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Mal woanders hin - wer hat eine Idee?

trincerone

Jungfrau (4161m)
Hi Leute,

ich überlege gerade wohin es dieses Jahr in den Schiurlaub gehen soll. Ich kenn zwar vieles, aber in meinen Lieblingsgebieten war ich jetzt oft, Zeit für was Neues. Außerdem übersieht man ja auch durchaus mal was (ich sag nun Kanin - oh Miki, eigentlich müsst ich dich ja noch mal auf nen Drink einladen für diesen genialen Tip).

Wie sollte eine Gegend aussehen, wo es mir gefallen könnte?

Wo?
- Alpen, nicht zwangsweise Italien ;)
- abgelegen tendenziell bevorzugt :)

Skiort:
- Charisma, welches egal! gut: Tignes: futuristisch; Zermatt: traditionell elegant; Alagna: authentisches Bergdorf; etc.
weniger mein Fall: Schladming, Wagrain / Flachau (Architektur / Lage im Tal / kein Flair); Wolkenstein, Livigno (Straßendorf), Les Menuires (Durcheinander von Stilen), Crans-Montana (zu städtisch).

- muss kein eigenes Schigebiet haben, wenn es mehrere Gebiete in der Gegend gibt, die sich mit dem Auto erreichen lassen!! Bis 1h Fahrt zum weitesten Gebiet ist ok. Beipspiel 2004: Aostatal mit Fahrten nach Cervinia, La Thuile, Gressoney und Courmayeur war durchaus ok.

- Ort muss günstige, gerne auch rustikale Unterkünfte bieten. 40,- € HP, 30,- ÜF ist normalerweise unser Richtwert. Bad/WC auf der Etage ok. klein und familiär immer gern!

Schigebiet(e):

- tolle Landschaft und verwinkelte Lage (Geländekammern)
- hochalpines Ambiente über der Baumgrenze bervorzugt, möglichst nicht zu nordseitig orientiertes Schigebiet
- darf gerne auch klein sein (5 Lifte etc.), wenn es mehrere Gebiete in der weiteren Umgebung gibt
- sollte keinesfalls überlaufen sein

Lifte und Pisten:

- nicht zu viele remodellierte Pisten; jedenfalls sollte es zumindest auch interessante Abfahrten geben, nicht bloß Standardautobahnen (Obertauern, Hochgurgl find ich z.B. völlig ok, weil es entsprechende Ecken mit netten Pisten gibt zusätzlich zu den Standardautobahnen)

- ungewöhnliche oder "schrottige" Lifte sehr gern! KSBs ok, wenn sie nicht dazu führen, dass die Pisten zu voll sind (aus letzterem Grund scheiden z.B. für die südtiroler Dolomiten aus).

--------------------------------------------------------------------

Mal ein paar Beispiele, für Orte, die in mein Raster passen:

Val di Sole:

- viele Schigebiete: Pejo, Marilleva / Folgarida, Madonna, Tonale, Pinzolo
- auch an Sylvester bis auf die Hauptpisten in Madonna keinesfalls überlaufen, v.a. viele Ausweichmöglichkeiten
- tolle Mischung aus modernen KSB und stylischen alten Liften
- meist sonnige Schigebiete in toller Landschaft: Brenta Dolomiten, 3500m hohes Gletschermassiv Adamello
- tolle abgelegene Pisten
- hübsche Orte, meist nett gelegen
- günstige Unterkünfte, oft sehr familiär
- neben den Autobahnpisten auch viele sehr interessant trassierte Pisten, teilweise in abgelegenen Geländekammern

Hochgurgl:

ok, kann ich mir nicht leisten dort zu wohnen, aber als Beispiel für ein Schigebiet, das ich super finde:

- Geländekammern und ruhige Ecken
- gute Mischung aus KSBs und alten, teils abgelegenen SL (vorderer Wurmkogel, Krumpwasser)
- grandiose Landschaft
- DSB Schermerspitze (so Lifte, ewig lang, bis ganz oben auf den Grat liebe ich!!)

