• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Matten

Na tja, Neveplast, Neveplast. Interessant find ich, das ihr fast ausschließlich über Neveplast diskutiert.
zB wie schauts mit Snowflex aus? Habt ihr schon darüber gehört?
Hab noch nicht probiert aber es schaut wesentlich freundlicher aus. Auf Youtube findet man jede Menge Videos:

Snowflex in Frankreich:


Snowflex in UK (da gibts schon recht viele Mattenschigebiete, auch mit Snowflex ausgestattet)
 
Das wär'S für die Gletschergebiete, Gletscherschutz und Sommerbetrieb in einem. :lol:
Sieht aber echt cool aus, würde ich gerne mal testen.
 
Hab gerade in einem anderen Topic (http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=35&t=29816) etwas von Sommerski in Hessen gelesen. Da war der folgende Link hinterlegt: http://www.snow-online.de/magazin/2008/ski-taunus-feldberg-langlauf.html
Laut dem Bericht gab es am Feldberg/Taunus Anfang der siebziger Jahre Sommerski auf einer Mattenpiste 8O.
Ob da noch Mattenreste rumliegen wie teilweise in Italien?

Sommerski auf dem Feldberg
Es klingt kurios, aber Deutschlands einziges Sommerskigebiet befand sich Anfang der siebziger Jahre tatsächlich auf dem Feldberg im Taunus. Die so genannte Nordbahn-Abfahrt hatten die Liftbetreiber am Frankfurter Hausberg mit Kunststoffmatten ausgelegt, auf denen die Skifans selbst im August vom 880 Meter hohen Gipfel ins Tal wedelten. Das außergewöhnliche Angebot konnte sich vor allem deshalb nicht durchsetzen, weil sich etliche Besucher nach Stürzen auf den harten Matten Brüche, Prellungen und Verbrennungen zuzogen. So war schnell Schluss mit Sommerski im Taunus. 1988 kam nach einem Brand des Schleppliftes, der immerhin 160 Höhenmeter überwand, dann auch das Aus für den Winterbetrieb.
 
Die ökologisch verantwortungsbewussteste Lösung ist: Grasski!
Grasski verspricht friedliche Koexistenz von Kühen und Skifahrern. Und: Gras bindet CO2!
 
Skifahren ist Wintersport! Und da dieser Sport nur im Winter von November bis Mai betrieben werden kann sollte man es in diesem Zeitraum belassen!
Auf alles andere hätte ich keine Lust! Klar ist es mal interesant auf so Matten oder in einer Skihalle zu fahren, aber eine 500meter lange Abfahrt kann kein echtes Wintersportgebiet ersetzen und wird somit auch schnell langweilig werden.
Meines Erachtens eine schöne Alternative für Anfänger in England oder so, aber als guter Skifahrer der die Alpen kennt echt nur Müll...
Bei Lifteinstiegen würde es sich schon eher lohnen!
 
Wird auch gemacht. Ich bin sogar mal ne komplette Schlepperspur in Ehrwald auf Matten hoch.
 
http://www1.wdr.de/wissen/technik/skipisten-aus-stoff-sind-die-zukunft-100.html

Für die Piste in meinen Augen keine echte Alternative zur Beschneiung, das wäre mir einfach zu künstlich. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es in niedrigen Lagen wirtschaftlich ist und technisch auch unkomplizierter, wie im Bild ganze Schleppliftspuren damit auszulegen, statt dort zu beschneien, den Schnee hin und her zu schieben, die Spur auszubessern und Steine rauszuklauben.

Nur das maschinelle Präparieren der Liftspur dürfte dann schwierig werden, wenn es doch mal echten Schneefall gegeben hat.
 
Interessanter Link.

Bedenkt man auch, wie der Boden nach Jahren unterhalb solcher Matten aussieht? Gerade umweltfreundlich und "schön" anzusehen dürfte das nicht sein.
Wenn nur eine 2m breite Schleppspur ausgelegt wird, kann ich mir das noch halbwegs vorstellen, dass das der Boden vielleicht verkraftet. Aber eine 10-15 m breite Piste mit dem Zeug wäre mir dann doch etwas ungeheuer...
 
sunset schrieb:
Interessanter Link.

