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Melchsee Frutt 2017/18

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ski-chrigel

Ski to the Max
Dieses Topic scheint es noch nicht zu geben. Dann eröffne ich es mal, obwohl es eigentlich alles andere als zu meinen Skigebieten gehört: Ich war (resp. bin no h) heute seit über 20 Jahren erstmals wieder hier.

Seit Samstag herrscht durchgehender Betrieb. Schnee hat es jede Menge, keinerlei Steine. Etwas weiche, aber gute Verhältnisse. Gut präpariert, wenn auch nicht ganz absatzfrei. Dass ich so lange nicht mehr hier war, begründet sich durch die schattige Lage der Pisten am Bonistock, der zu geringen Grösse und der langweiligen, weil ultraflachen Pisten am Erzegg. Es war aber trotzdem gut, wieder mal hier gewesen zu sein, zumal die schwarzen Pisten (ich würde sie eher als rot einstufen) am Bonistock gut zu fahren waren. Leute hatte es erwartungsgemäss wenige.

Nach anfänglicher hoher Bewölkung wurde es rasch sehr schön. Unterhalb ca. 1800m kam und ging der Nebel unregelmässig, war aber nie dicht, sodass man bis Stöckalp immer gute Sicht hatte. Ausser den SLs Bettenalp und Balmeregg waren alle Lifte in Betrieb.

Einige Impressionen:
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Die vielen Ziehwegpassagen auf der Abfahrt von der Frutt zur Stöckalp sind nicht so meins.

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Die Nebelschicht war ganz dünn und am Hang nicht aufliegend.

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Die Wolkendecke wurde bald brüchig

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Die beste Piste des Gebiets. Eher rot als schwarz.

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Das Nebelmeer kam und ging.

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Blick zum Erzegg

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Futt

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Erzegg, leider viel zu flach

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Mittlerweile traumhaftes Wetter

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Als ich das letzte Mal hier war, gab es die 4KSB noch nicht, nur diesen Kurven-SL

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Aus meiner Sicht wäre dieser Abschnitt zwischen Bettenalp und Cheselenfirst der einzige, der schwarz verdient hat. Toll zu fahren, supergriffig und weil unterhalb des Nebels kaum zerfahren.

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Blick zum Titlis. Auch das dortige Gebiet steht nicht weit oben auf meiner Hitliste. Wirklich gut fände ich die beiden erst mit dem Zusammenschluss mit dem Hasliberg.

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Als EUB-Fan musste ich natürlich ab und zu auch wieder hier fahren. Herrliche Winterstimmung. Was für ein toller Winterstart!

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Den Vogelbüel-SL schenke ich mir.

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Gegen 13Uhr schaffte es die Sonne dann doch auch noch auf die Piste No.2.

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Tiefster Winter bis ins Tal. Die Gondelbahnstationen sind deutlich zu gross geworden. Entsprechend gibt es auch unnötige Fusswege.

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Dass alle Sesselbahnen kuppelbar und mit Hauben versehen sind, gefällt mir.

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Zeitweise zog sich der Nebel ganz zurück.

Ein sehr gelungener Tag. Trotzdem wird es wohl wieder eine Weile, vielleicht nicht grad 20 Jahre, gehen, bis ich dieses Gebiet wieder mal besuchen werde, ausser vielleicht mal mit meinem Sohn, der diese Saison keine Saisonkarte wollte, um verschiedene Skigebiete zu sehen.
 
War am 29.12 in der Frutt. Es hatte erwartungsgemäss viele Leute (erster Schönwettertag seit Weihnachten). An den KSB's musste man lange Anstehen. Doch dank dem Bettenalp- und Balmereggbügellift konnte man den Massen ausweichen.
Durch den Neuschnee der letzten Tage waren die Pisten sehr weich, man konnte kaum carven.
Unterhalb der Cheselen waren die Pisten eher hart, aber gut fahrbar.
 
Wie am 19.12. geschrieben, wollte ich meinem Sohn dieses Skigebiet mal zeigen. Und da auch mein Lebenspartner es noch nicht kennt und er nur am Wochenende Zeit hat, machen wir dies heute. Leider nicht bei den besten Bedingungen, was wir aber so erwarteten. Die Pisten sind entweder extrem knollig oder eisig oder frühlingshaft weich und zunehmend schwer, nirgends richtig gut, aber auch nicht schlecht. Man kann, wenn man sich drauf einstellt, durchaus Spass haben. Obwohl der Parkplatz gut gefüllt ist, gibt es bis jetzt keinerlei Wartezeiten und das Wetter ist dank Föhn, der aber nicht stört, recht gut. Offen sind die gleichen Anlagen wie letztes Mal.

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Edit 13.00 Uhr:
Unverständlich, dass am Erzegg, wo das Wetter am schlechtesten, der Wind am stärksten, die Piste am langweiligsten und der Lift am vollsten ist, so viele Leute sind. Man muss sogar einige Minuten anstehen. Alles Anfänger?
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Edit 15.30 Uhr:
Die Talabfahrt um 14 Uhr war dann wie im April, sehr schwerer Schnee. Unglaublich, nach dem tollen Winterbeginn so eine miserable Fortsetzung jetzt.
Und auch die anschliessende Schlittenfahrt auf Wunsch meines Sohnes war ein schrottiger Frühlingssumpf.
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Am 24./25. März 2018 verbrachte ich ein Wochenende im Frutt Resort, wobei ich am Samstag auch Skifahren ging. Einige Bilder und Eindrücke möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Frutt Lodge. Das, ähm "markante" Gebäude ist Dreh- und Angelpunkt des Frutt Resorts, das aus mehreren mit Tunnels verbundenen Hotels besteht. Wir haben nicht hier, sondern in einem billigeren Teil des Resorts übernachtet, konnten durch den erwähnten Tunnel aber bequem und im Bademantel das wunderschöne Spa in der Lodge besuchen oder (ohne Bademantel...) in einem der Restaurants der verschiedenen Hotels essen gehen, ohne auch nur eine Jacke anziehen zu müssen.

