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Montafon||A||18. bis 24.03.2006

Montafon || AT || 18. bis 24.03.06

Eigentlich sind die Hamburger Skiferien (waren diesmal die ersten beiden Märzwochen) immer Zeitpunkt meines Skiurlaubes. Doch beruflich war es diesmal nicht machbar; war schon zu Hause froh, dass das Schiksal es so wollte. Denn die ersten zwei Märzwochen waren doch fast durch Dauerschneefall geprägt und erst Mitte der Woche 11 setzte sich der Hochdruck durch, von dem ich in den ersten Tagen noch profitierte.

Anfahrt:
Start um 6:15 Uhr gen Alpen; A7 bis Kreuz Memmingen, A96 bis Grenzübergang Hörbranz, A14 Rheintalautobahn bis Ausfahrt Montafon, L188 Montafonerstraße, L192 Gargellner Straße, Ankunft um 14:35 Uhr an der Talstation – Skipass kaufen
Somit 8 h 20 min inklusive Tanken und Essen für 962 km, im Schnitt 115,44 km/h – ist nicht schnell (geht schneller :wink: ), war mir aber die 14 Cent Ersparnis pro Liter Diesel wert. Machte in Summe 7,82 Euro für die einzige Tankfüllung, die ich folglich meinem PKW erst in Österreich zuführte.
Wiedererwartend gab es auch keinen einzigen Stau, den ich bisher immer auf der A7 zwischen Ulm und Memmingen, auf der A96 beim Übergang in die B18 und vorm Pfändertunnel all inclusive mitgebucht hatte.

Abreise:
Am 25.03.06 nach Serfaus, Start in Gargellen um 9:00 Uhr

Unterkunft:
Haus Wulfeniain Gargellen, kleines Haus in dem die Chefin selber kocht, mhhh einfach lecker.
Zimmer mit Dusche/WC, TV, Frühstücksbuffet, Halbpension nach Wahl (morgens steht angeschrieben, was es am Abend gibt, dann kann man sich anmelden – muss man aber nicht)
Morgens die Ski schultern und bei gutem Schritt fünf Minuten bis zur Talstation, nachmittags/abends mit den Skiern direkt bis zum Skikeller abfahren – das ist das, was ich einfach an Gargellen liebe. „Skifahren bis zur Haustüre“ - und das selbst noch Mitte März.

Folgendes Pistenprogramm war angesagt:
19.03.06: Schafberg/Gargellen
20.03.06: Silvretta Nova/St.Gallenkirch
21.03.06: Hochjoch/Schruns
22.03.06: Schafberg/Gargellen
23.03.06: Golm/Latschau
24.03.06: Schafberg/Gargellen

Aber der Reihe nach, in chronologischer Reihenfolge !!!

Nur soviel vorweg:
Nach einer Benotung im guten alten Punkte-Noten-System (15 Pkt. = 1+ ... 0 Pkt. = 6) reicht die Berwertung der Skigebiete von einer 2 bis hin zur 4+.
 
Ich bin gespannt auf die Bilder und auf deine Bewertung. Ob du das so ähnlich siehst, wie ich bei meinem Montafon Urlaub anfang des Jahres?
 
snowflat schrieb:
Nur soviel vorweg:
Nach einer Benotung im guten alten Punkte-Noten-System (15 Pkt. = 1+ ... 0 Pkt. = 6) reicht die Berwertung der Skigebiete von einer 2 bis hin zur 4+.

Ui. Klingt ja nach einer sehr kritischen Bewertung. Da bin ich schon gespannt.
 
1.Tag (19.03.06) Schafberg/Gargellen:

An einem Sonntag und dann noch mit so einem Kaiserwetter mit Sonnenschein bis zum Abwinken ist man gut beraten in Gargellen zu bleiben. Zwar kommen auf den Schafberg auch Tagestouristen, bei langem aber nicht so viele wie bei den Skigebieten drunten im Tal. Somit stand fest, dass es heute auf den Hausberg ging.
Frühes Aufstehen sichert die besten Plätze, aber nichts da, um 9:00 Uhr zu Betriebsbeginn stand schon eine Menschenschlange an der Talstation der 8 EUB Schafberg.

Pistenplan:
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Wetter:
Sonne pur von makellos blauem Himmel, bei Mittagstemperaturen von + 6° C im Tal (1.423 m) und + 1° C auf dem Berg (2.100 m)

Schneehöhen:
Tal: 115 cm
Berg: 195 cm

Schnee/Pisten:
Auf dem Plateau fast durchweg griffig, an Südhängen bereits gegen 10:00 Uhr sulzig. In Lagen unter 1.800 Metern weichten die Pisten aufrund der Temperatur am frühen Vormittag auf; in reinen Schattenstücken durchweg hart und griffig.

Geöffnete Lifte:
alle

Geschlossene Lifte:
keine

Geöffnete Pisten:
Alle (auch Skirouten), außer ... (siehe „Geschlossene Pisten“)

Geschlossene Pisten:
„Täli“ (6) ab ca. 14:00 Uhr wegen Lawinengefahr gesperrt

Am meisten gefahren mit:
4 SB Gargellner Köpfe (6x)
8 EUB Schafberg (5x)
SL Schafberg (4x)

Am wenigsten gefahren mit:
SL Schlüachteck (2x)
SL Valzifenz (2x)
DSB Schafberg (2x)
Übungslifte im Tal (beide 0x)

Gefahrene Pisten:
so ziehmlich alles, außer die Skirouten 3, 10, 11, und 13
Am meisten den Schnapfenwald (1)

Wartezeiten:
Morgens an der EUB: ca. 5 min
4 SB Gargellner Köpfe: max. 7 min
SL Schafberg: max. 7 min
An den anderen Liften keine Wartezeiten

Gefallen:
8) Wetter
8) Pistenpräparation
8) Variantenskifahren abseits der Pisten
8) für einen Sonntag nicht viel los (war schon mal schlimmer)
8) leckere Hawaii-Pizza in der Barga, bei 20 °C in der Sonne
8) Skifahren bis zur Haustür
8) Aprés-Ski bei Manu im „d'näscht“

Nicht gefallen:
:cry: an Pisten-Straßen-Kreuzungen Ski abschnallen um Belag zu schonen (bei frühlingshaften Temperaturen aber nicht zu verhindern)
:cry: Betriebsgeschwindigkeit 4 SB Gargellner Köpfe; läuft angeblich schon am Maximum und schafft trotzdem weniger Leute weg, als ankommen – glatte Fehlinvestition als Hauptbeschäftigungsanlage auf dem Plateau.
:cry: In die Jahre gekommene Schlepplifte Valzifenz und Schafberg

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 15 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 14 von 15
Beförderungsanlagen: 4 von 15
Größe des Skigebietes: 7 von 15
Skihütten/Restaurants: 12 von 15
Information im Skigebiet: 11 von 15
Service/Personal: 15 von 15

Summe: 78 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 11,14 Punkte eine Endnote von 2.

Fazit:
Ein Tag wie aus dem Bilderbuch!!! Viele nette Mitarbeiter, die immer ein Lächeln auf den Lippen haben und auch mal ein Schwätzchen mit dem Gast halten. Übersichtliches Gebiet mit einer Top-Pistenpräparation, in dem man sich nicht verlieren kann. Highlight ist das Fahren abseits der Pisten auf leicht firnigen Hängen. Das Einzige was Gargellen vermissen läßt ist das Investitionsbewußtsein, denn auf dem Plateau ist (wenns voll wird) nicht viel mit Wiederholungsfahrten. Die meiste Zeit steht man dann an den Liften.
Am Ende des Tages dann noch kurz vor Gargellen bremsen und rechts ins „d'snäscht“ abbiegen und Aprés-Ski im Sonnenschein genießen. Anschließend wieder Ski anschnallen und den letzten Kilometer bis zur Unterkunft.

Und hier die Bilder:

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^^ Blick vom Schafberg ins Vergaldener Tal, am linken Bildrand die Silvretta Nova

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^^ Ritzenspitzen, unten rechts die lawinenverbaute Bergstation der 8 EUB und das Schafberghüsli

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^^ Der Hausberg: Madrisa - davor: 4 SB Gargellner Köpfe mit blauer Abfahrt 5

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^^ Hier spielt sich eigentlich schon alles ab - das Schafbergplateau: vorne SL Schafberg, dahinter Bergstation 8 EUB mit Schafberghüsli, links davon Bergstation DSB und SL Schlüachteck, weiter hinten die 4 SB und davor der SL Valzifenz (somit wären schon alle Anlagen genannt und auf einem Bild vereint)

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^^ Ausstieg SL Schafberg mit erstem Hang (obs das alles so zu letzten mal gab ???), der sich weiter unten in die Abfahrten 6, 9a und 9 aufteilt.

