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Massiver Gletscherbruch an der Marmolada

L&S schrieb:
Highlander schrieb:

.......
Durch den Gletscherschwund der letzen Jahrzehnte gibt es nun haufenweise derart gefährdete Stellen.
Das hätte überall in den Alpen passieren können und es wird auch wieder geschehen, hoffentlich ohne Opfer...
......

das glaube ich nicht, das dieses überall bei den Alpen Gletscher hätte passieren können....

Alle Gletscher auf der Alpen Nordseite sind aktuell, noch nicht so von einem solchen Abbruch gefährdet....
Es kommen auf der Alpen Nordseite immer wieder Kälteeinbrüche durch, die so etwas bisher verhindert haben....

Diese sind in diesem Frühjahr/Sommer in den Dolomiten ausgeblieben...
Es war dort über Wochen hinweg bis in große Höhen viel zu warm
Generell ist im letzten Winter auf der Alpen Südseite zudem so wenig Schnee gefallen wie seit Jahren nicht mehr...
und das Gletschereis auf der Alpen Südseite ist sehr früh ohne Schneeschicht dagelegen...

Deshalb sehe ich zunächst einmal primär zunächst alle Alpen Südseite Gletscherbereiche eher gefährdet,
als diejenigen Gletscher auf der Alpen Nordseite...
 
Grüss euch sehr schlimm was dort passiert ist, die Klimaerwärmung ist in Gange, mag es früher auch gegeben haben, aber die Abstände werden immer kürzer. Ob Lawinen. Erdrutsche, Schlagregen, Hagel usw.
Freundlichen Gruss :(
 
Studie nennt Ursachen für Marmolata-Unglück

Fast vier Jahre nach dem tödlichen Gletscherabbruch an der Marmolata haben Forschende die Ursachen des Kollapses rekonstruiert. Laut einer im Fachjournal „Geophysical Research Letters“ veröffentlichten Studie führte ein Zusammenspiel aus eingedrungener Wärme, Schmelzwasser und einem dichten Riss-System zum Einsturz.

Ein internationales Forschungsteam hat die Bedingungen rekonstruiert, unter denen es am 3. Juli 2022 zum verheerenden Serac-Abbruch am höchsten Gipfel der Dolomiten kam. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht. Koordiniert wurde das Projekt vom Umweltingenieur Alberto Bellin (Universität Trient) und vom Geologen Carlo Baroni (Universität Pisa).

https://suedtirol.orf.at/stories/3360978/
 
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