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Maut

Es geht niemanden darum ob ein Land Maut erhebt oder nicht nur sollte die Art der Einhebung nicht den EU - Antidiskriminierungsbestimmungen widersprechen und nur genau dieses soll hier per Gerichtsentscheid geklärt werden.

Und zur Diskussion der Einheimischentarife stell ich auch die Fakten zur Diskussion das die Nachteile des überbordenden Tourismus (exorbitante Grundstückspreise und deutlich höhere Lebenshaltungskosten sodaß Tirol in Bezug auf die praktischen Durchschnittseinkommen statistisches Schlusslicht in AT ist...:rolleyes: ) auch zwangsläufig von der Bevölkerung getragen werden müssen. Die Arbeitsplätze im Tourismus kann man aufgrund ihrer Qualität (die dazu führt das kaum mehr Einheimische die Jobs annehmen wollen bzw. können) nämlich auch nicht als Positivum werten...
 
Wenn man das so liest, könnte man fast meinen, man hat die Tiroler gegen ihren Willen dazu gezwungen, auf den Tourismus zu setzen.
 
Petz schrieb:
Und zur Diskussion der Einheimischentarife stell ich auch die Fakten zur Diskussion das die Nachteile des überbordenden Tourismus (exorbitante Grundstückspreise und deutlich höhere Lebenshaltungskosten sodaß Tirol in Bezug auf die praktischen Durchschnittseinkommen statistisches Schlusslicht in AT ist...:rolleyes: ) auch zwangsläufig von der Bevölkerung getragen werden müssen. Die Arbeitsplätze im Tourismus kann man aufgrund ihrer Qualität (die dazu führt das kaum mehr Einheimische die Jobs annehmen wollen bzw. können) nämlich auch nicht als Positivum werten...

Nur mal nebenbei, es geht nicht nur den Tirolern so. Auch in Deutschland gibt es Tourismusregionen die genau dieselben Probleme haben. Bloß haben wir das mit dem Einheimischenrabatt leider nicht hingekriegt. Deswegen zieht das Argument hier nicht.
 
Martin_D schrieb:
Wenn man das so liest, könnte man fast meinen, man hat die Tiroler gegen ihren Willen dazu gezwungen, auf den Tourismus zu setzen.
Natürlich nicht aber ich denke wenn man die Entwicklung so vor Jahrzehnten vorhergesehen hätte können wäre man das doch etwas anders angegangen.
 
Also ganz ehrlich, sollen doch die Tiroler die paar Euro sparen. So viel Unterschied ist es eh nicht, mich stört es nicht. Aber das ist kein Vergleich mit der Maut, da geht es ja um ganz andere Summen. Ich sag es wieder, gut so das Österreich klagt, so wird es geklärt. Die Maut ist so unnötig wie ein Kropf in Deutschland.
 
Die Maut ist weitaus günstiger als die Einheimischenrabatte.
 
Insgesamt denke ich das es viele Millionen Unterschied ist, und da ist es wichtiger das gegen die Diskriminierung vorgegangen wird also die paar Skipässe.
 
Wäre ich deutscher Kanzler, hätte ich den werten Kollegen in Wien angerufen und hätte ihm im vertraut freundlich-heuchlerischem Singsang (den beherrsch ich als Halbösterreicher aus dem Stand :D ) folgendes ans Herz gelegt.
Servus werter Kollege,
dein übereifiger Verkehrsminister hat sicher ohne dein Wissen Klage gegen unsere Maut beim EUGH eingereicht - na Bravo, der bleede Bua. Da hota mi jo oag sekkiert und in Verlegnheit brocht.
Werter Kollege, jetzt muasst ma hölfn. I waas ja eh, des unsere Mauteinführung, no jo, scho oag schräg gmocht is. Aber der Seehofa, wos soll i sogn......waast jo eh. Schau obst die Klage weg kriagst.
Wannst ma ned hölfn kaust, jo mei, i hob scho was im Hinterkopf. Mia wean doch ned jahrelang prozessieren. Dann blos i die Maut in der geplanten Form einfach o.

