• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Marketing - Kosten und Sinn

MMn basiert der Erfolg von Red Bull auch zu einem großen Teil auf dem einfachen Satz "nicht mit Alkohol mischen".
 
Eins zum Marketing selbst. Gibt auch Firmen in dem Segment die mehr oder weniger nichts für Werbung ausgeben, nämlich die Brauereien Oettinger und Augustiner z.B.
Aber das nur am Rande zur Red Bull-Thematik :wink:
 
Die Redbullisierung des Sports
"Red Bull kreiert eine eigene Sportwelt, einen vom Marketing erschaffenen Kulturraum.
...
Nur in der beliebtesten Sportart der Welt tut sich Mateschitz noch schwer. In dem ehemaligen Arbeitersport ist der Protest gegen die Ökonomisierung des Sports am stärksten."
 
eMGee schrieb:
Eins zum Marketing selbst. Gibt auch Firmen in dem Segment die mehr oder weniger nichts für Werbung ausgeben, nämlich die Brauereien Oettinger und Augustiner z.B.
Aber das nur am Rande zur Red Bull-Thematik :wink:
Ausnahmen bestätigen doch immer die Regel. Der deutsche Biermarkt ist hier eh ein Sonderfall, da Großbrauereien mit umfangreichem Marketingbudget (die weltweit eher der Normalfall sind) auf eine Großzahl etablierte, primär regionale Brauereien treffen, die, um ihren Markt zu erschließen, praktisch keine klassische Werbung brauchen. Das findet man so in keinem anderen Land. Augustiner gehört größtenteils in letztere Kategorie. Die entsprechende Klientel trinkt zumindest in München doch neben Augustiner wohl in erster Linie Tegernseer oder Ayinger. Der Becks-Styler steht dem diametral gegenüber.
Oettinger verkauft sich ausschließlich über den Preis. Es gibt doch im Konsumgüterbereich keine wirkliche Billigmarke, die umfangreich Marketing macht. Wozu auch, schließlcih würde das nur den Verkaufspreis in die Höhe treiben, das Hauptargument für den Kauf also zunichte machen.
 
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/14387296_die-story-im-ersten-die-dunkle-seite-von-red-bull

Eine ARD Doku über die Verlierer vom Red Bull Event Marketing. Ich meine hinter der allseits zur Schau gestellten Red Bull Event-Werbung sollten die Schattenseiten der geförderten "Inflation des Extremen" von Extremsportlern nicht ganz unberücksichtigt bleiben.

Die Sendung ist zwar für meinen Geschmack im ersten Teil etwas zu reisserisch und selbst tw. auch voyeuristisch. Der davon unangetastete tiefere eigentliche Inhalt des ARD Beitrags sollte einem jedoch zu denken geben... beim betrachten des nächsten Red-Bull Logos auf Helm/Fahne/Red Bull Magazin...
 
Ich habe die Sendung gesehen und finde sie mies, den Qualitätsansprüchen der öffentlich rechtlichen Sendern nicht entsprechend. Völlig unausgewogen!
Das einzige wirklich üble Beispiel war der verunglückte jugendliche Motorradfahrer. Aus dem Jugendbereich sollte man tatsächlich die Finger lassen, denn hier kann nicht von eigenverantwortlichem Handeln gesprochen werden. Aber im Erwachsenenbereich muss jeder selbst wissen was er tut. Red Bull Sportler kommen ja auch nicht durch Red Bull zum Extremsport sondern üben den schon vorher aus und sind froh wenn sie unter die Flügel schlüpfen können und ihre Leidenschaft total verfolgen können.
 
Zurück
Oben