Achim Ehrhard
Massada (5m)
- Registriert
- 17. Aug. 2004
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Hola beizamm,
ich blättere so im Alpin und freue mich fast schon zu früh über einen netten Text zum 60sten Reinhold Messners und muß einen sulzigen Schmarrn von Malte Röper lesen.
Was ist nu los in der Alpin-Fraktion, wer ohne Schuld ist, werfe den letzten Stein, aber macht hinne, ich bekomme bei dem ganzen Negativ-Genörgle unbekannter Alpinisten langsam aber sicher Magenschmerzen.
Schaun wir uns mal SWR3-Eigermann (im Rundfunkwagen) Malte Röper an:
Im Flachland gebohren, prädestiniert zum Ostsee-Muschelschubsen, meint Malte, im Jugendaustausch werd er nun Bergfex. Da ist ja sogar meine Heimat Südhessen noch gebirgiger und näher dran, an den ersehnten Alpen. Drei, vier Berge, hat Malte inzwischen schon abgehakt, schreibt schicke, aber nichtssagende Bücher im Randbereich Belletristik, Dilettantismus, Alpinistik.
Aber die Mitleidsgratulation an Messner grenzt an Beleidigung.
Ich hab Messner 20 Jahre tapfer nicht gemocht.
Fand ihn richtig blöd. Aber das Gesemmel um seinen Bruder, das ewige Gehetze und aber auf der anderen Seite die Aussagen Messners, seine Reflektionen übers Leben, Kommunizieren (erst mal mit sich selbst, dann mit anderen), Leistung, Grenzen (eigene) und erst zuletzt die Berge,
haben mich überzeugt, das dieser Messner nichts an der Waffel hat, sondern all seine Kritiker.
Röper darf nun den Zug der unbekannten Nölgeister anführen, die so gerne im Rampenlicht stünden, deren Leistungen sie jedoch irgendwo im Zwielicht des Mißerfolges und Haderns bannen.
Herr Röper,
volles, konkretes Beileid,
zu Ihrer nicht vorhandenen Größe.
Achim Ehrhard
Ascholding
ich blättere so im Alpin und freue mich fast schon zu früh über einen netten Text zum 60sten Reinhold Messners und muß einen sulzigen Schmarrn von Malte Röper lesen.
Was ist nu los in der Alpin-Fraktion, wer ohne Schuld ist, werfe den letzten Stein, aber macht hinne, ich bekomme bei dem ganzen Negativ-Genörgle unbekannter Alpinisten langsam aber sicher Magenschmerzen.
Schaun wir uns mal SWR3-Eigermann (im Rundfunkwagen) Malte Röper an:
Im Flachland gebohren, prädestiniert zum Ostsee-Muschelschubsen, meint Malte, im Jugendaustausch werd er nun Bergfex. Da ist ja sogar meine Heimat Südhessen noch gebirgiger und näher dran, an den ersehnten Alpen. Drei, vier Berge, hat Malte inzwischen schon abgehakt, schreibt schicke, aber nichtssagende Bücher im Randbereich Belletristik, Dilettantismus, Alpinistik.
Aber die Mitleidsgratulation an Messner grenzt an Beleidigung.
Ich hab Messner 20 Jahre tapfer nicht gemocht.
Fand ihn richtig blöd. Aber das Gesemmel um seinen Bruder, das ewige Gehetze und aber auf der anderen Seite die Aussagen Messners, seine Reflektionen übers Leben, Kommunizieren (erst mal mit sich selbst, dann mit anderen), Leistung, Grenzen (eigene) und erst zuletzt die Berge,
haben mich überzeugt, das dieser Messner nichts an der Waffel hat, sondern all seine Kritiker.
Röper darf nun den Zug der unbekannten Nölgeister anführen, die so gerne im Rampenlicht stünden, deren Leistungen sie jedoch irgendwo im Zwielicht des Mißerfolges und Haderns bannen.
Herr Röper,
volles, konkretes Beileid,
zu Ihrer nicht vorhandenen Größe.
Achim Ehrhard
Ascholding
