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Melchsee-Frutt 1. Januar 2026 / Neujahrsski

Melchsee-Frutt 1. Januar 2026 / Neujahrsski

Anfahrt: Ettlingen - A5 - Basel - A2 - Luzern - Kerns - Stöckalp in 2:45 h
Wetter: Sonnig, nachmittags allmählicher Aufzug von Schleierbewölkung des Schlechtwetters des Folgetages und windig, -7°C
Schnee: Im Höhengebiet 10-50 cm fester Altschnee, unterhalb 30 cm Maschinenschnee
Anlagen geöffnet: Alle außer SCHL Bettenalp (Schneemangel)
Wartezeit: KSB Erzegg bis 5 min, sonst keine außer PB Bonistock gegen Liftschluss 20 min
Gefallen: Relativ sonnenreiches Januarskifahren, Naturschnee im Höhengebiet
Nicht gefallen: Erstaunlich viel Betrieb / Andrang für den Neujahrstag
Bewertung: 5 von 6 Punkten

Wie schon 2023 nutzte ich den Neujahrstag nach kurzer Nacht für einen Tagesskiausflug nach Melchsee-Frutt, das sich unter ähnlich schneearmen Bedingungen wie damals erneut als Skiziel anbot. Entsprechend war der Tagesablauf sehr ähnlich dem Ablauf 3 Jahre zuvor. Nur war es mit -7°C diesmal 10-15°C kälter, und diesmal war mindestens die dreifache Menge Tagesgäste im Skigebiet, d.h. der Andrang war relativ groß. Der Grund für den Andrangs-Unterschied zwischen dem 1.1.2023 (leer) und dem 1.1.2026 (deutlicher Andrang) ist mir nach wie vor nicht klar.

Diesmal musste man eine 5-min-Warteschlange an der KSB Erzegg tolerieren, bevor man ihre recht guten Naturschneepisten (wohl von Anfang Dezember) unter die Kanten nehmen konnte. Das mag neben der bequemeren Beförderung darin begründet sein, dass der Erzegg-Hang am längsten in der Sonne liegt. Am SCHL Balmeregg hat sich erfreulicherweise in den letzten Jahren nichts geändert, und Ersatzpläne sind mir nicht bekannt. Gut so, ich mag Schweizer Zweikilometerschlepper. :D Seine Abfahrten waren ebenfalls recht gut zu befahren. So verging mein Skivormittag zügig.

Traditionell kehrte ich - nicht zuletzt des Andrangs wegen - schon gegen 11:30 Uhr für die Mittagspause im Bergrestaurant Bonistock ein. Das SB-Restaurant ist recht einfach gehalten, das Essen lecker, die Preise akzeptabel ... so weiß ich das zu schätzen. Das Essen auf der Terrasse in der Sonne hat die Temperatur gerade so zugelassen. Gegen Ende meiner Mittagspause entwickelten sich erste Windböen, die bei den kalten Temperaturen unangenehm wurden.

Da ich mich ohnehin auf dem Bonistock befand, nahm ich nach der Mittagspause die nordausgerichteten Abfahrten in Richtung Cheselen / Stöckalp. Die steilen, schwarzen Abfahrten 2 und 3 (letztere offiziell gesperrt) waren beschneit und teils sehr hart bzw. über längere Flächen vereist und weniger schön zu befahren als die im Höhengebiet. Am besten war noch die Abfahrt 2 der KSB Bettenalp im oberen Teil. Die gesperrte 3 war abgefahren und wohl wegen des teilweisen Steinchendekors offiziell geschlossen.

Lieber nutzte ich den Rest Nachmittagssonne an der KSB Erzegg und dem SCHL Balmeregg bis gegen 15:30 Uhr. Dann mahnte die Uhrzeit zur letzten Fahrt mit der PB Bonistock. Leider schafft die alte, nur einspurige Pendelbahn den Andrang der finalen Talabfahrer nicht ... hier musste ich 20 Minuten warten. Dann ging es wie schon nach der Mittagspause teils eisig kratzend, teils angenehm schwingend hinunter zur Station Cheselen, wo ich erfreut feststellte, dass die rote Talabfahrt zur Stöckalp geöffnet war. Oben standen nur Hinweistafeln auf Sperrung der blauen Talabfahrt, aber nicht auf Öffnung der roten. Schön war auch das unterste Stück Talabfahrt bis zur EUB-Talstation nicht zu fahren, aber immerhin war es geöffnet.

