Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
LGB of amerika wurde verkauft!ein massiver einbruch am amerikanischen markt
Die LGB-Lok steht wieder unter Dampf
06. Oktober 2006
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie der vorläufige Insolvenzverwalter Herr Rechtsanwalt Dr. Steffen Goede zusammen mit der Familie Richter anlässlich einer Betriebsversammlung am 05.10.2006 bekannt gab, ist die Geschäftsfortführung in der vorläufigen Insolvenzverwaltung gesichert. Somit bleiben alle Geschäftsbereiche voll funktionsfähig erhalten, die Produktion ist voll angelaufen und die Auslieferungen der LGB-Artikel werden planmäßig vorgenommen. Zu diesem positiven Ergebnis hat vor allem der Einsatz der örtlichen Sparkasse und der Stadt Nürnberg beigetragen. Auch die weiterhin gute Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten gewährleistet die bekannte LGB-Qualität unserer Produkte. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Arbeitsplätze und des Produktionsstandortes Nürnberg.
Mit freundlichen Grüssen
ERNST PAUL LEHMANN
PATENTWERK
Die Weichen für die Zukunft der LGB sind gestellt ... BITTE EINSTEIGEN!
Liebe LGB-Freunde,
die Weichen sind gestellt. Wir nehmen wieder Fahrt auf !
In letzter Zeit gingen zahlreiche Nachrichten über die Zukunft der LGB durch Presse und Medien. Die Modellbahnbranche allgemein kämpft seit längerem mit den wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Unsere bereits seit längerem getroffenen Maßnahmen, konnten diesem enormen Druck in den letzten Wochen leider nicht mehr ausreichend entgegenwirken.
ABER – jetzt geht es weiter !
Seit dieser Woche liefern wir wieder aus und unsere Produktion läuft wieder an. Die Weichen sind gestellt – unser Ziel erreichen wir jedoch nur durch IHRE Bestellungen bei Ihrem LGB-Fachhändler.
Eine Ellok fährt nicht ohne Strom, eine Dampflok nicht ohne Kohle und die LGB fährt nur mit vielen Bestellungen. Sie haben es mit in der Hand ! Halten wir die LGB gemeinsam am Fahren. Unsere Mitarbeiter, die durch Ihr persönliches Engagement für tolle LGB-Neuheiten und unseren viel gelobten Kundenservice sorgen, werden es Ihnen danken. Bestellen Sie JETZT. Ziehen Sie Weihnachten etwas nach vorne, damit wir Ihre Wünsche auch noch rechtzeitig erfüllen können !
Sicher findet sich in unserem Sortiment das eine oder andere Liebhaberstück für Ihre LGB-Anlage oder -Vitrine. Die gemeinsame Fahrt in die Zukunft mit der LGB liegt auch in Ihrer Hand !
Vielen Dank nicht nur an diejenigen, die uns auf der Messe in Leipzig Ihre LGB-Begeisterung gezeigt haben. Auch Dank an alle, die uns täglich mündlich und schriftlich in unseren Bemühungen, die momentan schwierige Situation zu meistern, weiterhin bestärken.
Und – spielen hält jung ! Investieren Sie doch einmal in eine Verjüngungskur mit der LGB. Schon Friedrich von Schiller sagte: “Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Wir bedanken uns schon jetzt für Ihr Engagement und Ihre Treue zur LGB !
Mit freundlichen Grüßen
ERNST PAUL LEHMANN PATENTWERK
mic schrieb:...für die Interessierten: Es scheint wieder zu laufen!
LGB erneut in der Insolvenz
Modellbahnhersteller geht das Geld aus - Mitarbeiter in Sorge
NÜRNBERG - Jetzt ist es offiziell: Der Nürnberger Modellbahnhersteller Lehmann-Groß-Bahn (LGB) hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Antrag auf Insolvenz gestellt.
