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Magicpass Sommerprogramm

Da ich sicher noch öfters den Magicpass im Sommer verwenden werden, mache ich mal ein Sammeltopic dafür auf.

Beginn meiner Saison war gestern abend in Charmey, die Bahn ist Fr/Sa bis 22h offen. Solche langen Öffnungszeiten kenne ich sonst nur aus Norwegen ;-) Ich habe gestern einfach nur den Abstieg über Tissiniva gemacht, der auf einer Krete wieder zurück ins Tal führt, ca 1:15h. Abends ist die Zwischenstation übrigens nicht offen. Neuerdings gibt es auch einen Klettersteig, der ist aber anscheinend noch nicht offen. Ansonsten waren noch ein paar Gleitschirmflieger unterwegs. An der Talstation ist auch noch direkt ein Campingplatz. War angenehm frisch oben und alles schön grün.
 

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Danke für die schönen Bilder.
Ich war auch die Woche gerade im Tal und habe mir die Situation am Lac de Moiry bezüglich möglicher Piste vom Corne de Sorebois angeschaut. Das Gelände vom Corne Richtung Stausee sieht nahezu ideal pistentauglich aus und ich würde vom Gefälle her eher eine rote als schwarze Piste schätzen. Ab der Staumauer ggf. die bestehende Straße samt Tunnel als Pistenverbindung zurück nutzen, zumindest im oberen und unteren Bereich. Aber das ist eh alles "Vision" :lol:.

Ja, in Grimentz wird stark gebaut. Ich glaube wir haben auch sechs große Kräne gezählt. Wobei einige auf die Residenz "Le Hameau de la Couronne" fallen.
 
Passt hier vielleicht auch ganz gut rein. Wir waren auch in Rosswald. Laut Aussage der Restaurantbesitzerin merken Sie den Magic Pass sehr positiv und haben eine viel stärke Auslastung. :top:
 
Heute habe ich mal wieder meinen Magicpass in Chandolin gezückt, um mit Hilfe des Tsapé-Sessels das Illhorn zu erklimmen. Von der Bergstation aus sind es nur mehr 50min Aufstieg, bei dem man auch am Illhorn KSSL vorbeikommt. Vom Gipfel aus hat man einen Überblick über das Rhonetal und natürlich auch Sicht auf die 4000er im Süden. Auf der Höhe vom Col des Ombrintzes waren die Berge leicht angezuckert. Danach bin ich zum Illgraben abgestiegen, von oben sieht das Erosionsgebiet noch recht eindrücklich aus. Nach Chandolin führt dann ein Forstweg zurück, insgesamt hat die Tour ca 3h gedauert. Auf jeden Fall empfehlenswert.
 

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Heute ging es noch nach La Berra, eine Tour nach Schwarzsee hatte ich schon seit längerem geplant. Der Parkplatz an der Talstation war mittags komplett voll, das Sommergeschäft scheint gut zu laufen. Vom Telemix habe ich gesehen, dass auf halber Höhe Rohre vergraben wurden, wird wohl mit Beschneiung zu tun haben. Vom Gipfel sieht man das Oldenhorn und Diablerets ganz gut, den Moléson natürlich auch. Am Gipfel waren noch viele Leute, danach war es recht ruhig. Ich habe jedenfalls mehr Kühe als Wanderer gesehen. Der Weg führt über die Höhenkette an Auta Chia und La Patta vorbei, vor dem Schwyberg beginnt der Abstieg nach Schwarzsee. Dort habe ich noch das Fundament vom alten Skilift unterhalb Fuchses Schwyberg gefunden. In Schwarzsee waren dann wieder viele Leute unterwegs, die Tour hat ca 2.45h gedauert. Die Talstation vom Sessellift auf den Schwyberg existiert nicht mehr, dort wurde neu gebaut.
 

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Heute hatte ich mir den Pas de Cheville vorgenommen, ein eher unbekannter Alpenübergang zwischen der Waadt und dem Wallis. Startpunkt war in Solalex, was ca 5km östlich von der Talstation der Barboleuse-Bahn in Gryon liegt. Solalex wird übrigens "Solaleh" ausgesprochen gemäss der savoyardischen Nomenklatur. Das "x" ist nur ein Indikator dafür, dass die letzte Silbe betont wird. Von 1460m geht der Aufstieg nach Anzeinde auf 1900m, eine Art Hochalpe. Dort kann man auch im Refuge Giacomini eine Rast einlegen. Danach steigt das Gelände nur noch langsam an auf knapp 2100m am Pas de Cheville. Im Osten türmt sich das imposante Diablerets-Massiv auf, "massiv" ist hier durchaus eine passende Bezeichnung. Vom Pass aus geht es weiter Richtung Derborence, wegen der ewig langen Rückreise mit dem ÖV hatte ich mich aber gegen einen Abstieg entschieden. Die Quille du Diable sieht man hoch oben, im Winter habe ich auch schon von der Hütte an der Quille du Diable im Skigebiet Glacier 3000 Derborence von oben gesehen. Der Rückweg war dann identisch. Kurz unterhalb von Anzeinde entspringt dem Boden Wasser, vermutlich ist das eine Karstquelle. Die Tour ist relativ einfach, aber sehenswert. Auf dem Rückweg habe ich dann noch die Barboleuse-Gondel genommen, die immerhin bis 17h offen war. Im Restaurant an der Bergstation konnte man gut chillen bei angenehmen 22°C. Bezüglich Skigebiets-Infrastruktur habe ich nichts neues gesehen, Gryon scheint etwas vernachlässigt zu werden. Die Zubringerbahn mit Gangloff-Kabinen ist jedenfalls recht "vintage".
 

