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Seilbahnjunkie schrieb:
Weil Wildcampen normalerweise verboten ist. Fragt sich halt nur, ob das als solches gilt.

Unter Wildcampen verstehe ich etwas anderes als auf dem Autobahnrastplatz stehen, aber juristisch muss das natürlich nicht richtig sein
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Interessant wäre auch, was passiert wenn man nach weniger als 12 h am selben Grenzübergang wieder rausfährt an dem man reingefahren ist.

Das wäre wirlich interessant, für Tagesausflüge oder sowas wäre das ja ok, z.B. vom Bodensee aus.
 
br403 schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Interessant wäre auch, was passiert wenn man nach weniger als 12 h am selben Grenzübergang wieder rausfährt an dem man reingefahren ist.

Das wäre wirlich interessant, für Tagesausflüge oder sowas wäre das ja ok, z.B. vom Bodensee aus.

Das muß ja gar nicht derselbe Übergang sein. Z.B. man fährt bei Weil am Rhein für einen Stadtbummel nach Basel und danach über Riehen oder Grenzach wieder raus. Oder man macht von Como aus eine Rundfahrt über Lugano und Menaggio wieder zurück. Oder oder oder. Da lassen sich viele durchaus lebensnahe Beispiele mit Ein- und Ausreise an einem Tag finden, die wenig mit "echtem" Transit zu tun haben.
 
da es ja um den Transit geht, sollte ja an einer Stelle ins Land fahren und an der selben/nahen Gegend wieder raus, rausgefiltert werden können.
Die wohl 4 Hauptachsen sind Basel - Chiasso, Basel - Genf, Bregenz - Chiasso und Bregenz - Genf. Wenn man dort die Hauptübergänge überwacht, wird man wohl schon eine große Anzahl erfassen können. Und dann schrittweise erweitern.

Gut finde ich die Idee nicht, da ich die Jahresvignette nur an 2 Tagen meist nutze, zahle ich eh schon recht viel (ok, nur die Hälfte, fährt ja noch jemand mit).
 
… und ich zahle für 2 Transitfahrten gleich 2 Jahresvignetten. Also für den Wohnwagen immer mit.
 
kaldini schrieb:
Wenn man dort die Hauptübergänge überwacht...
...produziert man Umgehungsverkehr. Gerade an den genannten Stellen gibt es etliche Ausweichmöglichkeiten. Oder man greift zum österreichischen Autobahnzwang, was wiederum zusätzliche Kontrollen erfordert
 
Bleibt zu hoffen, dass das entweder nur für wenige Strecken gezielt eingeführt wird (ähnlich österreichische Extra Maut für wichtige Passagen) oder am gigantischen bürokratischen Aufwand und ungewollten Effekten, wie der Verhinderung und verkomplizierung von kurzen, touristischen Aufenthalten dann hoffentlich scheitert.
 
Kameras hat es schon an den Grenzen wegen der E-Vignette. Verdoppelt doch den Preis der Vignette und senkt für Schweizer die KFZ Steuer, da kann keiner Klagen, da nicht EU. Ansonsten braucht jeder der durch die Schweiz Durchfährt ein Konto zur Abbuchung, oder man muss Rechnungen versenden. Gigantischer Aufwand.
 
3303 schrieb:
Die Schweiz ist nicht Österreich. Dort gibt es keine flächendeckende Kameraüberwachung.
ich sprach nicht von flächendeckend sondern - wie sich aus dem in Bezug genommenen Link ergeben sollte - von Landstraßen an den Grenzen.

Im übrigen: wo ist "dort" (kann sich auf A oder CH beziehen)?
 
Natürlich ist flächendeckend ein allgemeiner Begriff. Für mich schließt eine flächendeckenden Kameraüberwachung des Straßennetzes aber auch flächendeckende Kameraüberwachung an den Grenzen ein. Und die gibt es meines Wissens in der Schweiz nicht.
Zum Schluss werden sie voraussichtlich wirtschaftlich denken. Zumindest ist das meine Annahme. Wenn man den Transit abschöpfen will, kann man das wirtschaftlich am besten, wenn man die Haupttransitachsen zusätzlich mit Abgaben belegt. Alles andere ist sowohl wirtschaftlich als auch bürokratisch ineffizient.
 
3303 schrieb:
Die Schweiz ist nicht Österreich. Dort gibt es keine flächendeckende Kameraüberwachung.
Falls damit gemeint ist, dass in Österreich die Vignettenpflicht bei PKWs flächendeckend automatisch kontrolliert werden kann... das ist ein Irrglaube dem ich auch bis vor 4 Jahren aufgesessen bin.
Die Vignettenpflicht wird Österreichweit mit paar handvoll mobilen Kameras kontrolliert und bei Schwerpunktkontrollen.
 
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