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Maroldschneid + Rotwand (07.07.2016)

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A99/A8 -Weyarn - Fischbachau - Bayrischzell - Sillberg-Parkplatz in 1:45 Stunden

Rückfahrt:
Sillberg-Parkplatz - Bayrischzell - Fischbachau - Weyarn - A8/A99 - Markt Indersdorf in 1:45 Stunden.

Wetter:
Sonne-Wolken-Mix 15-24°C

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten:
-keine
-Rotwandhaus

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-keine
-Sillberghaus (nur am WE offen)

Wartezeiten:
keine

Gefallen:
- Wetter
- Wegverlauf am Kamm, sobald man das weglose Stück in der Tasche hat
- Ausblick von allen 3 Gipfeln
- Rotwandhaus
- Urwüchsige Pfade (vor allem am Nordgrat der Rotwand
- Ruhiger Anstieg

Nicht Gefallen:
- Nichts

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-keine

So Zeit für eine der beiden Wanderaltlasten, diesmal vom 7.7. Dort gings dann mal von der Bayrischzeller Seite auf die Rotwand. Der Anstieg ist deutlich länger und schöner, als der Normalweg vom Spitzingsee aus. Meist nimmt man ja die Taubensteinbahn und läuft dann gemütlich in anderthalb Stunden rüber. Ich hab via Maroldschneid und Auerspitz 3x so lang gebraucht, hatte aber dafür wohl die schönere Variante gewählt.

1. Anstieg zum Sillberghaus

Nunja kaum gegen 8:00 unten am Sillbergparkplatz angekommen, erstmal festgestellt, dass das Sillberghaus, dass ich für den Absacker eingeplant hatte nur am WE offen hat, so musste ich daher ohne Absacker heimwärts, dafür jedoch einen netten Abstieg zum Parkplatz gefunden. Der Weg geht steil hoch zu den Almen. Ab Wirthsalm, gings dann in den intressanten Teil der Tour.

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Wegverlauf unten, der Anstieg beginnt recht steil, so dass man die Hütte nach einer guten Halben Stunde passiert.

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Blick rüber zum Trainsjoch, die Traithen, sieht man erst weiter oben.

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Die Maroldschneid kommt in Sicht

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Hier geht's zum leider nur am WE geöffneten Sillberghaus

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Nett gelegen, aber als Ziel für sich unintressant.

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Sillberghaus und - Alm

2. Sillberghaus - Wirthsalm

Nunja nach dem Sillberghaus, gings dann gemütlich auf Almstraßen hinüber zur Wirthsalm. Kurz dahinter muss man sich entscheiden, ob man den Normalweg zur Auerspitz, oder den "Wilden" Weg über die Maroldschneid wählt. Alternativ kann man auch bei der Sandbichler Alm auf den Rücken, hab mich jedoch bei einem markanten Baum für den Anstieg entschieden.

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Wegverlauf

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Wieder der Markante Rücken der Maroldschneid, den gings später weglos hoch

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Ausblick

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Ab hier gings dann schmaler zu den Almen

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Die beste Stelle, mit dem halb umgeknickten Baum

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Die Alm ist in Sicht, beide sind nicht bewirtet, allerdings verirren sich auf den langen Anstieg nur wenige

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Rückblick zu den Traithen, auch die kann man aus dem Ursprungtal machen, oder kürzer vom Sudelfeld aus.

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Rückblick zur Hütte, die Traithen drängen sich ins Bild, hier gings dann in die Wildnis.

3. Aufstieg zur Maroldschneid

Nunja an einem markanten Baum, der nur wenige Minuten hinter der Wirthsalm steht, kann man den recht steilen Grasrücken hoch. Den Weg muss man sich selbst suchen, hab mich meist auf der Flanke gehalten. Oben etwas verzettelt, dort war dann etwas Grasgekrabbel nötig, aber nie schwerer als T3+ Zum Glück ist das Gelände recht übersichtlich, man darf nur nicht zu weit von der Kammlinie abkommen.

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Auf dem Rücken, zunächst steil, dann bis 1500m flacher, bevor es bis zur Kammhöhe (1620m) sehr Steil wird.

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Blick zum Sonnwendjoch, wäre mal eine nette Kurztour für den Herbst, wenn man von der Tiroler Seite startet.

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Blumenwiesen über der Wirths-Alm, an die Bäume sollte man nicht, da dort steileres Gelände ist.