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Heute war ich endlich mal auf dem Rosswald. Hatte ich im letzten Winter schon geplant, aber wegen schlechtem Wetter dann wieder verworfen. Die Zubringer-EUB ist auch eine Bahn, an der ich bisher immer vorbeigefahren bin. Die Trasse kreuzt die Auffahrt zum Simplonpass. Im Sommer läuft die EUB im Gruppenumlauf-Modus alle 30min. Die Bergstation integriert sich kompakt in den Ort. Ich bin bis zum Fleschboden aufgestiegen, man hat überall einen guten Blick ins Rhonetal und zur gegenüberliegenden Talseite mit Belalp und Aletsch-Arena. Danach habe ich den Wanderweg zum Stafel-SL genommen und dann zurück an der "Bergwasser" genannten Suone. Ich kannte bisher nur das Landwasser in Davos. Aber wenn es ein Landwasser gibt, dann muss es auch ein Bergwasser geben :-) Der Endhang wurde von Schwarznasenschafen in Beschlag genommen, es gab anscheinend einen Schäfer-Event. Das Gelände sieht auch für den Winter interessant aus, Beschneiung ist ebenfalls vorhanden. Bin zwar eigentlich kein Fan von reinen Schlepper-Gebieten, aber einen halben Tag kann man schon mal dort machen. Mal schauen, ob es sich nächste Saison ausgeht.
 

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Danke Sheridan für Deine tolle Berichterstattung.
Das ist mein erster Akt nach meiner Pensionierung im Frühjahr 2026, den Magic Pass zu kaufen.
 
Da der Sommer nicht enden will, habe ich mich heute zur Grimmialp aufgemacht. Ab Oey-Diemtigen sind es noch 30min mit dem Bus zuhinderst ins Tal. Allzuviele Kurse gibt es nicht, ich bin 12.05h angekommen. Die Mittagspause der Sesselbahn ist zum Glück abgestimmt mit dem Busfahrplan und fängt erst 12.15h an. Auf der Bergfahrt kann man das schöne Bergpanorama an Talende geniessen. Ab der Bergstation bin ich weiter zur Grimmifurggi auf etwas über 2000m aufgestiegen, dort ist mir eine Lama-Herde über den Weg gelaufen. Auf der anderen Seite geht es wieder 1000 Höhenmeter "nidsi" bis Matten im Simmental. Kurz vor Matten geht ein Schotterweg durch die Färmelbach-Schlucht, hat mich etwas an die Zügenschlucht erinnert. Im Süden sieht man die Plaine Morte hoch über der Lenk. Auf der Rückfahrt mit der Bahn ist mir noch aufgefallen, dass die Masten der alten Zubringerbahn in St Stephan immer noch stehen, nur das Seil wurde entfernt. Im Winter war ich vorletzte Saison auch schon mal auf der Grimmialp, ich fand es gar nicht so schlecht. Das Gebiet ist natürlich recht überschaubar, kann man aber gut mit dem Wiriehorn kombinieren.
 

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Dank dem nicht enden wollenden Indian Summer war heute wieder mal ein Trip ins Wallis drin. Diesmal mein Erstbesuch in Unterbäch. Anders als Nico habe ich die Strasse genommen und nicht die Zubringerbahn in Raron, die dort direkt neben der Bahn nach Eischoll startet. Der Ort Unterbäch ist recht beschaulich, die Bergstation der Zubringerbahn ist gut in den Ort integriert. Die fix geklemmte 2er Sesselbahn zur Brandalp von Bartholet ist als Sommerprogramm offen. Unter der Lifttrasse plätschert entlang vom Birkenwald ein Bach und ein paar Schwarzhalsziegen waren am grasen. Ich bin dann bis Gibidum ca 500 Höhenmeter durch den Wald aufgestiegen, hier kann man noch weiter zum Augstbordhorn aufsteigen. Ich bin aber weiter Richtung Ginals gegangen, wo der hinterste Schlepplift beginnt. Die Strecke sieht dort relativ interessant aus, der untere Schlepplift ist eher flach. Pistenbeschneiung ist interessanterweise fast überall installiert. Suonen findet man hier auch, die alte Suin und Meiggersuon, die waren aber beide nicht mehr unter Wasser. An der Talstation vom unteren Schlepplift befindet sich auch ein Wasserkraftwerk. Zurück auf der Brandalp gab es dann noch leckeren Hirschpfeffer in Restaurant. Der Panoramablick zur gegenüberliegenden Talseite ist auch top, habe auch zum ersten mal den Joligletscher gesehen. Vom Rhonetal unten kann man den nicht sehen. Weiter rechts sieht man bis ins Goms. Bei Temperaturen von 20°C und einer leichten Brise war das sehr entspannend. Die Naturfarben sind auch sensationell, die Lärchen werden je nach Höhenlage langsam gelb und oberhalb der Waldgrenze färben Heidelbeersträucher die Landschaft rot. Auch wenn ich gerne bald Winter hätte, war das heute ein sehr schöner Indian Summer-Tag. Das Skigebiet sieht auch einigermassen brauchbar aus, mit immerhin zwei Sesselliften und einer guten Beschneiungs-Abdeckung der Pisten.
 

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Danke für die Fotos.
Ich habe vor einigen Jahren im Herbst die Wanderung Eischoll - Brandalp über die Suone gemacht. Sehr schöne Gegend.
Am Sonntag, 1. Oktober war ich auf der Moosalp. Bergfahrt mit dem Postauto von Stalden aus sehr malerisch. Und die Gegend um die Moosalp ist wirklich schön:

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