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Madrisa ¦ 30.12.2010 ¦ "Alles fährt Ski"

Hey, suuper schöner Bericht vom meinem Lieblingsgebiet.
Ja, an solchen Tagen muss man wirklich richtig früh an der Talstation sein, am besten VOR 8.45! Bin darum morgen ganz früh dort um die Wartezeit in der Talstation mehr oder weniger zu umgehen. Schön anzusehen, dass auch der Glatteggenlift mal gut besucht ist. :) Hast du die neue Zügenhüttli-Beiz schon angesehen?
 
Nur aus der Ferne, sieht gut aus, man hat den neuen Holzteil schön an das Gebäude angepasst, man sieht nicht mal mehr die ursprüngliche Verwendung!
 
Auch von mir vielen Dank für den tollen Bericht.
Aber gleichzeitig auch Kritik an Davos. Es ist doch wirklich bemerkenswert dass ein Skigebiet wie Davos/Klosters vom Preis und vom Anspruch her mit dem Arlberg oder auch Laax aufnehmen will, es dann aber mit den Anlagen und deren Kapazitäten gleichzeitig so mit seinen Gästen verscherzt.
Wir sind mal an der Parsenn-Bahn ne gute dreiviertel Stunde angestanden, seitdem meide ich Davos - auch wenn es landschaftlich und abfahrtstechnisch sicher zu den Leckerbissen der Alpen zählt.

Genug Kritik, ich hoffe von Dir kommen noch mehr so tolle Berichte!
 
@ shaqohirt: Da muss ich mich als Davoser natürlich rechtfertigen: Die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG sind nur eine Tochtergesellschaft der Davos- Klosters Mountains. So gesehen ist jedes Skigebiet für sich selber verantwortlich. Für die neue Madrisabahn hat sogar die Gemeinde Klosters- Serneus noch einen Zustupf gegeben - Sonst hätte das Gebiet geschlossen werden müsssen.
shaqohirt schrieb:
Wir sind mal an der Parsenn-Bahn ne gute dreiviertel Stunde angestanden, seitdem meide ich Davos - auch wenn es landschaftlich und abfahrtstechnisch sicher zu den Leckerbissen der Alpen zählt.
Das war vielleicht noch bei der alten Parsennbahn vor 2002 - Diese hat man inzwischen erneuert - zu einer der leistungsfähigsten Standseilbahn der Schweiz. Davos- Klosters bietet ja mit Rinerhorn und Pischa auch Alternativen an (Viele Leute kennen Pischa gar nicht, obwoh DJ BoBo sich dort verlobt hat :wink: )
spfelsberg schrieb:
shaqohirt schrieb:
Genug Kritik, ich hoffe von Dir kommen noch mehr so tolle Berichte!

Aber sicher doch, Fideriser Heuberge und Avers stehen als nächstes auf der Warteliste.

Da freue ich mich drauf!
 
Vielen Dank für den tollen Bericht. Ich war heute auch oben und musste sogar 45min anstehen. Bis ca. 13 Uhr hatte es am Schaffürggli nicht so viele Leute, nachher war die Warteschlange tatsächlich rekordverdächtig. Bist du auch Chüecalanda gefahren? Obwohl schon relativ verfahren, gab es noch einige unverspurte Hänge.

@ shaqohirt: Ich bin mir sicher, dass man an solchen Tagen in Laax und am Arlberg auch so lange anstehen muss (wahrscheinlich noch länger). Madrisa ist nicht Parsenn oder Jakobshorn. Es lohnt sich kaum die Zubringerbahn auszubauen, da solche überfüllte Tage sehr rar sind. Nur weil du einmal lange anstehen musstest in Parsenn und darum das Gebiet meidest, verstehe ich nicht ganz.
 
Nein, Chüacalanda bin ich (leider) nicht gefahren.

Flumserberg soll ganz extrem gewesen sein, habe ich gehört.
 
Auch von mir, vielen Dank für den tollen Bericht mit den schönen beschriebenen Bildern. Toll auch mal solche kleineren Skigebiete aus der Schweiz kennenlernen zu dürfen! :-)

Auch wenn ich es absolut unterstütze, dass man nachwievor 4er-Gondeln verbaut, sieht man hier leider mal wieder den Vorteil einer 8EUB. Schade, dass du so lange anstehen musstest.

Der lange Doppelschlepper gehört wohl durch eine 6KSB ersetzt, dann ist das Skigebiet pipifein zum genießen!
 
spfelsberg schrieb:
IMG_4371.JPG

Nun nehmen wir aber erst mal die schwarze Piste zum Sessellift Zügenhüttli (schon mal gehört wie das ein Deutscher auspricht? :lol:).
Wie man es schreibt natürlich. ;) Also Zü-gen-hütt-li, ohne irgendwelche Kratzlaute dazwischen.
 