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^^ Im weitläufigen Täli (6)

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^^ Blaue Abfahrt 6 "Täli" im unteren Teil - durch die schattige Lage eine der besten Abfahrten, ja wenn nicht wegen Lawinengefahr gesperrt.

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^^ Ritzenspitzen, davor EUB Schafberg mit Skiroute Schlüachteck und Skiroute Standard (da wo die Leute stehen)

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^^ In der DSB Schafberg, mit Skiroute Standard und 8 EUB

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^^ Zurückblickend auf die Talstation DSB Schafberg, von links kommend die Abfahrt 6, am rechten Bildrand die Abfahrt 4. Die Waldschneise schräg rechts hinter der Talstation der DSB war die ehem. Trasse der unteren DSB.

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^^ Blaue 9a aus der DSB fotografiert

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^^ SL Schafberg mit dem doch recht steilen und meist eisigem Endstück, sowie Kreuzung mit der Piste.

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^^ Es war Sonntag, Schlange am SL Schafberg

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^^ Rote 1 „Schnapfenwald“ direkt unterhalb der Talstation der 4 SB

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^^ An der 4 SB Gargellner Köpfe: Kreuzung Abfahrten 1, 2 und 5. Der untere Teil der 1, der von oben einmündet wurde verlegt.

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^^ Warten an der 4 SB

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^^ In der Skiroute Gandasee mit Blick zum Gafirjoch (oben am Grad ist die Grenze zur Schweiz), in der Bildmitte liegt der Speichersee

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^^ Auf der 1: links der SL Valzifenz, rechts geht’s weiter auf der 1 ins Tal

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^^ Selber Standort nur nach oben die 1 hinaufblickend

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Sid7nBls.jpg

^^ Im Schnapfenwald (Abfahrt 1) – eine der besten Pisten und die, die sich für Wiederholungsfahrten eignet

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^^ Vom „d'näscht“ nach oben blickend: 8 EUB & DSB sowie Skirouten Schlüachteck (li.) und Standard (re.)

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^^ Unterer Teil der 8 EUB, darunter verlaufend die blaue 4 „Schwefeltobel“

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^^ Letzter Teil der Talabfahrt, bevor es dann unten rechts Richtung Talstation abzweigt.
 
war ja mal geiles Wetter!
aber ein paar neue Investitionen da oben würden das Gebiet deutlich aufwerten find ich was man so auf den Bildern sieht! Schaut nämlich ansich gar nicht schlecht aus da oben..
 
Sehr tolle Bilder aus einem Gebiet, das schon lange auf meiner persönlichen "to do list" steht.

Da gibts auch eine nette "Tourenski-Schaukel". Von Gargellen mit wenig Aufstieg zu einem Grenzjoch, runter nach St. Antönien (einsames Bergdorf in der Schweiz), rüber nach Klosters (mit Bus), rauf ins Madrisa-Skigebiet von Kloster und dann wieder über ein Joch zurück nach Österreich ...
 
2.Tag (20.03.06) Silvretta Nova:

Nachdem für diesen Tag nochmal Traumwetter vorhergesagt war und es in der Nebensaison an einem Montag auf der Nova nicht voll sein kann, ging es heute also folglich mit dem eigenen PKW nach St.Gallenkirch zur Valiserabahn Talstation. Bekam einen der besten Parkplätze zugewiesen, fast direkt am Ende der Talabfahrt. Mit dem Postbus fahre ich nicht mehr, da er erst irgendwo gegen 9:15 Uhr in Gargellen abfährt und dementsprechend spät erst im Tal ist. Auf dem Rückeg das selbe; entweder früh runter um nicht allzu spät wieder in Gargellen zu sein, oder entsprechend lange im Tal warten, wenn man bis Betriebsschluß skifährt.

Pistenplan:
Hier geht’s zum Pistenplan.

Wetter:
Wieder Sonne pur von makellos blauem Himmel, der sich erst pünktlich zum Betriebsschluß um 16:00 Uhr zuzog (das nenne ich Timing), die Mittagstemperaturen lagen bei + 13° C im Tal (1.000 m, Talstation Versettla EUB) und + 3° C auf dem Berg (2.010 m)

Schneehöhen:
Tal: 40 cm
Berg: 195 cm

Schnee/Pisten:
Am Morgen super griffig, man konnte richtig Tempo machen, ab den späten Vormittagsstunden dann an Südhängen beginnende Sulzbildung der oberen Schneeauflage, ab 1.600/1.700 m hinab dann durchweg bekannter Frühjahrssulz, der am späten Nachmittag dann wieder durch sinkende Temperaturen, gerade an schattigen Stellen, gefrohr.
Keine Steine; nur Büsche, Alpenrosen und Grassoden (Highlight hier die so angepriesene schwarze 19 „Hells Run“ - verweise hier gerne auf die Bilder), stellenwiese eisige Kunstschneepisten.

Geöffnete Lifte:
alle, bis auf ... (siehe „Geschlossene Lifte“)

Geschlossene Lifte:
Kinderlift Gafrescha

Geöffnete Pisten:
Alle (auch Skirouten), bis auf ... (siehe „Geschlossene Pisten“)

Geschlossene Pisten:
ab 13:00 Uhr (Lawinenabgang auf gesicherte Piste 19 „Alptobel“) wurden dann lawinengefährdete Skirouten gesperrt (Nova Süd, Schwarzköpfle) sowie logischerweise die 19 und 19a auch wegen der Lawinensuche nach Verschütteten.

Am meisten gefahren mit:
6 KSB/B Nova (5x)
6 KSB/B Madrisella (4x)
alle anderen 2-3x (bis auf ..., siehe „Am wenigsten gefahren“)

Am wenigsten gefahren mit:
8 EUB Versettla I (1x)
4 SB Heimpitz (1x)
6 SB Vermiel (1x)
6 EUB Valisera I (1x)
4 SB Spatla (0x)
DSB Gafrescha I (0x)
4 SB Grandau (0x)
3 SB Älpli (0x)
diverse Übungslifte (0x)

Gefahrene Pisten:
so ziehmlich fast alles, außer die Skirouten 1, 2, 3, 4, 7 und Pisten 4, 19a, 27.
Mengenmäßig sticht aber keine Piste hervor, die ich am meisten gefahren bin.

Wartezeiten:
fast keine, höchstens mal eine Minute – das wars aber auch

Gefallen:
8) Wetter
8) teilweise moderne Aufstiegsanlagen
8) Vielseitigkeit des Skigebietes
8) keine Wartezeiten
8) alle Anlagen/Pisten geöffnet
8) Pistenpräparation (bis auf die 19)
8) neue 6 SB Vermiel
8) Hinweis an der Mittelstation der EUB Versettla, dass Talabfahrt 1 aufgrund der Schneelage „Schlecht befahrbar“ sei
8) trotz wenig Betrieb liefen an den Doppelschleppern beide Anlagen sowie die 3 KSB Schwarzköpfle
8) Skifahren bis zum Auto

Nicht gefallen:
:cry: Jede Panoramatafel gab unterschiedliche Pisten- und Anlagenstati bekannt (=> Abzüge Kategorie „Information im Skigebiet“)
:cry: Präparation der 19 („Hells Run“) war eine Frechheit; Bilder sagen mehr als tausend Worte
:cry: Lawinenabgang (kein Fremdverschulden) auf die 19, während diese noch offen war; sowas kommt vor, darf aber nicht passieren
:cry: Total vereiste Talabfahrt 11/12 (aber das ist man ja mittlerweile gewohnt)
:cry: Langsame fixe Sesselbahnen, die man so als Beschäftigungsanlagen meidet (z.B. Älpli)
:cry: Hauptrestaurants sind rein auf die Masse zugeschnitten, sind irgendwie ungemütlich
:cry: teilweise abwesend wirkendes Personal an den Liftanlagen

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 15 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 11 von 15
Beförderungsanlagen: 11 von 15
Größe des Skigebietes: 11 von 15
Skihütten/Restaurants: 10 von 15
Information im Skigebiet: 12 von 15
Service/Personal: 8 von 15

Summe: 78 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 11,14 Punkte eine Endnote von 2.