San Martino di Castrozza / Falcade:

- absolut fantastische Landschaft
- stilvolle nette kleine Unterkünfte
- tolle Pisten, oft menschenleer
- gute Mischung aus KSBs auf den Hauptachsen und alten Liften hier und da
- tolle Pistentrassierungen
- verwinkelte Schigebiete

Zermatt:

- perfektes Schigebiet, perfekte Landschaft, perfekte Mischung der Anlagen, perfekter Stil - passt allerdings nicht unter mein Preiskriterium bei den Unterkünften, gebe ich zu .. ;) ; ein Traumschigebiet: hochalpin mit Gletschern, ewig lange Abfahrten, tolle stlyische Ecken wie Stockhorn, abgelene Pisten wie in Val Tournenche und Hörnlilift, gemütliche Waldabfahrten unten, großer HU.

Also über Anreize freue ich mich! Es müssen ja nicht alle Kriterien erfüllt sein, es geht mir auch nur erstmal darum ein bisschen Ideen zu sammlen. Einfach nur ein paar Namen.

War schonmal wer im Raum Sestrière? Lohnt sich das? Limone Piemonte? Süd-West-Alpen in Frankreich? Oder z.B. Montafon? Was ist mit den kleinen Gebieten im Wallis, Val d'Anniviers und so? 4 Quattre Vallées, wie wär sowas, da gibts wohl auch coole Freeridebereiche? Tessin, kann man da irgendwie so wohnen, dass man mehrere Gebiete hat? Welche lohnen sich? Oder noch was ganz anderes?

Ich danke für jeden Tip!
 
Mal ganz ehrlich - wer soll Dir noch nen Tipp geben?
 
Naja, du willst ja schon fast die eierlegende Wollmilchsau ;)

Bei uns im Großraum Innsbruck fallen mir 2 potentielle Skigebiete für dich ein:

Glungezer: bekannt für seine, formulieren wir es mal so, rustikale Liftstruktur und die Nordkette in Innsbruck. Da oben dürftest du ziemlich glücklich werden.
Dazu noch das Axamer Lizum mit vielen, vielen DSBs und das Rangger Köpfle, auch nicht ganz das modernste Skigebiet. Dazu noch die Bergeralm, wo man als Altliftfan auch glücklich werden dürfte. Daneben hat man immer noch die Möglichkeit, auf Gebiete mit Skiautobahnen auszuweichen (Stubaier, Schlick, Muttereralm, Patscherkofel, etc) Und ja, das Kühtai gibt es auch noch, da kannst du viel Schledpplift fahren.

Wohnen: nicht in Innsbruck, da relativ teuer, allerdings kann man immer wieder wo günstig unterkommen. und alle Skigebiete sind problemlos mit dem Auto binnen einer Stunde zu erreichen.

MFG Dachstein
 
Spontan fällt mir direkt kein Skigebiet ein was allen deinen Anforderungen genügt, da du aber selber das Montafon ins Spiel gebracht hast versuch ich dir dazu mal alle Informationen zu geben die ich habe.

Als Ort finde ich persöhnlich Gargellen am niedlichsten, liegt etwas abgelegen vom Rest des Montafons und hat wenige Tagesgäste, bei guter Schneelage ist die Abfahrt eigentlich bis vor jedes Haus im Ort möglich. Das Skigebiet ist nicht sonderlich groß bietet aber durchaus einige Off-Piste Möglichkeiten, vor allem das Täli welches vom restlichen Skigebiet komplett getrennt dürfte dir gefallen. Die Skischule im Ort bietet eine Skitour rund um die Madrisa an (Abstecher ins Madrisagebiet von Klosters), dürfte wenn man etwas Aufstieg nicht scheut sicher sehr interessant sein.
Spontan habe ich über die Homepage des Ortes eine Unterkunft gefunden die deinen Anforderungen entgegen kommt, das Haus macht auch von Außen, innen war ich leider noch nicht drin, einen ganz guten Eindruck: http://www.marmotta.at
Hier noch die Homepage von Gargellen
http://www.gargellen.at

Ansonsten sind die Skigebiete Silvretta Nova und Golm eher mainstream und zählen nicht unbedingt in die Kategorie von Skigebieten die du bevorzugst. Anders sieht es dann wieder beim Hochjoch aus, da gibt es im hinteren Bereich des Skigebiets sehr ruhige Geländekammern die nur durch alte Doppelsesselbahnen erschlossen sind (eine sogar mit Kurve ;-) ) und dadurch nicht überlaufen sind, hier hat es durchaus auch ein gewisses hochalpines Flair.
Des weiteren gibt es noch zwei kleine Skigebiete im Montafon, den Kristberg in Silbertal, den ich leider selber nicht kenne und den Sessellift Grabs, das Skigebiet Grabs ist zwar weder groß noch besonders hochalpin doch hat es einen besonderen Charme, der kleine Hang am oberen SL ist sehr kurz aber durchaus ganz nett, sehr schön ist die Talabfahrt die kaum genutzt wird teilweise sehr schön durch die Wälder und teilweise über Almwiesen.
Hier nochmal der Link zu meinem Montafonbericht von Feb. 2005: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=10527&highlight=montafon

Wenn du noch fragen hast, schreib mir einfach eine PN oder eine Mail.
 