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Blick zur Sandbichler-Alm dort kann man auch zur Maroldschneid ansteigen, allerdings etwas steiler.

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Das Ziel ist vorgegeben

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Wenn man will kann man eine der beiden Graskuppen mitnehmen, für einen besseren Überblick

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Bei der Baumleiche hat man gut den halben Weglosen Abschnitt erledigt, danach geht's Steiler hoch zum Kamm.

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Wieder die Markanten Traithen

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Die Baumleiche, komischerweise noch tw. mit Nadeln

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Ausblick, diesmal Richtung Brandenberger Alpen

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Sprung auf die Kammhöhe, sobald man den Gipfel passiert hat, hat man wieder einen passablen Pfad

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Blick rüber zum Wendelstein, daneben der Breitenstein

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Noch ein Ausblick, danach gings auf dem Kamm Richtung Auerspitz.

4. Schlussanstieg zur Maroldschneid

Oben angekommen, gings zunächst nur über rudimentäre Pfade weiter zum höheren Gipfel der Maroldschneid. Der hat zwar ein Kreuz, dies jedoch nicht am höchsten Punkt. Ab dem höchsten Punkt hat man meist einen schwach ausgeprägten Pfad, mit einigen Abschneidern nach Süden. Richtung Norden zu steigen ist wg. Felswänden keine gute Idee.

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Noch mäßige Fernsicht, nach Norden konnte man besser sehen

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Blick zum Gipfelaufbau. Kletterei hat man bestenfalls mal an Schrofen

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An den Schrofen kann man sich jedoch gut halten, um die beste Route zu finden, nach unten wird's steiler, also lieber am Kamm bleiben

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Gipfelkreuz, recht winzig und 20m unterm eigtl. Gipfel. Danach folgt man einem alten Steig mehr oder weniger am Kamm entlang. Latschenkämpfe bleiben nicht aus

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Der höchste Punkt ist weiter oben, jedoch von Latschen besetzt

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Ruchenköpfe, Soinsee und der Hochmiesing, witzigerweise wirkt der Dürrmiesing (1863m) höher, obwohl etwas niedriger.


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Bereits auf der Maroldschneid angekommen

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Blick rüber zur Auerspitz, bis dorthin hat man etwas Latschenkampf, allerdings nie wirklich schlimm.

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Blick rüber zum Sonnwendjoch

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Nochmal der Dürrmiesing, der ist im Gegensatz zum höheren Bruder unerschlossen, da kommt man nur Weglos und mit viel Latschenkampf rauf.

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Und nochmals Breitenstein und Wendelstein

5. Maroldschneid - Auerspitz Teil 1

Kaum oben angekommen, gings immer dem Grat folgend entlang rüber zum Auerspitz. Der Ausstieg aus dem alten Steig, ist passenderweise genau unter dem kleinen Gipfelkreuz. Doch selbst die Auerspitz war mir an dem Tag noch nicht genug, hab dann nach einer Einkehr im Rotwandhaus noch die Rotwand selbst mitgenommen, macht also einen (falschen) 3000er. Zumal Gipfelsammeln in diesem Teil der Voralpen ohnehin sehr gut klappt. Noch besser geht's bei der Wendelsteingruppe, dort kann man wenn man will bis zu 10 Gipfel auf einmal machen.

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Die Traithen von der Schneid aus gesehen, genau zwischen den beiden Gipfeln liegt die Fellalm, dürfte im Bereich der Bayrischen Voralpen die höchstgelegene Bewirtschaftete Alm sein

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Wendelstein mal wieder, zwischendurch war durch die Latschen etwas Dschungel angesagt, war aber bis auf 2-3 Stellen nicht schlimm

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Im "Dschungel", meist hat man aber eine recht gute Gasse gefunden, das Krummholz wird allerdings mit der Zeit lästig.

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Ruchenköpfe vom Grat aus

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Kommt man in Felsiges Gelände, sieht man auch mal zum Soinsee, an dem gings danach noch vorbei.

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Wegverlauf, hinten kommen wieder bessere Pfadspuren

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Der Kamm gibt die Richtung vor, hier auch mit guten Latschengassen garniert

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Wieder mal die Wendelsteingruppe

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Kammverlauf, auf dem ganzen Abschnitt bis zur Auerspitz waren keinerlei Wanderer, der weglose Zustieg schreckt ab. Nur zwischen Auerspitz und Rotwand war trotz Wochentag einiges los.

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Rückblick zur Maroldschneid

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Pfadverlauf, nett rustikal, genau nach meinem Geschmack.

