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Magicpass Sommerprogramm

Da ich sicher noch öfters den Magicpass im Sommer verwenden werden, mache ich mal ein Sammeltopic dafür auf.

Beginn meiner Saison war gestern abend in Charmey, die Bahn ist Fr/Sa bis 22h offen. Solche langen Öffnungszeiten kenne ich sonst nur aus Norwegen ;-) Ich habe gestern einfach nur den Abstieg über Tissiniva gemacht, der auf einer Krete wieder zurück ins Tal führt, ca 1:15h. Abends ist die Zwischenstation übrigens nicht offen. Neuerdings gibt es auch einen Klettersteig, der ist aber anscheinend noch nicht offen. Ansonsten waren noch ein paar Gleitschirmflieger unterwegs. An der Talstation ist auch noch direkt ein Campingplatz. War angenehm frisch oben und alles schön grün.
 

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Heute war Marbach im Entlebuch auf dem Programm, was seit dieser Saison neu beim Magicpass dabei ist. Marbach scheint in dem Teil vom Kt Luzern zu liegen, wo man noch "Grüessech" sagt 😀
Die Parkplätze an der Talstation waren recht voll, vor allem viele Mountainbiker. Es gab aber keine grosse Wartezeit an der Gondel. Auf der Marbachegg war das Restaurant auch gut besucht. Von hier hat man einen guten Blick auf die Schrattenflue, Hohgant und die Sichel am Niederhorn. Auf der Rückseite ist noch ein Doppelschlepper. Es gibt relativ viele MTB-Pisten auf beiden Seiten. Ich hatte heute nur als kurze Variante den Abstieg zurück zur Talstation geplant, am Anfang entspricht der Weg dem roten Stück der Talabfahrt. Hat mir aber nicht ganz so gut gefallen, teilweise überlappen sich Wanderweg und MTB-Trail. Es gibt wahrscheinlich noch interessantere Wanderstrecken, z.B. den Grat Richtung Westen nach Schangnau oder eine Überschreitung der Schrattenflue. Im Winter werde ich wahrscheinlich auch noch mal vorbeischauen, wenn die Schneelage gut ist. Kann man gut mit Sörenberg kombinieren.
 

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Am Pfingstmontag habe ich noch einen Abstecher zum Niederhorn gemacht, dass ja auch neuerdings beim Magicpass dabei ist. Allerdings nur die Gruppenumlaufbahn, die Zubringer-Standseilbahn nicht. Die GUB ist eine Kuriosität der Streiff AG, die nach dem Bau von Inauen-Schätti übernommen wurde. Mit 600 Personen/h auch nicht wirklich kapazitätsstark. An der Mittelstation kann man Trottinettes mieten, ich habe den Wanderweg vom Gipfel zur Mittelstation gemacht. Es gibt aber noch interessantere Varianten, z.B. über die Sichel nach Innereriz hatte ich auch schon mal gemacht. Vom Gipfel hat man ein gutes Panorama zu Eiger, Mönch und Jungfrau und über den Thunersee bis Interlaken. Am Nachmittag hatten sich aber schon ziemlich viele Quellwolken aufgebaut, allerdings hatte ich am Vormittag auch schon direkt die Eigernordwand im Blick mit Chrigel ;-)
Neben der GUB gibt es noch einen Schlepplift, der Pistenplan ist aber recht überschaubar. Das Niederhorn liegt im Winter auch eher in der Sonne, von daher braucht es schon gute Bedingungen, um dort mal Ski zu fahren. Dementsprechend ist der Betrieb auch mehr auf Sommer ausgelegt.
 

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Allerdings nur die Gruppenumlaufbahn, die Zubringer-Standseilbahn nicht.

Doch die SSB ist inbegriffen, sofern man auch die GUB benutzt.
Jedoch ist der MagicPass nicht gültig, falls man nur mit der SSB fährt.

Aber keine Ahnung wie das kontrolliert werden kann?
 
Ok, der Text auf der Website ist dann etwas missverständlich.
Fahrt mit Magic Pass nur Beatenbucht - Beatenberg nicht gültig

ich bin mit dem Auto direkt zur GUB-Talstation gefahren, weil ich von Interlaken gekommen bin und auch mal wieder hochfahren wollte. Aber eigentlich macht es mehr Sinn, die Standseilbahn zu nehmen.
 