Naja, du willst ja schon fast die eierlegende Wollmilchsau

:D Nein nein keine Sorge, die Kriterien nicht so eng sehen. Mir fallen eine ganze Menge Gebiete ein, wo das hinkommt, aber ich wollte nicht alle hinschreiben. Kaunertal z.B. mit Fendels, dem Gletscher, aber auch SFL, Samnaun und dem Reschenpass.

Alte Lifte sind NICHT wichtig (freuen mich aber). KSB etc sind völlig ok, solang es nicht zu voll ist.

Autobahnpisten als solche stören mich auch nicht so sehr wie gesagt, solange die Mischung stimmt.

@Oli: na ja, z.B. den Dachsteingletscher und den Krippenstein hätt ich von selbst niemals gefunden, auch wenn ich die Gebiete dem Namen nach kannte. Aber es musste mich doch jemand drauf stoßen.

Ich will ja auch nur mal ein paar Ideen sammeln. Kühtai interessiert mich übrigens in der Tat schon seit längerem.
 
Ich hätte als Tip: Andermatt. gegen Osten mit Sedrun, Disentis, gegen Westen Goms mit seinen Skigebiete, Gegen Süden Airolo, Dalpe, Bedretto, Cari, Nara, Blenio, usw. und gegen Norden die stylischen Alternativen Skigebiete im Schächental. :D

Ansonsten Sion mit den Quattre Vallees mit seinen Urhässlichen bauten alten verschrotteten Tellerliften und den unmengen an Tiefschneeabfahrten am Mont Fort. Anderweitig von Sion auch zu erreichen das verlotterte Skiresort Arolla 2000 mit seinen verrosteten Diesel Stangenschleppern und den Uralten Rolba Pistenmaschinen sowie den Grossen Hotelkomplexen für Bergsteigern.
 
dazu fällt mir (wie immer^^) klosters/davos ein, mit logie in saas oder küblis. zwar sind beide dörfer noch vom durchgangsverkehr belastet, aber wenn ihr deutschen nicht zu blöd wärt den ÖV zu benutzen :wink: wäre das auch kein problem. naja, umfahrungsstrassen sind bei beiden dörfern im bau. musst halt eine wohnung nicht grad an der hauptstrasse suchen.
die fünf skigebiete sind zusammen sehr vielfältig. am besten erfüllt madrisa deine kriterien.
 
Ich denke Livigno könnte passen. Zumindest so wie du das beschrieben hast. 8)
 
trincerone schrieb:
weniger mein Fall: [...] Livigno (Straßendorf),
:roll:

küblis und saas sind zwar auch eher der hauptstrasse entlanggezogen, aber es gibt doch quartiere die weiter weg liegen.
 
:oops: öhm äääh überlesen
 
BigE schrieb:
..., aber wenn ihr deutschen nicht zu blöd wärt den ÖV zu benutzen :wink: wäre das auch kein problem.
Diesen Satz lasse ich jetzt mal unkomentiert.

Dem Vorschlag "Davos/Klosters" kann ich mich aber nur anschließen. Mit dem Parsenn-Gebiet steht ein, was die Bahnen und Lifte betrifft, für Schweizer Verhältnisse modernes Gebiet zur Verfügung. Wer ein wenig Nostalgie erleben möchte, wechselt die Bergseite und besucht das Madrisa oder das Jakobshorn. Und eine vergeichsweise günstige Unterkunft sollte es in jedem Fall in Küblis geben. Wenn man hier in die Bahn einsteigt, für den sind es vom Bahnhof Kloster bis zur Gotschna-Bahn nur ein paar Schritte unter den Gleisen durch. Und wenn es die Schneebedingungen zulassen steht einem am Abend eine der längsten Abfahrten der Alpen bis nach Küblis zur Verfügung.
 