6. Maroldschneid - Auerspitz Teil 2

Nach einiger Zeit war ich auf halber Strecke zur Auerspitz. Der Weg verlief sich später in Wiesengelände, daher kurzzeitig eher zu hoch gekommen und auf einem Gamspfad gelandet. Später hatte ich den eigtl. Pfad wieder, der verläuft sich stellenweise. Vom Schwierigkeitsgrad her liegt die Tour durchwegs bei T3, dafür hat man trotz des Überlaufenen Rotwandgebiets durchaus seine Ruhe, wenn man einfach nur einen unüblichen Anstieg nimmt.

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Blick zum Vorderen Sonnwendjoch, mit immerhin knapp 2000m, der Gruppenhöchste im Mangfallgebirge.

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Wieder die Miesinge

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Hinter den Ruchenköpfen ragt die Rotwand auf, nach 14:30 hat man dort oben schon wieder relative Ruhe, da die meisten vom Taubenstein aus aufsteigen.

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Mal ein Tiefblick, müsste fast schon der Sillberg sein

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Dunstiger Südblick

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Urtümliches Gelände auf dem Kamm

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Wolkenspielchen, immerhin hatte es angenehme Temperaturen (im Tal 24°C oben etwa 15°C)

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Wegverlauf, kaum zu sehen, später war ich dann kurzzeitig falsch, aber wenn man sich am Kamm hielt kam man gut durch.

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Könnte ein Almrausch sein (Bewimperte Alpenrose), der kommt nur auf Kalkstein vor.

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Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

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Latschen-Makro, durch sowas muss man durch, wenn man die Zweige vorsichtig beiseite drückt geht's

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Auch eine Trollblume hab ich noch vorgefunden, müsste eine sein, aber ungewöhnlich sowas Anfang Juli zu sehen.

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Blick rüber Richtung Kamm

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Der Normalweg kommt wieder in Sicht

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Wieder das Massiv des Vorderen Sonnwendjochs, das Hintere liegt weiter südwestlich

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Mal ein Rückblick

7. Auf der Auerspitz

Nunja nach der Gratstrecke, gings dann noch einen letzten Anstieg auf die Auerspitz hinauf. Von oben nahm ich einen der beiden Normalwege. Dort war dann auch gleich deutlich mehr los. Auf der Auerspitz selber war nur wenig los, es zieht alle zur etwas höheren Rotwand. Die nahm ich jedoch erst Nachmittags noch auf dem Rückweg mit.

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Die Auerspitz ist in Sicht, auch ein guter Aussichtsberg, steht jedoch im Schatten der höheren Rotwand

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Schinder und Auerspitz, wenige Minuten Später stand ich oben

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Mal ein Talblick, bin vom Ursprungtal aus hoch

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Rückblick auf den überstiegenen Kamm

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Ausblick vom Auerspitz

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Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

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Und die Traithen vom Kamm aus

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Gipfelkreuz

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Mal ein Blick in die Tegernseer Berge hinüber gut zu sehen der Markante Plankenstein, daneben Wallberg und Setzberg, die aber höher wirken warum auch immer

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Dunstiger Südblick

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Und nochmal die Miesinggruppe

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Wendelstein-Zoom

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Noch ein kurzer Blick am Kreuz vorbei, danach gings Richtung Hütte

9. Auerspitz - Rotwandhaus

Nunja nach der Gipfelrast am Auerspitz, per Normalweg runter. Dem Wilden Pfad bin ich vorerst nicht mehr gefolgt und dann von der Kümpfelscharte aus zur Hütte. Dort hatte ich erstmals seit der Wirthsalm andere Wanderer gesehen, dann aber gleich eine ganze Gruppe. Ab Miesingsattel war wieder Ruhe, weiter unten hab ich dann nur noch Almbauern angetroffen.

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Ziel in Sicht, dauert aber ab Auerspitz etwa 40-45min bis man dort ankommt, grad Recht zu Mittag

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Wieder die Ruchenköpfe, die fehlen mir auch noch, sind allerdings für Wanderer nur schwer zu erreichen

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Rotwand und der Pfadverlauf Richtung Hütte, den Grat rechts gings später auf einem ausgefuchsten Steig hinab, glaubt man bei der Steilflanke nicht da mit T3 (nach SAC) durchzukommen

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Dürrmiesing, Wendelstein und Ruchenköpfe

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Die Hütte von der Kümpflscharte aus, hier hielt sich auf nur 1700m noch ein kleines Schneefeld

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Blick zu den Schindern, die fehlen mir auch noch.