Damit ist der Rettungsversuch Hermann Schöntags endgültig gescheitert. Der Privatmann hatte das Traditionsunternehmen zum 1. Januar 2007 aus der ersten Insolvenzmasse heraus in eine neu gegründete GmbH übernommen. Doch plagten auch diese Gesellschaft rasch Finanzprobleme. Schöntag brachte die Gelder für einen reibungslosen Betrieb nie auf. Seit Wochen ruht im Werk an der Saganer Straße die Produktion, seit drei Monaten warten einige Mitarbeiter auf Lohn. Die zweite LGB-Pleite war nicht mehr zu verhindern.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Wirth muss jetzt allerdings prüfen, ob die GmbH über genügend Werte verfügt, das Insolvenzverfahren überhaupt zu eröffnen. Bis zu einer Entscheidung kann leicht ein Monat vergehen. Problematisch für die auf ihr Geld hoffenden Mitarbeiter ist dabei, dass das ihnen nun zustehende Insolvenzgeld von in der Regel drei Netto-Monatslöhnen erst ab diesem Zeitpunkt rückwirkend fließt. Wer noch auf das Februar-Geld wartet, muss darauf wohl verzichten.
Einzige im Fall LGB realistische Möglichkeit, von der Arbeitsagentur früher Insolvenzgeld zu bekommen, wäre eine Kündigung zum 1. Mai. Sollten die Gläubigerbanken dann aber dem LGB-Übernahmeangebot von Hans Rudolf Wöhrl zustimmen (die Verhandlungen laufen), wären diese Mitarbeiter bei einer ÜbernahmeRegelung zumindest zunächst außen vor. Ein Beschäftigter gegenüber dieser Zeitung: «Geschlafen haben wir schon seit Wochen nicht mehr richtig.» GREGOR LE CLAIRE
Genau die gibts ja schon.Es braucht also krass gesagt eine günstige "Einstiegsdroge" um die potentiellen Kunden "anzufixen".
Oscar schrieb:Klein-modelle kaufst du? -- Krass werde auch Student, sowas gabs immer nur in meinen Träumen![]()
Gibt es noch andere Grossbahn
hersteller?
Hat die Märklin SpurI auch diese Probleme?
Piko baggert da noch mit!Oscar schrieb:Zu LGB: Wie siehts eigentlich mit deren Konkurrenten aus?
Das Pikoteil steht bei den Händler um die Ecke und schaut echt gut aus.Interesse an Gartenbahnen wird immer grösser
Das Programm für Gartenbahnen (Spur IIm/G) wird immer grösser. PIKO hat diesen Trend rechtzeitig erkannt und ist seit dem Jahr 2006 neben dem Zubehörprogramm auch ins Fahrzeugprogramm eingestiegen. Natürlich ist es kein Vollprogramm, sondern eine Ergänzung zu anderen Marken. Das Preis-Leistungsverhältnis ist aber so gut, das hierdurch bestimmt neue Käuferschichten angesprochen werden. Und auch für die Nachwuchsbahner wird die “Modellbahn-Sache” somit wieder attraktiver. Die im letzten Jahr erschienene erste Lok, der DB-Taurus, hat für Furore gesorgt und ist gut aufgenommen worden. PIKO hat hier ein ideales Vorbild gewählt, mit dem viele Farb- und Beschriftungsvarianten möglich sind (was ja von HO bekannt ist). Zur Messe 2007 erschienen nun die Modelle nach ÖBB- und Siemens-Dispo-Vorbild. Und schon folgt der nächste Kracher mit der Baureihe 218 der DB! Auch hier sind natürlich wieder etliche Lokvarianten machbar. Wir warten gespannt auf die neue Lok.
[07.05.2007]Wöhrl überlässt Modellbahnbauer LBG seinem Schicksal
Keine „fränkische Lösung“.
Alle Rettungsversuche für den angeschlagenen Nürnberger Modellbahnhersteller LGB mit rund 130 Arbeitsplätzen sind gescheitert. Die Firma des Investoren Hans Rudolf Wöhrl, Intro, will nach dem Scheitern des letzten Angebotes keinen neuen Versuch unternehmen.
HB NÜRNBERG. Die von dem früheren Fluglinien-Betreiber Hans Rudolf Wöhrl angestrebte „fränkische Lösung“ hat nach Angaben von Insolvenzverwalter Steffen Goede keine Chance mehr. Wöhrl habe völlig überraschend die in mehreren Wochen mühsam erarbeitete Kompromisslinie verlassen, sagte Goede am Montag.