Ich greife das mal auf mit Davos/Klosters, das ist im Prinzip kein so schlechter Tipp. Folgendes gilt es nach meinen Erfahrungen (war jetzt ca. 5-7 Jahre nicht mehr da) zu wissen:
Davos selbst ist eine Stadt, vom Flair nicht gerade toll. Klosters ist besser, aber wohl nicht billig. Deswegen schließe ich mich an mit dem Tipp Küblis (gute Anbindung Rhätische Bahn) oder besser noch Serneus, da müsste man aber wohl Auto fahren da der Bahnhof eher weiter weg vom Dorf ist. Wenn's genug Schnee hat kann man aber z.B. nach Küblis abfahren, das sind echte 12 km und 2000 hm vom Weißfluhgipfel (2844 m).
Kurz zur Charakteristik der umliegenden Skigebiete. Zentrales, größtes und interessantestes der fünf Gebiete der Region ist Gotschna/Parsenn. Als ich Anfang der 90er-Jahre erstmals dort war bestand das Skigebiet ausschließlich aus großen Pendelbahnen und Schleppliften (Ausnahme: DSB Schwarzseealp an der Gotschna). Ab Mitte der 90er kamen einige KSBs hinzu (Gruobenalp, Totalp, Meierhofer Tälli, Dorftälli). Hauptmerkmal auf Parsenn sind die teils sehr langen Abfahrten, insbesondere an der 5 km langen Schiferbahn (6-EUB, Von Roll, Bj. 86). Die Pisten dürften teils remodelliert sein, allerdings sicher nur dort wo beschneit wird (Totalp, Dorftälli). Wenn es Schnee hat sind die Talabfahrten in Richtung Prättigau (Küblis nur bei sehr guten Verhältnissen, Klosters beschneit) eigentlich immer ganz gut gewesen. Pistentipps Parsenn: Seetälli (30), Furka (19), Gipfel Nord (1) bis Talstation Schifer. Pistenplan.
Dann gibts noch Madrisa (Familienberg, hat mich nie so vom Hocker gerissen), Rinerhorn (war ich noch nicht), Jakobshorn und die Pischa oben in Richtung Flüelapass. Das Jakobshorn wurde immer so ein bisschen als Snowboarder-Berg vermarktet. Im Prinzip eine große Pendelbahn flankiert von ein paar Liften (KSBs). Ich war nur einmal dort vor Jahren, wage deshalb kein detaillierteres Urteil abzugeben. Von der Größe die Nr. 2 in der Region hinter Parsenn. Pistenplan.
Die Pischa ist ja bekanntlich ab dieser Saison zum Freeride-Gebiet degradiert oder befördert worden, je nach Blickwinkel ;-) Früher gab's den Slogan "Pischa isch no schöner" mit einer Sonne draufgemalt, da Südhang. Liegt etwas abgelegen, wenn man nicht mit dem Auto hinfährt. Könnte durch die Freeride-Geschichten durchaus interessant werden. Pistenplan.

Die Gegend kannst aber locker auch als Tagesausflug von Oberschwaben aus erreichen, würde ich sogar fast eher empfehlen angesichts dessen was du/ihr die letzten Jahre so gemacht habt über Silvester. Da würde ich dann doch vielleicht eher mal in Richtung Wallis tendieren. Die Berichte des Herrn Major dürften da sehr aufschlußreich sein ;-)

Nochmal zurück zur Region Davos/Klosters: Ich war fast die gesamten 90er-Jahre hindurch immer im März für ein Wochenende auf Parsenn. Diese Wochenenden sind bis heute ganz, ganz weit vorne in der Liste meiner besten Skitage angesiedelt. Ein Grund warum ich unbedingt mal wieder hin möchte. Für dieses Jahr habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
 
Ich würde dir auch Davos/Klosters empfehlen! Beim Jakobshorn freilich musst du früh aufstehen, um wirklich gut skifahren zu können, da so ab 10-11 Uhr dann die Pisten überfüllt werden und du aufpassen musst, nicht angefahren zu werden. Parsenn/Gotschna: Hat moderne, sowie aber auch alte Anlagen, die aber noch gut funktionieren (z.B. Parsennmäder, Bj 1957, Garaventa). Madrisa: Vor allem eher für Familien, obwohl das Essen im Hauptrestaurant sehr teuer ist - und zudem auch nicht wahnsinnig gut ist. hinten bei der Talabfahrt und dem Zügenhüttli wunderschön. Rinerhorn: Etwas für Habeggerfans! Alles ausser einem oehlerlift stammt von Habegger, darunter zwei Doppellifte. Sehr schöne und abwechslungsreiche Pisten, wenige Wartezeiten. Pischa: Wenig Wartezeiten, sehr gut präparierte Pisten. Wie es dieses Jahr sein wird, kann ich dir nicht sagen.
 