Auf der Website der Niederhornbahnen ist es ein bisschen klarer formuliert.
Der Magic Pass ist im ganzen Gebiet der Niederhornbahn gültig. Bitte beachten Sie das die Strecke Beatenbucht-Beatenberg nur bei einem Ausflug bis auf das Niederhorn bzw. Vorsass inkludiert ist. Möchten Sie nur die Strecke Beatenbucht – Beatenberg benützen so gelten die Tarifbestimmungen des Nationalen Direkten Verkehrs und des Tarifverbund Libero.
 
Heute war die Ramslauenen-Sesselbahn im Kiental dran. Ich bin ab Reichenbach mit dem Bus zur Talstation gefahren. Hier starten auch die Kurse zur Griessalp, für die Blüemlisalphütte ist es aber noch zu früh. An der Talstation gibt's noch ein Old School-Ticket aus Papier gegen Vorzeigen des Magicpasses. Der fix geklemmte 2er Sessel läuft gemächlich, aber immerhin bequem dank Polsterung. An der Bergstation hat man ein schönes Panorama über das Tal bis zum Thunersee. Das Bergrestaurant war auch offen, habe ich aber nicht besucht. Eigentlich wollte ich den Wanderweg Richtung Frutigen mehmen, allerdings hat es schon angefangen zu quellen und daher habe ich mich für den Weg zurück nach Reichenbach entschieden. War auch eine gute Entscheidung, da es kurze Zeit später schon recht finster weiter hinten im Kandertal aussah und Donnergrollen zu hören war. Auf dem Weg hat man auch ein permanentes Panorama ins Tal und zum Niesen. Zwischendurch habe ich noch eine Materialseilbahn entdeckt mit nur einem Seil. Wegen dem drohenden Schlechtwetter habe ich etwas mehr Gas gegeben und war in 2:15h wieder in Reichenbach, normal sollte man eher mit 2.5h rechnen.
 

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Heute ging es zum Moléson, ich bin mit der Standseilbahn hochgefahren und ab Plan Francey zum Gipfel gewandert. Es waren recht viele Leute unterwegs, aber noch nicht komplett überlaufen. Am Anfang war der Gipfel auch noch in Wolken gehüllt, bei meiner Ankunft hat es aber aufgerissen, so dass man einen guten Blick auf den Genfer- und Greyerzer-See hatte. Nur Richtung Diablerets waren die Wolken hartnäckig. Die Wanderroute hat die gleiche Schlüsselstelle wie die Skiroute, dort war es auch noch etwas rutschig, da in der Geländerkammer immer noch ein paar Schneefelder überlebt haben. Der Standard-Wanderweg dauert ca 1:15h und hat etwa 500 Höhenmeter Aufstieg. Unten war der Poma-KSSL auch in Betrieb, dort konnte man sich in einem dreirädrigen Kart nach oben ziehen lassen. Zum Schluss habe ich noch einen kurzen Abstecher zu dem LSAP-Lift auf der anderen Talseite gemacht, der rostet schon seit Jahrzehnten vor sich hin. Das Sommerprogramm ist am Moléson jedenfalls interessant, Freitags und Samstags ist sogar bis 23h offen. Das Skigebiet finde ich eher nicht so prickelnd. Es braucht schon gute Schneeverhältnisse, die es bei meinem letzten Besuch vor 6 Monaten nicht gab. Die Skiroute vom Gipfel muss man aber mal gemacht haben, das ist das Highlight vom Gebiet.
 

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Natürlich war ich heute bei dem Kaiserwetter auch wieder unterwegs, diesmal nach Leysin. Ziel war der Tour de Mayen, nachdem ich letztes Mal schon auf dem Tour d'Aï war. Der Tour der Mayen ist der rechte der beiden markanten Felsformationen von Leysin aus gesehen. Mit dem LTA-Sessel ging es hoch, danach muss man bis zur Umlenkstation Mayen vom FBA-Sessel, wo sich der Einstieg befindet. Bis zum Lac Segray ist der Weg rot markiert, danach blau (T4 Schwierigkeitsgrad). Oberhalb vom See musste man noch ein kurzes Schneefeld queren, war aber kein Problem. Kurz vor dem Gipfel kommt noch ein knackiges Kletterstück, dort kann man sich aber mit Ketten hochziehen. Vom Gipfel hat man einen tollen Rundumblick, angefangen vom Genfersee, Rochers de Naye, Jura, Freiburger Voralpen, Diablerets, Dents du Midi und dahinter sogar bis zum Mt Blanc. Der Aufstieg dauert ca 1.5h und man macht knapp 500 Höhenmeter. Hat mir gut gefallen, beide "Türme" sind vom Schwierigkeitsgrad und Aussicht ähnlich.
 

