12.01.2020
Heute war, wie zu erwarten, wieder carven bis die Schenkel brennen angesagt. Nachdem heuer das erste Mal seit ich den Führerschein habe die A2 von Wolfsberg bis Spittal baustellenfrei ist, ist man in ca. 1h 45 min. an der Talstation der Mölltaler Gletscher Bahnen. Das Wetter wie überall zurzeit im Alpenraum sonnig und viel zu warm, auch ein Grund warum es mich im Jänner auf den Mölltaler verschlagen hat, neben der geringen Besucherfrequenz. Los war wie zu es erwarten war wenig, Sesselbahnfahrten zumeist zu zweit, außer gelegentlich am Nm an der 6KSB auf zu 4. oder 5. :lol: .
Standard-Pic von der Bergstation der EUB aus zum Gletscher. Die linke Piste war bis etwa 2 gesperrt für eine Trainingsgruppe.
Von dort aus wechselten wir direkt über die schwarze Abfahrt an der DSB, die schon vielversprechend war, rüber zu den am Morgen sonnigen Pisten am Alteck. Die schwarze Abfahrt am Alteck war sensationell, gut präpariert, herrlich griffig und ziemlich leer, musste gleich 8x gefahren werden

. Die rote Variante hat mich nicht so überzeugt, schlechter präpariert mit Ziehwegen, und die "außenrum" Variante war wegen Lawinengefahr

am Morgen gesperrt
Beliebtes Fotomotiv - Hochwurtenspeicher
Foto von der Bergstation der 4SB Alteck aus Richtung Gletscher, auch dort kamen die Pisten langsam ins Sonnenlicht
Heute gab es wirklich traumhafte Fernsicht
Als es dann am Alteck doch langsam langweilig wurde, wechselten wir zum Gletscher. Die Pisten dort konnten mich allesamt nicht überzeugen, zwar griffig aber durchwegs mit kleinen Knollen
Dann musste die rote Talabfahrt herhalten, die lag mittlerweile auch vollständig in der Sonne. Gefällt mir vom Gelände leider nicht wirklich, im Mittelteil sehr flach und dort wo sie schön zum carven wäre dann leider mit schmalen Stück vorbei an den Felsen, der Schlussteil dann wieder mit angenehmer Breite.
Es ging gleich direkt weiter zur Schwarzkopfbahn, wäre dort nicht eine lahme 4SB ohne Förderband beim Einstieg könnte man es durchaus 1-2 Stunden dort aushalten, so blieb es bei 3 Abfahrten. Die Pisten dort waren etwas härter als im restlichen Gebiet, aber trotzdem um einiges besser als oft Kunstschneepisten um 10 Uhr
Die schwarze Talabfahrt gefiel mir schon um einiges besser, dort gibt es immerhin einen kurzen knackig-steilen Teil

, von dem ich leider kein Foto gemacht habe
Gegen 2 wurde wie oben bereits erwähnt auch die talwärts gesehen rechte Variante geöffnet, die Vorfreude auf eine frische Piste währte nur kurz, leider ebenfalls knollig
Bei einer solch genialen Fernsicht dürfen natürlich Bilder vom Salzburger Land auch nicht fehlen...
Um 15:45 war dann Schluss, die weite Anreise war es definitiv Wert, wenig Leute + schönes Wetter + Naturschnee, Schifahrerherz was willst du mehr...