Vielleicht kann ich dich für die Tiroler Zugspitzregion begeistern.
- Viele kleine Gebiete mit einer guten Mixture aus alten und modernen Bahnen.
- Keine Pistenautobahnen, und zwar in ausnahmslos jedem Gebiet.
- Die Dörfer beschaulich und nicht viel Tumult. Lermoos, Biberwier und Ehrwald mit grandiosem Panorama auf die Zugspitze. Berwang in einem hübschen Hochtal und sehr sonnig.
- Pisten besonders in Lermoos anspruchsvoll.
- Fürs hochalpine sorgt das Zugspitzplatt.
- Garmisch ist schnell zu erreichen, Abstecher von 1h - 1,5h Fahrt nach Seefeld und ins Pitztal möglich.
 
oli schrieb:
Wer ein wenig Nostalgie erleben möchte, wechselt die Bergseite und besucht das Madrisa oder das Jakobshorn.

Nostalgie und Jakobhorn war einmal. Heute mit 1x 2KSB 2x 4 KSB und 1x KSB sowie ein Skilift und drei Pendelbahnen gehört das Gebiet eher zum Mainstream. Pisten sind auch ziemlich voll dort.

k2k schrieb:
Nochmal zurück zur Region Davos/Klosters: Ich war fast die gesamten 90er-Jahre hindurch immer im März für ein Wochenende auf Parsenn. Diese Wochenenden sind bis heute ganz, ganz weit vorne in der Liste meiner besten Skitage angesiedelt. Ein Grund warum ich unbedingt mal wieder hin möchte. Für dieses Jahr habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Melde dich, wenn du was in die Richtung planst. Für Davos bin ich auch immer zu haben. 8)
 
Osttirol und Umgebung?
Von Gletscher (Mölltal, Kitzsteinhorn) über größere (Nassfeld, Kitzbühel, Kronplatz, Sella Ronda, event. SHL) zu den kleinen (Helm, Rotwand, Innichen, Toblach, Sillian, Obertilliach, Lienz (2x), Matrei, Kals, St. Jakob, Heiligenblut, Ankogel) Schigebieten sind alle in Tagesausflügen erreichbar. Sind zwar teilweise länge Autofahrten dabei, der Kontrast dafür umso größer (Massenschigebiete wie Kronplatz gegen sehr versteckte Schigebiete wie Obertilliach).
 
Mein Tipp:
Übernachten in Pfunds (Oberinntal), recht günstige Unterkünfte. Von dort läßt es sich prima in verschiedene Gebiete fahren, z.B. auch Nauders/Reschenpass, von dem ich letzte Saison (Februar) recht positiv überrascht war: Sehr leere Pisten, keine Wartezeiten und neben modernen Anlagen auch noch ein alter Sessel und ein paar Schlepplifte. Für einen Tagesabstecher echt zu empfehlen. Nicht weit von Pfunds ist übrigens auch Scuol in der Schweiz, das mich persönlich ja mal interessieren würde. Direkt in Reichweite befinden sich außerdem Samnaun/Ischgl, Fiss/Serfaus, Kaunertal, Venet, das ist alles locker innerhalb einer Stunde zu erreichen und alle Gebiete haben ihre Eigenheiten. Ich halte ja Fiss/Serfaus übrigens eh für eines der besten Gebiete, man hat (bei guter Schneelage) unglaublich viele Möglichkeiten, es gibt abgeschiedenen Ecken und die Hauptzubringer sind leistungsstark und die Skifahrermassen verteilen sich trotzdem recht gut. In Samnaun ist es ähnlich, wer sich auskennt findet auch dort ruhige Ecken und die Talabfahrt über die Zeblaswiesen ist einfach klasse.

Ansonsten hätte ich noch einen Tipp für die Schweiz. Das Lötschental im Wallis hat seit wenigen Jahren eine Umlaufbahn bis über 3000m, was das kleine Skiegebiet mit Sicherheit ziemlich aufwertet. Ich war vor Jahren mal dort, vor dem Bau der neuen Bahn, und das Gebiet war sehr urig, hochalpin und mit vielen Möglichkeiten abseits der Pisten.
 
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