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Heute habe ich mal wieder die vermutlich einfachste Überquerung von Bern ins Wallis gemacht: ab Kandersteg mit der Sunnbüel-Bahn hoch und dann zum Gemmipass. Sunnbüel ist nicht im Magicpass, aber immerhin gilt das Halbtax. Vom Spittelmatten-Skilift stehen noch die Masten, das Seil wurde aber entfernt. Wirklich Sinn gemacht hat der Skibetrieb dort ja nicht wirklich mehr. Nach der Bergstation kommt erstmal eine Hochebene, bevor es einen Anstieg hochgeht zum Hotel Schwarenbach. Danach steigt das Gelände relativ sanft weiter bis 2350m auf der Gemmi. Der Daubensee ist gut gefüllt, Richtung Lämmerenhütte war noch ein Schneefeld zu sehen. Ich bin dann mit der Gemmibahn runter weiter zur Rinderhütte, die Daubenseebahn habe ich ausgelassen. In der Rinderhüttenbahn habe ich mich noch mit einem sehr netten Liftler unterhalten, der gemeint hat, dass die Wintersaison ziemlich gut gelaufen ist. Auf der Rinderhütte war nicht viel los, im Gegensatz zum Gemmi. Ich habe auch nur kurz das Panorama genossen, um dann den Rückweg via Lötschbergtunnel anzutreten.
 

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sheridan schrieb:
Vom Spittelmatten-Skilift stehen noch die Masten, das Seil wurde aber entfernt. Wirklich Sinn gemacht hat der Skibetrieb dort ja nicht wirklich mehr.
Schade... Sie hatten es mit Mountainbikes auf Schnee versucht, ich glaube, das hat nicht so gut funktioniert...
Das Skifahren in Sunnbuel war nicht mehr interessant, seit die schöne schwarze Talabfahrt.
 
Nach meinem Abstecher in die Pyrenäen bin ich wieder zurück im Magicpass-Land und habe heute eine Tour in St Luc zum Hotel Weisshorn gemacht. Das sieht man ja recht prominent z.B. vom Skigebiet in Grimentz, ich war aber bisher noch nie dort. Mit dem "Funiculaire" ging es nach oben, Fahrtakt im Sommer ist alle halbe Stunde. Beim Parkplatz sind auch die Tarife geändert worden: 1.h gratis, dann 1 Fr/h bis max 5 Fr/Tag im Sommer, 2 Fr/h im Winter bis max 10 Fr/Tag. Immerhin nachvollziehbarer als der komische asymmetrische Tarif vorher und besser für einen Seitenwechsel am gleichen Tag. Der Weg zum Hotel Weisshorn kreuzt die Talabfahrt nach Prilet, danach geht es wieder bergauf. Das ist auch der Grund, warum man im Winter nur mit Tourenski dort hinkommt. Der Wanderweg ist dort sehr schön, man kommt noch an einem Wasserfall vorbei. Das Hotel wurde schon 1882 gebaut. Die Fassade könnte schon einen neuen Anstrich gebrauchen, aber der Speisesaal sah einladend aus. Ich habe auf der Terrasse einen kleinen Snack genommen, die Aussicht ist top. Zurück bin ich dann über einen Weg, der für den Winter auch als Schneeschuhtrail markiert ist. Am Ende kommt man bei der schwarzen Zieleinfahrt in St Luc raus, dort habe ich auch noch einen Teil der Grand Bisse de St Luc gesehen. Auf > 2000m waren die Temperaturen ganz angenehm, unten im Rhonetal war es dagegen recht heiss mit knapp 35°C.
 

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Bei den warmen Temperaturen heute war Saas Fee ein gutes Sommerfrische-Ziel. Eigentlich war meine Idee, ab Felskinn zur Britannia-Hütte und dann bis Plattjen zu wandern. Allerdings gab es einen Felssturz zwischen Felskinn und Egginerjoch, weswegen der Weg gesperrt war. Und ab Morenia war mir der Aufstieg zu lange. Morenia war übrigens nur über Maste 4 erreichbar, der Alpin Express lief nicht. Der Zwischenhalt war für mich auch eine Premiere. Die Hannigbahn läuft auch nicht, die ist momentan komplett abgebaut. Als Alternative bin ich noch zur Längfluh hoch, der Wanderweg dort runter ist eigentlich noch ganz gut. Die hohen Temperaturen werden den Gletschern leider wieder zusetzen, aber dafür waren die vielen Wasserfälle sehr schön.
 