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Nochmals die Ruchenköpfe, die habens mir angetan

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Kurz vorm Rotwandhaus, dort kehrte ich dann ein, genau nach gut Halber Strecke

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Rückblick zum Auerspitz

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Den Normalweg musste ich leider dann doch noch nehmen, aber danach wurde es wieder ruhiger.

10. Einkehrschwung und Schlussanstieg

Tja nach mehrstündiger Wanderung abseits der üblichen Pfade, gings dann erst mal zum trotz Wochentag gut besuchten Rotwandhaus. Nach einer längeren Pause, gings dann doch noch die restlichen 20min hoch zum Gipfel, da ich noch den eher unbekannten Nordanstieg mitnehmen wollte. Mittlerweile aber zumindest mit Wegweiser, der Weg selber ist unmarkiert, aber logisch zu verfolgen.

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Pause!

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Und die verdiente Brotzeit

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Der Enzian danach war obligatorisch

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Ausblick bei der Hütte

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Tja bei der Einkehr, gabs dann noch ein letztes Bier, bevor es noch zur Rotwand hoch ging. Auf der kam ich gegen 14:45 an, nach gut 20min Anstieg ab Hütte.

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Gegen 14:30 gings dann rauf

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Und rauf dort, der Weg ist höchstens T2, sehr leicht gangbar, bessere Abschnitte kamen erst nach dem Gipfel

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Rückblick auf die zuvor überstiegene Maroldschneid, sowie zum Auerspitz

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Wanderautobahn hoch, obwohl angenehme Temperaturen herrschten, wurde mir im Südhang ordentlich warm.

11. Auf der Rotwand

Gegen 14:45 oben angekommen, erstmal eine längere Gipfelrast eingelegt. Ab 15:00 leerte sich der Gipfel. Hatte selber danach noch knapp 3 Stunden Abstieg vor mir, die jedoch um einiges schöner waren als der Normalweg. Ausserdem musste ich mich nicht nach der Seilbahn richten, da by fair means aufgestiegen. Und wie so oft war der längere Anstieg schöner, als der Normalweg mit Liftunterstützung, zumal ich ja eher auf "Wilde Wege" aus bin, die eben nicht in jedem 0815-Wanderführer stehen.

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Blick rüber zur Miesinggruppe

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Und ein Blick ins Taubensteingebiet, von dem der schnellste Anstieg zur Rotwand führt

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Hinter dem Dürrmiesing kommt der Wendelstein in Sicht

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Mal das Vordere Sonnwendjoch, fehlt mir in der Ecke auch noch

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Und ein Flachlandblick, für gute Fernsicht war es zu dunstig, an guten Tagen sollte man aber locker bis München schauen können

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Überblick auf diue zuvor begangenen Abschnitte, ganz hinten kommt der Kaiser langsam heraus, mehr als ca. 50km Sicht waren an dem Tag nie drin, leider

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Gipfelkreuz-Totale, gegen 15:00 unter der Woche wie ausgestorben. Die Tour selbst dauerte dann noch bis gegen 18:00, bevor es direkt back home ging.

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Mal ein Westblick. Die Wolken verzogen sich

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Hauptkamm-Zoom, halt sehr diesig.

12. Rotwand - Miesingsattel

Nunja nach der Gipfelrast, musste ich gegen 15:15 mal langsam runter. Hab dann den eher unüblichen Nordgrat gewählt. Unten schauten ein paar Wanderer ungläubig die Flanke rauf, da die mich gesehen hatten. Ab Miesingsattel gings dann direkt zum Soinsee hinab, wo noch ein kleiner Gegenanstieg wartete. Jedenfalls wohl einer der schönsten Anstiege zur Rotwand, die ja einer DER Münchner Hausberge schlechthin ist.