Fazit:
Der zweite Tag war auch wieder einer, den man nicht missen möchte!!!
Die Berichte dieser Saison derer, die der Nova bereits einen Besuch abgestattet hatten, stimmten mich persönlich nachdenklich, erneut die Nova zu besuchen. Da aber jeder eine letzte Chance verdient, galt dies auch für die Silvretta Nova. Und ich bin froh, ihr diese Chance eingeräumt zu haben. Die Pisten waren, abgesehen von der 19 und der Talabfahrt 11/12, in einem Top-Zustand. Und wiesen erst gegen Mittag die Spuren auf, die handelsüblich sind und gegen die kein Skigebiet etwas machen kann. Klar, dass gerade bei immer weicher werdenen Pisten eine Buckelbildung nicht zu vermeiden ist. Aber dies traf überwiegend nur auf Pisten unterhalb 1.600/1.700 m zu. Oberhalb dieser Höhengrenze gab es in keinster Weise die Bildung von Buckeln, den Neuschnee der letzten Woche konnte man offensichtlich gut mit der vorhandenen Alt-/Kunstschneedecke verbinden. Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf, vielmehr die Frage, wo es als nächstes hingeht.
Negativer Höhepunkt war die Lawine auf die 19, bei der zum Glück niemand verschüttet wurde. So etwas darf aber auf gesicherten Pisten nicht passieren und unübersehbar waren die Schneeverfrachtungen an den Hängen nicht (aber wohl erst im Nachhinein – dannach ist man immer schlauer).

Und hier die Bilder:

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^^ Der erste Blick galt der schwarzen 19 „Hells Run“

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^^ Der erste Weg ging zur Madrisellabahn, davor ein Blick auf die Hänge, die durch die Novabahn bedient werden – sehen sehr gut aus

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^^ Nochmal etwas näher; links die Schwarze 8, rechts die Schwarze 6 – sabber ...

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^^ Die Rote 22 in Top-Zustand

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^^ In der Madrisellabahn, links die Rote 28

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^^ Die Rote 28, auch ohne Beanstandung

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^^ Die Blaue 21 aus der Madrisellabahn – ein Carvingtraum !!!

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^^ Dem blauen Himmel entgegen

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^^ Vorne die 4 SB Heimspitz, hinten die Bergstation der Rinderhüttenbahn

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^^ 4 SB Heimspitz – darunterliegende Rote 29, hinten die Rote 30 (beide super zu fahren)

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^^ vorne die 3 KSB Schwarzköpfle, dahinter die 6 KSB Madrisella und die Blaue 21

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^^ Blick zur Versettla mit Novabahn, im Vordergrund 6 KSB Rinderhütte

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^^ Die Rote 30

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^^ 4 SB Heimspitz

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^^ Die Rote 30 hautnah – besser geht es wirklich nicht

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^^ 4 SB Heimspitz mit Skiweg der vereinten 29 und 30 – letztes Jahr gab es aber den unteren Weg noch nicht? Oder irre ich mich?

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^^ Im SL Gampabing II mit Blick auf die Blaue 26 – auch hier ein Traum zum Carven

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^^ Im SL Gampabing II, zu früher Stunde war die Version I noch geschlossen

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^^ Oben angekommen mit Blick auf die einwandfreie Blaue 26

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^^ Morgens erst einen Blick riskiert und nun wurde sie gefahren, die „Hell's Run“. Teilweise war sie höllisch sch... präpariert. Die nächsten Bilder zeigens ...

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^^ Gleich am Einstieg mehr braun als weiß ...

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^^ Hier siehts wieder 1A aus, man kann ja auch nicht hinter die Kuppe schaun ...

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^^ Denn da sah es so aus!!! Ohne jeglichen Hinweis oder Absicherung ...

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^^ Nochmal eine Totale bis zum Einstieg mit den Schönheitsfehlern

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^^ Unterer Hang, der am Nachmittag bei geöffneter Piste durch eine Lawine verschüttet wurde (Bilder kommen später)

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^^ Flach auslaufender Teil durch den Wald bis zur Einmündung in die Blaue 14

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^^ Ende der Blauen 14 an der neuen 6 SB Vermiel

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^^ An der Berstation der DSB Gafrescha II mit Blick auf die Blaue 25

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^^ Bergstation DSB Gafrescha II

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^^ Kreuzung Jöchle-Schlepplifte und EUB Valisera

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^^ Rote 23 – war auch super zu fahren

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^^ In der Novabahn mit Schwarzer 8 – „kunsteisig“ hart zu fahren
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^^ Blick aus der Novabahn zur Schwarzen 6

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^^ Super harte, aber gut zu fahrende Schwarze 8 aus der Novabahn

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^^ Hab ich aus dem Helikopter fotographiert – könnte man denken ... ist aber nicht so; die Perspektive gibt es nur so her. Zu sehen die Schwarze 20 ins Novatal hinab.

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^^ Einstieg Schwarze 8 mit 6 KSB Nova, im Hintergrund 3 KSB Schwarzköpfle und 6 KSB Madrisella

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^^ Von links: Talstationen Novabahn, Schwarzköpflebahn und Madrisellabahn

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^^ Ein Traum: Super Pisten, super Wetter, superwenig los; hier: Novabahn und Schwarze 8

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^^ Blick zur 3 KSB Schwarzköpfle (links) und 6 KSB Madrisella

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^^ Die Zeichen stehen auf Krieg

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^^ Schwarze 3 mit EUB Versettla II

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^^ Mittelstation EUB Versettla, dahinter ehem. Mittelstation des ESL

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^^ Ich finde diesen Hinweis höchst lobenswert

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^^ Der obere Teil der Talabfahrt 1a war alles andere als schlecht befahrbar, aber der untere Teil kam ja erst noch ...

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^^ ... schön zu fahren wars nicht, bei der Ankündigung habe ich es mir aber schlimmer vorgestellt ... es fehlt halt die Beschneiungsanlage und die muss dringend her!

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^^ Die Blaue 2 mit Einstieg in die Skiroute

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^^ Im SL Burg

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^^ Auf der Schwarzen 6, auch zu späterer Stunde noch in bestem Zustand

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^^ Auch die Schwarze 20 ohne Beanstandungen

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^^ Der Weg ist das Ziel: Noch den Tourengehern vorbehalten, in ein paar Jahren durch Liftanlagen erschlossen ...? Das Matschuner Joch am Ende des Novatals

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^^ Vorstellbar ist es ja: Die Bergstation oben am Grat, die Abfahrt dann dort wo sich die Aufstiegsspur der Tourengeher hinaufzieht.

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^^ Schilderwald an der Roten 29/30

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^^ Zoom zum Schafberg

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^^ Lawinenabgang auf die geöffnete Schwarze 19 „Hells Run“. Das darf eigentlich nicht passieren!

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^^ An der Stelle stand ich am Vormittag und machte meine Fotos – ich sag mal: „Glück gehabt“
PS: Es wurde niemand verschüttet

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^^ Neue 6 SB Vermiel von oben

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^^ Durch Felsen hindurch auf der Roten 22

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^^ Die Rote 22 hinab zur Valisera

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^^ In der neuen 6 SB Vermiel

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^^ Ausstieg 6 SB Vermiel

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^^ Strecke 6 SB Vermiel

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^^ 4 SB Garndau kurz vor Betriebsschluss

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^^ Auf der Roten 12. Links: DSB Gafrescha I ; Rechts: 4 SB Grandau
 
Gletscherfloh schrieb:
Sehr tolle Bilder aus einem Gebiet, das schon lange auf meiner persönlichen "to do list" steht.

Da gibts auch eine nette "Tourenski-Schaukel". Von Gargellen mit wenig Aufstieg zu einem Grenzjoch, runter nach St. Antönien (einsames Bergdorf in der Schweiz), rüber nach Klosters (mit Bus), rauf ins Madrisa-Skigebiet von Kloster und dann wieder über ein Joch zurück nach Österreich ...

Habe auch mal gehört, dass man Gargellen und Klosters lifttechnisch verbinden wollte. Kann leider nicht sagen ob es nur Gerüchte waren oder ob man wirklich daran geplant/gearbeitet hat.
 
schöner bericht mit ner menge interessanter bilder! wie kann denn an der "hells run" ne lawine abgehen, wenn sowieso fast kein schnee mehr da war :?: :gruebel: :wink:

der typ in der 6SB, welcher drei sessel vor dir sitzt, hat auch die ideale sitzposition im sessel eingenommen :? schade nur das er nicht allein gefahren ist :P
 
^^ am besten wäre die Sitzposition noch bei einer kuppelbaren Bahn.