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es schmilzt, es schmilzt....

Es ist cool, dass der Plattjen geöffnet ist. Ich hoffe, dass das auch nach der Wiedereröffnung der Hannigbahn so bleibt.

Für Britannia denke ich, dass wir uns von dem Weg über den Gletscher von Felskinn aus verabschieden können. Es wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre "aus Sicherheitsgründengeschlossen" bleiben und dann endgültig aufgegeben werden...
 
Ja, die Bedienung auf der Restaurant-Terrasse hatte auch gemeint, das öfters etwas abbröckelt. Es sind trotzdem ein paar Alpinisten dort durch, halte ich aber für keine gute Idee.
 
Beim Scannen der Landeskarten hatte ich noch eine interessante Route in Anzère entdeckt. Ab dem Pas de Maimbré kann man bis La Selle auf 2700m aufsteigen und dann auf der anderen Seite zur Cabane des Audannes und weiter zum Lac de Tseuzier. Der Weg ist rot markiert, aber schon Kategorie T3 mit ein paar exponierten Stellen. Nach einer steileren Stelle ändert sich die Landschaft in braunroten Fels, daher kommt vermutlich auch der Name "Sé Rouge" bzw Rothorn. Bei La Selle sieht man den Tsanfleuron-Gletscher gut, es gibt hier auch eine Route zum Sanetschpass. Hinter La Selle gab es einige Schneefelder und den Blick aufs Wildhorn, auf dem der imposante Gletscher thront. Hat mich gefreut, wieder mal Schnee zu sehen, das verkürzt mir die Zeit bis Oktober. Der Weg war noch zusätzlich mit Fähnchen markiert, was mich etwas gewundert hat. Auf der Cabane des Audannes habe ich dann gecheckt, dass heute hier noch ein Rennen namens "Tour des Alpages" stattgefunden hat. Während ich ein Rösti verspeist habe, sind dann die ersten Läufer vorbeigesprintet. Es hatte dann schnell zugezogen mit Nieselregen. Da für den Nachmittag Gewitter gemeldet war, hatte ich mich dann entschlossen, den kürzeren Abstieg nach Les Rousses zu machen. Die Niederschläge sind dann aber weiter nördlich durchgezogen. Der Absteig war auch gleichzeitig die weitere Route für das Rennen, wo mich alle paar Minuten Läufer überholt haben. Hab natürlich immer Platz gemacht. Der Abstieg ist noch recht spektakulär. Es gibt dort auch noch einen Felsenweg, der wird aber wahrscheinlich nicht mehr unterhalten, war mir dann auch zu heikel. In Les Rousses habe ich mich dann aus der Tour des Alpages ausgeklinkt und den Bus zum Tseuzier genommen, weil das Wetter wieder gut war. Der Fahrplan ist aber recht mager. Ist aber dafür eine der spektakuläreren Postauto-Strecken, der Fahrer hat von seiner Dreiklang-Hupe recht liberal Gebrauch gemacht. Wegen dem Fahrplan hatte ich dann nur 1h Zeit am Tseuzier, nach einem Spaziergang über die Staumauer habe ich mich dann auf die schattige Terasse vom Restaurant gesetzt. Die reizende Bedienung ohne BH drunter bot auch ein interessanten Panoramablick 😀 War wieder mal ein toller Tag im Wallis.
 

