Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis: Flugzeug kollidiert mit Tragseil
Nach der Kollision eines Flugzeugs mit einem Kabel, ist der Betrieb der Seilbahn eingestellt.
Bonaduz - Der Absturz einer PC-7 der Schweizer Luftwaffe am 12.11.02 im Kanton Graubünden ist auf eine Kollision mit Seilen der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis zurückzuführen. Die Ursache der Kabelkollision ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Beim Absturz der Schulungsmaschine am Waldrand in der Nähe von Bonaduz kamen der Pilot und der Passagier ums Leben. Bei den verunfallten Milizoffizieren der Luftwaffe handelt es sich um einen 48-jährigen Obersten im Generalstab, der Kommandant des Fliegerregiments 2 war. Das zweite Todesopfer, ein 42-jähriger Oberstleutnant, war Kommandant der Flugplatzabteilung 10. Beide Opfer wohnten im Kanton Zürich.
Die PC-7 war vermutlich gegen das 10 Millimeter dicke Hilfsseil geflogen. Das Stahlseil lag am Boden, wie die Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis mitteilte. Das Seil dient als Zugseil für die Rettungskabine und wird als Telefonkabel benutzt. Ein Blechteil, das wahrscheinlich von der PC-7 stammt, hing am Tragseil, das ebenfalls beschädigt wurde.
Die Ermittlungen am Unfallort laufen auf Hochtouren. Die Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis bleibt solange geschlossen, bis sämtliche Anlagenteile überprüft und repariert sind