Angesichts des guten Wetterberichts und des Neuschnees ging es heute also nach Madonna, wo es mal wieder ein Offpiste-Tag werden sollte. Oberhalb 2000m hatte es am Wochenende nur geschneit, darunter am Schluss geregnet und dann überfroren. Oben war also kompakter Pulverschnee, unten Schneebeton, von der Härte her fast schon Diamant, garniert mit Rillen, Absätzen, Löchern und Eisbrocken, man konnte es dort als "technisch" bezeichnen. Das tat aber keinen Abbruch, bin nur jeweils einmal die Piste zur Spinale- und zur Groste-Bahn runter, ansonsten nur abseits gefahren. Nachmittags wurde es da, wo die Sonne hinschien, marginal weicher.
Man muss am Groste immer sehr aufpassen wegen der metertiefen Felsspalten und Löcher und am Ende der über 100m fast vertikal abfallenden Geländekante. Ein kleineres Loch wollte mich auch fressen, aber mit einem gekonnten Panikschwung und einem Hopser bin ich ihm entkommen. Man sieht die Dinger genau wie die Absätze von oben manchmal einfach nicht oder zu spät. Einige Boarder sind da teilweise ganz schön runtergeplumpst, aber in dem weichen Schnee geht das meist gut. Letztes Jahr musste die Bergwacht allerdings welche aus den Spalten ziehen. Man kennt sich also entweder aus oder man hat Gottvertrauen.
Im ersten Bild neben dem Baum nahe der Bildmitte lag wohl der zersägte Übeltäter von letzter Woche, der auf die Bahn fiel. Der neue Sechser-Sessel Nube d'Oro zum Spinale rauf wurde von den Angestellten probegefahren, wird also wohl bald aufgehen. Die schwarze Piste ist ja eigentlich sehr schön, aber heute brachte selbst ein wie bei mir immer frischer 88-Grad Schliff wenig auf dem Geraffel. Wo keine Sonne schien, sah man zudem leider wenig Kontraste. Oben waren die Pisten dafür sehr griffig und eben. Vielleicht war es nicht optimal, aber für einen November ziemlich galaktisch.
Edit: Ganz vergessen, Temperatur unten leichte Plusgrade, oben leicht im Minus, dabei sonnig und windstill, Wetter so eben zu ertragen.
Man muss am Groste immer sehr aufpassen wegen der metertiefen Felsspalten und Löcher und am Ende der über 100m fast vertikal abfallenden Geländekante. Ein kleineres Loch wollte mich auch fressen, aber mit einem gekonnten Panikschwung und einem Hopser bin ich ihm entkommen. Man sieht die Dinger genau wie die Absätze von oben manchmal einfach nicht oder zu spät. Einige Boarder sind da teilweise ganz schön runtergeplumpst, aber in dem weichen Schnee geht das meist gut. Letztes Jahr musste die Bergwacht allerdings welche aus den Spalten ziehen. Man kennt sich also entweder aus oder man hat Gottvertrauen.
Im ersten Bild neben dem Baum nahe der Bildmitte lag wohl der zersägte Übeltäter von letzter Woche, der auf die Bahn fiel. Der neue Sechser-Sessel Nube d'Oro zum Spinale rauf wurde von den Angestellten probegefahren, wird also wohl bald aufgehen. Die schwarze Piste ist ja eigentlich sehr schön, aber heute brachte selbst ein wie bei mir immer frischer 88-Grad Schliff wenig auf dem Geraffel. Wo keine Sonne schien, sah man zudem leider wenig Kontraste. Oben waren die Pisten dafür sehr griffig und eben. Vielleicht war es nicht optimal, aber für einen November ziemlich galaktisch.
Edit: Ganz vergessen, Temperatur unten leichte Plusgrade, oben leicht im Minus, dabei sonnig und windstill, Wetter so eben zu ertragen.