Das verleiht flüüüügel ;-)
 
Xtream schrieb:
schöner bericht mit ner menge interessanter bilder! wie kann denn an der "hells run" ne lawine abgehen, wenn sowieso fast kein schnee mehr da war :?: :gruebel: :wink:

Danke ...

Am Vortag war es relativ windig und so haben sich oben am Hang (also rechts abseits der Piste 23, die am SL Jöchle I verläuft) enorme Schneewächten gebildet, die bei der starken Sonneneinstrahlung den Halt verloren haben und in Folge dessen abgebrochen sind. So nahm das "Unglück" seinen Lauf.
Nach dem Abgang waren zwei Bedienstete schnell dabei die Schneewächten abzutreten bzw. zu sprengen und das während darunter noch duzende Leute gesucht haben. Ob das so richtig war weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall haben ca. 5 Gamsböcke nach der ersten Sprengung hektisch die Flucht ergriffen. Ich kanns verstehen, hab mich bei der ersten Sprengung auch kräftig verjagt.

@Sesselbelegung: Ist mir diesmal auch öfters aufgefallen, dass den Anweisungen am Einstieg oftmals keine Folge geleistet wird und Einzelfahrer entweder ganz links oder ganz rechts sitzen.
 
3.Tag (21.03.06) Hochjoch:

Die Entscheidung wo der Weg heute hinführen sollte viel zu Gunsten des Hochjochs aus. Also Ski und allen anderen Kram ins Auto und ab nach Schruns, zur Talstation der Zamangbahn – man konnte das Gefühl haben, das gar kein Skibetrieb sei, denn gegen 9:00 Uhr waren nicht wirklich viele Autos auf dem Parkplatz. Dann einmal komplett antüddeln und rein in die Gondel, auf ins Skivergnügen. Wiedererwartend war das Wetter den Tag über besser als angekündigt. Nun die Fakten, Fakten, Fakten ...

Pistenplan:
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Wetter:
Vorhergesagt war dichte Bewölkung vom Morgen an, was war ... Sonnenschein, ab und zu mal kleine Schönwetterwolken oder Vorboten drohenden Tiefdruckeinflusses? Der Blick nach Norden verriet es; Tiefdruck und gegen 14:30 Uhr war es soweit, die Wolkendecke verdrägte auch am Hochjoch die Sonne. Temperaturen in Schuns lagen bei + 14 °C und am Berg bei + 5 °C.

Schneehöhen:
Tal: 35 cm
Berg: 195 cm

Schnee/Pisten:
Wie an den anderen Tagen auch, galt es, in der ersten Stunde die Griffigkeit des Schnees zu genießen. Denn wegen der rasch steigenden Temperaturen, wurde der Schnee schnell feucht und schwer. Abfahrt Sennigrat war als einzige Piste den ganzen Tag über eisig/hart.

Geöffnete Lifte:
alle

Geschlossene Lifte:
keine

Geöffnete Pisten:
Alle, außer ... (siehe „Geschlossene Pisten“)

Geschlossene Pisten:
Skioute 2, Piste 6

Am meisten gefahren mit:
8 KSB Seebliga (9x)
DSB Sennigrat (7x)
DSB Grasjoch (6x)
DSB Kreuzjoch (4x)
DSB Freda (3x)
SL Platina (3x)

Am wenigsten gefahren mit:
6 EUB Zamang (2x)
DSB Kropfen (1x)
DSB Silbertal (1x)
Hochjochbahn I + II (je 0x)
SL Kapell (0x)
Förderbänder (0x)

Gefahrene Pisten:
alle geöffneten, außer die Skirouten und Pisten 5 sowie 10
Am meisten die Sennigrat (schwarze 3) sowie die Pisten um die 8er KSB

Wartezeiten:
keine einzige Minute – spielte sich alles im Sekundenbereich ab, dann wenn gerade der Sessel weg war

Gefallen:
8) Wetter bis zum frühen Vormittag
8) keine Wartezeiten
8) Panorama bis ins Rheintal und auf die umliegenden 3.000er
8) Abdeckhauben fürs Essen im SB-Restaurant, damits nicht kalt wird (Top-Service)
8) nettes Liftpersonal, das entweder „Servus“ sagte, aber einem immer den Sessel bzw. den Bügel reichte
8) lange Betriebszeit (8:15 Uhr bis 17:00 Uhr)

Nicht gefallen:
:cry: keine Skiabfahrt zur Talstation der Zamangbahn (=> Abzüge Kategorie „Größe des Skigebietes“)
:cry: langasame und veraltete Aufstiegshilfen, bei denen man sich schwer tut, diese für Wiederholungsfahrten zu nutzen (aber man kann ja nicht den ganzen Tag 8 KSB fahren)
:cry: teilweise schlechte Pistenpräparierung (starke Absätze zwischen zwei Raupenspuren; durch Ketten verursachte starke Klumpenbildung, besoders oft an Stellen, wo sich die Raupen um 180° mitten auf der Piste gedreht haben)

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 12 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 8 von 15
Beförderungsanlagen: 6 von 15
Größe des Skigebietes: 8 von 15
Skihütten/Restaurants: 10 von 15
Information im Skigebiet: 14 von 15
Service/Personal: 15 von 15

Summe: 73 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 10,43 Punkte eine Endnote von 2-.

Fazit:
Auch wenn nun das makellose Wetter vorbei war, wurde ich dafür mit einem leeren Skigebiet belohnt und möchte mir gar nicht vorstellen, wie es dort in der Hochsaison ausschaut. Am Service des Personals mangelt es am Hochjoch bei weitem nicht, vielmehr an der Qualität der Pistenpräparation und der Liftanlagen, wobei die Präparation auch eine Momentaufnahme von heute sein kann, dies aber bei den Liften nicht zutrifft. Das Hochjoch hat auf jeden Fall noch Potential, was bis heute noch ungenutzt geblieben ist. Einige Anlagen gehören schnellstmöglichst ersetzt (Sennigrat, Grasjoch), wenn, ja wenn die Geldgeber kommen. Für Wiederholungsfahrten eignet sich eigentlich nur richtig die Seebligabahn, auf Dauer aber auch etwas eintönig.
Besonders schön ist es, sich ins Grasjochgebiet zurückzuziehen, wenns „vorne“ mal zu voll wird, denn dort war man fast ganz alleine.

Und hier die Bilder:

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^^ Ankunft Parkplatz Zamangbahn

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^^ Ankunft am Kapell mit DSB Kropfen

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^^ DSB Sennigrat

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^^ In der DSB Sennigrat

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^^ Blick vom Sennigrat hinunter zur DSB Kreuzjoch und blaue Abfahrt „Wormsertal“

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^^ Bergstation Sennigrat, ein paar durften durchfahren

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^^ Auf dieser Seite ging es hinab ins Wormsertal bzw. Hinauf – je nachdem wie man es sieht

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^^ Auffahrende Seite der DSB Sennigrat vom Kapell aus

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^^ Blick aufs Kapell

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^^ Blick ins Tal mit Schruns, Tschagguns, Vandans, Latschau, die Speicherseen der Illwerke und zum Golm

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^^ Blick ins diesige Rheintal

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^^ Das kurze Stück 2 vom Sennigrat hinab zur DSB Kreuzjoch

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^^ Auf die 1a blickend

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^^ In der DSB Kreuzjoch mit Abfahrt „Wormsertal“

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^^ Aus der DSB Kreuzjoch zurückblickend zur DSB Sennigrat

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^^ Bergstation Kreuzjochbahn, von rechts kommend die Bergfahrt aus dem Grasjochgebiet

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^^ Vom Kreuzjochsattel hinunterblickend zur anderen Talstation der DSB Kreuzjoch, die zum Rücktransport aus dem Grasjochgebiet angefahren werden muss. Dahinter die DSB Grasjoch.