Danke für den tollen Bericht, der ein gutes Bild eines interessanten Gebietes zeigt.
In Sachen Gondelbahn muss auch beachtet werden, dass diese aus finanziellen Grünen ein LowBudget-Bau mit Wiederverwendung von diversen alten Teilen (Masten, Berg- und Talstation) geworden ist. Ich bezweifle stark, dass Sechser- oder Achtergondeln mit den alten Teilen kombinierbar wäre. So ist's halt ein Kompromiss, der nicht vollends zu überzeugen vermag. Die extrem engen Vierergondeli eignen sich nach meiner Meinung denkbar schlecht als Zubringer für ein mittelgrosses Gebiet wie Madrisa. Hier wäre mindestens eine Sechser-Gondel nötig.

Genau diese finanziellen Gründe werden bis auf weiteres auch der Ersatz durch leistungsfähige Anlagen verhindern. Mindestens der Scharfürgglilift ist ja hoffnungslos überlastet. Da wäre es in absehbarer Zeit keine schlechte Idee mal über einen 4er Sessel nachzudenken...
shaqohirt schrieb:
Auch von mir vielen Dank für den tollen Bericht.
Aber gleichzeitig auch Kritik an Davos. Es ist doch wirklich bemerkenswert dass ein Skigebiet wie Davos/Klosters vom Preis und vom Anspruch her mit dem Arlberg oder auch Laax aufnehmen will, es dann aber mit den Anlagen und deren Kapazitäten gleichzeitig so mit seinen Gästen verscherzt.
An schönen Tagen stehste überall an, zudem zeigt sich halt hier die Unterschiede der verschiedenen Davoser Teilgebiete: In den gut laufenden Gebieten Parsenn und Jakobshorn wird laufend in die Anlagen investiert, da finden sich auch leistungsfähige Anlagen mit weniger Wartezeiten, während in den anderen (Rinerhorn, Pischa, Madrisa) hierfür die Mittel fehlen.

Da mutet es fast schon etwas komisch an, dass die Davoser für ihre Skipässe gesalzene Preise verlangen....
 
Wobei es ich in Pischa immer ohne Wartezeiten ausgekommen bin... Parsenn läuft durch die "neue" Parsennbahn ja auch morgends recht flüssig, am Jakobshorn kommt es manchmal an den Pendelbahnen zum Stau (muss man mit dem Carjöl Sessel dann lieber fahren). Über Weihnachten ist es aber normalerweise in Davos nicht so schlimm, da nicht so viele Tagesgäste vor Ort sind.
 
oberländer schrieb:
Mindestens der Scharfürgglilift ist ja hoffnungslos überlastet. Da wäre es in absehbarer Zeit keine schlechte Idee mal über einen 4er Sessel nachzudenken...

Wieso sollte der Schaffürggli überlastet sein? Man steht selten mehr als ein paar Minuten an und das nur an ganz wenigen Tagen in der Saison. Ausserdem hat der Schaffürggli eine Kapazität von 2100 P/h. Ein typischer 4er-KSB wie z.B. Totalp hat eine Kapazität von 2400 P/h. Da soll es sich aus Kapazitätsgründen lohnen, eine 4er-KSB zu bauen? Eher nicht. Wenn schon aus Komfortgründen.
 
War gestern auch dort, entgegen meiner Gewohnheiten schon um 8:30h. Da hatte es noch keine Wartezeiten. Auf der hinteren Abfahrtsroute Chüecalanda gibt es noch unverspurte Stücke, da schwieriger erreichbar. Sehr gut waren die Schneeverhältnisse auf der Madrisa Rundtour, d.h. Abfahrt übers Schlappiner Joch nach Gargellen und später zurück von Österreich übers St. Antönier Joch. Gute Tagestour.
 
Fizzy schrieb:
oberländer schrieb:
Mindestens der Scharfürgglilift ist ja hoffnungslos überlastet. Da wäre es in absehbarer Zeit keine schlechte Idee mal über einen 4er Sessel nachzudenken...

Wieso sollte der Schaffürggli überlastet sein? Man steht selten mehr als ein paar Minuten an und das nur an ganz wenigen Tagen in der Saison. Ausserdem hat der Schaffürggli eine Kapazität von 2100 P/h. Ein typischer 4er-KSB wie z.B. Totalp hat eine Kapazität von 2400 P/h. Da soll es sich aus Kapazitätsgründen lohnen, eine 4er-KSB zu bauen? Eher nicht. Wenn schon aus Komfortgründen.

Mit einer 4KSB von Leitner oder Poma mit 6m/s könnte man das noch erhöhen. :wink:
Aber ein 8KSB mit 4000P/h wär dann doch zu viel des Guten.

http://translate.google.de/#de|de|Z%C3%BCgenh%C3%BCttli
Öffnen und dann auf Vorlesen! :lol:
 
Bei der neuen Gondelbahn gab es keine 6er Gondeln weil man dann die alten Stützen nicht mehr hätte weiterverwenden können. Extrem eng sind die 4er Gondeli aber überhaupt nicht! Da sind auch schon öfters 5 Leute reingessesen. Wie auch schon gesagt, der Schaffürgglilift ist nicht überlastet, nur weil es an einem Spitzentag mal zu etwas längeren Wartezeiten kommt. Sonst steht man da auch in der Hauptsaison keine 5 Minuten an.

Ich war gestern auf Madrisa. 8) Hatte offenbar also viel weniger Leute als am 30.12. Auch am Schaffürggli gab es nie nennenswerte Wartezeiten.
 
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