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Rückblick zum Kreuz, bin auf dem Nordgrat runter, der schlängelt sich raffiniert durchs Steilgelände

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Flachlandblick am Hochmiesing vorbei

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Ruchrnköpfe, danaben die Maroldschneid mit dem Auerspitz

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Rückblick nur oben muss man kurz kraxeln

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Blick müsste etwa Richtung Benzingspitz sein, die fehlt mir auch noch

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Wegverlauf, ziemlich verwachsen aber durchgängig

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Ausgefuchst angelegt, hier ist das Gelände sehr steil, wenn man dort abrutscht, kann das böse Enden

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Der Sattel kommt in Sicht, unten muss man sich ein wenig durch Latschen wühlen, aber unschwierig

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Rückblick zum Gipfel, die Tour ist definitiv wieder was Marke Schmankerl vor der Haustür (1,5h Anfahrt aus dem Münchner Nordwesten)

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Totale des Nordgrats, sehr netter Steig da runter

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Am Miesingsattel angekommen

13. Miesingsattel - Soinsee

Unten angekommen hatten mich die Wanderer, die mich erspäht hatten kurz angesprochen. Die hätten sich den Weg auch rauf kaum getraut. Aber gut mit entsprechender Lektüre, vor allem will ich ja nicht unbedingt auf Massenpfaden irgendwo hochstiefeln, weiss man halt wo sich Insidertouren machen lassen. Der Soinsee war dann nach nichtmal weiteren 45min erreicht. Dort kam noch ein kleiner Gegenanstieg zur Ruchenkopfhütte, bevor es ins Tal ging.

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Rückblick hoch, den Pfad sieht man von unten nur, wenn grad jemand drin ist.

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Kühe vor dem Miesing

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Und die Markanten Ruchenköpfe

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Den Soinsee kann man vom Miesingsattel nicht sehen, an dem kommt man später vorbei

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Mal ein Rückblick hoch, in dem Gelände vermutet man keinen Steig

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An der Großtiefentalalm vorbei, wenn ich mich nicht täusch

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Kitschbild bei der Alm

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Rückblick zu den Hütten, das geht als Heimatfilmkulisse durch

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Kurz vorm See geht's noch durhc einen kleinen Wald, bevor man am herrlich gelegenen Soinsee raus kommt. Ab dort muss man noch 1,5-2 Stunden Abstieg rechnen, wenn man flott unterwegs ist.

14. Am Soinsee

Nunja kaum unten angekommen gings erstmal um den Soinsee herum, danach noch die 50m zur Ruchenkopfhütte, die ebenfalls unbewirtschaftet ist hinauf. Danach ist man aber in höchstens 2 Stunden wieder am Auto. Da das Sillberghaus geschlossen war, bin ich einem alten Almpfad gefolgt, der mich vom Sillberg aus, bzw. der Forststraße darunter genau zum Ausgangspunkt brachte. Gegen 18:00 war ich nach einem ausgefüllten Bergtag wieder auf dem Heimweg. Und einen Münchner Klassiker mal auf stillen Wegen gemacht.

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Am Soinsee angekommen

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Rückblick zum Miesing, ein schönes Fleckchen Erde dort

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Am See

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Blick hoch Richtung Ruchenköpfe

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Wieder der Hochmiesing

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Nochmals die Ruchenköpfe, danach wartete ein kurzer Gegenanstieg

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Landschaftlich sehr nett, könnte fast in den Rockies sein, allerdings gibt's im Ausserfern imposantere Berggestalten, für Voralpen ist das aber oberste Liga

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Im Gegenanstieg, kaum an der Hütte gings nur noch bergab

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Wieder die Miesinggruppe und die Lage des Sees, schön abgelegen.

15. Schlussabstieg ins Ursprungtal

Kaum am Soinsee vorbei gings nach einem Gegenanstieg weiterhin in nettem Almgelände wieder ins Tal. Auf halber Strecke, bog ich beim Sillberg in einen aufgelassenen Pfad ab, der mich dann recht bequem direkt zum Auto zurück brachte. Gegen 18:15 war die Tour beendet, und ich fuhr direkt back home, also ohne Tankstopp.

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Traithen, unten die Soinalm, die unterhalb des Soinsees liegt

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Die Ruchenkopfhütte, leider nicht bewirtschaftet, aber in genialer Lage

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Gemütlich geht's Richtung Tal

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Weißblauer Kitsch bei den Soinalmen

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Zunächst auf einem Fahrweg, bis ich bei ca. 1200m in einen alten, unbezeichneten Pfad abgebogen bin.

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Auf dem Alten Pfad, von etwas Windwurf abgesehen, gut zu gehen. Diverse Baumleichen waren leicht zu überkraxeln

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Seitenblick, meist geht der Pfad durch dichten Wald

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Hier ist die Spur, unten kommt man genau beim Parkplatz raus

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Ausstieg, sehr verwachsen, aber einfach.

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 1250hm
Abstieg: 1250hm
Strecke: 17,3km
Gehzeit: knapp 8 Stunden

mFg Widdi
 
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