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^^ vorne: DSB Kreuzjoch; im Hintergrund: Kurve der DSB Grasjoch

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^^ Bergstation DSB Grasjoch

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^^ Zoom zum Piz Buin (3.312m)

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^^ Zoom nach Gargellen, erkennbar im Wald die Abfahrt Schnapfenwald

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^^ Zoom zum Schafberg/Gargellen

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^^ Zoom auf die Nova, hier: Versettlaseite

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^^ Nochmal Nova: Rechtsseitige Hänge des Novatals mit 6 KSB Rinderhütte, 3 KSB Schwarzköpfle und 6 KSB Madrisella

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^^ Auf der Blauen 15 mit DSB Grasjoch, hinten: DSB Kreuzjoch

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^^ DSB Grasjoch mit Kurve, im Hintergrund der Fredakopf mit dazugehöriger DSB

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^^ Zoom zur DSB Freda

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^^ Kurve der DSB Grasjoch

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^^ In der DSB Grasjoch

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^^ Bergstation Grasjochbahn (wirklich schön ist die ja nicht, die anderen stehen ihr da aber in nichts nach ...)

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^^ Links Kurven-SL Platina, rechts DSB Frada

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^^ In der DSB Freda, links davon die Skiroute Bärenalpe

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^^ Bergstation Fredabahn

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^^ Blick ins Ende des Silbertals

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^^ Blick vom Fradakopf zur DSB Grasjoch (li.) und SL Platina (re.)

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^^ Blaue 18 am Fredakopf mit entsprechender DSB

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^^ Selber Standpunkt nur Blickrichtung Grasjochbahn

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^^ DSB Grasjoch

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^^ Kurve DSB Grasjoch „en détail“

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^^ Nicht schon wieder Krieg

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^^ Speicher-See

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^^ Auf dem besten Weg ins Seebligagebiet

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^^ 8 KSB Seebliga

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^^ Aus der Seebligabahn: Die Rote 7

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^^ In der Seebligabahn; unterhalb verlaufend die Rote 8

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^^ Schwarze Abfahrt Sennigrat, eine der besten ... neee, die beste Abfahrt am Hochjoch. Nur dauert die Auffahrt soooo lange; im Vergleich zur Abfahrt

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^^ Abfahrt 1b & 4; der linke Teil war wegen eines Skirennens gesperrt

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^^ Mittelstation der PB am Kropfen

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^^ In der DSB Kropfen mit Stütze der PB

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^^ Talwärts fahrende Kabiene der PB

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^^ Unterm Kapell gings weiter Richtung Bergstation

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^^ Rote 4

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^^ Die neue Talabfahrt ins Silbertal wurde auch getestet (naja, man ist sie mal „gefahren“ - war mehr schieben. Dann kam man zwangsläufig zu dieser Historie: Der DSB Silbertal mit Hauben

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^^ Das Schlimme war, dass mir durch das ganze Geschiebe schon warm genug war. Durch die Sonne wurde es unter der Haube um noch einiges wärmer ***schwitz***

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^^ Bergstation selbiger Bahn

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^^ Talfahrt mit der Zamangbahn zum Parkplatz. Eine Talabfahrt wäre schon was geiles, aber naja ...

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^^ Was man so ab und zu von oben sehen konnte: Viel voller war der Parkplatz den ganzen Tag nicht
 
das kannste auch gut zu etwas ungewölicher seilbahnstütze zählen ^^

 
4.Tag (22.03.06) Schafberg/Gargellen:

Nachdem es am Vorabend bereits zu regnen begann und sich daran über Nacht nicht viel ändern sollte, wurde der Wecker gleich auf ausschlafen gestellt, soll heißen 8:00 Uhr. Das war auch gut so, denn es regenete immer noch, nun aber gemischt mit Schnee und die Wolken hingen knapp über Gargellen bei ca. 1.500 m. Also alles ganz gemütlich angehen lassen, so z.B. eine Stunde lang frühstücken. Da es mittlerweile schon 10:00 Uhr war, war somit auch die Entscheidung schon gefallen, den Tag auf dem Schafberg zu verbringen.

Pistenplan:
siehe oben (1.Tag)

Wetter:
Wie erwähnt Schnee- und Regenwolken mit einer unteren Höhe von 1.500 m, der Schafberg war in Wolken gehüllt, dementsprechend war die Sicht. Gegen 11:15 Uhr kam plötzlich ein kleiner blauer Fleck am Himmel zum Vorschein, der immer Größer wurde. Gegen Mittag dann wieder Sonnenschein von fast wolkenlosem Himmel. Nur ab und zu zogen ein paar hohe Wolken durch, Niederschlag fiel aber keiner mehr. Die Mittagstemperaturen lagen bei + 8° C im Tal (1.423 m) und + 1° C auf dem Berg (2.100 m), in der Sonne fast nicht auszuhalten.

Schneehöhen:
Tal: 110 cm
Berg: 190 cm

Schnee/Pisten:
Am Morgen (auf 2.000 m) ca. 2 cm allerfeuchtester Pappschnee auf planierter, harter Piste. Im Laufe des Tages durch die enorme Sonneneinstrahlung und knappe Plusgrade wurden die Pisten weich, am tiefsten wurden die südseitigen Hänge. Schattige Stellen blieben den ganzen Tag über hart (besonders auf Kunstschneepisten). Die Abfarten unterhalb 1.800 m waren durch den nächtlichen Regen von Morgen an weg sulzig und total durchnäßt.

Geöffnete Lifte:
alle, bis auf ... (siehe „Geschlossene Lifte“)

Geschlossene Lifte:
ab ca. 13:00 Uhr die DSB Schafberg (zuführende Pisten/Skirouten wegen Lawinengefahr gesperrt)

Geöffnete Pisten:
Alle (auch Skirouten), außer ... (siehe „Geschlossene Pisten“)

Geschlossene Pisten:
Forststraße (2b) ganztägig
„Täli“ (6) sowie Skirouten Standard (3), Schlüachteck (10), Spielmannkopf (11) und Rinderhütte (13) ab ca. 13:00 Uhr wegen Lawinengefahr gesperrt

Am meisten gefahren mit:
4 SB Gargellner Köpfe (11x)
SL Schafberg (7x)
SL Schlüachteck (4x)

Am wenigsten gefahren mit:
8 EUB Schafberg (2x)
SL Valzifenz (2x)
DSB Schafberg (1x)
Übungslifte im Tal (beide 0x)

Gefahrene Pisten:
alles was offen war, außer die Skirouten 3, 10, 11, und 13 (wollte nachmittags ein paar fahren – da waren sie aber gesperrt) und Pisten 2a, 4
Am meisten die 1 (oberer Teil), 5 und 9

Wartezeiten:
was soll das sein – mal im Fremdwortlexikon nachschlagen

Gefallen:
8) Wetter ab 11:30 Uhr
8) Wolkenformationen, die sich an den umliegenden Gipfeln abspielten
8) nichts los
8) Skifahren bis zur Haustür (auch wenns so langsam immer mehr Wasserskifahren ist)
8) An der 4 SB wurden bis zum nachlassenden Schneefall die Sitze an der Bergstation hoch- und an der Talstation runtergeklappt (das war auch schonmal anders)
8) Sitzbänke, die an den Pisten aufgestellt sind. Kann man sich mal hinsetzen, die Nase in die Sonne halten und andere beobachten
8) Oftmals wurde man mit einem netten „Guten Morgen“ oder „Servus“ begrüßt
8) Rechtzeitige Pistensperren, bevor erst ein Lawinenabgang gemeldet werden muss

Nicht gefallen:
:cry: Wetter in den Morgenstunden
:cry: Pistenpräparation war leider nicht die beste (viele Eisklumpen durch Raupenketten) und oftmals Absätze in den Pisten. Das haben sie schon besser gemacht.
:cry: Muss wieder erwähnt werden: Betriebsgeschwindigkeit 4 SB Gargellner Köpfe; on top: heute war nichts los und bei jeder meiner elf Fahrten hat es ohne Notstopp nicht funktioniert (aber nicht wegen mir). Ich weiß nicht was beim Ein- oder Aussteigen so schwer ist?
:cry: Auch nochmals erwähnt: In die Jahre gekommene Schlepplifte Valzifenz und Schafberg

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 12 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 9 von 15
Beförderungsanlagen: 4 von 15
Größe des Skigebietes: 7 von 15
Skihütten/Restaurants: 12 von 15
Information im Skigebiet: 11 von 15
Service/Personal: 15 von 15

Summe: 70 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 10,00 Punkte eine Endnote von 2-.