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Heute zur Abwechslung mal wieder in die Waadt nach Diablerets. Die EUB ist erst seit 01.07. offen und wirklich viel los war am Diablerets Express heute auch nicht. Von Mazots geht es noch einige Höhenmeter hoch zum Tête de Meilleret, von dort aus bin ich weiter den Gratweg zum Chaux Ronde. Am Anfang war ein Hinweisschild, dass der Weg nicht mehr unterhalten wird. Stellenweise war er auch ziemlich zugewachsen und es gibt auch einige exponierte Stellen. An mehreren Stellen ist der Grat nur noch einen Meter breit und es geht links und rechts steil bergab. Definitiv nichts für schwache Nerven, war aber insgesamt schon spektakulär. Am Ende geht der Grat in den Chaux Ronde über und man kommt an der Bergstation der Sessellifte an. Der neue 8er läuft übrigens auch im Sommer, war aber recht leer. Auf Bretaye war dagegen mehr los. Ich habe im Restaurant etwas gegessen, dort lief auch ein riesiger Bernhardiner herum. Danach ging es wieder zurück, es gibt neben dem Grat noch einen weiteren Weg, der entlang der Verbindungsbahn wieder zurück zu Meilleret führt. Im Winter fahre ich immer gern mit der Bahn. Irgendwie ist es entspannend, durch die schöne Winterlandschaft zu fahren, auch wenn es keine direkte Piste gibt. Zurück auf Meilleret hat sich dann auch das Diablerets-Massiv gezeigt. Danach ging es in Mazots wieder mit der Bahn ins Tal. War eine gute Wanderung. Das Sommerangebot der Bahnen finde ich auch nicht schlecht, wobei es in Villars mehr Möglichkeiten gibt. Am Glacier 3000 war heute immer noch kein Fahrbetrieb, an der oberen Sektion hing eine Kabine in der Mitte.
 

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Heute stand Lauchernalp bei mir auf dem Programm, was ja neu auch beim Magicpass dabei ist. In Kandersteg war es am morgen noch sehr bewölkt und nieselnd, die Webcams auf der anderen Seite sahen aber schon besser aus. Es war am Morgen aber auch noch recht frisch und zugig, was man auf dem 6er Sessel gemerkt hat. Der hat mir aber immerhin beim Aufstieg zur Lötschenpasshütte 200hm gespart. Der Weg zur Hütte steigt am Anfang nur gemächlich an, oberhalb von 2500m lag dann Neuschnee. Der Weg war durch Schmelzwasser teilweise überspült. Kurz vor der Hütte lag dann aber wieder deutlich weniger Schnee. Von Norden hat das schlechte Wetter rübergedrückt, die Hütte war teilweise im Nebel, teilweise nicht. Nach einem wohlverdienten Rösti ging es wieder abwärts Richtung Kummenalp, der Weg ist ziemlich steil. Ab der Kummenalp traversiert der Wanderweg auf etwa gleicher Höhe zurück zur Lauchernalp. Hier hat man auch eine gute Panoramasicht über das Tal. Der Langgletscher am Talende ist leider nur noch eine Kurzausgabe seiner selbst. Aufstieg und Abstieg haben jeweils 2h gedauert, war noch eine gute Tour mit unerwartetem Neuschnee. Die Königsklasse ist natürlich noch die Übersteigung vom Gasterental, die hatte ich schon letztes Jahr gemacht und kann ich auch empfehlen.

Mal schauen wie es dann im Winter aussieht, hoffentlich nicht zu viel Mehr-Andrang. Letztes mal war ich im Februar 21 da, da war recht viel los.
 

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Heute war ich in Grimentz-Zinal für die Sommerfrische auf > 2000m. Da für Grimentz eine Umleitung ausgeschildert war, bin ich nach Zinal gefahren. Die direkten Parkplätze an der Bahn waren schon voll mit belgischen Autos, die Sekundärparkplätze waren aber frei. Ich bin bis zur Bergstation gefahren, das Restaurant Weisshorn ist immer noch eine Baustelle. Nach dem Aufstieg aufs Corne du Sorebois ging es auf der Rückseite runter zum Moiry-Stausee. Die Abfahrt dort im Winter schwirrt mir immer noch in Kopf, ich habe dementsprechend das Gelände rekognosziert. Bis runter zur Talsperre ist die Route klar, danach sieht es für mich am besten aus, wenn man über die Staumauer geht und auf der anderen Seite runterfährt. Eigentlich wollte ich dort auch noch weiter zurück nach Grimentz zu Fuss, allerdings war die Strecke leider aufgrund einer MTB-Veranstaltung gesperrt. Das war auch der Grund für die Umleitung. Daher bin ich mit dem Postauto wieder zurück nach Grimentz gefahren und habe noch einen Abstecher auf Bendolla gemacht, bevor es wieder nach Zinal zurückging. In Grimentz ist mir noch aufgefallen, dass dort massiv neu gebaut wird. Ich habe mindestens 12 Baustellen gesehen. Die haben wohl ein Schlupfloch im Zweitwohnungsgesetz gefunden ..
 

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