• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Marco Pantani ist tot

Jay

Mt. Blanc (4807m)
Er war sicher eine streitbare Person und auch wenn es fraglich ist ob er seinen größten Erfolg ohne Doping geschafft hat, ist es dennoch traurig dass eine so schillernde Persönlichkeit gestorben ist.
Ruhe in Frieden
 
Rimini. AP/BaZ. Nach dem überraschenden Tod des italienischen Radrennfahrers Marco Pantani haben die italienischen Behörden Ermittlungen aufgenommen. Staatsanwalt Paolo Gengarelli schloss am Sonntag einen Selbstmord aus. Der Tour-de-France-Sieger von 1998 wurde am Samstag in einem Hotel in Rimini tot aufgefunden. Im Zimmer des 34-Jährigen wurden nach Polizeiangaben mindestens zehn Fläschchen mit Beruhigungsmitteln gefunden, einige von ihnen leer, andere erst vor kurzem geöffnet. Als Todesursache stellten Gerichtsmediziner in einer ersten Untersuchung einen Herzstillstand fest.......
Quelle BaZ 15.02.2004 18:42
 
In die Zeitung heute stand auch Herzstillstand. Aber das ist mit so viel Beruhigungsmitteln auch möglich das es ein selbstmord ist.
Die Leute haben in ruhe ein herzschlag (oder wie sagt man das auf Deutsch) von 25 oder 30.
 
Hmm. Hat mich auch ziemlich geschockt gestern morgen. Immerhin war Pantani wesentlich für den legendären Satz "Quäl dich, du Sau!" verantwortlich.
Was ist mit dem Witz?
 
wen ein bissle mehr interessiert - bei uns heut zu lesen....

Tragödien im Spitzensport: Die schwarze Serie

Die Leistungssportler Feher, Foe und Griffith-Joyner eint ein tragisches Schicksal. Sie alle starben jung am plötzlichen Herztod. „Wegen der Medienpräsenz wird eine scheinbare Häufung solcher Fälle bei Spitzensportlern angenommen, was aber so nicht stimmt“, sagt Wilfried Kindermann, Chefarzt der deutschen Olympia-Mannschaft. Häufiger als Spitzensportler seien Freizeitsportler betroffen.
Doch sind es vor allem Spitzensportler, die durch ihren frühen Tod für tragische Schlagzeilen sorgen.
Februar 2004: In der Nacht auf Freitag stirbt der belgische Rad-Amateur Johan Sermon (21) im Schlaf.
Februar 2004: Der lettische Basketball-Teamspieler Raimondis Jumikis (23) bricht bei einem Ligaspiel seines schwedischen Klubs Akropol tot zusammen. Angeblich wusste er einige Zeit vor seinem Tod, dass er einen angeborenen Herzfehler hat.
Jänner 2004: Der ungarische Fußball-Teamspieler Miklos Feher (24) bricht im Spiel der portugiesischen Meisterschaft zwischen Guimaraes und Benfica Lissabon zusammen und stirbt wenig später.
Dezember 2003: Jesus Maria Jimenez (32) stirbt in einer Klinik in Madrid an Herzversagen. Der dreifache spanische Bergkönig der Vuelta hatte sich 2002 wegen Depressionen aus dem Radsport zurückgezogen.
Juli 2003: Der brasilianische Fußballer Max (21) von Botafogo erleidet im Training einen Herzinfarkt und stirbt.
Juni 2003: Kameruns Fußball-Teamspieler Marc-Vivien Foe (28 ) bricht im Confederations Cup in Lyon gegen Kolumbien zusammen und stirbt wenig später.
Mai 2003: Der französische Rad-Profi Fabrice Salason (23) stirbt kurz vor der Deutschland-Tour in seinem Hotelzimmer in Dresden.
Jänner 2003: Der italienische Rad-Profi Denis Zanette (32) stirbt nach einer Zahnbehandlung an Herzversagen.
Dezember 2002: Der Mazedonier Stefan Toleski (28 ) kollabiert bei einem Fußball-Spiel und stirbt an den Folgen einer Herzattacke.
Juli 2002: Balasz Dardai (23), Bruder von Hertha-Profi Pal, bricht während eines Fußballspiels in Pecs mit Herzstillstand tot zusammen.
Juni 2002: Zyperns Zweitliga-Fußballspieler Michael Michel (32) erleidet auf dem Spielfeld einen Herzinfarkt.
April 2001: Der englische Schiedsrichter Mike North bricht drei Minuten vor der Halbzeitpause in einem Drittliga-Fußballspiel mit einem Herzinfarkt auf dem Platz zusammen und stirbt.
Oktober 2000: Der rumänische Fußball-Teamspieler Catalin Haldan (24) von Dinamo Bukarest erleidet während eines Spiels einen Gehirnschlag und stirbt.
1998: Ein schwarzes Jahr: Florence Griffith-Joyner (38 ) erlag einem Hirnschlag. Der deutsche Bobfahrer Lars Bolte (31) starb beim Hallentraining. Im deutschen Fußball erlag Markus Paßlack (24) bei einem Probetraining einem Herzinfarkt, Axel Jüptner (29) sackte nach einem Training tot zusammen. Gleich drei Eishockey-Profis starben an Herzversagen: Der Tscheche Jaroslav Hauer (36) und der Kanadier Stephane Morin (29) bei einem Ligaspiel in Deutschland. Der Kanadier Chad Silver (29) vom Züricher SC starb im Schlaf.