Wöhrls Investmentfirma Intro-Verwaltungs GmbH sei jedoch „in der gegebenen Situation“ der einzige Bieter, der die Produktion am Standort Nürnberg hätte erhalten können. „Wir waren auf einer Linie“, schilderte Goede die zurückliegenden Verhandlungen mit der Intro GmbH. Bis vor wenigen Tagen habe es noch danach ausgesehen, als würde man einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss finden.
Doch vergangene Woche habe sich Wöhrl von früheren Verhandlungsergebnissen so weit entfernt, dass keine Hoffnung mehr bestehe, dass das Angebot zum Tragen komme. Der Insolvenzverwalter bedauerte das „schlechte Ergebnis“. Die Übernahme der traditionsreichen Modellbaufirma durch die Intro GmbH sei letztlich an den unterschiedlichen Vorstellungen über den Kaufpreis für das Werksgelände gescheitert.
Intro-Projektleiter Dietmar Langner sagte, die Frist für das zuletzt auf 7,5 Mill. Euro nachgebesserte Übernahmeangebot sei am Montagmittag ohne Reaktion der Gläubigerbanken oder des Insolvenzverwalters abgelaufen. Damit sei die letzte Chance auf eine Rettung der rund 130 LGB-Arbeitsplätze am Standort Nürnberg verspielt worden.
„Die Akte LGB kommt in den Schrank. Wir werden kein neues Angebot mehr abgeben“, betonte Langner. Mit dem am 7. Mai ausgelaufenen Angebot sei „jeglicher Spielraum ausgeschöpft“ worden. Die Offerte habe auch die Forderungen der Gläubigerbanken nach einem höheren Kaufpreis für das Grundstück und das Betriebsgebäude der LGB berücksichtigt, wies Langner die Kritik Goedes zurück.
In Bankenkreisen hieß es dagegen am Montag, Vertreter der Gläubiger-Banken würden erst an diesem Dienstag zusammenkommen, um abschließend über die Zukunft des Unternehmens zu entscheiden. Man habe dabei die Hoffnung, dass das endgültige Aus für LGB doch noch abgewendet werden könne, sagte ein Bankenvertreter, ohne Einzelheiten zu nennen.
LGB hatte im September 2006 Insolvenz angemeldet. Im Dezember hatte Insolvenzverwalter Steffen Goede den Unternehmer Hermann Schöntag als Retter präsentiert. Schöntag, der auf der Insel Rügen die Kleinbahn „Rasender Roland“ betreibt, konnte jedoch das Geld für den Fortbestand der Firma nicht aufbringen.
Genau das ist eines der Hauptprobleme! LGB-Fahrzeuge sah man diesen Kompromis immer gut an. Nur das die Preise halt alles andere als Spielbahnmässig waren. Für viele Familien war es schlicht ein zu teures Spielzeug. Die ernsthaften Modelleisenbahner wiederum, die sehr wohl bereit gewesens wären soviel zu bezahlen, stiessen sich an den vielen Kompromissen und Zugeständnisse an den Spielbahncharakter. Wenn diese Kunden was kaufen, steht Massstäblichkeit und Vorbildtreue an erster Stelle! Diese sogenannten Nietenzähler, unterstützt von der Fachpresse, schauen ganz genau hin. Und wehe sie entdecken auch nur den kleinsten Fehler! Da hatte LGB mit ihrer Spagatpolitik natürlich schlechte Karten, denn da gab es beispielsweise den genau gleichen zweiachsigen Personenwagen in etwa vier verschiedenen Farben. In grün war es die Version Salzkammergut und in blau-weiss die Mixintzer Ausgabe. Dass der Wagen ausser dem Anstrich wenig mit den Vorbild gemeinsam hatte, war für solche Modellbahner natürlich unakzeptabel.Dachstein schrieb:Ich sehe es auch wie GMD. Wenn LGB eine Lok herausbrauchte, dann hatte mal eine halbwegs maßstäbliche Lok, aber wie Wagen waren schlichtweg unmaßstäblich. Immer zu kurz. Und ich mag schon die 1:100 Personenwagen für H0 nicht. Selbst die Loks hatten so maches Detailproblem. So wurden beispielsweise immer die gleichen Zierringe für die Scheinwerfer verwendet. Weder die Zillertalbahnlok 2 noch die E2 von Mixintz St. Erhard hatte je solche Zierringe. Und das ist shon schade, wenn ich bei einer 400 Eurolok auf solche Fehler stoße.