Fazit: Melchsee-Frutt hat sich bei mir fürs Neujahrsskifahren weiter qualifiziert, wenn in den Alpen erneut übergreifender Schneemangel herrscht. Lieber wäre ich zur Mörlialp oder zum Hasliberg gefahren, aber das hat bei Schneemangel keinen Sinn. Und Engelberg / Titlis ist im Januar zu schattig und zu kalt.

49 Fotos:

Die Station der EUB nach Melchsee-Frutt in Stöckalp ist bei meinem Eintreffen bereits gut besucht.
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Fast alle Anlagen und Abfahrten geöffnet ... Respekt bei der dürftigen Schneesituation.
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Bergfahrt in der EUB. Man sieht die gut gefällten Parkplätze.
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Chaletdorf Melchsee-Frutt.
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Ein Steinbock begrüßt die Gäste ... weiß nicht, seit wann.
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Am zugefrorenen Melchsee entlang zum ...
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Zubringer-Seillift zu KSB Erzegg und SCHL Balmeregg.
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KSB Erzegg in der Morgensonne.
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Abfahrten Erzegg teils schattig, teils sonnig.
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Der kleine Ort im Zoom.
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Pisten Erzegg, auf Naturschnee meist gut zu fahren.
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Weiter zum SCHL Balmeregg, ...
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... meiner Lieblingsanlage im Gebiet.
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Schwarze Abfahrt Balmeregg.
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Verbindungsabfahrt zur Pendelbahn Bonistock ...
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... die leider nur einspurig ausgeführt ist.
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Bergrestaurant Bonistock.
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Mahlzeit! :D
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Abfahrt nach Cheselen am Mittag.
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KSB Bettenalp.
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Blick zum Engstlensee und zum Titlis.
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Zoom zum Titlisgipfel und zum Kleintitlis mit der Engelberger Seilbahnstation.
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Ritzlihoren, 3277 m.
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Abfahrt 2 / Paradiesli.
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Dito.
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Wieder oben auf dem Bonistock mit Blick zum Pilatus.
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Blaue Abfahrt vom Bonistock mit der ganzen Schneeschüssel.
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KSB Erzegg und SCHL Balmeregg.
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Melchsee und Beschäftigungsgebiet.
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Wieder mit dem Seillift zur ...
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... KSB Erzegg ...
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... und nachmittags erneut zum SCHL Balmeregg ...
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... mit Abfahrten in schön kupiertem Gelände.
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Trasse SCHL Balmeregg.
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Von der Bergstation SCHL Balmeregg blickt man auf Finsteraarhorn, Lauteraarhorn, Schreckhorn, Rosenhorn, Mittelhorn und Wetterhorn.
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Bergstation der Hasliberger EUB Eagle Express auf der Planplatten gegen Mittelhorn und Wetterhorn.
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Zoom Hasliberger EUB-Bergstation Eagle Express.
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Rote Abfahrt SCHL Balmeregg am Nachmittag.
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Wieder an der KSB Erzegg, die am längsten in der Sonne blieb.
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KSB Erzegg.
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Dito.
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Letzte Abfahrt von der Erzegg zur ...
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Talstation der Pendelbahn Bonistock, deren einsputige Kapazität nachmittags für den Ansturm der Talabfahrer nicht ausreicht.
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Nach ca. 20 min Wartezeit bin ich drin.
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Rückblick.
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Abfahrt Paradiesli in Richtung Cheselen / Stöckalp.
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Abfahrt Jäst in Richtung Stöckalp.
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Rote Talabfahrt zur Stöckalp.
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Und geschafft! :D
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Ganz tolle Bilder aus einem für mich immer noch sehr eigenartigen Gebiet.
Willst du noch festhalten, was der Tagespass gekostet hat?

Danke jedenfalls, für den Bericht!
 
Ich war vor Weihnachten spontan zwei Tage dort, da es das einzige Gebiet in der Zentralschweiz war, das Vollbetrieb hatte. Es war ungewöhnlich voll, geparkt wurde bis ganz runter zur Schranke. Das habe ich für unter der Woche so noch nie erlebt. Ich kann es mir nur aus zwei Gründen erklären:
Wie gesagt das einzige Gebiet mit Vollbetrieb, Hasliberg, wo wir eigentlich hin wollten, hatte nur ein unattraktives Rumpfprogramm.
Magic Pass! Ich habe einige Schweizer aus der Region im Lift kennen gelernt, die nun auch den Magic Pass haben und damit auf die Frutt gekommen sind.
Bei mir waren die nordseitigen schwarzen Pisten noch gut zu fahren, die 3er war offen, aber grenzwertig wegen Steinchen.

@Arlbergfan: 65 Sfr. kostet der Tagespass (keine dynamischen Preise).
 
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