Talabfahrer
Rigi-Kulm (1797m)
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Der heutige Ski-Pausentag gibt mir Gelegenheit, ein Thema anzusprechen, zu dem ich mir seit langem gemessene Daten und nicht nur Spekulationen oder Folklore wünsche. Es geht um den Materialabtrag, der beim Schleifen von Ski mit "professionellen" Schleifmaschinen oder Kombi-Automaten entsteht. Der typische Skiservice-Kunde sieht nach einem Skitag auf nicht vollständig mit Schnee bedeckten Pisten Kratzer und Riefen im Belag und dazu noch ein paar Macken in den Kanten, will seinen Ski was Gutes tun und beauftragt einen Dienstleister mit einem "großen Skiservice". Wenn die Belagsschäden umfangreicher sind, ggf. noch mit Aufschmelzen von Reparaturstreifen. Bei der Abholung erwartet er einen makellos aussehenden Ski mit Kanten, die sich auf der ganzen Länge glatt und scharf anfühlen.
Ich weiß nicht, wer von Euch schon mal einer Schleifmaschine für den Skiservice zugeschaut hat, aber bei den paar Malen wo ich das gesehen habe, sind die "Opfer" jeweils in einer mächtigen Wolke von Belags- und Kantenmaterial eingehüllt worden, die dann gnädig in einer Absaugung verschwindet. Was mich jetzt interessiert, sind gemessene Werte der Skidicke an ausgewählten Stellen vor und nach einer solchen Behandlung. Natürlich mit vergleichbar hergerichteten Messflächen. Alternativ fände ich auch das Skigewicht vorher und nachher interessant, wobei bei einem Einzelskigewicht von 2.5 bis 3 kg eine Gramm-genaue Messung erforderlich wäre. Ich selbst kann das leider nicht ermitteln, weil ich unter Verzicht auf "perfekte" Optik lieber Substanz-erhaltend mein eigenes Präparationssüppchen koche.
Als konkretes Beispiel zeig ich mal einige Bilder von einem meiner Ski, der nach meiner eigenen Wahrnehmung noch für sehr viele genussvolle Skitage gut ist. Rennen gewinnen will ich damit auch nicht.
Bei einem Ski gibt es aber im Bereich des Fersenautomaten einen beschädigten Kantenbereich, der bei näherem Hinsehen durchaus ansehnlich ist.
Frage jetzt: Gäbe ich diesen Ski kommentarlos bei einem "renommierten" Skihändler in einer TOP-Touristendestination zu einem "grossen Skiservice" (ca. 35 Euro), wie würde sich der Messwert für die Skidicke, z.B. an einer Stelle nicht weit von der Schadensstelle hinter dem Fersenautomaten, also hier:
Messen kann man das z.B. mit einem Aussen-Mikrometer mit einer Genauigkeit im 1/100 mm - Bereich. Wenn man das macht, dann würde man an mehreren Stellen, auch vor der Bindung sowie an der Schaufel und den Skienden messen.
Mir ist klar, dass diese Art Information bei den Service-Anbietern gerne verschwiegen wird, denn das ist u.a. auch Teil eines Geschäftsmodells, bei denen die Ski einem frühzeitigen Lebensende entgegen "gepflegt" werden.
Ich will in diesem Beitrag bitte keine Lobeshymnen über die tollen Vorteile eines professionellen Skiservice hören, der ja auch für alle, die nicht selbst Hand anlegen wollen, voll gerechtfertigt ist.
Mich interessieren wirklich nur Messwerte.
Ich weiß nicht, wer von Euch schon mal einer Schleifmaschine für den Skiservice zugeschaut hat, aber bei den paar Malen wo ich das gesehen habe, sind die "Opfer" jeweils in einer mächtigen Wolke von Belags- und Kantenmaterial eingehüllt worden, die dann gnädig in einer Absaugung verschwindet. Was mich jetzt interessiert, sind gemessene Werte der Skidicke an ausgewählten Stellen vor und nach einer solchen Behandlung. Natürlich mit vergleichbar hergerichteten Messflächen. Alternativ fände ich auch das Skigewicht vorher und nachher interessant, wobei bei einem Einzelskigewicht von 2.5 bis 3 kg eine Gramm-genaue Messung erforderlich wäre. Ich selbst kann das leider nicht ermitteln, weil ich unter Verzicht auf "perfekte" Optik lieber Substanz-erhaltend mein eigenes Präparationssüppchen koche.
Als konkretes Beispiel zeig ich mal einige Bilder von einem meiner Ski, der nach meiner eigenen Wahrnehmung noch für sehr viele genussvolle Skitage gut ist. Rennen gewinnen will ich damit auch nicht.
Zustand der Kanten auf 99% der Skilänge
Bei einem Ski gibt es aber im Bereich des Fersenautomaten einen beschädigten Kantenbereich, der bei näherem Hinsehen durchaus ansehnlich ist.
Kante von unten
Kante von der Seite
Schräge Draufsicht
Maßstab
Benachbarter Kantenbereich
Frage jetzt: Gäbe ich diesen Ski kommentarlos bei einem "renommierten" Skihändler in einer TOP-Touristendestination zu einem "grossen Skiservice" (ca. 35 Euro), wie würde sich der Messwert für die Skidicke, z.B. an einer Stelle nicht weit von der Schadensstelle hinter dem Fersenautomaten, also hier:
Messort
durch den Skiservice ändern?Skidicke
Messen kann man das z.B. mit einem Aussen-Mikrometer mit einer Genauigkeit im 1/100 mm - Bereich. Wenn man das macht, dann würde man an mehreren Stellen, auch vor der Bindung sowie an der Schaufel und den Skienden messen.
Mir ist klar, dass diese Art Information bei den Service-Anbietern gerne verschwiegen wird, denn das ist u.a. auch Teil eines Geschäftsmodells, bei denen die Ski einem frühzeitigen Lebensende entgegen "gepflegt" werden.
Ich will in diesem Beitrag bitte keine Lobeshymnen über die tollen Vorteile eines professionellen Skiservice hören, der ja auch für alle, die nicht selbst Hand anlegen wollen, voll gerechtfertigt ist.
Mich interessieren wirklich nur Messwerte.