Kurier | 16.02.2004 | Seite 21
 
für mich war pantani immer ein super radfahrer! er in den bergen angegriffen, scheiß egal ob er schon ne ewigkeit vorsprung hatte oder seine er eigentlich auf seine mannschaft warten sollte! mit ihm geht uns einer der besten sportler verloren!!!
war echt scheiße was mit ihm in den letzten jahren passiert ist!
 
Pantani war Kokser. Und es dürfte festehen, dass seine größten sportlichen Erfolge auf Doping beruhen. Ich mochte den Piraten auch, aber das ist doch recht ernüchtend.
 
Ist eigentlich schon die zweite mahl das so etwas passiert mit einem Italiänischen radprofi passiert. Fausto Kopie starb auch viel zu jung.

Vielleicht hatte es doch irgendwass mit dem Herzschlag zu tun. Alle sind Gut trainiert und habe ein tiefen Herzsclag in Ruhe. Wann dass ein bisschien zerstört kann es schon vorbei sein.

Ein 20er oder 30er soll nicht sterben an die Folgen eines Herzfehler. Sicher nicht wann es ein Topsporter ist.
 
k2k schrieb:
Hmm. Hat mich auch ziemlich geschockt gestern morgen. Immerhin war Pantani wesentlich für den legendären Satz "Quäl dich, du Sau!" verantwortlich.
Was ist mit dem Witz?

Das war ganz sicher nicht Pantani sondern Udo Bölts damals zu Jan Ullrich...

Jakob
 
Jakob, stimmt schon, was k2k schrieb. Ullrich drohte bei der Tour 1997 in den Vogesen einzubrechen, Pantani witterte seine Chance und zog das Tempo an. Bölts ermunterte daraufhin Ullrich mit dem legendären Spruch, der Rest ist bekannt.
 
Ups, sorry hans und k2k. Hab das Posting falsch gelesen, insofern hat er natürlich vollkommen recht. :oops:

Jakob
 
Ehrlich gesagt wundert es mich nicht , daß bei jemanden, der in der Vergangenheit massiv Drogen konsumiert und gleichzeitig Spitzensport betrieben hat, irgendwann das Herz stehen bleibt. Kann aber aufgrund der schlechten psychischen Verfassung ebenso Selbstmord gewesen sein. Eine tragische Angelegenheit, die wahrscheinlich nie restlos aufgeklärt werden wird. Wird wieder schiefes Licht auf eine Sportart werfen, in der es anscheinend ohne verbotene Substanzen nur wenig zu gewinnen gibt.
 
Zurück
Oben