúl da Serra:

Länge: 3,3 km
Dauer: 1 Stunde
Höhenmeter: 132 m
Höchster Punkt: 1643 m

Höhenmeterdiagramm
GPS-Track


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^^Ausgangspunkt in Nähe der Levada, hinten Windkraftanlagen und ein Solarfeld

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^^An der Levada da Bica da Cana, leider nicht mehr viel von übrig

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^^Nur an einer Stelle floss noch ein bisschen Wasser

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^^Schlamm-Levada

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^^Etwas weiter gab es eine Stelle, an der es nicht gebrannt hatte, dort fand sich auch dieser kleine Stier

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^^Wir schöpften schon Hoffnung, dass der Weg ab hier wenigstens nicht mehr durch verbranntes Gelände ging, zum Atmen ist das nämlich gar nicht mal so angenehm

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^^Blick zum Meer

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^^Um die nächste Ecke wurde es dann aber leider wieder schwarz

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^^Also drehten wir um und kürzten auf diesem Pflasterweg den Weg zum Auto etwas ab

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^^Pflasterweg

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^^Auf der Hochebene, nun folgte die zweite kleine Wanderung

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^^Aufstieg zum Pico

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^^Ausblick zur Nordküste war leider nicht vorhanden, und das Schild war auch noch schief

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^^So, besser :D

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^^Blick über die Ebene, auf die jetzt auch so langsam die Wolken zogen

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^^Hochebene Paúl da Serra

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^^Wieder unterhalb des Berges, hier sollten ein paar Quellen sein, leider führte aber keine Wasser

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^^Wieder auf dem Weg zurück zum Auto, wir haben noch einen kleinen Abstecher entlang einer Mini-Levada genommen. Links hinten der Pico Ruivo do Paúl da Serra

So, das war mein Bericht aus Madeira, eine sehr vielseitige Insel, die einige schöne Wandertouren bietet. Mit den Eltern kann man leider nicht mehr die schwereren und steileren Touren machen – in der Mitte der Insel hätte es noch ein paar nette Gipfel gegeben –, das geht dann vielleicht beim nächsten Besuch dort. Ich bin ja schließlich auch noch nicht alle Seilbahnen gefahren, von daher wird mich die Insel sicher nochmal wieder sehen.

Ende
 
Wer eine schöne Insel im Atlantik besuchen möchte, dem würde ich Madeira empfehlen (ok, ich selber war vor 2 Monaten auf den Färöer zum Hardcore-Knipsen und würde da wieder hin, vorher geht es aber nach Island).
Als Vergleich kann ich noch einige andere heranziehen, die ich in absteigender Reihenfolge empfehlen würde, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und das grau-langweilige Fuerteventura, selbst Mallorca bietet da mehr.
Teneriffa hat zwar mit dem Teide eigentlich ein eindeutig schlagkräftigeres Argument, aber ist der Tourismus auf Madeira viel weniger präsent als dort. Es ist alles urtümlicher und auch die Städte und Dörfer sehen ganz anders aus. Funchal ist für mich eine der schönsten Städte überhaupt. Es war toll dort durchzufahren. Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife haben schon zuviel Großstadtflair und kaum Charakter oder Historie!

(war lange hier nicht online und muss noch (teilw. seilbahnlose) Berichte von Teneriffa, Gran Canaria und den Färöer nachliefern)
 
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