Die 2091 ist übrigens überhaupt etwas unproportional geraten, komt mr zumindest vor. Schade, eine Lok die mir zwar gefällt, aber dennoch nicht in meine Vitrine Einzug halten wird. LGB versucht leider eine Brücke zwischen Spielbahn und Modellbahn zu sein, eine Brücke, die sehr schwer zu schlagen ist, wie ich meine.
NZAngebot für LGB einfach unterschlagen?
Die verhinderten Retter aus Sonneberg
NÜRNBERG - Der große Kampf um die kleinen Loks geht weiter, und er wird mit jedem Tag spannender und unglaublicher - für viele Beobachter auch unglaubwürdiger. Im Insolvenzverfahren des einst renommierten Modellbahnherstellers Ernst Paul Lehmann Patentwerk ist mit Rudolf Wöhrl zwar ein weiterer potenzieller Retter gescheitert, doch das muss noch immer nicht das endgültige Aus für die noch gut 130 Mitarbeiter und die von ihnen produzierten Großbahnen der Spurweite 1: 22,5 bedeuten.
Insolvenzverwalter Steffen Goede bedauert das «schlechte Ergebnis» und verkündet, dass Wöhrls Investmentfirma Intro-Verwaltungs GmbH «in der gegebenen Situation» der einzige Bieter sei, der die Produktion am Standort Nürnberg hätte erhalten können, wie die Deutsche Presseagentur ihn gestern zitierte. Doch was ist mit dem britischen Finanzinvestor Kingsbridge Capital, der bereits Märklin in Göppingen übernommen hat und auch die LGB-Produktion schlucken möchte, fragen sich ebenso interessierte wie irritierte Branchenkreise nicht nur in Nürnberg.
Im thüringischen Sonneberg etwa glaubt René Wilfer seinen Ohren nicht zu trauen, als er die letzte Meldung aus Nürnberg bekommt: «Ich wundere mich über den lieben Herrn Dr. Goede, der nie ein Wort darüber verliert, dass ihm ein Angebot von uns vorliegt, das zuletzt vor drei Wochen nachgebessert wurde», sagt der Chef der einzigen in der Spielzeugstadt noch standorttreuen Modellbahnfirma Piko auf Anfrage der NZ. Selbst wenn das Wöhrl-Angebot scheitere, sei das nicht zwangsläufig das Ende von LGB, unterstreicht Wilfer.
Anders auch als Kingsbridge/Märklin sei Piko bereit, «die Produktion am Standort Nürnberg weiterzuführen». Dazu sei «eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern nötig, die zum Großteil aus der früheren Firma übernommen würden», betont Wilfer nachdrücklich. Schon vor Weihnachten 2006, als Piko noch in Konkurrenz zu Märklin als Interessent für LGB angetreten sei, «hätten wir den Zuschlag haben können, wenn sie es gewollt hätten», erinnert Wilfer den Gläubigerausschuss und Insolvenzverwalter Goede.
Der reagiert trotz mehrfacher Anfragen der NZ auch nach der zweiten LGB-Insolvenz nicht. Dabei ist es bei Lehmann allerhöchste Eisenbahn, denn die gesamte Branche und sicherlich auch die Banken wissen nur zu genau: «Das Sommergeschäft ist dank des Superwetters bereits gelaufen», so Piko-Chef Wilfer und fügt hinzu: «Seit September liegt der Betrieb brach. Wenn die Produktion im Mai nicht anläuft, kann man die Marke LGB vergessen!
» Rolf Syrigos
8.5.2007
-tom- schrieb:. Den Nachwuchs muss man wieder mal an die Modellbahn heranführen. Das Startset im Supermarkt ist auch grundsätzlich die richtige Einstigesdroge. Dann aber bitte etwas brauchbares und nicht so einen Schrott, der teilweise dort angeboten wurde.
Gruß, Tom
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen