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Maximale Belastung bei Seilbahnen

Lagorce schrieb:
Bzgl. Säntis und Portland Oregon müsste ich nachschauen, möglicherweise sind die auch was speziell.
Säntis hat einen Haupt und einen Hilfsantrieb. Mit dem Hilfsantrieb kann die halbe Geschwindigkeit gefahren werden. Bettmeralp hat 2 Haupt- und 2 Hilfsantriebe. Wenn der eine Antrieb in der Revision ist, kann weiter mit dem zweiten Antrieb gefahren werden. Ein Hilfantrieb ist dann darüber hinaus zusätzlich noch vorhanden, dass ist die Besonderheit. Hat sonst keine Bahn.

Das Problem mit dem Abheben von Fangbremsen haben wir schon häufiger diskutiert,
z. B. hier: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=19374&hilit=+Lauterbrunnen
Das Problem wurde in den europäischen Normen einfach "abgeschafft" d. h. brauchen die Seilbahnkonstrukteure nicht mehr zu betrachten.
Wäre auch ein Problem, denn Garaventa/Doppelmayr besitzt die Rechte und Zeichnungen sämtlicher bekannter Konstruktionen, die dies verhindern (Bremswagen, nichtdruckübertragendes Gehänge). Würden noch die gleichen Maßstäbe, wie in den 80er- und 90er-Jahren in der Schweiz gelten, hätte POMA/Leitner ein Problem (z. B. mit der Corvatschbahn Sek. II).
 
Besten Danks für die Infos.

Vermutlich erklärt dies z.T. die Bemühungen der Franzosen (insbes. unter der Führung von Denis Creissels) bzgl. Abschaffung des Fangbremsenobligatoriums für grosse Pendelbahnen. Konnte zudem nie verstehen, weshalb die Schweiz sich icht konsequent dagegen einsetze (Italien und Deutschland waren eigentlich auch dagegen).

Leider gehe ich davon aus, das beim nächsten schweren Unfall die ganze Diskussion wieder aufgenommen wird (anscheinend reichte der Pic de Bure Unfall nicht, dort wurde die ursprünglich vorhandene Fangbremse unerlaubterweise entfernt). Als Risikokandidat (ohne Schwarzmalerei, aus rein technischer Sicht) sehe ich z.B. die letze Sektion der Aiguille du Midi Bahn (keine Fangbremse (Einfach-Tragseil), keine Seilreiter, sehr starke Zugseilchwingungen usw.).
 
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