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Abendstimmung auf der Hochebene auf fast 1900m. Normalerweise ist es sehr ruhig und gemütlich hier, an diesem Wochenende fand allerdings auch noch ein Festival mit elektronischer Musik statt. Hat aber nicht gross gestört, da sich das "Festgelände" weit entfernt von der Ansiedlung befand.

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Blick über das Plateau. Landschaftlich spielt die Frutt ganz weit oben mit, skifahrerisch war ich bisher nie so richtig überzeugt. Allerdings hatte ich das Gebiet noch nie bei richtig guten Verhältnissen erwischt; entweder war es überfüllt, das Wetter oder der Schnee war schlecht oder gleich mehrere dieser Faktoren kamen zusammen. An diesem Wochenende war nun aber schönes und kaltes Wetter vorausgesagt und die Schneeverhältnisse waren ebenfalls mehr als beachtlich. Andrang war an diesem Wochenende im späten März auch eher weniger zu erwarten als etwa zwischen Weihnachten und Neujahr, Zeitpunkt eines wenig erfreulichen früheren Besuchsversuches vor einigen Jahren (wir drehten noch im Stau auf dem Weg zur Stöckalp um)...

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Blick von der Bergstation Erzegg über die Pisten am gleichnamigen Lift. Im Hintergrund erkennbar der Panoramalift und die Hotels und Ferienwohnungen. Ein eigentliches Dorf mit richtigen Bewohnern gibt es auf den ehemaligen Alpweiden der Frutt m.W. ja nicht.
Die Erzegg bringt leider etwas "Sörenberg" in die doch schon recht hochalpine Landschaft der Frutt: Flache, langweilige Pisten, auf denen es sich spätestens ab Beginn des zweiten Drittels empfiehlt, in die Hocke zu gehen, falls man gerne ohne Schieben unten ankommt. Mit dem Snowboard natürlich noch weniger empfehlenswert. Boarder waren allerdings trotzdem viele da, denn neben dem Musikfestival fanden auch noch Ski- und Boardercrossrennen statt. Praktischerweise direkt unter dem Lift, so dass für Unterhaltung (und eher "bunte" Mitfahrer) gesorgt war.

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Der lange, lange und lange Balmeregglift erschliesst einige tolle und v.a. im Vergleich zur Erzegg viel leerere Varianten. Leider weisen auch diese v.a. im Mittelstück nervige Flachstellen auf, interessant ist primär der obere Teil. Auch das Panorama ist hier nicht zu verachten:
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Müsste unter anderem das Wetterhorn sein...

Neben dem doch eher, sagen wir mal familientauglichen, oberen Teil des Skigebietes, gibt es ja auch den völlig anders gelagerten Bereich am Bonistock. Dort sind v.a. schwarze und einige rote Pisten anzutreffen, bei früheren Besuchen oft schattig, eisig und schwer fahrbar. Bei meinem diesjährigen Besuch waren die Bedingungen aber auch dort gut bis ordentlich, so dass ich endlich mal richtig von den an sich schönen und langen Abfahrten mit ordentlich Höhendifferenz profitieren konnte.

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PB Distelboden - Bonistock. Schöne Anlage mit in der Schweiz ungewöhnlicher offener Bergstation. Leider nur einspurig und oft mit grösseren Wartezeiten gesegnet. Ich bin sie dieses Mal gar nicht gefahren, sondern habe den Gebietswechsel "Oben" -> "Bonistock" über den Seillift am See, den Panoramalift und die ganz nette, teilweise aber gefährlicherweise mit dem (tollen!) Schlittelweg geteilten Abfahrt von Frutt-Dorf nach Stöckalp realisiert.

Leider habe ich kein Bild (sondern nur ein Video), aber der lange, steile und mit einem Dreiecksverlauf versehene SL Bonistock war zum ersten Mal bei meiner Anwesenheit in Betrieb! Diesen bin ich dann natürlich gleich mehrfach gefahren, zusammen mit nur wenigen Unentwegten, die nicht die bequemere KSB4 Bonistock benutzten, bei der es auch nur kurze Wartezeiten gab.

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Mit einem Blick vom Bonistock über den oberen Gebietsteil und zum Glogghuis/Glogghüs (dahinter befindet sich das Skigebiet von Meiringen-Hasliberg) möchte ich meinen Frutt-Bericht beschliessen. Insgesamt hat mich das Weekend skifahrtechnisch etwas mit dem Gebiet versöhnt. Bei guten Schneeverhältnissen und bescheidenem Andrang bietet es mit doch einigen verschiedenen Varianten und toller Landschaft genug Potential für einen abwechslungsreichen Skitag. Mit dem Snowboard werde ich aber eher nicht zurückkehren, obwohl das Freeridegelände v.a. unter der Gondelbahn und im Bereich Bonistock schon auch sehr lecker ist. Für das tolle Spa, das hochalpine Erlebnis (Anreise in die Hotels nur mit der Gondelbahn) und den echt tollen Schlittelweg ist das Gebiet in der Nähe von Luzern eh immer eine Reise wert.
 
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