Da ich beruflich nix direkt mehr damit zu tun habe, ist meine Ahnung von GGVS(Gefahrgut-Verordnung-Straße) nur relativ gering, aber bei den GGVS-Schulungen ist seit einigen Jahren bei Tanklastwagen mit brennb. Flüssigkt. es schon allgemeingült. Lehrstoff, daß man bei einem Reifenbrand sich sehr genau überlegen muß, ob man den Brand noch mit dem Bord-Feuerlöscher löschen kann(meistens klappt dies nur, wenn man den Brand sofort bemerkt und unverzüglich mit dem Löschen beginnt); wenn man den Brand des Reifens erst bemerkt, wenn das Ding schon ordentlich fackelt, dann soll man weiterfahren, denn der brennende Reifen löscht sich gewissermaßen selber(würde zu weit führen, welche Aspekte da alles eine Rolle spielen; war 'ne längere Abhandlung in der u. a. Temperaturabführung und Zentrifugalkräfte 'ne Rolle sielten; ich fand es interessant, daß da etliche Studien/Versuche angestellt wurden, damit solche Thesen belastbar sind) und man fährt auf der Felge weiter(wir reden hier icht von Geschwindigkeiten um die 80km/h sondern deutlich langsamer, damit keine Mißverständnisse auftreten

), wobei das etwas ungenau ausgedrückt ist, wenn man auf der Felge angelangt ist, dann kann man anhalten, weil ja nix mehr an brennbaren Reifenteilen da ist, durch diese Methode(die starke Nerven erfordert) wird sehr effizient verhindert, daß der Brand auf den Tanklastwagen übergreift.
Hängt auch davon ab, wo das geschieht; aber einen Tanklastzug mit 'nem brennenden Reifen im Arlbergtunnel "auf den Rand" stellen wäre sicherlich nicht die optimale Variante, es sei denn ein TLF ist dabei.
Im oben genannten Fall ist die Situation anders gewesen.
Es war aber richtig aus dem Tunnel rauszufahren.
Hängt dann von den örtlichen Verhältnissen ab, was die optimale Variante ist.
Auf jeden Fall war's gut, daß der LKW nicht im Tunnel abgestellt wurde.
Rajiv