Fazit:
Ein Tag mit „Happy End“. Zum Glück wird das Wetter in den Bergen auch mal so schnell wieder gut, wie es schlecht wurde. Während über den anderen Skigebieten immer wieder Wolken hingen, waren wir heute am Schafberg auf der Sonnenseite des Lebens. Das entschädigte doch etwas für die schlechteren Pisten. Besonders vorsichtig ist man in Gargellen bei Pistensperrungen. Lieber zwei Mal umsonst gesperrt als einmal zu spät. Das weckt in mir stärker das Gefühl der Sicherheit, obwohl man sich in der Natur vor Schneemassen eigentlich nie sicher sein kann, aber die Bergbahnen können ein Maximum an Sicherheit dazu beisteuern.
Ganz Mekwürdiges spielte sich an der Bergstation des 4 SB ab. Zu viert (!) - drei Angestellte der BB sowie (ich glaube zumindest) ein Gutachter – beobachtete man fast zwei Stunden lang das Ausstiegsverhalten der Ski- und Snowboardfahrer. Es wurde der Ausstiegsbereich vermessen, mal ein Notstopp gemacht und mit roter Wasserfarbe eine Linie in den Schnee gepinselt. Ich vermute, dass es mit dem Liftunfall zu tun hat, der sich dort ereignete (Anm.: Eine Frau verpasste den Ausstieg und sprang vom Sessel ab, wobei sie sich verletzte.).

Und hier die Bilder:

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^^ So gestalteten sich die ersten Vormittagsstunden ... neblig; hier in der DSB Schafberg

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^^ Dann kamen die ersten Lücken, wie hier an den Ritzenspitzen

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^^ Die Lücken wurden größer: Auf der Blauen 2/5 mit Blick Richtung Valzifenztal, davor 4 SB Gargellner Köpfe

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^^ Letzte Flocken tanzten vor der Linse, Blick zum SL Schafberg

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^^ Schafberghüsli in der Bildmitte, vorne Ausstieg SL Valzifenz, rechts ins Bild kommend die EUB und die DSB

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^^ Die „rasante“ Bergfahrt mit dem 4er (es verging keine einzige Bergfahrt ohne Anhalten)

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^^ Von der Bergstation des 4er blickend auf Blaue 5 , rechts geht’s zur Roten 1, in der Bildmitte wieder das Schafberghüsli

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^^ Besagte Untersuchungen an der Ausstiegsstelle des 4er, an der sich eine Frau vor ein paar Wochen schwer verletzte

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^^ Blick auf den Madrisa-Steilhang

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^^ Serpentinen der blauen Abfahrt 2 „Birkenegg“

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^^ Abzweigung: links die 2a zur Obwaldhütte, SL Valzifenz und Abfahrt „Schnapfenwald“; rechts der 2 folgend ins Tal

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^^ Und die nächsten Serpentinen im „Birkenegg“

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^^ Kurz vor der Waldausfahrt im „Birkenegg“

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^^ Blick auf die majästetisch wirkende Madrisa

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^^ Blick zu den Ritzenspitzen, die durch die Wolken gestreichelt werden

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^^ Letzter „Steil“hang zum Schwungholen, um den gegenüberliegenden Weg hinaufzukommen

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^^ Skiroute Schlüachteck

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^^ Skiroute Standart

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^^ DSB Schafberg mit Kesselhütte im Hintergrund

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^^ Aus der 8 EUB: links SL Schlüachteck mit Blauer 9, rechts DSB Schafberg

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^^ Schwarze 1a „Lange Seite“

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^^ Bei Betriebsschluss noch ein Blick Richtung Hochjoch
 
5.Tag (23.03.06) Golm/Latschau:

Nun fehlte nur noch der Golm im Pistenprogramm, also entsprechend früher aufstehen, da der Weg von Gargellen am weitesten ist. Beim Aufstehen war noch fast alles wettertechnisch in Ordnung, lediglich bedeckter Himmel. Doch dann zog der Nebel hinauf und dann hatten wir den Salat – nee, die Suppe. Auf dem Weg nach Latschau, wollte mir die erste Sekion der Golmerbahn sparen, konnte man noch nichtmal von einer Schneestange zur anderen schauen und am Speichersee angekommen, konnte ich noch nichtmal die Station der EUB sehen. War schon krass. Das Wetter sollte sich den ganzen Tag hinweg nicht ändern, es kam sogar noch Schneefall hinzu. Einen Vorteil hatte das Ganze aber: Es kamen die wahren Mängel des Golms zu Tage! Aber der Reihenfolge nach ...

Pistenplan:
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Wetter:
Wie kurz angerissen, zog morgens der Nebel die Berge hinauf und verharrte dort mal mehr und mal weniger dicht. Hinzu kam noch Schneefall mit wechselnder Intensität aus einer geschlossenen Wolkendecke. Wenn man noch nicht einmal die nächste Pistenmarkierung sieht und nicht mehr weiß wo die Piste weitergeht oder endet, bringt das, so glaube ich, zum Ausdruck welche schwierigen Verhältnisse vorherrschten. Die sich aber schlagartig ändern konnten. Die besten Sichtverhältnisse herrschten in einem Abschnitt von etwas über der Talstation Rätikonbahn bis zur Talstation Matschwitzbahn. Die Temperaturen lagen bei + 4 °C in Latschau (1.000 m) und – 2 °C auf 2.103 m. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1.700 und 1.800 m.

Schneehöhen:
Tal: 45 cm (Latschau)
Berg: 185 cm

Schnee/Pisten:
Morgens oberhalb von ca. 1.300 m feste Pisten, die sich im Laufe des Tages bis auf Höhen von ca. 1.600 m teilweise aufweichten. Hinzu kamen bis zu 3 cm pappigster Pappschnee, der sich mit der oberen angetauten Schicht zum sogenannten „Knochenbrecherschnee“ vermischte. Eine Buckelbildung war somit nicht mehr zu vermeiden und dies machte das Fahren doch etwas kräftezehrend. Erschwerend kam eine mangelhafte Pistenpräparation hinzu. Absätze in den Pisten, wo man sie nicht erwartete, bei einer Sicht von wenigen Metern ist soetwas sehr verhängnisvoll. Darüberhinaus mehr Eisklumpen als gewalzte Piste. Man hatte das Gefühl, als ob in der Nacht alles schnell schnell gehen mußte.

Geöffnete Lifte:
alle

Geschlossene Lifte:
keine

Geöffnete Pisten:
Alle

Geschlossene Pisten:
keine

Am meisten gefahren mit:
4 KSB Matschwitz (9x)
6 KSB Rätikon (8x)
4 KSB Außergolm (5x)

Am wenigsten gefahren mit:
Sunkid Skitunnel (2x)
8 EUB Golm II (2x)
8 EUB Golm III (2x)
DSB Hüttenkopf (2x)
8 EUB Golm I (1x)
SL Sücka (0x)
SL Innerbach (0x)

Gefahrene Pisten:
alles was offen war, außer die Skiroute 21 (mangels Sicht)
Am meisten die 3 und 6

Wartezeiten:
Wegen Nebel niemanden warten gesehen, da war aber auch nie jemand. Nur einmal an der Matschwitzbahn, als Bundesheer, Skischule und Schulklasse auf einmal ankamen – zumal die Bahn nur mit der Hälfte der Sessel betrieben wurde, die andere Hälfte war in der Garage verblieben.

Gefallen:
8) Skifahren bis zum Auto
8) keine Wartezeiten, nichts los
8) bis auf DSB Hüttenkopf schnelle Aufstiegsanlagen, die sich allesamt für Wiederholungsfahrten anbieten
8) Stationsdesign EUB und 6 KSB (es muss nicht immer „UNI“ sein)