Bedenkt man auch, wie der Boden nach Jahren unterhalb solcher Matten aussieht? Gerade umweltfreundlich und "schön" anzusehen dürfte das nicht sein.
Wenn nur eine 2m breite Schleppspur ausgelegt wird, kann ich mir das noch halbwegs vorstellen, dass das der Boden vielleicht verkraftet. Aber eine 10-15 m breite Piste mit dem Zeug wäre mir dann doch etwas ungeheuer...

Das Problem mit dem Boden sehe ich nicht. Sicher wird unter den Matten kein saftiges Gras mehr wachsen. Wenn man die Matten entfernt, kann man aber neues Gras säen. Ich habe auch gehört, dass in manchen Skigebieten, zum Beispiel in Ehrwald, vor Saisonbeginn im November die Wiese umgepflügt wird. Da ist dann auch nicht mehr Gras übrig, und im Frühling kommt alles wieder.
 
Bjoerndetmold schrieb:
http://www1.wdr.de/wissen/technik/skipisten-aus-stoff-sind-die-zukunft-100.html
Für die Piste in meinen Augen keine echte Alternative zur Beschneiung, das wäre mir einfach zu künstlich. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es in niedrigen Lagen wirtschaftlich ist und technisch auch unkomplizierter, wie im Bild ganze Schleppliftspuren damit auszulegen, statt dort zu beschneien, den Schnee hin und her zu schieben, die Spur auszubessern und Steine rauszuklauben. Nur das maschinelle Präparieren der Liftspur dürfte dann schwierig werden, wenn es doch mal echten Schneefall gegeben hat.
Zu diesem Thema "Reibungsforschung im Wintersport", mit dem sich der oben verlinkte WDR-Artikel befasst, findet unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am 22. Februar 2017 eine ein Symposium im Rahmen einer übergreifenden Fachtagung zum Thema Reibung im Schloss in Ettlingen statt. Mehr Info hier. Die Teilnahme für diesen Tag kostet 100 €. Auf der verlinkten Seite kann man sich dafür registrieren. Wieder sind die Matten der Firma Mr. Snow dabei. Gemäß Presseartikeln wird an diesem Tag im Hof des Ettlinger Schlosses darauf Langlauf und Biathlon mit Lasergewehren (!) angeboten.
 
sunset schrieb:
Interessanter Link.

Bedenkt man auch, wie der Boden nach Jahren unterhalb solcher Matten aussieht? Gerade umweltfreundlich und "schön" anzusehen dürfte das nicht sein.
Wenn nur eine 2m breite Schleppspur ausgelegt wird, kann ich mir das noch halbwegs vorstellen, dass das der Boden vielleicht verkraftet. Aber eine 10-15 m breite Piste mit dem Zeug wäre mir dann doch etwas ungeheuer...

Z. B. am Sonnenlift in Willingen (liegt übrigens in Hessen, nicht in NRW) werden die unteren 100 m der Liftspur auch mit Matten belegt, weil dieser Teil besonders windanfällig ist (kein Schutz durch Bäume). Jedes Jahr im Herbst werden die Matten ausgelegt und dann nach der Schneeschmelze im Frühjahr wieder eingelagert. Da wird der Vegetation kein größerer Schaden zugefügt.

Bjoerndetmold schrieb:
Das Problem mit dem Boden sehe ich nicht. Sicher wird unter den Matten kein saftiges Gras mehr wachsen. Wenn man die Matten entfernt, kann man aber neues Gras säen. Ich habe auch gehört, dass in manchen Skigebieten, zum Beispiel in Ehrwald, vor Saisonbeginn im November die Wiese umgepflügt wird. Da ist dann auch nicht mehr Gras übrig, und im Frühling kommt alles wieder.

Die Wiese umpflügen kann man aber nur, wenn man sich im Sommer keine Einkünfte durch Weidewirtschaft erhofft und im Sommer genug Schnee hat, damit keine Steine hochkommen. Ansonsten macht man sich damit nur das Leben schwer. :wink:
 
Zurück
Oben