Mei Finanzminister hat Überschüsse.....ich lass einfach die KFZ-Steuer ersatzlos streichen. Do spoa i noch Finanzbeamte ein - und in ein, zwei Jahren führ ich eine
a) flächendeckende, kilometerbezogene Maut für alle ein. Deutlich höher als die aktuell geplante. Juristisch unangreifbar.
b) Streckenbezogene Maut, so wie bei eich in Österreich.
Wiad oag teia wean fia eich, wenn die B21 Salzburg-Lofer u. die Autobahn von Salzburg nach Kufstein doppelt bemautet wird. Waal - do foahrts ihr allawal duach. Wirst Ärger kriang.

Also Servas, bis demnächst in Brüssel
 
;D :rofl: :lach: :lach: :lach:
 
Nach dem Telefonat würden Sie in der CSU aber wieder schmollen.
:)
 
starli schrieb:
Die digitale Vignette (als Alternative zur Klebevignette) scheint in AT für 2018 fix zu sein - und bedeutet für mich mit meinen beiden Wechselkennzeichen-Fahrzeugen somit eine Ersparnis, da die Vignette nun Kennzeichengebunden ist, wie z.B. auch die Brennerjahresmaut.

https://www.asfinag.at/maut-vignette/vignette/digitale-vignette/
- gleiche Kosten
- gleiche Zeiträume
- via Internet kaufen
- ein störender Aufkleber weniger auf der Scheibe

Schweiz, bitte nachmachen ;-)
Die digitale Vignette kann man jetzt seit kurzem auf der Asfinag-Seite bestellen.

Die 40,- € Nachlass für eine Streckenmautjahreskarte (Brenner oder Arlbertunnel oder etc.) soll lt. FAQ dann automatisch beim Kauf angerechnet werden. Weil man ja keinen Gutschein mehr erhält.

Übrigens kann jeder anhand eines Kennzeichens nachprüfen, ob das Fahrzeug eine gültige digitale Vignette besitzt:
https://evidenz.asfinag.at/
(Wichtig bei Mietautos -> somit evtl. auch für den einen oder anderen Urlauber interessant zu wissen.)
 
Übrigens hab ich die Asfinag letztens darauf hingewiesen, dass sie als Hintergrundbild der digitialen Vignette die Europabrücke abgebildet hatten, wo doch die (digitale) Vignette auf der Brennerautobahn gar nicht gültig ist ..

ASFINAG schrieb:
Die ASFINAG hat bewusst dieses Symbolbild mit der Europabrücke ausgewählt.
Symbolbilder stellen nicht den tatsächlich dokumentierten Sachverhalt dar, sondern illustrieren diese.
 
... vielleicht klebe ich mir mal ein Symbolbild statt Vignette auf die Scheibe ...
 
Tatsachen geschaffen für die bayerische Kleinstaaterei und Stammtischklientel der CSU.
Immerhin fließt auch ein Teil des Geldes in die österreichische Volkswirtschaft.... :roll:
 
Wichtig ist der letzte Absatz. Eventim hat sich schon mal abgesichert falls die Maut vor Gericht scheitern sollte.
Hauptsache die Aufträge vergeben und im Zweifelsfall Steuergelder verschwendet, naja n Posten im dortigen Aufsichtsrat könnte dabei schon rausspringen, wenn's doch nicht klappt mit der Maut.
 
Ja, das habe ich mir auch gedacht. Wäre auch interessant, inwiefern das vertraglich "abgesichert" worden ist.
 
Jens schrieb:
Wichtig ist der letzte Absatz. Eventim hat sich schon mal abgesichert falls die Maut vor Gericht scheitern sollte.
Hauptsache die Aufträge vergeben und im Zweifelsfall Steuergelder verschwendet, naja n Posten im dortigen Aufsichtsrat könnte dabei schon rausspringen, wenn's doch nicht klappt mit der Maut.

Egal wie man zu der Maut steht (ich habe z.B. prinzipiell nix dagegen fände es aber fairer, wenn alle Autofahrer mehr zahlen müssten, nicht nur Ausländer), das ist doch wirklich ein Witz mit Anlauf...
 
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