Nicht gefallen:
:cry: Wetter (viel schlechter geht’s eigentlich gar nicht)
:cry: schlechteste Pistenpräparation im Montafon
:cry: total nervig, das an allen Anlagen der Skipass verlangt wird – Die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir nicht so ganz. (=> Abzüge Kategorie „Service/Personal“)
:cry: Keine Bubbles bei der 4 KSB Matschwitz (wohl schon zu „altes“ Baujahr)
:cry: Ungenügende Sicherung der Skipisten!!! Durch den Nebel und die dadurch schlechte Sicht offenbarte es mir doch ein gravierendes Gefahrenpotential: Die Pistenmarkierungen stehen viel zu weit auseinander, die Entfernung muss so sein, dass man auch im etwas dichterem Nebel von einem zum anderen Stock sehen kann, dies war auf den meisten Pisten nicht der Fall. Desweiteren hat man auf den Pistenabschnitten, die stark nach rechts/links abfallen (z.B. Piste 5 im oberen Teil sowie Piste 3 bis zum Abzweig der 6) an eben dieser rechten/linken Seite keine Markierungen aufgetsellt. Diese befinden sich ausschließlich auf der bergzugewanten Seite. Eine Sicherung gegen Absturz bei schlechter Sicht ist für mich Pflicht und wird in den anderen Montafoner Skigebietan auch so gehandhabt!!! (=> Abzüge Kategorie „Information im Skigebiet“)
:cry: Nach einsetzendem starken Schneefall wurden erst die Sitze bei der DSB Hüttenkopf und 4 KSB Matschwitz hochgeklappt, als die Sitzflächen schneebedeckt waren und ich bis auf die Haut durchnäßte Klamotten hatte. Da kann, ne muss man schneller reagieren – Nachhilfe gibt es da bei den Schafbergbahnen Gargellen (=> Abzüge Kategorie „Service/Personal“)
:cry: Diaboloabfahrt – hatte ich mehr von erwartet, einzig die schlechte Sicht machte das ganze etwas spannender (=> „Abzüge Kategorie „Größe des Skigebietes“)

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 3 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 3 von 15
Beförderungsanlagen: 11 von 15
Größe des Skigebietes: 7 von 15
Skihütten/Restaurants: 10 von 15
Information im Skigebiet: 6 von 15
Service/Personal: 5 von 15

Summe: 45 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 6,43 Punkte eine Endnote von 4+.

Fazit:
Es gibt schönere Tage, aber man muss das beste daraus machen – schließlich ist Skifahren ja eigentlich eine Outdoor-Sportart. Klar ist auch, dass die Endnote von 4+ eine Momentaufnahme des heutigen Tages darstellt, die enorm von den Wetterbedingungen beeinflusst wurde. Doch auch bei schlechtem Wetter kann man einen Service am Kunden erwarten, auch wenn man dazu aus der beheizten Bude kommen muss um Sessel hoch- bzw. runterzuklappen. Auch wären mir bei Sonnenschein die ungenügenden Pistensicherungen vielleicht nicht so aufgefallen, obwohl ich mir sicher bin, dass auf Schafberg, Nova und Hochjoch eine bessere Sicherung vorherrscht. Dahingehend bin ich froh, dass deswegen solche Bedingungen geherrscht haben, denn soetwas darf es in einem Skigebiet nicht geben.
Ebenso kann ich erwarten, dass eine Pistenpräparation professioneller durchgeführt wird und nicht so „Wischi-Waschi“ wie es den Anschein hatte. Man könnte meinen: „Zur Zeit ist ja Nebensaison, da kommns ja eh nicht viel Leute, da müssen wir ja nicht 100%ig präparieren.“
Unterm Strich bin ich vom Golm doch enttäuscht worden.

Und hier die Bilder:

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^^ Golmerbahn III

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^^ Pistengerät an der Bergstation

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^^ Bergstation Golmerbahn III nach der ersten Auffahrt

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^^ Talstation DSB Hüttenkopf

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^^ Talabfahrt Rote 8

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^^ Auf die Talstation der Golmerbahn I blickend

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^^ Das letzte flache Stück der Talabfahrt vor der Talstation der Golmerbahn I
Die Sicht war hier unten besser, allerdings regnete es ...

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^^ Die drei Speicherseen bei Vandans

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^^ Die Rätikonbahn verschwindet im Nebel

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^^ vorne Golmerbahn III, dahinter die 4 KSB Matschwitz

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^^ Rote 7 mit 4 KSB Matschwitz

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^^ Die Hälfte der Sessel der 4 KSB Matschwitz waren in der Garage geblieben, die waren wenigstens trocken und nicht schneebedeckt, was man von den anderen nicht behaupten konnte

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^^ Station Matschwitz der Golmerbahn

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^^ In der 4 KSB Matschwitz

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^^ Hier lag die Schneefallgrenze

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^^ Rote 7 & Blaue 4 mit DSB Hüttenkopf

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^^ Hüttenkopfbahn

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^^ 4 KSB Außergolm

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^^ Nun rissen die Wolken etwas auf

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^^ Bergstation Außergolmbahn

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^^ Sufags an der Diaboloabfahrt

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^^ Leicht im Nebel: Bergstation Hüttenkopfbahn

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^^ Immer wieder zog der Nebel in den Außergolm

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^^ Skitunnel

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^^ Oh, einer „oben ohne“

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^^ Im Skitunnel auf dem Sunkid

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^^ Golmerbahn III und Fallrohr der Illwerke

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^^ Talstation Rätikonbahn

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^^ Und „Action“

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^^ Ausfahrt 6er Rätikonbahn

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^^ In der Rätikonbahn

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^^ „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ - solche Sichtverhältnisse herrschten fast den ganzen Tag. Hier aus ca. 20 Metern fotografiert: Bergstation Rätikonbahn

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^^ Der Tag heute war alles andere als „bärig“

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^^ Einholen der Sessel an der Matschwitzbahn

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^^ Selbiges an der Rätikonbahn

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^^ Oh, der erste Fleck bauen Himmels an diesem Tage – nach Betriebsschluß

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^^ Umlenkscheibe Station Matschwitz

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^^ Einfahrt Station Matschwitz

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^^ Abfahrt zum Parkplatz Latschau mit Speicherseen

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^^ Abfahrt 2, hinten Station der Golmerbahn

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^^ Kraftwerk Latschau
 
Super Bilder :D Und danke für diese Ausführlichen Berichte ach ja bei dieser Lawine war das sulzschnee oder wie ?
 
6.Tag (24.03.06) Schafberg/Gargellen:

Und nun war bereits der letzte der sechs Skitage angebrochen – das die Zeit immer so schnell vergehen muss. Es kommt einem immer so vor, als ob man erst am Vortag den Skipass gekauft hat. Naja, also gings am letzten Tag nochmals auf den Schafberg, da sich Petrus mal wieder sehr launisch tat und ich daher u.a. keine Lust hatte woanders hinzufahren, da das Wetter eh überall gleich bescheiden war.

Pistenplan:
siehe Bericht vom ersten Tag

Wetter:
Heute von allem was: Regen (bis auf ca. 1.700 m), darüber Schnee und Sturm. Ab dem frühen Nachmittag ließ der Niederschlag nach und die Sonne schien stark getrübt durch eine dünne Wolkendecke, so dass die Sicht wieder in Ordnung war und man alle Konturen erkennen konnte. Die Temperaturen lagen bei + 8 °C in Gargellen und + 1 °C auf dem Schafberg.

Schneehöhen:
Tal: 100 cm
Berg: 190 cm

Schnee/Pisten:
Oberhalb von 1.800 m fand man durch die sternenklare Nacht und die entspechend niedrigen Temperaturen hartgefrorene Pisten vor. Die Pisten, die entsprechend früh nach Betriebsschluss des Vortages präpariert wurden, waren in 1A-Zustand, da hier noch der weiche Sulz vorm Frost planiert wurde. Die Pisten, die erst präpariert wurden, nachdem durch den Frost der Sulz bereits gefroren war, waren durch Eisklumpen der Pistenraupenketten in schlechterem Zustand. Durch den starken Wind und ausgebliebene direkte Sonneneinstrahlung blieben die Pisten oberhalb einer Grenze von 1.800 m den ganzen Tag hart, ein Antauen kam nicht zustande. Der während der Niederschlagsperiode gefallene Schnee wurde sofort wieder durch den Sturm verblasen, hatte daher keinen Einfluß auf die Pistenverhältnisse.

Geöffnete Lifte:
alle

Geschlossene Lifte:
keine

Geöffnete Pisten:
alle (auch Skirouten), außer ... (siehe „Geschlossene Pisten“)

Geschlossene Pisten:
Forststraße (2b) ganztägig

Am meisten gefahren mit:
4 SB Gargellner Köpfe (9x)
SL Schafberg (9x)
8 EUB Schafberg (7x)

Am wenigsten gefahren mit:
DSB Schafberg (4x)
SL Schlüachteck (3x)
SL Valzifenz (2x)
Übungslifte im Tal (beide 0x)

Gefahrene Pisten:
alles was offen war, außer die Skirouten 3, 10, und 13 (wollte eigentlich alle fahren, nachdem aber die Skiroute 11 derart beschissen zu fahren war, hab ich es dann gelassen) und Piste 2a
Am meisten die 1, 5 und 6 (war heute die beste Piste)

Wartezeiten:
mmh, ehrlich??? - Mal wieder keine ...

Gefallen:
8) nichts los
8) nochmals erwähnt: Skifahren bis zur Haustür, so langsam aber mit mehr Hindernissen
8) teilweise top-präparierte Pisten
8) lecker Pizza Hawaii in der Barga, nur leider nicht in der Sonne

Nicht gefallen:
:cry: Sturm, dadurch noch langsamere 4 SB
:cry: Pistenpräparation war auf einigen Pisten die beste (viele Eisklumpen durch Raupenketten)
:cry: Die EUB ist die einzig wahre Beschäftigungsanlage – da muss sich was ändern
:cry: Irgendwie hob sich das Förderband am 4er jedes mal bei mir, so dass mich der Sessel knapp über den Skistiefeln traf. Normalerweise ist das eine Einrichtung für kleine Kinder. Da muss wohl was an der elektrischen Größenmessung defekt gewesen sein.

Einzelbewertung (in Punkten):

Wetter: 7 von 15
Schnee-/Pistenzustand: 10 von 15
Beförderungsanlagen: 4 von 15
Größe des Skigebietes: 7 von 15
Skihütten/Restaurants: 12 von 15
Information im Skigebiet: 11 von 15
Service/Personal: 15 von 15

Summe: 66 von 105

Umrechnung erfolgt nach Punkte-Noten-System:
0 Pkt.: 6
1 – 3 Pkt.: 5
4 – 6 Pkt.: 4
7 – 9 Pkt.: 3
10 – 12 Pkt.: 2
13 – 15 Pkt.: 1

somit ergeben durchschnittlich 9,43 Punkte eine Endnote von 3+.

Fazit:
Um 16:00 Uhr war dann der letzte Skitag im Montafon vorbei. Mal wieder Lifte und Pisten für sich alleine, also richtig Platz zum Carven ohne groß auf andere achten zu müssen. Wenns nun noch gescheite Anlagen gibt, die einen schnell wieder auf den Berg bringen, gäbs nichts weiteres zu bemängeln. Zum Glück muss ich nicht mehr in der Hochsaison fahren, die Jahre waren dort immer der Horror (wartezeitentechnisch).

Und hier die Bilder, vorweg einige vom im Bau befindlichen Ferienpark:

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^^ Baustelle zum „Ferienpark Hochmontafon“

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^^ Ich hätte da noch ein Ferienhaus zu vermieten :wink: mitten im Skigebiet

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^^ Talstation 8 EUB

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^^ Blaue 4 „Schwefeltobel“ direkt unter der EUB
 
Hier zum Abschluss nochmal alle Noten mit Endergebnis der kompletten Woche:

19.03.06: Schafberg/Gargellen : 11,14 Pkt.
20.03.06: Silvretta Nova/St.Gallenkirch : 11,14 Pkt.
21.03.06: Hochjoch/Schrun : 10,43 Pkt.
22.03.06: Schafberg/Gargellen : 10,00 Pkt.
23.03.06: Golm/Latschau : 6,43 Pkt.
24.03.06: Schafberg/Gargellen : 9,43 Pkt.

Gesamtpunktzahl : 58,57 Pkt.

Ergeben durchschnittlich 9,76 Punkte und eine Endnote von 2-.

Nach dieser Woche werde ich nächstes Jahr auch wieder für eine Woche ins Montafon fahren, denn auch wenn ich nach den Saisonberichten anderer User doch schon etwas skeptisch war, hat mich im Schnitt das Montafon nicht enttäuscht. Schönheitsfehler ("Golm") gibts immer mal wieder und an diesem Tag kam ja auch das sehr schlechte Wetter hinzu.

Erwähnt werden muss noch, dass es in allen Skigebieten noch Raum für Verbesserungen gibt und auf diese Verbesserungen hoffe ich doch. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
 
Wundert mich, dass du auf der Nova so gute Verhältnisse vorgefunden hast. Hab die bis jetzt noch nie gut präpariert erlebt. Aber das sind ja auch immer nur subjektive Eindrücke. Wie fandest du denn generell den Service an den Schafberbahnen. Den hab ich dort nämlich als sehr kundenorientiert empfunden. Die Schafbergbahnen haben mich im Gegensatz zur Nova wirklich überzeugt. Du meintest, dass der Service in den vergangenen Jahren immer etwas zu kurz gekommen sei. Hat sich das deinem Eindruck nach auch gebessert?
Ansonsten ein wirklich guter und umfangreicher Bericht. :top: Minuspunkte geben nur die Qualität der Bilder. Ist alles ein bisschen unscharf.
 
McMaf schrieb:
Wundert mich, dass du auf der Nova so gute Verhältnisse vorgefunden hast. Hab die bis jetzt noch nie gut präpariert erlebt. Aber das sind ja auch immer nur subjektive Eindrücke. Wie fandest du denn generell den Service an den Schafberbahnen. Den hab ich dort nämlich als sehr kundenorientiert empfunden. Die Schafbergbahnen haben mich im Gegensatz zur Nova wirklich überzeugt. Du meintest, dass der Service in den vergangenen Jahren immer etwas zu kurz gekommen sei. Hat sich das deinem Eindruck nach auch gebessert?
Ansonsten ein wirklich guter und umfangreicher Bericht. :top: Minuspunkte geben nur die Qualität der Bilder. Ist alles ein bisschen unscharf.

@Service Schafbergbahnen: Ja, das habe ich und andere schon wesentlich anders erlebt. Ich war bereits einmal beim Chef der BB um mich persönlich zu beschweren und meine Family auch. Ein Grund war, dass eine Frau es diverse Male nicht schafte, sich selber den Bügel zu nehmen und der Liftler nicht aus seiner Butze kam, so dass ich der Dame den Bügel reichen musste; aber dafür zahle ich kein Geld fürn Skipass um die Arbeit des Liftlers zu machen. Ich verlange ja nicht, dass beim ersten mißlungenen Versuch sofort gesprungen wird (dafür ist es ja SB), aber nach dem achten Bügel kann man das verlangen. Über diesen Liftler habe ich mich beschwert und in der Woche auch nirgens mehr gesehen.

Die andere Geschichte war, dass man beim 4 SB beim stärksten Schneefall die Sessel nicht hochgeklappt hat und sich auf schneebedeckte Sessel setzen musste. Zwar hat man als zahlender Gast beim Einstieg schon versucht den Sessel zu reinigen, aber so viel Zeit bleibt da auch nicht. Oben angekommen war man bis auf die Haut durchnäßt. Eine persönliche Beschwerde brachte folgende Aussage vom Chef der BB zu Tage: "Wir haben doch eine moderne EUB, da muss man bei solch einem Wetter ja keine Sesselbahn fahren."

Nach diesen Geschehnissen war ich/wir drauf und dran für immer "Tschüß" zu sagen, bekamen aber im Sommer Nachricht, dass der alte Chef weg ist und ein neuer (er war vorher Chef des Schafberghüslis und wir kannten ihn daher persönlich) da sei. Darufhin gings wieder nach Gargellen und von da an stimmte der Service und ist seitdem höchst lobenswert. So werden die Sessel bei Niederschlag sofort hochgeklappt, Bügel gereicht und freundlich gegrüßt.

Diese Vorkommnisse liegen nun aber glaube ich schon drei Jahre zurück, der Service ist seit dem Wechsel im Chefsessel aber anhaltend sehr gut geblieben.

@Nova: Überrascht war ich auch, solche Top-Verhältnisse auf den Pisten habe auch ich das erste mal dort erlebt, außgenommen "Hells Run".

@Qualität: Bilder habe ich auch nicht mit einem reinen digitalen Fotoapperat gemacht sondern mit einem Camcorder (Panasonic NV-GS150EG), der brilliante Videoaufnahmen macht - jedoch muss man dann bei den Fotos ein paar Abstriche machen. Habe die Fotos aber auch noch mit Irfran konvertiert (50% der Orig.größe und 95% Qualität).
Mir persönlich sagen bewegte Bilder mehr zu, deshalb habe ich mich im Herbst für den Camcorder entschieden. Und die Fotofunktion (2,1 Mio. Pixel) ist dabei, da hab ich keine Lust noch eine zweite Kamera mitzuschleppen. Aber das wesentliche erkennt man ja. Hoffentlich...

Sollte das eine oder andere Bild in optimaler Auflösung gewünscht werden, einfach Wunsch äußern ... Wunsch zu Befehl :wink:
 
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